RMV + NVV schreiben Bahnverkehr in Mittelhessen aus

  • Weiß ich nicht, aber in den Auftragsunterlagen waren soweit ich weiß eine bestimmte Anzahl von Fahrzeugen gegeben, 33 wenn ich mich richtig erinnere. Der heutige Mittelhessen Express fährt mit 32 Fahrzeugen (22 442, 10x 425)

    Die 425 sind ja aktuell nur da wegen den Fristen die an den 442ern anstehen. Siemens und Stadler wird es nicht als Hersteller werden. Mit der Verwandtschaft aus dem SHU Netz liegt ihr schon sehr gut :-) Auch die kleinste (bis dato ausgelieferte Variante) wird es nicht geben aufm Mittelhessennetz. Ich hoffe das hilft euch ohne das es gleich wieder Krawall gibt.

  • Ich habe nochmal nachgeschaut, die Änderungen betraf die K6, die auf 680 Plätze erhöht wurde, sowie die Einführung einer neuen K8 mit 840 Plätzen. Die K8 ist in Betriebsstufe 1 aber nur bei insgesamt 4 Zügen auf dem Abschnitt Gießen - Frankfurt gefordert.


    In diesem Zusammenhang nehme ich meine Vermutung in Bezug auf Dostos zurück. Zwischen Gießen und Frankfurt müssten 3 5 Teiler möglich sein.

  • Wenn der RMV höhere Kapazitäten "bestellt " und sich dadurch ein Mehrbedarf an Fahrzeugen ergibt, wird sich bestimmt kein Hersteller weigern, diese dann auch zu liefern.

    Die Erhöhung wurde ja im laufe des Ausschreibungsverfahrens umgesetzt und war dementsprechend von jedem Bieter zu berücksichtigen. Das war auch ein Grund, warum die Angebotsfrist verlängert wurde, stand so zumindest in einer Bieterinfo.


    Da ja noch kein Auftrag vergeben wurde, sind auch noch keine Fahrzeuge bestellt worden.

  • warum fährt die RB37 einfach nicht über die Frankfurt-Maintal-Hanau Strecke weiter über die Hanau-Friedberg Strecke nach Kirchhain!!!!!!!

  • warum fährt die RB37 einfach nicht über die Frankfurt-Maintal-Hanau Strecke weiter über die Hanau-Friedberg Strecke nach Kirchhain!!!!!!!

    Vielleicht, weil in deinem Vorschlag zu wenige Ausrufezeichen waren?


    Wie stellst du dir das genau vor? Woher kommen die Trassenverfügbarkeiten im Südbahnhof?

  • Siemens und Stadler

    Eventuell ja Alstom Polyvalent oder Alstom Coradia Duplex.

    Die 425 sind ja aktuell nur da wegen den Fristen die an den 442ern anstehen.

    Laut DB sind 10 425 nun in Frankfurt beheimatet und werden das Mittelhessen Netz 2020 begleiten

    Frankfurt-Maintal-Hanau

    Und was bringt die Umleitung über Hanau?

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  • Zitat von Kuchen125
    Und was bringt die Umleitung über Hanau?



    Wahrscheinlich dachte Sh3kib an einen Ringverkehr. Die Züge kommen über die Main-Weser-Bahn an, und fahren über Hanau - Friedberg wieder zürück - bzw. natürlich auch umgekehrt. Das hätte natürlich einige Vorteile wie eine Direktverbindung von Bockenheim zur Mainkur - wenn man dort wieder hin darf.:)Oder auch nach Hochstadt-Dörnigheim, um den dortigen Apfelwein zu kosten. Ich gebe zu, beide Touren lohnen :). Und natürlich könnten auch Gießener und Marburger dieses Vergnügen haben, und auch umsteigefrei zur EZB am Ostbahnhof pendeln.


    Bis die nordmainische S-Bahn diese Direktverbindungen zumindest für Bockenheim und Rödelheim bietet, dauert es immerhin noch eine Weile. Und zumindest für Pendler entlang der RB 49 wären umsteigefreie Direktverbindungen nach Gießen und Offenbach / Frankfurt natürlich auch praktisch.

  • Die Direktverbindungen von (Hanau - Friedberg) nach Gießen gab es ja, und sie wurden wohl kaum in dieser Weise genutzt? Weshalb hätte man sie sonst wieder abgeschafft?

    fork handles

  • Die Direktverbindungen von (Hanau - Friedberg) nach Gießen gab es ja, und sie wurden wohl kaum in dieser Weise genutzt? Weshalb hätte man sie sonst wieder abgeschafft?

    Ich habe sicherlich kein allumfassendes Beobachtungsergebnis, aber in Friedberg fand oft ein großer Fahrgastwechsel bei den durchgehenden Zügen statt. Von Gießen kommend leerte sich der Zug in Friedberg sehr und wurde mit ein paar neuen Fahrgästen in Richtung Hanau bestückt. Bedingt durch den relativ langen Aufenthalt in Friedberg ist ein Umstieg aber vielleicht auch nicht schlecht.

  • Die Direktverbindungen von (Hanau - Friedberg) nach Gießen gab es ja, und sie wurden wohl kaum in dieser Weise genutzt? Weshalb hätte man sie sonst wieder abgeschafft?

    Hallo,


    im aktuellen Fahrplan gibt es Wochentags 13 umsteigefreie Verbindungen von Hanau über Friedberg nach Gießen.


    Viele Grüße

    Oliver

  • Liegt aber auch an der Fahrplangestaltung, da die normalen Taktzüge der RB49 (:49 an Hanau, :07 ab Hanau) in Friedberg Anschlüsse von/zum RE30 oder RE98/99 bieten und man mit einem Umstieg somit deutlich schneller am Ziel ist. Daher steigen die meisten Fahrgäste aus Hanau in Friedberg auf den schnellen RE um, während von diesem dann Fahrgäste nach Bad Nauheim, Butzbach etc. wieder in die RB49 umsteigen, die hinter dem RE auf die Strecke kommt; in der Gegenrichtung genauso. Durchgehende Fahrten mit der Linie lohnen sich eigentlich nur bei Verspätung oder Fahrt mit Fahrrädern, Kinderwagen etc., wo man jeden Umstieg vermeiden will.

    Einmal editiert, zuletzt von thespone ()

  • Eventuell ja Alstom Polyvalent oder Alstom Coradia Duplex.

    Wenn die HLB den Zuschlag tatsächlich erhält werden es mit Sicherheit Alstom Coradia Züge. Warum sollte sollte sich die HLB ohne Not einen 2. Hersteller ans Bein binden?


    Auch wenn 3 x Fünfteiler beim einstöckigen Coradia Continental (1440) denkbar sind, so hoffe ich doch auf Doppelstöcker (Coradia Duplex?) auf der RB40/41, sowie für den o.g. "Problemzug" mit 600 Sitzplätzen auf der RB37.


    Den Coradia Duplex gibt es als 3, 4 und 5-Teiler. 3+5 Teiler würden für die Flügelzüge nach Dillenburg und Treysa nahezu perfekt passen. Für den "Problemzug" 2 x 3-Teiler.


    Der starke Fahrgastanstieg auf der Main-Weser-Bahn verlangt in meinen Augen doppelstöckige Züge wo immer möglich, damit man an den Bahnsteigen noch Luft für eine weitere Tz Einheit hat, sollten weitere Züge nachträglich bestellt werden müssten.


    In meinen Augen sind Doppelstöcker auf der RB 40/41 (und später beim RE98/99) ein Muss. Einstöckige Einheiten, welche die Bahnsteiglänge heute schon ausreizen, wären irgendwie sinnbefreit, da man weiteres Fahrgastwachstum damit schnell kastriert. Würde aber zur fehlenden Weitsicht des RMV perfekt passen.

  • Der "Problemzug" will halt 400 Plätze aus Richtung Marburg haben, und neu vermutlich 280 aus Richtung Dillenburg. Dreiteiler dürften keine 400 Plätze haben. Aber ein Vierteiler mit gut 400 Plätzen lässt sich den Rest des Tages nicht vernünftig einsetzen. Passt zu nichts. Das ist ärgerlich.

    fork handles

  • Ob man sich allerdings einen in D noch nicht zugelassenen Zug ans Bein binden will, ist die andere Frage. DB, NX und für den RRX gab es Desiro HC, dazu Mireos würde eben passen und man hätte keine Zulassungsprobleme. Stadler scheint bei der HLB nicht mehr auf dem Zettel zu sein.

  • 3x fünfteiler passen doch glaube ich gar nicht in Friedberg rein.


    1x fünfteiler Talent 2 ist z.B. soweit ich weiß 104m


    3x fünfteiler wären über 300m


    Friedberg hat man soweit ich weiß letztens verkürzt, also wird die Formation eher weniger funktionieren?

  • Was heißt verkürzt? Wirklich den alten Bahnsteig abgetragen oder nur dem Verfall preisgegeben? So wie z.B. F Höchst, nur die benötigte Länge wurde modernisiert, aber ein paar weitere Meter Bahnsteig sind physikalisch noch vorhanden.


    Die MWB ist schon seit vielen Jahren am Limit, eigentlich unverständlich, wenn Bahnsteiglängen gekürzt werden.