Regionaltangente Süd - Verlängerung bis nach Seligenstadt und darüber hinaus

  • Um von den Wort-Definitionen mal wieder wegzukommen und zum eigentlichen Problem: Die Süd-was-auch-immer ist derart nahe an einer Radialstrecke, dass sie in wesentlichen Teilen auf ebensolchen Radialstrecken verläuft und dort Trassen verbraucht. Das ist keine Entlastung, sondern eine zusätzliche *Be*lastung. Das wissen auch die Befürworter: Sie schreiben ja, dass sie den Fernzugtunnel als Voraussetzung sehen, damit überhaupt Trassen frei würden. Und die wollen sie dann füllen.


    Im Ernst, ich verstehe den Nutzen des Projektes nicht so recht. Die Verbindungen der "Dörfer" im Südosten scheint es ja nicht primär zu sein, sondern eher geht es darum, von diesen in die beiden Großstädte zu kommen? Aber gerade das kann man doch heute schon per Bahn?

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  • Könnte das nicht auch Teil der offiziellen RTS Planungen werden? Es sind doch zwei Linien geplant, die beide zwischen F-Süd und OF Hbf fahren. Die eine fährt Richtung Rodgau weiter, die andere endet in OF Ost. Diese Linie könnte doch weiter nach Seligenstadt fahren. Ob das als Stadtbahn aber Sinn macht? Ich hätte die RTS jetzt eher als normale S-Bahn gesehen. Ohne Anbindung an den Bahnhof Seligenstadt macht das aber alles keinen Sinn.

  • ^Deswegen ja auch mein Vorschlag, knapp hinter Obertshausen, nördlich der Kläranlage, die B45 zu queren, sich östlich der B45 dicht an die Landesstraße nach Hainstadt zu halten und dann südlich von Hainstadt auf die Bestandsstecke zu kommen.

  • Könnt ihr mir denn erklären, warum ihr es so ungeheuer wichtig findet, ohne Umstieg nach OF Hbf und Ffm Süd zu kommen, dass ihr dafür soviel Aufwand treiben wollt? Und damit auch viele Trassen für andere Züge wegnehmen wollt, die ihr demnach weniger wichtig findet?

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  • Könnt ihr mir denn erklären, warum ihr es so ungeheuer wichtig findet, ohne Umstieg nach OF Hbf und Ffm Süd zu kommen, dass ihr dafür soviel Aufwand treiben wollt? Und damit auch viele Trassen für andere Züge wegnehmen wollt, die ihr demnach weniger wichtig findet?

    Ein 15 Minuten Takt ist im RNVP des RMV vorgesehen, aber wohl erst möglich, wenn/falls der Fernbahntunnel kommt. Ein gleichmäßiger Takt wäre auf jeden Fall wünschenswert, denn momentan ist das eher mühsam. Entweder man hat Glück, dann fahren drei Züge nacheinander, oder es kommt ne ganze Zeit kein Zug. Warum sollten Sachsenhausen und Offenbach nicht besser angebunden sein? Wohnen ja genug Leute da.

  • Für was ist ein 15-Minuten-Takt vorgesehen?

    Für die RTS1 Höchst - F-Süd - OF Ost 2 Züge/h und RTS2 Flughafen Terminal 3 - F-Süd - OF Ost - R-Dudenhofen 2 Züge/Stunde macht auf dem Bereich zwischen F-Süd und OF Ost 4 Züge/h also ein 15 Minuten Takt. So wird es im Zielkonzept für die S-Bahn Rhein-Main dargestellt.

  • Jetzt habe ich mir den D-Takt-Entwurf vom Juni nochmal angesehen, und da sind zwischen OF-Hbf und F-Süd auch vier S-Bahn-Fahrten je Stunde vorgesehen. Manche Regionalzüge auf derselben Strecke sind aber so nah an deren Trassen dran, dass es noch nicht recht stimmig werden will.

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  • Die japansiche Variante....übereinander....da braucht man dann auch nicht einen Fernbahntunnel..

    ...die fährt dann oben auf der Trasse die keine Bahnsteige hat.

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  • Die japansiche Variante....übereinander....da braucht man dann auch nicht einen Fernbahntunnel..

    ...die fährt dann oben auf der Trasse die keine Bahnsteige hat.

    In Deutschland leider weder politisch noch rechtlich durchsetzbar, weshalb ich eher auf eine (ausschließlich) nordmainische Anbindung des Fernbahntunnels Geld wetten würde...

  • Da ein Fernverkehrshalt in Offenbach nicht geplant ist, macht es ohnehin Sinn, den Fernbahntunnel nordmainisch zu bauen. So kann der Regionalverkehr südmainisch, und der Fern- und Güterverkehr nordmainisch getrennt fahren.

  • Wäre man auf den Gedanken schon ein paar Jahre früher gekommen, hätte man die Trasse einfach mittig auf der A3 bauen können, wie das z.B. auch bei der Stadtbahnstrecke am Ruhrschnellweg der Fall ist und dabei statt der Nutzung der S-Bahn-Strecke bis Weisskirchen u.A. die Straßenbahn-Endstation in Neu-Isenburg, den Stadtteil Gravenbruch sowie den Süden von Obertshausen anbinden können. Optional mit einer Ausscherung in Heusenstamm. Dafür hätte man allerdings von Anfang an die ganzen Brücken-Neubauten im Zuge der Autobahn-Verbreiterung nochmals breiter gestalten müssen.

  • Die Stadtbahn *im* Ruhrschnellweg gilt als eine der abschreckendsten Ideen, die je gebaut worden sind. Die Hölle aus Lärm und Abgas für die Fahrgäste, die insbesondere an den Stationen dort warten.

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  • So, wie es seit den 90er Jahren vielerorts Konversionen von Militärflächen gab, wird es vielleicht auch eines Tages Konversionen von Autoverkehrsflächen geben. Beim Umbau von Auto- in Eisenbahnspuren brauchen wir uns wahrscheinlich keine Gedanken mehr über Trassen-Kapazitäten zu machen. Da könnten S-Bahnen, Güterzüge, Regionalzüge und Hochgeschwindigkeitszüge auf der jetzigen A 3 nebeneinander her fahren, und der Standstreifen würde noch für einen bahnbegleitenden Fuß- und Radweg reichen ^^ - damit die Fahrgäste auch gut zu ihrer Haltestelle kommen.

  • Beim Ruhrschnellweg muss man nachlesen wie der entstanden ist...dann versteht man

    wieso der so ist wie er ist. ;) [und vielleicht mal abfahren....hab ich 2019 mal gemacht]

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