Alles rund um die ICB GmbH

  • Sowas soll es ja geben. Es reicht, wenn die Wartung der Klimaanlage nicht regelmäßig gemacht wird und Kältemittel fehlt. Dann läuft die Klimaanlage deutlich hörbar am Anschlag und im Inneren des Busses merkt man keinen kühlenden Effekt, das wäre dann vergleichbar mit einer einfachen Lüftung. Wenn die Fahrzeuge ewig von der Flinschstrasse aus eingesetzt werden und länger nicht die Werkstatt am Rebstock sehen, ist das die logische Folge. Aber die Werkstatt der ICB kommt sowieso nicht hinterher. Man kann froh sein, dass die neuen Leasing-Citaros Service von Evobus / Mercedes inklusive haben.

    Die Uralt-Solarien (2009 - 2011) haben zudem noch den Nachteil, dass die Wirkung der Klimaanlage nur im vorderen Teil der Fahrzeuge ein wenig Wirkung hat. Hinten spürt man da gar nichts, dazu die Heizung vom Motorturm.

    Bei den Fischle-Bussen ging die Klimaanlage eigentlich immer soweit, dass man es aushalten konnte (zumindest bei meinen Mitfahrten).

  • Gab es nicht mal gefühlt von überall das Gerücht, dass die ICB wieder in die VGF eingeführt wird? Es wird ja von Tag zu Tag immer schlimmer.

    Na gut, eines muss ich denen lassen, die Auslieferung ist nicht die Schuld der ICB.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass die iCB sich halbwegs um paar alte Busse kümmern sollte, wenn sie nix anderes erbringen können (so fern die Dinger nicht einem Totalschaden ähneln und keine halbe Ewigkeit für brauchen, arbeite ja nicht in der Werkstatt 🫠)

    Hi, ich bin Adam, ignoriert den Namen, den kann man anscheinend nicht ändern...

  • Gab es nicht mal gefühlt von überall das Gerücht, dass die ICB wieder in die VGF eingeführt wird? Es wird ja von Tag zu Tag immer schlimmer.

    Na gut, eines muss ich denen lassen, die Auslieferung ist nicht die Schuld der ICB.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass die iCB sich halbwegs um paar alte Busse kümmern sollte, wenn sie nix anderes erbringen können (so fern die Dinger nicht einem Totalschaden ähneln und keine halbe Ewigkeit für brauchen, arbeite ja nicht in der Werkstatt 🫠)

    Das Gerücht gibt es immer noch, ja. Wenn dann passiert das auch nicht von heute auf morgen.


    Irgendwann sollte man aber als Stadt handeln, diese Zustände bei der ICB sind nicht mehr wirklich haltbar.

  • Wo sind die 52 Busse, die in Frankfurt fehlen?


    Heute, am 14. August, berichten FR und FNP darüber, dass der In-der-City-Bus GmbH (ICB) derzeit 52 bestellte Busse fehlen. Mercedes-Benz hat die Fahrzeuge offenbar nicht fristgerecht geliefert. Die Folgen bekommen die Fahrgäste insbesondere auf den Linien 63 und 66 zu spüren: Verbindungen fallen aus, die Wartezeiten verlängern sich teilweise erheblich.


    Mir ist in der letzten Zeit mehrfach aufgefallen, dass im Frankfurter Westen Busse mit dem Kennzeichen MZ-DB xxxx unterwegs sind, also Fahrzeuge der DB Regio Bus Mitte. Darunter befinden sich auch Fahrzeuge, die früher von ICB bzw. vgf im Frankfurter Stadtverkehr eingesetzt wurden, einige davon tragen sogar noch das Frankfurter traffiQ-Design.


    Bereits im Herbst 2025 hatte ich in Idar-Oberstein einen ehemaligen Frankfurter Stadtbus mit Birkenfelder Kennzeichen gesehen.


    Warum fehlen der ICB in Frankfurt 52 Busse, während gleichzeitig Busse, die früher im Frankfurter Stadtverkehr eingesetzt wurden, andernorts oder bei einem anderen Betreiber unterwegs sind?

  • Warum fehlen der ICB in Frankfurt 52 Busse, während gleichzeitig Busse, die früher im Frankfurter Stadtverkehr eingesetzt wurden, andernorts oder bei einem anderen Betreiber unterwegs sind?

    Diese Busse mit MZ-DB xxx Kennzeichen sind die Citaro C2 bzw. C2 G von DB Regiobus (bzw. den verschiedenen Namen/Strukturen, wie es früher mal war; jedenfalls DB-zugehörig) und kamen im Höchster Bündel auf den DB-Linien zum Einsatz (ein paar fahren da heute noch).


    Diese Busse gehörten nie der ICB und haben mit denen nichts zu tun. Sie wären sicher eine Notlösung in der jetzigen Situation. Dafür müsste die ICB die Busse aber kaufen oder anmieten und DB Regiobus müsste die Busse auch verkaufen bzw. vermieten wollen, sofern sie überhaupt selbst darauf verzichten können.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Man sollte nicht das Ausschreibungschaos der ICB vergessen. Mit den zig verschiedenen Lieferanten hat man sich keinen Gefallen getan, dazu die Rückgabe der LC12 ohne wirklich gleichwertigen Ersatz. Man hätte definitiv früher die Ausschreibung starten müssen, aber wenn sich die Politik im Hintergrund nicht einig ist (neuer Betriebshof; erst Batterie, dann Wasserstoff und nun doch wieder Diesel).

    Sinnvoll wäre meiner Meinung nach aus VGF und ICB einen neuen Betrieb zu machen und Traffiq in einem Schritt darin aufgehen zu lassen. Dann wären die Wege kürzer und es käme aus einer Hand.

  • Das Gerücht gibt es immer noch, ja. Wenn dann passiert das auch nicht von heute auf morgen.


    Irgendwann sollte man aber als Stadt handeln, diese Zustände bei der ICB sind nicht mehr wirklich haltbar.

    Ob es denn passieren dürfte? Wenn wir uns erinnern, dass sich die VGF ja vom Busbetrieb getrennt hat, damit die Direktvergabe Schiene möglich wurde: Ließe die europarechtliche Situation überhaupt eine Re-Integration zu?


    Und: Wäre es wirklich ratsam, eine solche Strukturveränderung ausgerechnet in einer derart kritischen Situation dem Unternehmen zusätzlich zuzumuten? Ich bin da hin- und hergerissen. Die negativen Folgen solcher Unternehmensstrukturveränderungen sind ja sehr drastisch bei Alstom/Bombardier zu beobachten.


    Ein No-Brainer ist eigentlich, alle Kraft in eine Stabilisierung bei der ICB zu setzen, zum Beispiel mit mehr (und sinnigerweise auch längerfristigen) Subvergaben, wie es der schon erwähnte Artikel in der FNP auch erwähnt.

  • Die ICB lebt ja auch nur von der Direktvergabe. Wenn jetzt langfristig viele Leistungen an Subunternehmer vergeben werden (müssen), kann eines der Bündel auch wieder ausgeschrieben werden. Mit Subunternehmer muss das ganze doch teurer sein.


    Egal wie die zukünftige Struktur sein wird: So lange in den politischen und unternehmerischen Führungsebenen Durcheinander, Chaos, Unfähigkeit, Unwilligkeit besteht, wird alles scheitern.

    Einmal editiert, zuletzt von Condor ()

  • Dir Firma Fischle hat übrigens in Frankfurt auch irgendwo einen Betriebshof, der zum Abstellen deren SEV Busse verwendet wird.



    Dieser wird aber eventuell in den nächsten Jahren geschlossen, weil die SEV Fahrzeuge nach Babenhausen an den ehemaligen Jungermann Betriebshof verlegt werden.

    LUKAS Küster:)

  • Man sollte nicht das Ausschreibungschaos der ICB vergessen. Mit den zig verschiedenen Lieferanten hat man sich keinen Gefallen getan, dazu die Rückgabe der LC12 ohne wirklich gleichwertigen Ersatz. Man hätte definitiv früher die Ausschreibung starten müssen, aber wenn sich die Politik im Hintergrund nicht einig ist (neuer Betriebshof; erst Batterie, dann Wasserstoff und nun doch wieder Diesel).

    Sinnvoll wäre meiner Meinung nach aus VGF und ICB einen neuen Betrieb zu machen und Traffiq in einem Schritt darin aufgehen zu lassen. Dann wären die Wege kürzer und es käme aus einer Hand.

    Und dieses "Ausschreibechaos" ist nicht direkt die Schuld der ICB sondern eher bei der TraffIQ zu suchen (z.B. Wasserstoffbusse).

    Zwei (mit Diesel drei) Antriebstechnologieen vorzuhalten ist viel zu teuer für einen so kleinen Betrieb wie die ICB.

  • Ob es denn passieren dürfte? Wenn wir uns erinnern, dass sich die VGF ja vom Busbetrieb getrennt hat, damit die Direktvergabe Schiene möglich wurde: Ließe die europarechtliche Situation überhaupt eine Re-Integration zu?


    Und: Wäre es wirklich ratsam, eine solche Strukturveränderung ausgerechnet in einer derart kritischen Situation dem Unternehmen zusätzlich zuzumuten? Ich bin da hin- und hergerissen. Die negativen Folgen solcher Unternehmensstrukturveränderungen sind ja sehr drastisch bei Alstom/Bombardier zu beobachten.


    Ein No-Brainer ist eigentlich, alle Kraft in eine Stabilisierung bei der ICB zu setzen, zum Beispiel mit mehr (und sinnigerweise auch längerfristigen) Subvergaben, wie es der schon erwähnte Artikel in der FNP auch erwähnt.

    Hmm. Gibt bestimmt irgendwelche Klausen. Grundsätzlich haben ja beide einen ÖDA. Fusionen von kommunalen Unternehmen im Nahverkehr gab es ja in Deutschland zu genüge.


    Ich sehe eher das Problem bei den unterschiedlichen Tarifverträgen welche dann innerhalb der VGF gelten würden. Das würde zu erheblichen "Reibereien" führen.

  • So meine Bus Menschen

    Die ersten mindestens 2 Citaros sind da, einer davon aufjedenfall ein C2g, beide im römerhof. Ich weiß gerade nicht ob ich das hier gesagt habe aber im privatem Umfeld hab ich das schon gedacht:

    Die Ausstattung sprich Sitzmuster, Boden etc entsprechend dem Konzept der Hydrogen 18 Solaris Bussen. Zudem haben die die Sitzschalen wie die Alpina, sprich die neue Version der Citaro Schalen. Klappfenster haben die Busse auch schon. Hoffe mal es beginnt dann auch zeitnah mit dem Fahren höhö

    Hi, ich bin Adam, ignoriert den Namen, den kann man anscheinend nicht ändern...

  • So meine Bus Menschen

    Die ersten mindestens 2 Citaros sind da, einer davon aufjedenfall ein C2g, beide im römerhof. Ich weiß gerade nicht ob ich das hier gesagt habe aber im privatem Umfeld hab ich das schon gedacht:

    Die Ausstattung sprich Sitzmuster, Boden etc entsprechend dem Konzept der Hydrogen 18 Solaris Bussen. Zudem haben die die Sitzschalen wie die Alpina, sprich die neue Version der Citaro Schalen. Klappfenster haben die Busse auch schon. Hoffe mal es beginnt dann auch zeitnah mit dem Fahren höhö

    hey, auch graue haltestangen?

  • Ob es denn passieren dürfte? Wenn wir uns erinnern, dass sich die VGF ja vom Busbetrieb getrennt hat, damit die Direktvergabe Schiene möglich wurde: Ließe die europarechtliche Situation überhaupt eine Re-Integration zu?

    Ja, das dürfte passieren, sonst wäre es in anderen Städten wie Darmstadt nicht der Fall. In den meisten großen Städten werden Bus und Bahn Verkehre direktvergeben und Teile an Subs weitervergebenY Des Weiteren sollte man nicht vergessen, dass die ICB und die VGF die selben Gesellschafter haben. Auch war die ICB erst ab 2014 keine Tochter VGF mehr, die Direktvergabe Schiene läuft aber seit 2011. vielmehr war der Verkauf der ICB eine Folge der Direktvergabe des Bündel D an die ICB.


    Die aktuelle Struktur ist dringend zu überarbeiten und man muss sich als Stadt überlegen was man will. Ist es sinnvoll unter dem Dach der Holding zwei Gesellschaften für den ÖPNV zu halten, wovon die eine die Infrastruktur (Busbetriebshöfe) für die andere bereitstellt? Passen die Strukturen noch zu den Aufgaben? Ein weiter so sollte es nicht geben.