Lange Haltestellennamen

  • Zumindest was Schweizer-/Gartenstraße angeht, könnte man die Haltestelle vielleicht einfach in Schweizer Platz umbennen. Aber klar, ein allgemein anwendbares Patentrezept wird man hier sicher nicht finden können, da es doch auch sehr auf die örtlichen Begebenheiten ankommt. Schwanthalerstraße könnte dann ja auch einen Anspruch auf "Schweizer Platz" erheben.


    Die Amis haben es da wirklich einfacher und ziehen das so weit ich beobachtet habe, auch knallhart durch. Immer die Kreuzung, und dabei wird die Straße, auf der die Haltestelle ist, wird zuerst genannt. Das geht bei schachbrettartigem Straßennetz aber zugegebenermaßen auch einfacher...

    Schweizer Platz Nord und Schweizer Platz Süd.?

    Dann weiß jeder sofort was gemeint ist.

  • Ich bin der Meinung, dass jeder Straßenname grundsätzlich nur einmal für eine Haltestellenbenennung in Frage kommen sollte und Doppelnamen verwirrend sind. Und dass S-Bahn-Stationen grundsätzlich keine Straßennamen tragen sollten (vielleicht bis auf Hauptwache und Konstablerwache). Daher:


    "Heimatsiedlung" für die bisherige S-Bahn-Station Stresemannallee

    "Stresemannallee" für die bisherige Tramhalte Stresemannallee / Mörfelder Landstraße

    "Friedensbrücke" für die bisherige Tramhalte Stresemannallee / Gartenstraße

    "Gartenstraße" für die bisherige Tramhalte Schweizer Straße / Gartenstraße

    "Schweizer Straße" für die bisherige Tramhalte Südbahnhof / Schweizer Straße

    "Mörfelder Landstraße" für die bisherige Tramhalte Schweizer Straße / Mörfelder Landstraße

    "Brückenstraße" für die bisherige Tramhalte Brückenstraße / Textorstraße

    "Textorstraße" für die bisherige Tramhalte Lokalbahnhof / Textorstraße

    "Miquelallee" oder "Polizeipräsidium" für die bisherige U-Bahn-Station Miquelallee / Adickesallee

    "Saalburgallee" für die bisherige Tramhalte Saalburgallee / Wittelsbacherallee

    "Wittelsbacherallee" für die bisherige Tramhalte Wittelsbacherallee / Habsburgerallee

    "Münchener Straße" für die bisherige Tramhalte Hauptbahnhof / Münchener Straße

    "Weserstraße" für die bisherige Tramhalte Weserstraße / Münchener Straße

    "Taunusstraße" für die bisherige Bushalte Weserstraße

    "Ostend" für die bisherige S-Bahn-Station Ostendstraße


    usw.


    Für Umsteigehaltestellen an S- und U-Bahnstationen fände ich ebenfalls ein kurzes "U" oder "S" zielführend, also

    "Hügelstraße U" für die Bushalte Hügelstraße

    "Konstablerwache S U" für die Tramhalte Konstablerwache

    "Galluswarte S" für die Tramhalte Galluswarte, wobei ich die in "Gallus" oder "Gallusviertel" umbenennen würde.

  • Bei aller Unverständnis bei einigen Haltestellennamen darf man nicht vergessen, dass bei der Namesgebung Ortbeiräte, Fahrgastbeiräte und Co mitwirken. Also manche Namen sind, vielleicht, politisch so gewollt. Als Beispiel nenne ich z.B. Palmengarten der quasi Rund um die Bockenheimer Warte und Westend überall angesagt wird ^^.

    Ich denke das Schulamt hat auch seine Wünsche geäußert z.B. an der Haltestelle Usinger Straße/ Louise-von-Rothschild-Schule.

    Reine S- oder U-Bahnstationen sollten, wenn es Strab- und Bushaltestellen sind den Zusatz "Bahnhof" oder meinetwegen "S-/ U-Bahnstation XY" heißen.

    Grundsätzlich sollten sich die "unteren" ÖPNV Produkte (Bus + Strab) den Namen der "höheren" Verkehrsmittel unterordnen. Wenn die U5 nach Preungesheim fährt, sollte die Bushaltestelle "U-Bahnstation Preungesheim" heißen bzw das [U] enthalten auf den Schildern. Auf den Zielanzeigen funktioniert das ja super.

    Persönlich finde ich aber den Stationsnamen "Dornbusch" nicht passend.

  • "Heimatsiedlung" für die bisherige S-Bahn-Station Stresemannallee

    "Stresemannallee" für die bisherige Tramhalte Stresemannallee / Mörfelder Landstraße

    Die S-Bahn-Station umzubenennen wäre schon eine größere Sache. Die würde ich eher nicht ändern.

    Heimatsiedlung kann man auch für heutige Stresemannallee/Mörf.Ldstr. nehmen. Das wäre einfacher.

    "Schweizer Straße" für die bisherige Tramhalte Südbahnhof / Schweizer Straße

    Da stimme ich nicht zu.

    Alle Haltestellen am Südbahnhof sollten auch das Wort Südbahnhof enthalten.

    Ich würde eher sogar noch die Nordseite in "Südbahnhof/Diesterwegplatz" umbenennen um die Orientierung zu erleichtern.


    "Münchener Straße" für die bisherige Tramhalte Hauptbahnhof / Münchener Straße

    Hier bin ich etwas zwiegespalten. Das Problem ist die Linie 12. Wenn man das im Plan ordentlich vermerkt und ordentlich ansagt "Hier aussteigen für Frankfurt Hauptbahnhof/ Change here for Frankfurt Central Station" dann vielleicht.

    "Ostend" für die bisherige S-Bahn-Station Ostendstraße

    Warum hier nicht den gleichen Namen wie die Tramhaltestelle behalten?


    "Textorstraße" für die bisherige Tramhalte Lokalbahnhof / Textorstraße

    An sich ja. Lokalbahnhof ist schwierig weil die Textorstraße näher am Eingang zur S-Bahnstation liegt als die Tramhaltestelle Lokalbahnhof.

    Der Umstieg zur S-Bahn wird an der Textorstraße angesagt. Nicht am Lokalbahnhof.

    Ich würde eher die Tramhaltestelle "Lokalbahnhof" umbenennen in "Dreieichstraße" und "Lokalbahnhof/Textorstraße" in "Lokalbahnhof"

    Aber das ist eben eine schwierige Stelle.



    Alles andere würde ich sofort unterstützen.

  • Bei aller Unverständnis bei einigen Haltestellennamen darf man nicht vergessen, dass bei der Namesgebung Ortbeiräte, Fahrgastbeiräte und Co mitwirken. Also manche Namen sind, vielleicht, politisch so gewollt. Als Beispiel nenne ich z.B. Palmengarten der quasi Rund um die Bockenheimer Warte und Westend überall angesagt wird ^^.

    Ich denke das Schulamt hat auch seine Wünsche geäußert z.B. an der Haltestelle Usinger Straße/ Louise-von-Rothschild-Schule.

    Reine S- oder U-Bahnstationen sollten, wenn es Strab- und Bushaltestellen sind den Zusatz "Bahnhof" oder meinetwegen "S-/ U-Bahnstation XY" heißen.

    Grundsätzlich sollten sich die "unteren" ÖPNV Produkte (Bus + Strab) den Namen der "höheren" Verkehrsmittel unterordnen. Wenn die U5 nach Preungesheim fährt, sollte die Bushaltestelle "U-Bahnstation Preungesheim" heißen bzw das [U] enthalten auf den Schildern. Auf den Zielanzeigen funktioniert das ja super.

    Persönlich finde ich aber den Stationsnamen "Dornbusch" nicht passend.

    Wenn traffiQ grundsätzlich festschriebe, dass ein Haltestellenname so prägnant und sinnvoll wie möglich sein muss, lassen sich auch solche Wünsche abblocken. Genau an einer solchen roten Linie fehlt es bisher.


    Die zusätzlichen Informationen wie die erwähnte Schule sind völlig unnötig, weil weltfremd. Niemand steigt doch - am konkreten Beispiel - in den M34 ein und überlegt erst dann, wo er denn aussteigen muss, wenn er zu dieser Schule will. Die Entscheidung und Information über die richtige Aussteigehaltestelle nimmt jeder unkundige Fahrgast zwangsweise vorher vor, um überhaupt die richtige Buslinie herauszufinden. Dieses ganze Gelaber gehört einfach abgeschaltet.


    Daher sollten auch die gesammelten Zusatzbezeichnungen endlich gestrichen werden. Zum Beispiel "Karmeliterkloster Konnmarkt" (wie es unsere digitale Dame ausspricht). Am schlimmsten fand ich früher die Litanei "Willy-Brandt-Platz Europäische Zentralbank Städtische Bühnen Oper und Schauspiel". Ich empfand es immer als höchst unfair, dass nicht auch "Kaiserplatz Jüdisches Museum The English Theatre Die Komödie Untermainbrücke Nizza Personal- und Organisationsamt Euro-Skulptur Märchenbrunnen" angesagt wurden. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Bernemer ()

  • Wenn traffiQ grundsätzlich festschriebe, dass ein Haltestellenname so prägnant und sinnvoll wie möglich sein muss, lassen sich auch solche Wünsche abblocken. Genau an einer solchen roten Linie fehlt es bisher.


    Die zusätzlichen Informationen wie die erwähnte Schule sind völlig unnötig, weil weltfremd. Niemand steigt doch - am konkreten Beispiel - in den M34 ein und überlegt erst dann, wo er denn aussteigen muss, wenn er zu dieser Schule will. Die Entscheidung und Information über die richtige Aussteigehaltestelle nimmt jeder unkundige Fahrgast zwangsweise vorher vor, um überhaupt die richtige Buslinie herauszufinden. Dieses ganze Gelaber gehört einfach abgeschaltet.


    Daher sollten auch die gesammelten Zusatzbezeichnungen endlich gestrichen werden. Zum Beispiel "Karmeliterkloster Konnmarkt" (wie es unsere digitale Dame ausspricht). Am schlimmsten fand ich früher die Litanei "Willy-Brandt-Platz Europäische Zentralbank Städtische Bühnen Oper und Schauspiel". Ich empfand es immer als höchst unfair, dass nicht auch "Kaiserplatz Jüdisches Museum The English Theatre Die Komödie Untermainbrücke Nizza Personal- und Organisationsamt Euro-Skulptur Märchenbrunnen" angesagt wurden. ;)

    Amen

  • Wenn traffiQ grundsätzlich festschriebe, dass ein Haltestellenname so prägnant und sinnvoll wie möglich sein muss, lassen sich auch solche Wünsche abblocken. Genau an einer solchen roten Linie fehlt es bisher.


    Die zusätzlichen Informationen wie die erwähnte Schule sind völlig unnötig, weil weltfremd. Niemand steigt doch - am konkreten Beispiel - in den M34 ein und überlegt erst dann, wo er denn aussteigen muss, wenn er zu dieser Schule will. Die Entscheidung und Information über die richtige Aussteigehaltestelle nimmt jeder unkundige Fahrgast zwangsweise vorher vor, um überhaupt die richtige Buslinie herauszufinden. Dieses ganze Gelaber gehört einfach abgeschaltet.


    Daher sollten auch die gesammelten Zusatzbezeichnungen endlich gestrichen werden. Zum Beispiel "Karmeliterkloster Konnmarkt" (wie es unsere digitale Dame ausspricht). Am schlimmsten fand ich früher die Litanei "Willy-Brandt-Platz Europäische Zentralbank Städtische Bühnen Oper und Schauspiel". Ich empfand es immer als höchst unfair, dass nicht auch "Kaiserplatz Jüdisches Museum The English Theatre Die Komödie Untermainbrücke Nizza Personal- und Organisationsamt Euro-Skulptur Märchenbrunnen" angesagt wurden. ;)

    Ich meine das "English theater" wurde auch eine zeitlang erwähnt. Lustig wäre noch der Hinweis aufs Rotlichrviertel gewesen 8o.

    Aber da hast du recht, es fehlt bei der Thematik an einem roten Faden.

    Hier geht es scheinbar nur um Marketing.

  • Die Amis haben es da wirklich einfacher und ziehen das so weit ich beobachtet habe, auch knallhart durch. Immer die Kreuzung, und dabei wird die Straße, auf der die Haltestelle ist, wird zuerst genannt. Das geht bei schachbrettartigem Straßennetz aber zugegebenermaßen auch einfacher...

    Sicher ist das häufig so. Aber definitiv nicht "immer". So gibt es in Manhatten etwa vier Mal die Haltestelle 96 St ohne Kreuzungsangabe, mit einem Abstand von über 2 km zueinander.

  • Also ich finde, dass S-Bahn-Stationen ruhig auch nach Straßennamen benannt sein können. Die S-Bahn-Stationen Stresemannallee in Heimatring oder Ostendstraße in Ostend zu ändern finde ich nicht so gut. Grüße an das Forum Lgog

    25 Jahre Durchmesserlinie 11 Höchst/Zuckschwerdtstraße - Hauptbahnhof - Fechenheim/Schießhüttenstraße ab dem Sommerfahrplan 1991. -- Zehn Jahre Verkehrskreisel am Höchster Dalbergplatz 2007 - 2017 an der Königsteiner Straße. -- Bahnhof Frankfurt-Höchst seit 2016 barrierefrei mit fünf Aufzügen für neun Gleise : zweitgrößter Bahnhof in Frankfurt vor dem Südbahnhof. -- Dezember 2018 : der neue Busbahnhof am Bahnhof Höchst geht in Betrieb.

  • Zur Haltestelle Stresemannallee/Mörfelder Landstraße: Heimatsiedlung? Die südliche Busstation sowie Tram Haltestelle liegen am Rand des Fritz-Kissel-Siedlung, nur die nördliche Bushaltestelle grenzt an die Heimatsiedlung. Die ehemalige Endstation der SL 7 hieß früher mWn Riedhof etwa in Höhe eben der nördlichen Bushaltestelle dort. Der Riedhof selbst lag früher mal eher in Höhe der Haltestelle Beuthener Straße. Demnach böte sich mMn für das gesamte Areal der Name Riedhof an.


    Im Grunde denke ich, dass eben 'lange Haltestellennamen' eben auch dazu dienen sollen, Gewichtungen von Gebieten (Hervorhebungen oder Benachteiligungen) in der Nachbarschaft zu vermeiden. Nur sollten halt gleiche Halte bei verschiedenen Verkehrsmitteln einheitlich bezeichnet werden.

  • Das Phänomen beschränkt sich doch so ziemlich auf Sachsenhausen, jüngere Zusätze mal ausgeklammert.

    Riedhof würde ich nicht ins Rennen schicken, klingt zu ähnlich zu Riederhöfe.

  • Das Phänomen beschränkt sich doch so ziemlich auf Sachsenhausen, jüngere Zusätze mal ausgeklammert.

    Riedhof würde ich nicht ins Rennen schicken, klingt zu ähnlich zu Riederhöfe.

    Wäre jetzt auch kein großer Befürworter von Riedhof aber es wäre zumindest besser als der Status quo.

  • Was spricht gegen "Heimatsiedlung"

    Weil ich als Auswärtiger absolut keine Ahnung davon habe, was die Heimatsiedlung sein soll. Ganz abgesehen davon, daß eine "Siedlung" - um als solche bezeichnet zu werden - im Regelfall wesentlich größer ist als der Einzugsbereich einer einzelnen Haltestelle.


    Ansonsten Randbemerkung: Ist die Diskussion eigentlich ihre Zeit wert, im Sinne von: Gibt es konkrete Änderungswünsche für diesen Haltestellennamen, hat irgendjemand schon einen Änderungsantrag bei Traffiq angebracht oder versucht, politische Mehrheiten zu finden? Andernfalls finde ich persönlich es müßig, solche was-wäre-wenn-Runden über einen längeren Zeitraum zu drehen.


    (Nein, es ist nicht meine Intention, eine Diskussion abzuwürgen, aber aus meiner Sicht bringt es wenig, wenn bereits jetzt klar, daß es auf absehbare Zeit keine Änderungen gibt. Oder anders gesagt: Wenn es einen Willen zur Änderung der aktuellen Namensvergaberegeln gibt, dann kann man über die Details diskutieren. Aber momentan kommt's mir so vor, als reden wir uns die Köpfe über die Farbe der Tapete im Wohnzimmer heiß, aber noch niemand hat überhaupt mal das Baugrundstück gekauft.)

  • Weil ich als Auswärtiger absolut keine Ahnung davon habe, was die Heimatsiedlung sein soll.

    Muss ein Auswärtiger wissen, was sich hinter jeder Haltestellenbezeichnug verbirgt? (Leistet sich Darmstadt nicht auch Haltestellen nach Siedlungen?) Insbesonders, aber nicht nur, für Ortsunkundige sind eindeutige und einprägsame Bezeichnungenbesser geeignet als mehrere ähnlich klingende Haltestellen.

  • Muss ein Auswärtiger wissen, was sich hinter jeder Haltestellenbezeichnug verbirgt?

    Nein, muss und kann er nicht. Er kann auch z. B. nicht wissen, daß die Endstation "Sternwarte" (als sie noch so hieß) der Linie 3 in Halberstadt nichts mit einer Sternwarte zu tun hatte, sondern nach einer (ehemaligen) Gaststätte dieses Namens bezeichnet war. Um mal die Verwirrung zu vervollständigen.


    Meiner Meinung nach sollten Haltestellen sinnvoll benannt sein, daß sie auch von Leuten verstanden und zugeordnet werden können, die nicht vor Ort wohnen (die Einheimischen bräuchten ja eigentlich gar keine Haltestellennamen). Klar, inzwischen ist mit Google Maps, Openstretmap etc. vieles einfacher geworden, aber wo auf Stadtplänen waren u. U. "Siedlungen" benannt, zumindest wenn sie recht kompakt sind? Stadtviertel, vielleicht noch. Straßennamen aber üblicherweise immer.

    (Leistet sich Darmstadt nicht auch Haltestellen nach Siedlungen?)

    Ja, eine seit kurzer Zeit. Lincoln-Siedlung. Was aber auch ziemlich bescheuert ist, weil diese Siedlung deutlich größer als der Einzugsbereich einer Haltestelle ist.

    Insbesonders, aber nicht nur, für Ortsunkundige sind eindeutige und einprägsame Bezeichnungenbesser geeignet als mehrere ähnlich klingende Haltestellen.

    Bezüglich des "Ähnlich Klingen" bin ich durchaus bei Dir. Ich finde es in Darmstadt z. B. auch nicht glücklich gelöst, daß hier auf dem Ostast der Buslinie H die zwei Endstationen "Kesselhutweg" und "Alfred-Messel-Weg" mit "essel" und "weg", dann etwas genuschelt und jemand mit Hörproblemen das nicht sauber auseinanderhalten kann. Die Doppelbezeichnungen mit X/Y-Straße hat zumindest für die Ortssuche den Vorteil, daß sie die klare Aussage bringt, sie liegt an der Kreuzung der Straße X und Y. Wobei Frankfurt da aber auch nicht konsequent war. Warum heißt die Brücken-/Textorstraße so, aber die Textorstraße dann nicht Textorstraße/Darmstädter Landstraße?

  • Grundsätzlich sind lange Haltestellennamen eher verwirrend und für Sprachfremde schwieriger zu merken. Auch wenn ich einigermaßen Französisch, Italienisch und Polnisch kann, würden mir vergleichbare Namensungetüme etwa in Paris, Mailand oder Warschau doch etwas mehr Schwierigkeiten bereiten. Und auch andere große internationale Städte mit langen Straßen wie Hamburg kommen mit "einfachen" Namen aus.


    Deshalb folgende Vorschläge für die Stresemannallee:

    Stresmannallee / Gartenstraße = "Friedensbrücke Süd" oder "Theodor-Stern-Kai"

    Stresemannallee (S-Bahn) = "Stresemannallee" (bei der S-Bahn) bzw. "S-Bahn Stresemannallee" (Strab / Bus)

    Stresemannallee / Mörfelder Landstraße : "Osterkirche". Die ist sogar ein recht markantes Bauwerk in unmittelbarer Nähe der Haltestelle. In Bockenheim hält die "16" auch an der "Friauenfriedenskirche". Und in Hamburg gibt es die U-Bahn-Haltestellen "Christuskirche" und "Hammer Kirche".

  • Nein, muss und kann er nicht. Er kann auch z. B. nicht wissen, daß die Endstation "Sternwarte" (als sie noch so hieß) der Linie 3 in Halberstadt nichts mit einer Sternwarte zu tun hatte, sondern nach einer (ehemaligen) Gaststätte dieses Namens bezeichnet war. Um mal die Verwirrung zu vervollständigen.

    An der Haltestelle "Wasserpark" in Frankfurt sucht man ja auch vergeblich nach Wasserrutschen, Lazy River, Wellenbecken und ähnlichen Spaßfaktoren.
    Namen, die zum Verständnis Hintergrundwissen benötigen, können wir auch. 8)

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Wasserpark, bennant nach dem Wasserleitungsweg, bennant nach der an ihm entlanglaufend Hauptwasserleitung aus dem Vogelsberg. Ist doch ganz logisch! :D

    Am Wasserpark gibt es sogar ein Wasserschloß. Aber gewohnt hat da noch nie jemand... :saint:

    "Der Mensch, der so ehrbar im Einzelnen, aber so miserabel im Ganzen ist."
    Johann Wolfgang von Goethe

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