Jahresfahrplan 2021

  • Ich denke, inzwischen könnte man der Übersichtlichkeit halber die Barrierefreiheit voraussetzen und nur die nicht-barrierefreien Haltestellen einheitlich mit einem durchgestrichenen roten Symbol kennzeichnen.

  • Auch wenn ich Deine Argumentation sonst teile, für mich reicht das Frankfurter Liniennetz soweit, wie die städtischen Verkehrsmittel fahren. Und das hieße, im Norden Eschborn (Bus 58), Oberursel und Bad Homburg (U 2, U 3), im Nordosten Bad Vilbel (Bus 30 und vielleicht in Zukunft eine Tram :)). Die zugehörigen S-Bahn-Linien S 3 / 4, S 5 und S 6 gehören sinnvollerweise zur Fahrgast-Info dazu, um auch alternative Fahrtrouten aufzuzeigen.


    Dafür sollten dann auch die Regionalbahnen mit dazu gezeigt werden. Die fahren ja auch mindestens im Stundentakt, teilweise auch im Halbstundentakt und würden anderswo auch als S-Bahnen gelten (waren sie ja bei uns im FVV auch!).


    Da es mittlerweile eine zunehmende Anzahl von Linien gibt, würde ich Oles Vorschlag folgen, die einzelnen Verkehrsmittel jeweils mit einer Farbe darzustellen.

    Dann geht aber langsam die Übersichtlichkeit verloren, nähert sich dem Plakat/Stadtplan/Verkehrsmittelplan an.

    Eventuell wäre ein separater Plan für Barrierefreiheit sinnvoll, aber dann mit allen Linien. Start und Ziel, ggf Unstiege sind ja nicht auf das M Liniennetz beschränkt.

  • Ich finde es schade, dass die althergebrachten Farben nun zu verschwinden scheinen. Es ist ja im Prinzip eine gute Idee, solche „Farbgruppen“ zu machen, aber wenn man's gar nicht mehr unterscheiden kann… ich freue mich jedenfalls darauf, das mal in echt (also als PDF) zu sehen.

    Deinem Wunsch nach PDF kann jetzt entsprochen werden...:


    > https://www.rmv.de/c/fileadmin…tzplan_Frankfurt_2021.pdf

    10.02.01-10.02.20: 19 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.20: Fünfter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Der Plan sollte auf jeden Fall alle S- und Regional(express)-, T-, N-Bahnen im Stadtgebiet umfassen. Diese würde ich allerdings analog zur S-Bahn auch nur mit einer (grünen) Linie kennzeichnen, wenn zwei oder mehr Linien parallel laufen.


    Wenn Tram oder U-Bahnlinien über die Stadtgrenzen hinauslaufen, sollten diese auch angezeigt werden. Dann sollten allerdings auch S- und RB/RE, usw. angezeigt werden, um Alternativen aufzuzeigen.


    Was die Farben der U-Bahn und Tramlinien angeht, würde ich wieder auf eine farbige Unterscheidung zurückgehen und lediglich die Metrobusse wie die S-Bahnen mit einer einheitlichen Farbe darstellen (mit abgestuften Farben für die Ms dort, wo sich Linien überlappen, wie im aktuellen Fall).

    Farben für die 16 Linien sollten sich ohne Probleme im Farbkasten finden lassen. Die 19 mit zwei Fahrten überhaupt als eigene Linie zu führen, halte ich ohnehin für Käse. Aber diese dann auch noch in einen Netzplan einzubinden...


    Wenn man wirklich nur noch eine Farbe für ein Produkt verwenden möchte, dann würde ich es analog zur NYer Subway so machen und die gemeinsamen Linienabschnitte mit einer Linie darzustellen, also A-Strecke von Südbf bis Heddernheim mit einer Linie statt vieren. Und auf den Ästen dann das Liniensignet, damit klar ist, welcher Nummer der Ast hat.

  • Mal was ganz anderes, liebe Traffiq: Habt Ihr die englischen Übersetzungen eigentlich von einem Muttersprachler erstellen lassen, oder ist das Marke Eigenbau? Denn wenn ich mir die Informationen so ziemlich aller englischen Straßenbahnbetriebe ansehe, redet dort niemand von "barrier free", sondern grundsätzlich immer nur von "step-free" oder "accessible/accessibility".


    (Und, nicht verbindlich, aber auch ein Ansatz: wenn man in Wikipedia den deutschen Eintrag Barrierefreiheit aufruft und dann auf Englisch umstellt, gelangt man auf den Artikel "Accessibility")

  • Denn wenn ich mir die Informationen so ziemlich aller englischen Straßenbahnbetriebe ansehe, redet dort niemand von "barrier free", sondern grundsätzlich immer nur von "step-free" oder "accessible/accessibility".

    Der Begriff Barrierefreiheit ist in Deutschland gesetzlich definiert, der Begriff Accessibility hingegen so ziemlich nirgendwo. Konkret werden im Regelfall vor allem die in Deutschland vorgeschriebenen Teilelemente "Nutzung ohne Hilfe Dritter" oder "ohne Erschwernis" nicht erfüllt.


    Es geht dabei darum, dass "barrier-free" als möglichst nahe Transskription des deutschen Begriffs die Einhaltung von Normen verspricht, "accessible" hingegen nicht. Falls du ein konkretes Beispiel möchtest: Das Vorhandensein einer Rampe ist "accessibility". Das Vorhandensein einer Rampe mit maximal 6% Steigung ist "barrier-free".



    An solchen Unterschieden in der Übersetzung sieht man übrigens, dass da ein professioneller Übersetzer dran war.

  • Mal was ganz anderes, liebe Traffiq: Habt Ihr die englischen Übersetzungen eigentlich von einem Muttersprachler erstellen lassen, oder ist das Marke Eigenbau? Denn wenn ich mir die Informationen so ziemlich aller englischen Straßenbahnbetriebe ansehe, redet dort niemand von "barrier free", sondern grundsätzlich immer nur von "step-free" oder "accessible/accessibility".


    (Und, nicht verbindlich, aber auch ein Ansatz: wenn man in Wikipedia den deutschen Eintrag Barrierefreiheit aufruft und dann auf Englisch umstellt, gelangt man auf den Artikel "Accessibility")

    Da kann ich noch mehr.

    Unbenannte Bushaltestelle sollte nicht

    "Unnamed Busstops" sein,

    sondern "unnamed Bus stop

  • Da kann ich noch mehr.

    Unbenannte Bushaltestelle sollte nicht

    "Unnamed Busstops" sein,

    sondern "unnamed Bus stop

    Und wenn man es genau nimmt: Was ist denn eine "unbenannte Bushaltestelle"? Gehe ich damit recht in der Annahme, daß die Haltestelle keinen Namen hat? Steht dann draußen in der Landschaft ein Haltestellenschild mit dem Text "$nix"? Wie komme ich in der Fahrplanauskunft an diese unbenannte Haltestelle? Muß ich da "Frankfurt, $nix" eingeben? Und woher weiß das Auskunftssystem welche der unbenannten Haltestellen ich meine?


    Anders gesagt: Diese Beschreibung ist ziemlicher Käse, liebe Traffiq. Schreibt da bitte in der Legende "weitere Haltestellen" oder etwas ähnliches hin.

  • Zitat

    Buslinie 82

    Die neue Linie 82 stellt eine zusätzliche Verbindung der Städte Raunheim und Kelsterbach mit dem Frankfurter Flughafen her. Während in Raunheim die Wohngebiete entlang der Ringstraße und rund um den Bahnhof erstmals eine direkte und schnelle Anbindung an den Flughafen erhalten, ersetzt diese Linie im Süden der Stadt Kelsterbach das bisherige Angebot der Linie 72. Im Zeitraum von ca. 5.30 bis 21.00 Uhr verkehren die Busse im Stundentakt und sind an der Haltestelle “West” systematisch mit den Bussen der Linie 72 in bzw. aus Richtung Rüsselsheim verknüpft.

  • Es geht dabei darum, dass "barrier-free" als möglichst nahe Transskription des deutschen Begriffs die Einhaltung von Normen verspricht, "accessible" hingegen nicht. Falls du ein konkretes Beispiel möchtest: Das Vorhandensein einer Rampe ist "accessibility". Das Vorhandensein einer Rampe mit maximal 6% Steigung ist "barrier-free".

    Nützt nur nix, wenn es niemand versteht. Der Plan ist schließlich nicht für Paragraphenreiter, sondern für Fahrgäste gedacht. Der gemeine Londoner oder New Yorker denkt bei "barrier" vermutlich erst mal an die Ticketkontrolle am Eingang der Stationen und kratzt sich am Kopf, was das bedeuten soll. Daß international verschiedene Maßstäbe angelegt werden, wenn es um Barrierefreiheit/Accessibility geht, ist jedem, der drauf angewiesen ist, klar.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Nicht nur New Yorker und Londoner... barrier im Bahnkontext ist eindeutig, und heißt (Ticket-)Bahnsteigsperre - da können die deutschen Paragraphenreiter rumdeuten wie sie wollen...


    Halt genauso "Englisch" wie die der 15 Jahre lang gegebene Hinweis im ICE "Exit on the right side". Es ist ja nett, den Fahrgast zu Bitten, auf der richtigen Seite auszusteigen - aber auf welcher denn nun? :D

    Aber wir Deutschen Lieben ja unser Denglisch. Ich sag nur Handy (wörtlich praktisch, nützlich. handyman = Putzkraft) oder Public Viewing (öffentliche Aufbahrung)...


    In London benutzt man "step free access", bei den New Yorkern sehe ich in der Legende "wheel chair accessible".

    "Der Mensch, der so ehrbar im Einzelnen, aber so miserabel im Ganzen ist."
    Johann Wolfgang von Goethe

    Einmal editiert, zuletzt von sethaphopes ()

  • Nützt nur nix, wenn es niemand versteht.

    Englisch ist aber letztlich eine Sprache, mit der sich nicht nur Muttersprachler in der Welt zurecht zu finden versuchen. Das sollte man bei allem nitpicking zwischen Exaktheit und Verständlichkeit, zwischen englischer Umgangssprache und juristischen Begriffen, nicht vergessen.

  • Mit dem, was Du schreibst, hast Du völlig recht.


    Mit dem was Du damit zu meinen scheinst, dagegen nicht - es ist eben für alle, die den Text nicht wörtlich ins Deutsche zurückübersetzen können unverständliches Pseudoenglisch aus deutschem Denken und englischen Worten.


    Oder wie der Bayer sagt :"Si dans di fils d'avec, si la quelle si d'ami chère"


    Der Muttersprachler hat vielleicht noch eine Chance, weil sein Wortschatz auch exotische Nebenbedeutungen der Worte findet, derjenige, der Englisch nur als Notbehelf nutzt und sozusagen mit dem kleinen Handwörterbuch auskommen muss, hat verloren.

    Einmal editiert, zuletzt von Xalinai2 ()

  • Englisch ist aber letztlich eine Sprache, mit der sich nicht nur Muttersprachler in der Welt zurecht zu finden versuchen. Das sollte man bei allem nitpicking zwischen Exaktheit und Verständlichkeit, zwischen englischer Umgangssprache und juristischen Begriffen, nicht vergessen.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass diese nichtdeutschen Zweitsprachler eher den englischen als den denglischen Begriff verstehen, ist aber vermutlich schon höher, Und andersrum auch, im Sinne der potentiell irreleitenden Missverständlichkeit. Sich daran zu orientieren würde ich dann nicht als Nussgepflücke werten. ;)

  • Mit dem, was Du schreibst, hast Du völlig recht.


    Mit dem was Du damit zu meinen scheinst, dagegen nicht - es ist eben für alle, die den Text nicht wörtlich ins Deutsche zurückübersetzen können unverständliches Pseudoenglisch aus deutschem Denken und englischen Worten.

    Ich glaube nicht, dass jeder Mensch auf der Welt, der englisch spricht, bei „barrier“ sofort an Zugangssperren denkt. Das hat mit Übersetzungen ins Deutsche nichts zu tun.