Kontakt zu lokalen Verkehrsbetrieben/Nahverkehrsträgern

  • Hallo zusammen,


    hoffe ihr bleibt alle gesund.


    Ich habe eine Frage an euch:

    Wie bewertet ihr die Kontaktmöglichkeiten zu eurem lokalen Verkehrsbetrieb/Nahverkehrsträger?

    Kommen Anfragen schnell zurück oder bleiben die wochenlang liegen?


    Ich habe eine Mail vom 25.02 an meinen Nahverkehrsträger gestern zum dritten Mal abgeschickt.


    Wir reden hier über den allgemeinen Kontakt, und lassen Corona jetzt mal außen vor.


    Beste Grüße

  • Ich könnte mir vorstellen, dass alle im Nahberkehr Tätigen froh sind, den notwendigen Betrieb am Laufen zu halten und dann noch Vorplanungen für die Zeit des schrittweise Wiederanlaufens zu machen. Auch dabei werden weiterhin Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen erforderlich bleiben, also eine Angelegenheit über längere Zeit.


    Allein zum Schutz der Beschäftigten vor Ansteckung im Betrieb bzw. auf den Arbeitswegen bzw. um sie für die Betreuung ihrer Kinder freizustellen und die dann noch Verfügbaren ggf. sie für die dringend erforderlichen Tätigkeiten einzusetzen, gehe ich davon aus, dass alle nicht dringenden Tätigkeiten ausgesetzt werden.


    Handelt es sich etwa um die Meldung über defekte Fahrzeuge oder Betriebsanlagen und entstehen durch diese Defekte Gefahren für den Betrieb oder die Allgemeinheit, bin ich sehr sicher, dass dieser Nachricht umgehend nachgegangen wird. Handelt es sich dagegen z.B. um einen defekten Fahrscheinautomaten, gehe ich davon aus, dass diese Meldung sehr nachrangig ist. Schon allein deshalb, weil die meisten noch verbleibenden Fahrgäste Zeitkartenbesitzer sein dürften.


    Wir haben jetzt besondere Zeiten!

  • @ OWE, ich denke, öpnvfreak möchte Erfahrungen außerhalb von Coronazeiten wissen.


    Ich habe meine Eingaben immer über die RMV Serviceplattform (als Ticket) gestellt. Antworten kamen eigentlich immer, auch wenn es auch mal etwas gedauert hat. Je konkrteter (z.B. Linie), desto schneller kommt eine (vorläufige) Antwort. Ein Faktor ist natürlich auch das Aufkommen, die 10 min Garantie läuft über das gleiche Tool. Und es gibt eine Vorgangsnummer, die auch als Arbeitsnachweis zählt. Das Anliegen wird natürlich vom RMV auch weitergereicht, dort sollten fachlichen Ansprechpartner bekannt sein.


    Telefonisch 3S-Zentrale per Anruf: Naja, hat ein paar Sätze gebraucht, um der Person klarzumachen, dass abgesckte Steine im Bahnsteig ein Sicherheitsrisiko darstellen, dann ging es aber relativ flott.


    Eine email ins Blaue ist so eine Sache, auch wenn nach einem Arbeitstag eine erste Rückmeldung kommen sollte.

  • Meine Erfahrungen (vor Corona) sind:

    - 10-Minuten Garantie wird zügig bearbeitet. Hier gibts überhaupt nix zu meckern.

    - Konkrete Beschwerden (Genaue Liniennennung mit Zeit und Ort) über die Serviceplattform des RMV werden auch zügig beantwortet - ebenfalls nix zu meckern.

    - Bei Verbesserungsvorschlägen lässt man sich mit der Antwort lange Zeit, hier würde man sich zumindest eine Zwischennachricht wünschen.

  • Update: Ich habe gestern zumindest mal eine Lesebestätigung erhalten,

    ob das je beantwortet wird steht in den Sternen.


    Beim letzten E-Mail-Verkehr dauerte es 8 Wochen.

  • In Frankfurt gibt es für den "gewöhnlichen" Fahrgast schon höhere Hürden. Wer die Socialmedia Auftritte der Verkehrsunternehmen verfolgt, z.B. die der VGF und dem RMV, gibt es immer wieder Kompetenzwirrwarr. Viele Fahrgäste wissen einfach nicht, wer für was zuständig ist. Die VGF schickt die Fahrgäste bei Busthemen zur TraffIQ, die aber nur eine Mailadresse hat. Gibt noch weitere Beispiele. Besser wäre es, alles zu zentralisieren oder den Verkehrsunternehmen selbst zu überlassen. Die Bearbeitungen dauern auch ewig weil vieles erst an die richtige Stelle zugestellt werden muss. Bei der S-Bahn ist es relativ einfach aber lokal, wie hier in Frankfurt, muss alles erst über TraffIQ, dann zu den einzelnen Verkehrsunternehmen und wieder zurück.

  • Meine Erfahrung mit dem RMV: Klappt gant gut.
    Meine Erfahrung mit der Traffiq: Drei Jahre, und außer einer Lesebestätigung (auch auf die Nachfassungen) nix.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Sag das nicht! Ich hatte erst letzten Wochen wieder ein DB <> RMV Ping Pong. Die letztlich für mich beantwortende Information bekam ich weder vom einen noch vom anderen.

    Bei mir ist das letzte MTV<> Traffiq <> RMV Pingpong schon ein Jahr her, da durfte ich aber da drei beteiligt waren erst einmal in einem halben Jahr(!) zwei Runden drehen. Als ich dann geantwortet habe, dass der jeweils andere mich aber Grade zurückverwiesen hat, würde es ganz stumm und es kam seit dem gar nichts mehr. Wer jedenfalls Mal in der Kommunikation sehr gut war (noch ist?) ist die RTW-Planungsgesellschaft, die haben ohne Pingpong zügig, fachlich gut und freundlich geantwortet, so wie es sein sollte.

  • Bei mir ist das letzte MTV<> Traffiq <> RMV Pingpong schon ein Jahr her, da durfte ich aber da drei beteiligt waren erst einmal in einem halben Jahr(!) zwei Runden drehen. Als ich dann geantwortet habe, dass der jeweils andere mich aber Grade zurückverwiesen hat, würde es ganz stumm und es kam seit dem gar nichts mehr. Wer jedenfalls Mal in der Kommunikation sehr gut war (noch ist?) ist die RTW-Planungsgesellschaft, die haben ohne Pingpong zügig, fachlich gut und freundlich geantwortet, so wie es sein sollte.

    Gib es oder habt ihr Erfahrungen aus anderen Regionen bzw. anderen Verkehrsverbünden? Meiner Erfahrung nach, machen das in anderen (großen) Städten die Verkehrsunternehmen selber wie KVB, BVG, VAG und MVG sowie andere. In Baden-Württemberg kenne ich noch BWegt.

  • Eine exotische, grenzüberschreitende Tariffrage (in den Tarifbestimmungen nicht eindeutig) sandte ich per Mail an den Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW): Die zielführende, freundliche Antwort durch eines der Verkehrsunternehmen (Baselland Transport, BLT) hatte ich nach 3 Werktagen. :)


    Auf eine Beschwerde bei Traffiq über einen Busfahrer (der sich weigerte, mir entsprechend Haltestellenaushang einen Kurzstreckenfahrschein zu verkaufen, Deutsch nur radebrechend sprach und mich vor die Wahl stellte, einen Tarifgebiets-Fahrschein zu lösen oder zu laufen - was ich dann tat), kam die Antwort nach, wenn ich recht erinnere, 4 Monaten - in Form nichtssagender Textbausteine. :wacko: