RMV in Corona-Zeit: Infrastruktur jetzt erst recht ausbauen

  • Einen Überblick über die Situation beim RMV geben heute die FNP und die FAZ. Ein paar Höhepunkt daraus:

    • Fahrgastzahl war 2020 so niedrig wie vor 20 Jahren, erst 2024 wieder auf Niveau von vor Corona.
    • Boom bei Jobtickets, Stagnation bei Seniorenticket.
    • Neuer Prepaid-Rabatt wird in Frankfurt besonders stark genutzt.
    • S-Bahn mit 94,2 Prozent deutlich pünktlicher als im Vorjahr - wegen Corona.
    • Aus besserer Pünktlichkeit wegen fehlender Überlastung folgert RMV, dass Ausbauvorhaben vorangetrieben werden müssen.
    • Homburger Damm wird Jahresende fertig.
    • Machbarkeitsstudien RTO und RTS ab diesem Jahr.
    • "Ausbau der überlasteten Zulaufstrecken zum Frankfurter Südbahnhof" wird geplant.

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  • Zulaufstrecken?

    Die Probleme rund um Süd enstehen doch zu 90% wegen verpaßter "Slots" in der Einfädelung von und zur Brücke über den Main wegen der Zweigleisigkeit (und der höhengleichen Ausfädelung ebenda)...

    Das Problem liese sich mit einer zusätzlichen Weichenverbindung die Fahrten von und nach Ost gleichzeitig ermöglichen sogar schonmal stark entspannen, wenn auch nicht lösen...

    "Der Mensch, der so ehrbar im Einzelnen, aber so miserabel im Ganzen ist."
    Johann Wolfgang von Goethe

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  • Zitat: "Aus besserer Pünktlichkeit wegen fehlender Überlastung folgert RMV, dass Ausbauvorhaben vorangetrieben werden müssen."


    :thumbup::thumbup::thumbup:


    -RTW!!!! (wg Eschborn Süd S3/4) [...da könnte man ja weiter schon viel sein....aber *hups* da ist ne provisorischer Schulstandort im

    Weg, man könnte ja dann noch die Tram von der MZ Ldstr verlängern,...]

    -keine weiteren Bahnsteige an vorhandenen Strecken um deren Pufferzeit zum Verspätungsabbau an den Endbf kaputt zu machen

    (siehe S2 & S3 - indirekt auch S5 - [und dann mal auf die künftigen Fahrzeitentrasse S6 schauen..und dann mal ohne Ginnheim rechnen])

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  • -RTW!!!! (wg Eschborn Süd S3/4) [...da könnte man ja weiter schon viel sein....aber *hups* da ist ne provisorischer Schulstandort im

    Weg

    Der Schulstandort ist schon seit etwa 5 Jahren kein Hindernis mehr, und niemals wurde die Anbindung ans NWZ überhaupt gelöst. (Und das zählt Umfageungsalternativen aus 2010 noch gar nicht mit.)

  • Es hat aber mit dazu geführt dass dann statt die Verlegung der Schule (an einen nicht-provisorischen Standort)

    zu forcieren mit anderen Endzielen herumzudoktoren was letztendlich auch viel Zeit gekostet hat....

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  • Es hat aber mit dazu geführt dass dann

    Ja, „dann“ aber halt ≈ 2015. Zwischen dem Zeitpunkt und jetzt hätte man auch schon wesentlich weiter (= kurz vor Betriebsbeginn) sein können.


    Es gab aber statt dessen immer wieder auch andere Hindernisse, sodass ich stark bezweifle, dass die Thematik Europäische Schule jemals wirklich im kritischen Pfad lag.

  • Zulaufstrecken?

    Die Probleme rund um Süd enstehen doch zu 90% wegen verpaßter "Slots" in der Einfädelung von und zur Brücke über den Main wegen der Zweigleisigkeit (und der höhengleichen Ausfädelung ebenda)...

    Das Problem liese sich mit einer zusätzlichen Weichenverbindung die Fahrten von und nach Ost gleichzeitig ermöglichen sogar schonmal stark entspannen, wenn auch nicht lösen...

    Offensichtlich soll es sogar mehr geben als nur die eine Weichenverbindung. Weiß jemand hier mehr? Und: Geht es da nur um den Ost-, oder auch den Westkopf?

  • Ich empfehle das folgende Video auf dem Gerd-Dietrich Bolte zu den ursprünglichen Planungen zum Ausbau Frankfurt HBF und Deutscherrenbrücke Stellung nimmt und erläutert warum man sich doch für den Fernbahntunnel ausgesprochen hat.


    In den ursprünglichen Planungen war ein kompletter Umbau der Strecke von der Main-Neckar-Brücke zur Deutschherrenbrücke geplant, um eine kreuzungsfreie Linienführung herzustellen. Was davon nun verwirklicht wird, hängt stark von der Machbarkeitsstudie zum Fernbahntunnel ab. In deren Rahmen soll ebenfalls geklärt, welche weiteren Maßnahmen im Knoten Frankfurt erforderlich sind.