RMV schreibt Ländchesbahn aus

  • Der RMV schreibt aktuell den Betrieb der Ländchesbahn (RB 21 Limburg - Niedernhausen - Wiesbaden) für den Zeitraum 12/2022 - 12/2032 aus. Gefahren werden soll mit 10 Fahrzeugen aus dem Fuhrpark der fahma:

    Zitat


    Durch die fahma werden insgesamt 10 Fahrzeuge (Dieseltriebwagen LINT 41/H), die z.Zt. im TN Taunusbahn eingesetzt sind, für den Einsatz auf den Linien gemäß Kapitel 1 Absatz 1 des TN Ländchesbahn zur Verfügung gestellt.


    Diese 10 Fahrzeuge werden wohl durch den Einsatz der Brennstoffzellen-Züge frei, die im Taunusnetz eingesetzt werden.


    Ausschreibung

  • Sicher? In der Liste der Referenz-Strecken für den Einsatz von Wasserstoffzügen taucht die Ländchesbahn nicht auf. Wo würden die Züge denn betankt? Von einer Wasserstofftankstelle in Wiesbaden oder Limburg war bisher nie die Rede.

  • Würden denn die bestellten Einheiten dafür ausreichen?

    Das weiß ich nicht, damals war von 20 Stück die Rede. Ist schon recht wenig für alle Linien.


    Sicher? In der Liste der Referenz-Strecken für den Einsatz von Wasserstoffzügen taucht die Ländchesbahn nicht auf. Wo würden die Züge denn betankt? Von einer Wasserstofftankstelle in Wiesbaden oder Limburg war bisher nie die Rede.

    https://web.archive.org/web/20…llen-den-naechsten-jahren


    Damals waren halte alle Linien im Gespräch, da ist die Ländchesbahn inzwischen wohl rausgefallen.

  • Mach mir die Bahnsteige passend ...

    Mit dem - in der Ausschreibung vom RMV geforderten - Einsatz der zehn Lint 41H der Taunusbahn (fahma)

    schießt sich der Aufgabenträger aber wieder selbst ins Knie: Die Fahrzeuge haben eine Fußbodenhöhe von

    780mm üSOK (und eine Spaltüberbrückung auf ggf. 700mm).


    Damit besteht für den Betrieb auf der Haupteinsatzstrecke Niedernhausen - Wiesbaden Hbf die Notwendig-

    keit zum Umbau der drei Stationen Auringen-Medenbach, Igstadt, Erbenheim auf 760 mm (was schon 2013

    und Jahre zuvor geplant war). Derzeit läuft das PFV für Igstadt und Erbenheim. Obwohl aktuelle Planungen

    (wg, Neubau BKA im Ostfeld und Ablehnung CityBahn) einerseits einen neuen Halt zwischen dem Abzw. Kinz-

    enberg und dem Hp Erbenheim fordern und andererseits für diesen Abschnitt eine Zweigleisigkeit als not-

    wendig erachtet wird, um einen 15Min-Takt zu ermöglichen, hält man an der bereits 2009 vorgestellten

    Variante fest.

    Damit kann man bei der Einweihung des neuen 140m langen Bahnsteigs in Erbenheim (der auf die andere

    Gleisseite (Tillpetersrech) wechseln soll, schon gleich den Termin von Abriß und Neubau in veränderter Lage

    bekanntgeben. Ob das überhaupt zum Fpl-Wechsel Dez. 2022 fertig wird, ist mehr als fraglich ...

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    Der nächste Knackpunkt ist die Durchbindung einzelner RB21-Leistungen von/nach Limburg (Mo-Fr in HVZ),

    denn in Idstein, Bad Camberg, Oberbrechen, Lindenholzhausen und Limburg gibt es noch Bahnsteige mit

    Höhen von 24, 30 und 34 cm. Derzeit laufen Überlegungen, ob der RMV den Pendlern persönliche Klappleiter-

    chen mit dem Jahres-Abo zukommen lässt oder kräftige Zugbegleiter:innen (der HLB) beim Ein- und Ausstieg

    behilflich sind oder DB StuS eine provisorische Aufhöhung in den Varianten "Holz" oder "Metall" für die Über-

    windung der bis zu 54cm bereitstellen wird :/


    Grüße ETLO 528

  • Lese ich da einen Anstoß für die nötige Modernisierung der genannten Altbahnsteige? Hat der RMV da mit den Wasserstofflints mal einen Hebel gefunden?

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