Neuer Nahverkehrsplan 2025+ weist über 2030 hinaus

  • Für Fahrplanwechsel Dezember 2021 ist auf der Achse Darmstadt – Flughafen die neu eingerichtete Linie X15 im Stundentakt geplant. Die bestehende Linie X19 erhält einen leicht veränderten Linienweg in Richtung Neu-Isenburg, weshalb die Halte Gateway Gardens Nord und Kreisel Unterschweinstiege in Fahrtrichtung NeuIsenburg nicht mehr bedient werden.



    Neu ab Fahrplanwechsel Dez. 2021 soll die X18 zwischen Dietzenbach – Flughafen T3 – Walldorf eingerichtet werden, welche in HVZ

    im 30-Minuten-Takt verkehrt und außerhalb der genannten HVZ im 60-Minuten-Takt. Als nächster Schritt soll im Dez. 2024 die ebenfalls neue X16 im Bereich Offenbach – Gateway Gardens – Weiterstadt im Stundentakt eingerichtet werden.


    Neue durchgebundene Linie der KVG OF und LNVG GG (gemeinsame Maßnahme der KVG Offenbach und der LNVG Groß-Gerau):

    Die neu durchgebundene Linie der KVG und LNVG GG wird in dem Abschnitt Walldorf – Neu-Isenburg so nicht umgesetzt. Hier wurde in Abstimmung zwischen RMV, kvgOF und LNVG vereinbart, dass die Bedienung dieser Relation weitestgehend von der Schnellbuslinie X18 übernommen wird.


    Folgende Maßnahmen des RMV befinden sich derzeit in Prüfung und sollen mit den lokalen Partnern – soweit nicht schon erfolgt – abgestimmt werden:

    • Neukonzept der regionalen X-Bus-Linien rund um die AirportCity (s.o., Punkt 4.2.)

    • Expressbuslinie zwischen Erlensee und F-Enkheim mit Führung über die A66

    • Expressbuslinie Frankfurt Nordwestzentrum – Kronberg,

    • Neukonzept für die Verkehrsachse Bad Vilbel – Bad Homburg



    Vor diesem Hintergrund erscheint es prüfenswert, stattdessen die regionale Buslinie X17 über die bestehende Bushaltestelle "Friedhof Sindlingen" in der

    Westenbergerstraße zu führen und an dieser eine direkte Verknüpfung mit den städtischen Buslinien 54 und 55 herzustellen.



    Planungsansatz (nach aktuellem Planungsansatz zwischen RMV, DADINA und LNVG):

    Im regionalen Busangebot sowie bei Buslinien anderer Aufgabenträger ist in Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Aufgabenträgern die Umsetzung folgender Angebotsmaßnahmen vorgesehen: [...]

    · Linie X14: Darmstadt ‑ Mörfelden ‑ Walldorf Wohnpark

    · Linie X15: Darmstadt ‑ Mörfelden ‑ Walldorf ‑ Flughafen Terminal 1

    · Linie X16 : Weiterstadt ‑ Mörfelden ‑ Walldorf ‑ Flughafen Terminal 3

    · Linie X18: Walldorf Bahnhof ‑ CargoCity Süd ‑ Flughafen Terminal 3 ‑ Neu‑Isenburg ‑ Offenbach (?)


    Wichtig für den ÖPNV im Grenzbereich zur südlichen Wetterau wäre die baldige Umsetzung der Expressbuslinie X28 (Bad Vilbel – Bad Homburg), die dabei auch über Frankfurter Stadtgebiet führt und die lokale Buslinie 65 tangiert.




    interessant.

  • Soll die X18 nach Dietzenbach oder nach Offenbach führen?

  • U5-Verlängerung im Norden

    Der Plan weist für die U-Bahn etwas auf, was ich noch nicht so richtig einordnen kann:

    Lachen, weinen, staunen?
    Die U5 soll vom Bahnhof Fr. Berg um Alt-Bonames herum zur U-Bahn-Station Kalbach und von dort weiter entlang des Ben-Gurion-Rings bis ins Gewerbegebiet geführt werden.

    Zum Einen frage ich mich, wo man da die Gleise hinbauen will, ohne dass die U5 sich regelmäßig im Verkehr verheddert, einmal auf dem letzten Stück mit dem MIV und zum anderen beim Ein- und Ausfädeln in Kalbach mit U-Bahnen.
    Zum Anderen fehlt mir der Glaube an den positiven KNF: In Kalbach gibt es bereits U-Bahn-Strecken, und bis 2035 führen die a) hoffentlich zum Hbf (heutige U9) und b) zur Hauptwache.
    Im Gewerbegebiet arbeiten ein paar Leute, aber der Bus fährt auch nur alle 15´ und anders als am Fr. Berg gibt es keine S-Bahn-Station, an der man eine Verknüpfung herstellen müsste.
    Also zunächst mal staune ich.

  • Zitat von Dortelweiler
    Liest sich halt ein wenig anders wie z.B. bei uns. Das Thema "Buslinienausbau/- erweiterung" wird hier eher "leise" behandelt.

    Sehe ich nicht ganz so:

    Bei uns kommen ja schon in absehbarer Zeit Metrobusse, und so soll auch die "34" nach Griesheim verlängert werden.


    Den kurzfristig vorrangigen Ausbau des Busnetzes sehe ich nicht im Wiederspruch zu Schienen-Planungen. Busse kann man eher kurzfristig einsetzen und auch deren Fahrwege verbessern, die Realisierung von Schienenstrecken wird in Jahrzehnten gemessen. ;(

    Deshalb habe ich auch schon als kurzfristige Maßnahmen neue Buskonzepte, z.B. Expressbus-Linien u.a auf der A 66, vorgeschlagen.

  • Ich habe keine klaren Aussagen zum Thema DFI an Bushaltestellen gefunden bzw genauer: Den Ausbau der DFI's für Bushaltestellen. Zwar wird ein Standard für "barrierefreie" Haltestellen definiert aber nicht auf einen Ausbau eingegangen. Ich kann es auch überlesen haben. Aber grundsätzlich wieder schade, wenn es so sein sollte, dass es für nicht notwendig erachtet wird. Eine Metrobuslinie ohne DFI...naja.

  • Zitat von Darkside

    ...weil F Eschersheim dauerhaft zu gemacht wird?! :D :D :D

    Eschersheim bleibt natürlich erhalten, hat aber einen unattraktiven Fußweg zur U-Bahn am Weißen Stein. Auch wenn es ab etwa 2023 barrierefrei wird, der Höhenunterschied und 130 m Fußweg sowie die Fußgängerampel bleiben. Die Angabe von Google "2 Minuten" halte ich für sehr sportlich, 5 Minuten sehe ich als realistischer an.


    Außerdem geht es ja um die Umsteigebeziehungen aus dem Bereich Bonames / Kalbach / Nieder-Eschbach von und zur S 6.


    Wer von Bad Vilbel zur Hügelstraße will, wird natürlich am Weißen Stein / Eschersheim umsteigen. Wer von Bonames oder Kalbach dorthin will, dürfte wahrscheinlich den Umstieg am Frankfurter Berg günstiger finden. Wer von dort zum Hbf will, wird mit der verlängerten U 4 / U 9 durchfahren. Wer zum Westbahnhof oder zur Galluswarte fährt, wird die Wahl je nach Fahrplänen zwischen allen drei Haltestellen treffen. Von Bonames dürfte die Fahrt via Frankfurter Berg vermutlich schneller sein als via Eschersheim oder Ginnheim.

  • Beitrag von Condor ()

    Dieser Beitrag wurde von Tommy aus folgendem Grund gelöscht: Doppelten Beitrag gelöscht ().
  • Ich habe die ausufernde Diskussion zum Thema Anbindung Gewerbegebiet Nieder-Eschbach/IKEA in einen neuen Thread überführt, damit hier wieder etwas Sachlichkeit zum NVP2025+ rein kommt. Wer meint, er müsse zu dem Thema "Anbindung Gewerbegebiet Nieder-Eschbach/IKEA" noch was sagen, tut das bitte dort: U5-Verlängerung im Norden: Anbindung Gewerbegebiet Nieder-Eschbach/IKEA [aus: Neuer Nahverkehrsplan 2025+ weist über 2030 hinaus]

    Gruß Tommy

  • Mit kurz/mittelfristig 3 Straßenbahnlinien und 3 Buslinien jeweils im 10-Minutentakt (M-34 sogar im 5 Minutentakt) kann es ja in Bornheim Mitte nur auf eine Sperrung für den MIV auf der Saalburgstraße hinauslaufen (Zu mindestens bis irgendwann später die Verlängerungen bis Panoramabad, Atzelberg und Führung RingStrab via Dortelweiler Straße umgesetzt wird). Wie könnte die zukünftige MI-Verkehrsführung zwischen Seckbacher/Dortelweiler und Saalburg-Allee aussehen ?

  • Wie kommt die 34 /M34 auf einen 5 min Takt? Gerade mal vor knapp einem Jahr wurde der Takt erst ausgedünnt. Gewünscht seitens der Planung war doch sogar werktags größtenteils ein 10 Takt. Der 7/8 min Takt wurde doch eher zähneknirschend auf Druck beibehalten, und das soll jetzt nicht mehr reichen?

    Unter weitreichende Verkehrspolitik verstehe ich etwas anderes, als andauernden Strategiewechsel.

  • Es sind vier Buslinien: M34, 38, M43 und 103. Und für den M43 ist sogar ein 3/3/4-Minuten Takt geplant, meine ich irgendwo im NVP gelesen zu haben. Für die Infrastruktur muss in jedem Fall das Maximum an Bedarf plus Puffer geplant werden. Also 3x Tram plus 4x Bus. Also Doppelhaltestellen.


    Den MIV dort herauszunehmen, dürfte utopisch sein. Das vertragen Rendeler und Ringelstraße nicht, ebenso wenig die nördliche Kreuzung an der Seckbacher Landstraße. Da die Saalburgstraße in der Tat relativ eng ist (naja, immerhin vier Spuren), kann es wohl nur versetzte Bahn-/Bussteige geben mit außen vorbeiführenden MIV-Fahrbahnen: in Fahrtrichtung Osten westlich der Berger Straße, in Fahrtrichtung Westen östlich davon.


    Da die Doppelhaltestellen 80 Meter lang werden müssen (2x Tram nach neuem Standard), müssen zwingend die Wartepositionen der Busse entfallen. Wohin mit den Bussen?

    • Der 43er könnte einfach zum neuen Panoramabad an der Eissporthalle verlängert werden. Das hätte auch den Vorteil, dass Bergen, Seckbach und Bornheims Norden gut dorthin (und auch an die U7) angebunden sind. Wegen des hohen MIV-Verkehrsaufkommens sind dann aber entweder Busspuren in der Saalburgallee von Saalburgstraße bis (mindestens) Ostparkstraße nötig oder – besser! – gleich der Ausbau der Straßenbahn- zur ÖV-Trasse.
    • Für eine Warteposition für die 34 böte sich der rechte Fahrbahnrand* der Saalburgallee zwischen Ringel- und Freiligrathstraße an. Da wären wohl 50 bis 70 Meter verfügbar, also für 2 bis 3 Gelenkbusse. Idealerweise würde die Wendemöglichkeit für Fahrzeuge von der heutigen Stelle ein wenig nach Osten in Höhe der Freiligrathstraße verschoben (wo heute die Fußgängerquerung ist). Dann könnten die Busse direkt aus der Warteposition heraus (vielleicht sogar signalisiert?) und zeitsparend wenden und müssten nicht bis zur nächsten Wendestelle hinter der Wittelsbacherallee weiterfahren.

    * Grundstücksausfahrten habe ich bisher nicht beachtet. Aber da die Fahrbahn recht breit ist, ließe sich eine Warteposition – vielleicht bei Reduzierung auf nur noch eine Fahrbahn und ggf. Entfall der Autoparkplätze rechts – notfalls auch am linken Fahrbahnrand einrichten inklusive schmalem, abgepollertem Schutzstreifen für aussteigende Fahrer.

    Einmal editiert, zuletzt von Bernemer () aus folgendem Grund: Typo

  • Da die Saalburgstraße in der Tat relativ eng ist (naja, immerhin vier Spuren),

    Wo bitte hat die Saalburgstraße 4 Fahrspuren? Die ist fast ausschließlich einspurig pro Richtung. Einzige Ausnahme ist der Abschnitt zw. Haltestelle Burgstraße Ri. Fechenheim und der Neebstraße wegen des linksabbiegers Ri. Seckbach.

  • Mit kurz/mittelfristig 3 Straßenbahnlinien und 3 Buslinien jeweils im 10-Minutentakt (M-34 sogar im 5 Minutentakt) kann es ja in Bornheim Mitte nur auf eine Sperrung für den MIV auf der Saalburgstraße hinauslaufen.

    Nicht unbedingt. Es gibt auch anderswo solche Belastungsquerschnitte. Allerdings setzt das dann voraus, daß Störfaktoren ziemlich konsequent unterbunden werden müssen, wie z. B. Wildparken (und der damit verbundene Geschwindigkeitseinbruch durch Parkplatzsuchverkehr oder blockierte Spuren) oder eben schlechte Ampelschaltungen. Wobei das Wildparken mit Sicherheit nicht so extrem ist wie an der Haltestelle Hbf/Münchener. Da frage ich mich eigentlich auch, warum da noch niemand mal ein paar Maßnahmen ergriffen hat. Würde vermutlich auch deutlich zur Vebesserung der Pünktlichkeit auf der Altstadtstrecke beitragen.

    • Wegen des hohen MIV-Verkehrsaufkommens sind dann aber entweder Busspuren in der Saalburgallee von Saalburgstraße bis (mindestens) Ostparkstraße nötig oder – besser! – gleich der Ausbau der Straßenbahn- zur ÖV-Trasse.


    Da hat Ende der 90er/Anfang der 2000er Jahre der Fahrer eines 103 mit seinem O305 bewiesen, dass man da nichts ausbauen muss. Wegen Stau ist er (wohl eher unerlaubt) die komplette Tramtrasse vom Ratswegkreisel bis Bornheim Mitte gefahren. Hat der O305 gut weggesteckt. ^^

    Aber im Ernst: Vor allem der Barrierefreie Umbau der Tram-Haltestelle Bornheim Mitte ist nicht so einfach und sollte Anlass sein, ein komplettes Konzept zu erarbeiten, wie man die Saalburgstraße zwischen Rendeler Straße und Neebstraße gestalten kann, dass alles sinnvoll untergebracht werden kann.

    Viele Grüße, vöv2000


  • Da hat Ende der 90er/Anfang der 2000er Jahre der Fahrer eines 103 mit seinem O305 bewiesen, dass man da nichts ausbauen muss. Wegen Stau ist er (wohl eher unerlaubt) die komplette Tramtrasse vom Ratswegkreisel bis Bornheim Mitte gefahren. Hat der O305 gut weggesteckt. ^^

    Aber im Ernst: Vor allem der Barrierefreie Umbau der Tram-Haltestelle Bornheim Mitte ist nicht so einfach und sollte Anlass sein, ein komplettes Konzept zu erarbeiten, wie man die Saalburgstraße zwischen Rendeler Straße und Neebstraße gestalten kann, dass alles sinnvoll untergebracht werden kann.

    Machen die 103er heute noch, teilweise. Zumindest zwischen Eissporthalle und Ostpark/ Ratswegkreisel.^^

  • Wo bitte hat die Saalburgstraße 4 Fahrspuren? Die ist fast ausschließlich einspurig pro Richtung. Einzige Ausnahme ist der Abschnitt zw. Haltestelle Burgstraße Ri. Fechenheim und der Neebstraße wegen des linksabbiegers Ri. Seckbach.

    Die Saalburgstraße hat zwischen Neebstraße und Ringelstraße durchgehend vier Spuren. Diese werden abschnittsweise unterschiedlich genutzt (Fahrspur ohne Tram, Tram-Spur, gemischte Fahrspur, Haltestelle, Bus-Warteposition, Taxiwartezone, Parkplätze), sind aber alle für eine Umgestaltung verfügbar.


  • Aber im Ernst: Vor allem der Barrierefreie Umbau der Tram-Haltestelle Bornheim Mitte ist nicht so einfach und sollte Anlass sein, ein komplettes Konzept zu erarbeiten, wie man die Saalburgstraße zwischen Rendeler Straße und Neebstraße gestalten kann, dass alles sinnvoll untergebracht werden kann.

    Wenn dort versetzte Doppelhaltestellen hinkommen, bleiben ohnehin nur noch ein paar wenige Dutzend Meter bis zur Neeb- und zur Ringelstraße übrig ...

  • Die Saalburgstraße hat zwischen Neebstraße und Ringelstraße durchgehend vier Spuren. Diese werden abschnittsweise unterschiedlich genutzt (Fahrspur ohne Tram, Tram-Spur, gemischte Fahrspur, Haltestelle, Bus-Warteposition, Taxiwartezone, Parkplätze), sind aber alle für eine Umgestaltung verfügbar.

    Ok, einigen wir uns darauf, das die Saalburgstraße theoretisch im genannten Abschnitt

    4-spurig, faktisch für den Verkehr aber nur 2-spurig ist.
    Fahrspur bedeutet, daß darauf gefahren wird/werden kann.