Ich verstehe auch nicht, warum man an dem Konstrukt ICB/ VGF festhält.
Müssten sich sonst einige in der Stadtverwaltung anhören das ihr so gelobter "Frankfurter Weg" gescheitert ist?
Dir hilft vielleicht ein Blick ins Gesetz: die Voraussetzung einer Inhouse-Vergabe an ein stadteigenes Unternehmen ist, das stadteigene Unternehmen nicht durch direkte oder versteckte Beihilfen gegenüber einem privaten Wettbewerber zu bevorzugen. Es muss wettbewerbsrechtlich sichergestellt sein, dass die Marktteilnehmer gleich behandelt werden. Das gilt übrigens auch für die Aufgabenträger, die den Betrieb komplett inhouse vergeben
Das hat auch nichts mit dem Frankfurter Weg zu tun, das ist eine gesetzliche Vorgabe (vgl. § 8a PBefG, insbesondere dessen Abs. 4).
Wieso bist du der Meinung, eine VGF bzw. ICB könnten alles besser als ein privates Unternehmen? Der Zustand der ICB scheint ja das Gegenteil zu belegen.