RMV + NVV schreiben Bahnverkehr in Mittelhessen aus

  • Mal nebenbei: Ich kann aus eigener täglicher Erfahrung auf der RB58 sagen, dass die HLB aus meiner Sicht eine gute Arbeit macht, zur RB75 fehlt mir die Erfahrung. Aber kein Vergleich zu den früheren DB Regio Tagen. Ja, ich mochte/mag die Quietschies auch sehr aber die Teilausfälle waren dort sehr hoch.


    Zurück zum Thema: Die Anzahl der Fahrzeuge bildet ja nicht die abgefragten Kapazitäten ab.

  • Interessant das die DB mehr Fahrzeuge ausschreibt. Echt mal hoffen das dass nicht wie beim Süd-Hessen Netz ausgeht :(


    Ich hoffe auch nicht, dass ein leistungsfähiges Eisenbahnverkehrsunternehmen (wie im SHU-Netz) die Ausschreibung gewinnt.


    Nahverkehr ohne Zugausfälle, fehlenden Zugteilen und wenigen EVU-bedingten Verspätungen macht wirklich keinen Spaß, da könnte man ja tatsächlich Pendler aus dem Auto in den Zug holen...

  • Ich hoffe auch, dass die HLB die Ausschreibung gewinnt, weil sonst die Teilausfälle wieder da zunehmen?


    Und das ist etwas Off-Topic, aber hat auch was mit dem Thema zu tun. Wie will man da oben die Graffities angehen? Denn auf den Zügen Richtung Kassel, Traisa, Marburg, Dillenburg und so weiter, sehe ich sehr viele Graffities.


    Und auch eine Bitte: Könnte man die Links mit den genauen Angaben zu den Sitzplätzen und Kursen hier einblenden?

  • Ich hoffe auch nicht, dass ein leistungsfähiges Eisenbahnverkehrsunternehmen (wie im SHU-Netz) die Ausschreibung gewinnt.


    Nahverkehr ohne Zugausfälle, fehlenden Zugteilen und wenigen EVU-bedingten Verspätungen macht wirklich keinen Spaß, da könnte man ja tatsächlich Pendler aus dem Auto in den Zug holen...

    lese ich da Sarkasmus raus? 😜


    Wir Fdl auf der Main-Weser-Bahn sind da wenig optimistisch, sowohl HLB als auch DB Regio geben heute schon beide keine Glanzleistungen ab, der einzige Unterschied für uns wäre jedoch, dass man bei der Leiststelle der HLB wenigstens mal einen ans Telefon kriegt...


    Ich persönlich würde es der HLB gönnen, finde aber, dass es aktuell in Mittelhessen schön ausgeglichen ist mit den beiden Konkurrenten

    Einmal editiert, zuletzt von Akryzazel () aus folgendem Grund: Fehlerteufel

  • Und auch eine Bitte: Könnte man die Links mit den genauen Angaben zu den Sitzplätzen und Kursen hier einblenden?

    Eine Direktverlinkung ist nicht möglich. Du musst schon mal selbst in die im ersten Posting verlinkten Vergabeunterlagen suchen, um die Informationen zu finden, die du wissen möchtest. Ein bisschen Eigeninitiative ist da schon gefragt. Du kannst nicht erwarten, dass dir hier jeder alles auf dem Tablett liefert.

    Gruß Tommy

  • Ich hoffe auch nicht, dass ein leistungsfähiges Eisenbahnverkehrsunternehmen (wie im SHU-Netz) die Ausschreibung gewinnt.


    Nahverkehr ohne Zugausfälle, fehlenden Zugteilen und wenigen EVU-bedingten Verspätungen macht wirklich keinen Spaß, da könnte man ja tatsächlich Pendler aus dem Auto in den Zug holen...

    Leistungsfähig. Man erinnere sich nur ans Wetteraunetz Drama.

  • Scheint in Südhessen anscheinend besser zu laufen. Die 1440 sind nicht nur in ihrem eigentlichen Netz unterwegs, sondern auch auf der RB 12 und RE9.

    Falls die HLB die Ausschreibung gewinnt und auch 1440 einsetzt, ergeben sich dadurch für die HLB gewisse Vorteile.

  • Scheint in Südhessen anscheinend besser zu laufen. Die 1440 sind nicht nur in ihrem eigentlichen Netz unterwegs, sondern auch auf der RB 12 und RE9.

    Falls die HLB die Ausschreibung gewinnt und auch 1440 einsetzt, ergeben sich dadurch für die HLB gewisse Vorteile.

    1440 sind Aufgrund gewisser Kriterien aufm Mittelhessennetz bereits raus.

  • Der RMV hat drei Fahrzeuge vorgeschlagen Mireo,Flirt und 1440. Doppelstöckige Fahrzeuge sind vermutl. in der Ausschreibung nicht mit einkalkuliert. Das einzige Zuschlagkriterium ist mal wieder nur der "Preis". Andere Ausschreiber können das besser und haben schon eher daraus

    Hat sich zwischenzeitlich etwas geändert?

  • Das frage ich mich auch? In den Ausschreibungsunterlagen ist ja immerhin eine Machbarkeitsstudie der DB enthalten, die gerade mit Coradia Continental durchgeführt wurde - weil das wohl das schwierigste Zugmaterial war. Das Resultat war, dass das gewünschte Zugangebot machbar ist, mit dem Hinweis, dass 2 Bahnsteige für die größte gewünschte RB 37 - Konfiguration etwas zu kurz sind. Doch anscheinend hält man es für möglich, das Problem technisch zu lösen (vielleicht eine abgesperrte Tür am Ende, wie bei der U-Bahn-Station Miquel-/Adickesallee?)

    fork handles

  • Wir Fdl auf der Main-Weser-Bahn sind da wenig optimistisch, sowohl HLB als auch DB Regio geben heute schon beide keine Glanzleistungen ab, der einzige Unterschied für uns wäre jedoch, dass man bei der Leiststelle der HLB wenigstens mal einen ans Telefon kriegt...

    Sagen wir mal so, gibt es ein EVU bei dem ihr mehr Optimismus hättet? Kann ich mir bei den Vorgaben und der Netz-/Zugauslastung kaum vorstellen...


    Subjektiv hat die HLB schon ein paar Vorteile gegenüber der DB.

  • Einige Probleme und Ursachen sind natürlich Betreiberunabhängig. Die DB kocht mit Wasser, Andere auch. Gleiches gilt auch für die Fahrzeughersteller. Siehe BW, ganz ohne Schwierigkeiten lief / läuft es bei Keinem ab.

    Grundsätzlich kann es doch nur über den Preis gehen, auch welchen Fahrgastservice ein Betreiber bieten will oder kann. Ich weiß nicht, ob die HLB einen Einfluß auf DFI oder Bahnsteigdurchsagen nehmen kann.

    Mag sein, dass für die Beschäftigten ein größeres Unternehmen mit hohem gewerkschaftlichen Organisationsgrad angenehmer ist, aber daran sägen die Konzerne auch gerne herum.

  • Ich weiß nicht, ob die HLB einen Einfluß auf DFI oder Bahnsteigdurchsagen nehmen kann.

    Das kann Regio auch nicht! Das kann keiner, das läuft alles über die RIS-Server von DB Station und Service, und die nehmen alles aus den Daten, die die EVUs einpflegen und aus den Disposystemen der DB Netz, die ihre Daten aus den Stellwerken in Echtzeit erhalten... Kein DB EVU hat mehr Einfluss als ein privates... ist alles gleich kacke

  • Das frage ich mich auch? In den Ausschreibungsunterlagen ist ja immerhin eine Machbarkeitsstudie der DB enthalten, die gerade mit Coradia Continental durchgeführt wurde - weil das wohl das schwierigste Zugmaterial war. Das Resultat war, dass das gewünschte Zugangebot machbar ist, mit dem Hinweis, dass 2 Bahnsteige für die größte gewünschte RB 37 - Konfiguration etwas zu kurz sind. Doch anscheinend hält man es für möglich, das Problem technisch zu lösen (vielleicht eine abgesperrte Tür am Ende, wie bei der U-Bahn-Station Miquel-/Adickesallee?)

    In welchem Dokument kann man diese Studie finden?

  • Das kann Regio auch nicht! Das kann keiner, das läuft alles über die RIS-Server von DB Station und Service, und die nehmen alles aus den Daten, die die EVUs einpflegen und aus den Disposystemen der DB Netz, die ihre Daten aus den Stellwerken in Echtzeit erhalten... Kein DB EVU hat mehr Einfluss als ein privates... ist alles gleich kacke

    Falsch, für die Information ist zukünftig rein das EVU zuständig. DB Station&Service gibt dann nur noch die Informationen weiter, die sie auch erhalten haben. Als EIU sind sie der Unabhängigkeit verpflichtet. Die EVU sind verpflichtet, die Informationen zu pflegen, da nur sie wissen, wann ihre Züge fahren. Im Umkehrschluss erhalten die EVU Zugriff auf die Daten der EIU zur Verkehrslage. Ein EVU kann allerdings DB Station&Service mit der Pflege der Daten beauftragen.

  • Falsch, für die Information ist zukünftig rein das EVU zuständig. DB Station&Service gibt dann nur noch die Informationen weiter, die sie auch erhalten haben. Als EIU sind sie der Unabhängigkeit verpflichtet. Die EVU sind verpflichtet, die Informationen zu pflegen, da nur sie wissen, wann ihre Züge fahren. Im Umkehrschluss erhalten die EVU Zugriff auf die Daten der EIU zur Verkehrslage. Ein EVU kann allerdings DB Station&Service mit der Pflege der Daten beauftragen.

    Du schreibst „Falsch“, aber schreibst im Prinzip danach alles, was ich auch geschrieben habe. DB StuS besitzt die Server/ das Portal/ die Schnittstelle (das sogenannte RIS) in dem alle Daten zusammen laufen. Von dort aus werden die automatischen Ansagen, die FI-Anzeiger und DSA gespeist. Manche Daten werden vom EVU eingespeist(Zuglänge/Wagenreihung/Zugbezogene Besonderheiten). Verspätungen, Gleiswechsel, Anschlüsse, Umleitungen, Haltausfälle und zus Halte kommen vom LeiDis der jeweiligen BZ der DB Netz. Ebenso die Begründung für die Verspätung, die geben die Fdl bzw. die streckendisponenten ein. Von dort aus geht es ins RIS und an die Anzeigen/Ansagen auf den Bahnsteigen und je nach Ausstattung auch in den Zug.

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