Der kommunale ÖPNV steht vor einem Jahrzehnt der Investitionen

  • Gruß Tommy

  • Was hatten wir nicht 2010/2011 Optimismus, welche Projekte nicht alle vor dem Auslaufen des Gemeindeverkehrswegefinanzierungsgesetz fertig sein würden. U2, U4, U5, nochmal U5, RTW, mindestens. Gut möglich, dass davon einige in diesem Jahrzehnt kommen — Eröffnung der Ginnheimer Kurve vor 2030 wage ich allerdings zu bezweifeln. Insofern schließe ich mich Condor s Unbegeistertheit an.

  • "der Realisierung stehe nichts mehr entgegen."

    Man müsste also einfach mal anfangen zu bauen statt immer nur jahrelang groß anzukündigen.

    Es würde mich sehr wundern wenn irgendeins dieser Projekte hier pünktlich in Betrieb geht.

    Aber man kann gespannt sein.

  • Zitat

    Großartig Neues steht nicht drin

    Etwas Neues scheint es mir doch zu geben:
    Die Zahl 2024 wurde übereinstimmend in allen Medien für die U5 durchs Europaviertel genannt.
    Vielleicht kommt man ja doch etwas schneller voran.

    Außerdem - aber vielleicht höre ich da die Flöhe husten - scheint das Fertigstellungsdatum für die Nord-Verlängerung der U5 zu wackeln, was möglicherweise mit den Finanzen der Stadt Frankfurt zu tun hat.
    Die Formulierung lässt eine kleine Verschiebung (mal wieder :wacko:) durchaus zu.

    Ein letztes: Der Betriebshof Nord wird hier ziemlich eindeutig neben der Krebsmühle verortet, die drei anderen in Untersuchung befindlichen Orte scheinen notwendig, aber nicht eigentlich gewollt zu sein - also notwendig, um Alternativen überhaupt geprüft zu haben und um Alternativen zu haben, wenn irgendein Problem mit diesem Standort auftaucht.

  • Sorry, mir ist vor Lachen grad das Bier aus der Hand gefallen :D.


    Ihr wisst schon, in welchem Land wir leben und um welche Stadt es sich handelt?


    Erstmal das vorhandene optimieren/ modernisieren wie z.B. Verbesserung der Fahrgastinfo (DFI) im Busbereich, Aktualisierung der VDV Schnittstellen + Einführung neuer in Fahrzeugen und Infrastruktur bzw IT. Struktur und Organisation des ÖPNV überarbeiten und Personal aus- und fortbilden usw.

    Auch die ganzen Provisorien beseitigen und die Technik, die im Hintergrund arbeitet, erneuern.

    Sonst schafft man nur weitere Baustellen.


    Der vorhandene Nahverkehr sollte qualitativ hoch sein und vorallem, zuverlässig mit guten Infos!

    Selbst die Optimierungsprozesse laufen dermaßen langsam, durch das ganze hin und her, dass ich neuen Projekten etwas mehr Zeit einräumen würde als "nur ein Jahrzehnt" ^^:D.

  • Beitrag von Ost-West-Express ()

    Dieser Beitrag wurde von Tommy aus folgendem Grund gelöscht: Nicht passend zum Thema. ().
  • Beim "routinemäßigen" Nachlesen bei der VGF fand ich die Angabe, dass die U5-Verlängerung zum Frankfurter Berg nach der notwendigen Überprüfung der alten Pläne und dem daran anschließenden Planfeststellungsverfahren im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden könnte.


    Beeindruckend, diese Planungszeiten in Deutschland! (erst recht, wenn ich überlege, dass die Sikorski-Wunsch-Strecke über den Riedberg innerhalb weniger Jahre fertiggestellt war - man möge mich korrigieren, wenn ich hier irre)

  • Beim "routinemäßigen" Nachlesen bei der VGF fand ich die Angabe, dass die U5-Verlängerung zum Frankfurter Berg nach der notwendigen Überprüfung der alten Pläne und dem daran anschließenden Planfeststellungsverfahren im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden könnte.


    Beeindruckend, diese Planungszeiten in Deutschland! (erst recht, wenn ich überlege, dass die Sikorski-Wunsch-Strecke über den Riedberg innerhalb weniger Jahre fertiggestellt war - man möge mich korrigieren, wenn ich hier irre)

    7 Jahre für 3 Stationen. Wirklich beeindruckend.

  • Boah. Ehrlich. Wenn ich mir ansehe, in welchen Zeiträumen in Prag komplette Streckenverlängerungen sowohl von Metro als auch Straßenbahn realisiert werden oder die damals dringend notwendige Verbesserung der Eisenbahn-Anbindung über die Neubauspangen Karlín - Vysočany/Líbeň - Holešovice und in der anderen Richtung weiter sowohl nach Nordosten als auch Osten... oder selbst die Errichtung neuer "S-Bahn"-Stationen... und dann dieses ewige Dahingestoppel hierzulande, wo einfach alles gefühlte Jahrzehnte dauert... da weiß ich sofort wieder, warum es mich so nach Prag zieht. Warum ich noch hier bin? Sprachbarriere. Leider.

    Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.