Ungewöhnliche Haltestellennamen

  • Die geht folgerichtig noch weiter: Von Pforzheim nach Schieten in Altusried, mit Umstiegen in Stuttgart, Ulm und Kempten.


    Oder die Reise wird kurz vor Darmstadt in Frankfurt abgebrochen, und stattdessen nach Niedererbrechen umgestiegen.


    Es geht aber auch noch richtig stilgerecht: In Frankfurt am Main mit dem ICE nach Berlin, von dort mit dem RE 2 nach Paulinenaue, und von dort mit Bussen über Friesack zur Wendestelle, Kotzen. :P

  • In Leipzig könnte man eine Residenz vermuten, die vermutlich nicht sonderlich attraktiv zum Wohnen ist:


    Am Mückenschlößchen :D

    Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

  • Im Süden des Sauerlands gibt es den Ort Wenden, der nicht zum Wenden missverstanden werden sollte. Man darf zwar hier wenden, muss es aber nicht. ;) Im ÖPNV gibt es einige Buslinien, Schienenpersonennahverkehr gab es mal. Grüße an das Forum Lgog

    25 Jahre Durchmesserlinie 11 Höchst/Zuckschwerdtstraße - Hauptbahnhof - Fechenheim/Schießhüttenstraße ab dem Sommerfahrplan 1991. -- Zehn Jahre Verkehrskreisel am Höchster Dalbergplatz 2007 - 2017 an der Königsteiner Straße. -- Bahnhof Frankfurt-Höchst seit 2016 barrierefrei mit fünf Aufzügen für neun Gleise : zweitgrößter Bahnhof in Frankfurt vor dem Südbahnhof. -- Dezember 2018 : der neue Busbahnhof am Bahnhof Höchst geht in Betrieb.

  • Von einem Ausflug in die Pfalz habe ich auch noch zweie neue Exemplare gleich in Bildform mitgebracht:

    aufgenommen an der Haltestelle Hans-Warsch-Platz in Ludwigshafen-Oggersheim, was auch schon Raum für Witze lässt :) Gemeint ist aber das Ziel Notwende, das gleich von mehreren Buslinien angefahren wird.


    Und hier die Bus-Haltestelle Einöd nördlich des zu Worms gehörenden Dörfchen Rheindürkheim. Ode ist es dort nicht: Kurz danach kam ein Linienbus vorbei, im Haus wohnt ein Handwerksmeister, und in den umliegenden Rheinauen sah ich einige Störche :). Womit die Haltestelle sogar Flugverkehr bietet. :)

  • Die Notwende ist/war eine Werkssiedlung der BASF. Große Arbeitgeber haben sich damals noch ihrer sozialen Verantwortung gestellt und auch ganz selbstverständlich Steuern gezahlt. Ludwigshafen war bis in die 60er eine unfassbar reiche Stadt.

    Der Name "Notwende" kommt also tatsächlich von der Notwendigkeit neuen Wohnraum zu schaffen bzw. die Wohnungsnot abzuwenden. Üblicherweise liegt heute aber die Betonung auf der zweiten Silbe.

  • Zitat von gruga

    Ludwigshafen war bis in die 60er eine unfassbar reiche Stadt.

    Das erklärt für mich auch die heute unglaublich anmutende Bauwut an Verkehrs- und Hochbauten. Das RathausCenter erinnert mich sehr stark in Größe und Aussehen an das Essener Rathaus. Nur dass Essen fast so groß ist wie Frankfurt am Main, und LU vielleicht so viele Einwohner wie Herne (mit Wanne-Eickel).


    Die Stadt mutet heute fast wie von der Betonwut hingerichtet, mit Schnellstraßen am und über den Rhein, gleich 2 U-Bahn-Haltestellen und einer dritten mittlerweile stillgelegten. Kassel - mit ähnlicher Größe - war froh, sich die eine U-Strab-Haltestelle am Hbf zuzulegen.


    Der Hbf von LU mutet wie eine Geisterstadt in Osteuropa oder Süditalien an. Ein riesiger, menschenleerer Platz, gesäumt von Betonklötzen und einer Hochstraße und natürlich dem Hbf, der zwar von vielen Zügen bedient wird, aber trotzdem überdimensioniert erscheint. Damals gab es ja sogar noch den TEE "Sachsenross", der von Hamburg bis LU fuhr. :)

  • In Leichlingen (Rheinland) gibt es die "Sonne".
    Wer weiter fährt, kommt in die "Kuhle".

    Die Gegenrichtung fährt über "Stoss" und "Trompete".

    Wer anders abbiegt, kommt an den "Balken".


    Im benachbarten Solingen gibt es die innerstädtische Haltestelle "Werwolf".

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  • Auch nett: Die Haltestelle "Nasse Ecke" in der Gemeinde Wittenbeck zwischen Bad Doberan und Kühlungsborn (MV).


    Gruß

    Spirit

    Beide schaden sich selbst: der zuviel verspricht und der zuviel erwartet. (Lessing)