S-Bahn Stuttgart erhält neues Außendesign

  • Zum SVB: Ja, das ursprüngliche Design war nicht so schlimm, aber die Anwendung der „neuen“ Farbgebung auf die Altfahrzeuge war es. Hier wurde das schwarze Fensterband weggelassen und niemals eine dieser Kontrastflächen aufgeklebt, und es wurde eben in keiner Weise auf die Form der Fahrzeuge Rücksicht genommen. Statt dessen einfach nur billig das ganze Fahrzeug in den Farbeimer getunkt.

  • Und SVB war ursprünglich nicht einmal unifarben. Die Fahrzeuge hatten, wenn nicht Werbung, einen recht hohen bunt gemusterten Zierstreifen unter den Fenstern in drei verschiedenen Designs.


    Das waren sogar 5 verschiedene Designs. Haben mir immer gut gefallen. An den U4-Wagen hielten sie z. T. bis zu deren Modernisierung.


    Bei den Stuttgarter S-Bahnen bin ich mal gespannt, ob dass exakt so kommt wie auf dem animierten Bild und wie es dann in echt wirkt oder ob man doch noch kleine Details ändert. Vielleicht äußert sich die Stuttgarter Bevölkerung auch noch mal dazu. Vor vielen Jahren/Jahrzehnten haben die Münchener und Berliner auch erfolgreich "ihre" Lackierungen an diversen ÖPNV-Fahrzeugen verteidigt.

    Ansonsten denke ich da auch wie die anderen: "da lässt man sie besser rot".

    Viele Grüße, vöv2000

  • Ich könnte mir vorstellen, dass die örtliche Sprayerszene das Problem auf ihre Weise löst. Davon dürften die Züge allerdings auch nicht schöner aussehen. :(


    Was ich damit ausdrücken will: Etwas dunklere Farbtöne, möglichst noch in graffiti-abweisenden Lacken, schützen eher vor Schmierereien. Und wirklich schöne Gestaltungen werden auch tendenziell wohl eher insoweit respiektiert, dass sie seltener verschandelt werden.

  • Was ich damit ausdrücken will: Etwas dunklere Farbtöne, möglichst noch in graffiti-abweisenden Lacken, schützen eher vor Schmierereien.

    die Lacke werden in der Beziehung alle gleich sein. Aber wieso sollte eine dunkle Farbe vom sprayen abhalten? Hast du dir in letzter Zeit Mal Güterzüge angeguckt? Ich finde weder das klassische braun noch das moderne Verkehrsrot extrem hell...


    Und „wirklich schön“ liegt erstens im Auge der Betrachterin und zweitens erinnere dich an U2-Tw 330, der auch nach kurzer Zeit mit Tag versehen war.

  • Lieblos hin, Geschmack her. Ich finde vor allem die angedachte Funktion wird bei dem Konzept nicht erreicht. Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen ist eine gute Signalfarbe der Türen essentielll. Man hat sicherlich nicht umsonst bei den U5 Wagen orange und knallige Pfeile gewählt. Als nächstes wäre eine von weitem sichtbare Markierung der Rolli/Kinderwagen/Radabteile wichtig. Auch hier versagt das Stuttgarter Konzept. Von daher geht weniger ein nicht mein Geschmack sondern ein Funktion nicht erfüllt an die Macher

  • Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen ist eine gute Signalfarbe der Türen essentielll.

    Nein, das stimmt nicht. Nicht die Farbe ist entscheidend, sondern der Kontrast! So wird es auch in der Technischen Spezifikation zur Interoperabilität (TSI) vorgeschlagen. Darin heißt es:


    4.2.2.4.2. Außentüren


    4.2.2.4.2.1. Anforderungen an das Teilsystem


    Außentüren sind an ihrer Außenseite so zu lackieren oder zu markieren, dass sie in Kontrast zum Rest des
    Wagenkastens stehen.


    Der höchstmögliche Kontrast ist die Kombination von Schwarz und Weiß. Das Stuttgarter Konzept ist in der Hinsicht fast mustergültig.

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  • Lieblos hin, Geschmack her. Ich finde vor allem die angedachte Funktion wird bei dem Konzept nicht erreicht.

    Und weiter geht es damit, dass Laien Designern ihre Arbeit erklären und nicht-Betroffene „wissen“, was für visuell Eingeschränkte am besten ist. 🤔🙄


    Danke an Combino für das Zitat der TSI.

  • Es tut mir leid, ich für meinen Teil habe keinen Vertrag mit Menschen, die irgendwas gestalten. Oft genug gehen deren Vorstellungen irgendwie an der Realität vorbei. Warum? Siehe folgender Abschnitt (OT).


    Mein erster Gedanke zum neuen Design: gut, da sieht man halt den Dreck nicht so schnell... aber intuitiv sind die Farben im Vergleich zu großen Piktogrammen nicht gerade. Und kontraststark ist grau vs. hellblau auch nicht besonders...

  • Aus praktischer Sicht sind andere Farben als rot (das, wenn man sich beispielsweise mal die hiesigen Dostos anschaut, auch oft eher in Richtung rosa tendiert) oder lichtgrau, das nach zwei Tagen ohne Waschanlage schon dreckig wirkt, sicher sinnvoller.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Dann wenden wir mal das oben genannte an: Ausgewaschenes grau/schwarz/hellblau/ gelb im mittleren Verschmutzungsgrad dürfte nicht gerade ein Blickfang werden.


    Andererseits: Es werden Schienenprofile weiß lackiert, um dem Aufheizen entgegen zu wirken. Ob dann schwarze Türen der Weisheit letzter Schluss sind? Der Innenraum ist zwar klimatisiert, aber kühle Innenseite mit heißer Außenseite kann bezüglich der Mechanik interessant werden.

  • Und weiter geht es damit, dass Laien Designern ihre Arbeit erklären und nicht-Betroffene „wissen“, was für visuell Eingeschränkte am besten ist. 🤔🙄


    Danke an Combino für das Zitat der TSI.

    Der Diskussionsqualität hier am zuträglichsten wäre es wohl, wenn gewisse Hochfrequenzposter aufhören würden, die Diskussion mit dauertoxischem Umsichschlagen zu vergiften.

    Du und dein direkter Vorredner könnten sich vielleicht netterweise auch mal die Bilder und den Pressetext richtig anschauen, bevor sie vom maximalen Kontrast zwischen Weiss und Schwarz fabulierend anderen übers Maul fahren. Wer keine Farben eigenständig erkennen kann, könnte wenigstens textlich zur Kenntnis nehmen, dass die S-Bahn Stgt selbst hier von Lichtgrau und Schwarzgrau spricht.


    Dann wäre es vielleicht sogar möglich zu erkennen, dass viele Türen trotz des schmalen Lichtgraurahmens optisch vor allem mit den beiden

    anderen Farben kontrastieren. Oder zu überlegen, welche Wahrnehmungspsychologische Wirkung die Einbettung in wechselnde Kontrastumgebungen auf die konsistente Erscheinung der Türfarbe haben kann. Da bin ich auf deine Allesbesserchecker-Belehrungen sehr gespannt, nur zu.


    In einer idealen Welt würde man dann vielleicht sogar nachdenken können, ob man Türen optisch hervorheben sollte und inwieweit Fastschwarz dafür geeignet ist.


    Persönlich finde ich das Design gar nicht so scheußlich, ob es funktional seinen Zweck erfüllt trotzdem diskutabel genug, um hier nicht jedem ein "Halts Maul du Kröte" ins Gesicht spucken zu müssen, der das tut.


    Diese daueraggressive Selbstüberschätzung mancher Pseudoomnikomptenzkoryphäen bei fast jedem Thema ist echt unterste destruktive Schublade.

  • Mir fällt auf, dass bei schwarzen Türen/Glastüren (=wirken schwarz) es wohl schwieriger ist, zu erkennen, ob diese nun offen oder geschlossen sind.


    Beispiele, allesamt gedacht mit Außenschwenkschiebetüren:

    Rote Karosserie

    Lichtgraue Türen zu >>> Kontrast zeigt die Position der Tür

    Lichtgraue Türen auf >>> zwischen den zwei hellen Türhälften ist das "schwarze" Loch, wo es in den Wagen geht.


    Bei den Frankfurter Stadtfahrzeugen zeigen eben die Pfeile, wo es zur "offenen" Stelle geht. Treffen die beiden Pfeile gegenseitig zeigend zusammen, ist die Tür geschlossen.


    Ich finde, beim Stuttgarter Konzept ist das mit der Position des offenen Durchgangs nicht ganz so einfach, sofern nicht die grellen Tür-LED's am Boden daruf hinweisen. Wird aber bei hellem Tageslicht wohl auch kaum nutzen.


    Oder hat da jemand eine Idee, was optisch bei dunklen Türflügeln hilft?


    Entgegen meiner Aussage zur Türart dürfte es bei jeder Tür, die dunkel ist, schwer sein, zu erkennen, ob sie auf oder zu ist, es sei denn, dahinter ist es gewohnt immer sehr hell, also Kontrast vor der Tür/hinter der Tür.

    Vollkommen Großartiges Forum

    Einmal editiert, zuletzt von SoundofN1 ()

  • Der Diskussionsqualität hier am zuträglichsten wäre es wohl, wenn gewisse Hochfrequenzposter aufhören würden, die Diskussion mit dauertoxischem Umsichschlagen zu vergiften.

    Vielleicht möchtest du nochmal nachlesen, wie viel ich von maximalem Kontrast geredet habe.


    Ich wehre mich hier dagegen, dass auf den/die Designer*in eingeschlagen wird, mit hanebüchenen Argumenten. („Hat keinen Bezug zu Stuttgart“ – was tut das zur Sache? „Schwarze Türen sind schlecht erkennbar“ – stimmt nicht, siehe Zitat aus der TSI. „diese "Designer" waren Geldverschwendung“ – was mindestens den Designern das Echte-Designer-Sein abspricht (Anführungszeichen).)


    Das Zitat, das du nun gegen mich anführst, ist die Antwort darauf, dass jemand, der – soweit ich weiß – kein Designer ist, der Meinung ist, besser zu wissen, ob „die angedachte Funktion wird bei dem Konzept […] erreicht [wird]“ oder nicht. Es steht dir natürlich vollkommen frei, dies als Ummichschlagen zu werten, auch wenn es eigentlich ziemlich zielgerichtet war, und du darfst meine Antwort natürlich auch als toxischer ansehen als Inhalt und vor allem Art der Kritik an den Designern, die hier geäußert wurde, aber, nun… get your facts straight first.

  • Du und dein direkter Vorredner könnten sich vielleicht netterweise auch mal die Bilder und den Pressetext richtig anschauen, bevor sie vom maximalen Kontrast zwischen Weiss und Schwarz fabulierend anderen übers Maul fahren. Wer keine Farben eigenständig erkennen kann, könnte wenigstens textlich zur Kenntnis nehmen, dass die S-Bahn Stgt selbst hier von Lichtgrau und Schwarzgrau spricht.

    Ich habe mir die Bilder richtig angeschaut und auch den Pressetext gelesen. Hast du meinen Beitrag denn auch richtig gelesen? Ich habe ganz bewusst geschrieben, dass das Stuttgarter Konzept in der Hinsicht von höchstmöglichem Kontrast "fast mustergültig" ist, eben im Bewusstsein, dass als Farben Lichtgrau und Schwarzgrau gewählt wurden. Was genau möchtest du mir vorwerfen?

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  • Dann wenden wir mal das oben genannte an: Ausgewaschenes grau/schwarz/hellblau/ gelb im mittleren Verschmutzungsgrad dürfte nicht gerade ein Blickfang werden.


    Die Farben sind alle nicht so anfällig für verblassen wie rot. Ich weiß nicht, an was es liegt, aber rote Farbe scheint vergleichsweise wenig UV-stabil zu sein. Schau dir mal ältere Autos auf der Straße an, gerade die roten sehen oft erbärmlich aus, was den Lack angeht. Und gerade auf dem grau fällt der Dreck nicht so auf... ;)

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Bei den Stuttgarter S-Bahnen bin ich mal gespannt, ob dass exakt so kommt wie auf dem animierten Bild und wie es dann in echt wirkt oder ob man doch noch kleine Details ändert. Vielleicht äußert sich die Stuttgarter Bevölkerung auch noch mal dazu. Vor vielen Jahren/Jahrzehnten haben die Münchener und Berliner auch erfolgreich "ihre" Lackierungen an diversen ÖPNV-Fahrzeugen verteidigt.

    Das neue Design ist bereits seit über einem Jahr im relevanten Gremium, dem Verkehrsausschuss der Verbands Region Stuttgart (VRS) als Besteller für die S-Bahn Stuttgart. In der Zeit wurde auf Wunsch des VRS das Design bereits mehrfach nachgebessert, gerade die farbliche Kennzeichnung von Türen, Mehrzweckbereichen etc (... ohne Vorgabe von Farben) war ausdrücklicher Wunsch des Auftraggebers VRS.


    Die entsprechende Sitzungsvorlage (vom 29.7.) findet sich hier:

    https://gecms.region-stuttgart.org/Download.aspx?id=115795


    Das von DB Regio im Detail vorgestellte Redesign hier:

    https://gecms.region-stuttgart.org/Download.aspx?id=115796


    Vorbehaltlich Realisierungsfähigkeit der Redesign-Elemente (inkl. Innenraum) innerhalb des von DB Regio hierfür zu stellenden Budgets (170 Mill.) wird dieses so umgesetzt. DB Regio ist beauftragt eine entsprechende Kostenanalyse vorzulegen, und ist mit der Umsetzung beauftragt falls das Redesign im Kostenrahmen realisiert werden kann. Das Farbschema für die Lackierung ist im wesentlichen so abgesegnet.

  • Hast du meinen Beitrag denn auch richtig gelesen? Ich habe ganz bewusst geschrieben, dass das Stuttgarter Konzept in der Hinsicht von höchstmöglichem Kontrast "fast mustergültig" ist, eben im Bewusstsein, dass als Farben Lichtgrau und Schwarzgrau gewählt wurden. Was genau möchtest du mir vorwerfen?

    Wenn du schreibst...

    "Der höchstmögliche Kontrast ist die Kombination von Schwarz und Weiß. Das Stuttgarter Konzept ist in der Hinsicht fast mustergültig."

    ...dann ist der Verweis auf "fast" und dein "Bewußtsein" ein bisschen dünn; das ist für den Leser mindestens irreleitend. In einer Widerrede wirkt das eher wie eine Rückfallebene, falls jemand genauer hinschaut.

    Aber zugegeben: Falls deine Intention damit war, die Leitwirkung als "vielleicht fast gut" zu werten, habe ich das nicht erkannt. Ob das dann auch in diesem Fall wirklich gut ist, ist damit jedenfalls in keiner Weise gesagt. Mit anderen Worten, das ist eigentlich eine Nullargumentation.


    Wie ist denn jetzt eigentlich der konkrete Kontrastwert DIESER Kombination im 4-Farbgesamtumfeld? Mir ist das -soviel zum Vorwurf- zu wischiwaschi, um als Gegenargument zu taugen. Inwieweit die TSI dann evtl. noch etwas zu hervorhebendem statt in den Hintergrund rückendem Kontrast sagt, weiß ich nicht. Bei der hier von mir kritisierten Gesprächskultur fehlt mir allerdings das Vertrauen, dass da nicht auch mit Auslssungen agiert wird. (Das ist mehr ein Gesamteindruck als spezifisch an dich gerichtet)


    Dafür hat dir Bäuchle gedankt und es zum Anlaß genommen, als Laie einem Laien vorzuwerfen, dass er ein Laie ist und trotzdem eine Meinung dazu hat. Und "Aus Laiensicht vielleicht fast gelungen, wenn man einfach mal behauptet, der Kontrastwert sei praktisch gleichwertig mit S/W" war bei ihm nicht mehr Grundlage seines Verdicts.


    Und an Bäuchle: Das Zitat in deinem Post gibt das halt nicht her. Vielleicht solltest du das, worauf du reagierst, dann eben auch zitieren. Das würde schon mal helfen. Und ich bleibe dabei: Wenn du nicht permanent in einer angemaßt von oben herab maßregelnden Art andere zum Schweigen zu bringen versuchen würdest, würden die Diskussionen hier mit erheblich weniger Gift geführt werden können.


    Ja, manchmal kann es angemessen sein, auch mal die gröbere Keule auszupacken. Man kann es sich aber auch zur Dauer-Gewohnheit machen, kommt halt nur Scheiße an. Und gerade in den letzten Wochen hat mich das zunehmend angekotzt beim Lesen. So sehr, dass ich jetzt einfach auch mal den selben Ton anschlagen musste. Dieses Forum ist großartig, es gibt hier Viele, die echt informierte und kompetente Beiträge schreiben und ich habe hier verdammt viele fundierte Informationen gelernt. Vielleicht auch von dir, worin du wirklich kompetent bist, konnte ich allerdings noch nicht erkennen. Mir fällst du im Wesentlichen mit Negativkommentaren auf, aber kaum durch konstruktive Wortmeldungen.


    Dass du "Get ur facts straight" reinbringst, finde ich konsquent amüsant. Denn dass du zuverlässig deine Facts straight hast, bevor du ultimatives Besserwissen verkündest, ist kein sich aufdrängender Eindruck. Aber es passt zum Diskussionsstil.


    Hin und wieder sich mal ein bisschen zurückzunehmen mit Negativkommentaren ad hominem sowie ultimativem Wahrheitswissen und dafür mehr konstruktive Beiträge und dieses Forum könnte noch viel besser sein als es schon ist. Inhaltlich bin ich durchaus auch manchmal deiner Meinung.

    Wenn man dann jemandem wie Ben zum Gonzenheimer Eingleistunnel (einfach mal als Einzelbeispiel) sachliche Gründe oder Sachzwänge in Kurzform nennen würde, statt ihn nur anzugiften, wäre es vielleicht schon perfekt, zumindest "fast" so sehr wie der angesprochene

    Türkontrast.


    Fazit: Ich behaupte, hier nur einfach mal im selben Ton reingegrätscht zu sein. Mir macht das keinen Spaß. Dir?


    Du kannst das, und damit rechne ich, einfach abtun. Dann empfehle ich dir, mal drüber nachzudenken, was es dir über dich sagt, wenn du Diskussionen hier so führst, dass du dir dann selber die Führung in einer Fightclubpunktewertung attestierst.

    Du bist nicht der Einzige, der hier so agiert, nur zuletzt besonders auffällig gewesen. Deshalb habe ich dich da mal stellvertretend

    rausgepickt.

  • Ich gebe zu, die Mehrweckabteile + die erste Klasse sind in der Tat sehr deutlich erkennbar. Das finde ich sehr hilfreich.


    Hierzulande gibt es öfter mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Fahrrad das Problem, beim Regionalzug das entsprechende Abteil möglich schnell zu finden. S-Bahn ist kein Problem, da weiß man ja, die Abteile sind vorne und hinten jeweils in den Endwagen der Halbzüge. Beim RE / RB ist es schwierig. Die Lage des Mehrzweckabteils wechselt je nach Linie und kann mitunter bei geänderter Wagenreihung genau am anderen Ende sein. Mittlerweile gibt es aber auch vermehrt in "Zwischenwagen" Mehrzweckabteile. Deren deutlichere Erkennbarkeit würde nicht nur die Orientierung verbessern, sondern kann auch den Fahrgastwechsel deutlich beschleunigen.


    Beim Stuttgarter Design ist sofort erkennbar, wo die entsprechenden Abteile sind, und die Fahrgäste, die diese nutzen, können sich über die Länge des Zuges verteilen.


    Hilfreich wäre jetzt noch, bundesweit eine einheitliche Farbgebung für diese Mehrzweckabteile anzustreben, analog dem "Gelb" für die 1. Klasse. Ich hätte auch nichts dagegen, mit dem Stuttgarter Blau die hiesigen Mehrzweckabteile zu kennzeichnen.


    Zum Abschluss noch ein Bild der S-Bahn Mitteldeutschland (Halle / Leipzig), das sich ebenfalls an hellgrauen Farbtönen orientiert. Die grünen Türen heben sich ebenfalls kontrastreich ab. Wo Mehrzweckabteile sind, kann ich aber nicht erkennen.

    s-bahnmitteldeutschla6tjvm.jpg

    S-Bahn Mitteldeutschland am 29.12.2018 in Halle Hbf

  • Hallo Schienenhund, ok, ich verstehe, dass du dich nur einfach mal über mich auskotzen wolltest und das nun hier tust. (So verstehe ich deine Worte.) Ich möchte das nicht abtun, aber das hier zu diskutieren wäre nicht sinnvoll, finde ich. Du kannst das gerne auf meiner Pinnwand fortführen und dann können wir dort über konkrete Dinge diskutieren. Aber eines: bitte nenne mich hier baeuchle.

    Dafür hat dir Bäuchle gedankt und es zum Anlaß genommen, als Laie einem Laien vorzuwerfen, dass er ein Laie ist und trotzdem eine Meinung dazu hat. Und "Aus Laiensicht vielleicht fast gelungen, wenn man einfach mal behauptet, der Kontrastwert sei praktisch gleichwertig mit S/W" war bei ihm nicht mehr Grundlage seines Verdicts.

    Nein. Ich habe als Laie (ja, bin ich) keinen Laien vorgeworfen, Meinungen zu Designs zu haben. Ich werfe vor, dass die Arbeit der Designer nicht als misslungen, sondern als falsch dargestellt wird. Ich habe mich für @Combino's Zitat der TSI nicht bedankt, weil ich damit die ästhetische Kritik entkräftet sah. (Und ich weiß nicht mal, ob der physikalisch stärkste Kontrast zwischen "kein Licht" (schwarz) und "alles Licht" (weiß) wirklich der physiologisch am stärksten wahrgenommene Kontrast ist. Ich habe da als Laie eben keine Meinung zu.) Grundlage meines "Verdicts" war, dass die Aussage:

    Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen ist eine gute Signalfarbe der Türen essentielll.

    entkräftet war.

    Das Zitat in deinem Post gibt das halt nicht her. Vielleicht solltest du das, worauf du reagierst, dann eben auch zitieren.

    Ich finde es ein bisschen steil, diesen Vorwurf in einem Post zu erheben, in dem du mich nicht zitierst. Der Post (#28), den ich von mir finde, dessen Zitat (#26) du hier zu kritisieren scheinst, gab ich zuletzt (#34) genau so wieder wie in #28. Insofern weiß ich nicht, worauf du eingehst.


    Ich sag es gerne nochmal: „Uärgs ist das Design hässlich“ finde ich eine vollkommen okaye Aussage. „Uärrgs das Design finde ich hässlich, das muss wohl bedeuten, dass der Designer seinen Job nicht kann“ finde ich nicht ok. „Das Design ist hässlich weil blassgrün wäre die einzige Farbe, die visuell eingeschränkte Menschen sehen können“ wäre eine Aussage, die einfach sachlich falsch wäre und der widersprochen werden sollte. Gegen mehr wollte ich mich hier eigentlich nicht aussprechen. Also: findet das Design wie ihr wollt, und sagt das auch gerne.