Haltestellen Ansage Mainz Wiesbaden

  • Achso Gruga, in Stuttgart und München kannst du dich an die daran erinnern daß der Busfahrer die Haltestellen selbst ausriefen?

    Und das wurde auch gut von den Fahrern umgesetzt?

    Du warst wahrscheinlich nicht täglich in München oder Stuttgart , sodass du nicht sagen kannst ob die Busfahrer dies alle taten oder?

    Aber du erinnerst dich an die Ansagen vom Busfahrern in Stuttgart und München

    Ja bei YouTube sind ja nur die digitalen Ansagen von den Haltestellen.Mir ging es ja um die Haltestellenansagen vom Fahrer persönlich

  • Nein, da war ich natürlich nur ab und zu und habe Busse auch eher selten benutzt, so dass meine Erinnerungen natürlich nicht repräsentativ sind. Aber die Momente, in denen ich fuhr, haben die Fahrer Ansagen gemacht. In Stuttgart meckerte auch mal ein Fahrer Schüler im breiten Schwäbisch an, weil sie die Türen für Mitschüler aufhielten. Daran erinnere ich mich noch nach über 30 Jahren, weil es irgendwie witzig klingt, wenn Schwaben fluchen. Ansonsten bleibt nur der Rat Fahrer zu finden, die schon lange dabei sind und sich noch an die 70er/80er erinnern.

  • Danke Gruga.

    Ja oder halt Fahrgäste die in dem besagten Zeitraum viel mit dem Bus unterwegs waren.Die Fahrgäste könnten mitunter noch besser auf die Frage antworten ,weil der jeweilige Busfahrer ja nur davon berichten kann wie er es gehandhabt hat.Die Fahrgäste haben ja da ein breiteren einblick ,weil sie mit verschiedenen Fahrern und zu verschiedenen Zeiten unterwegs waren.

    Deswegen hatte ich die Frage auch hier ein gestellt , mit der hoffnung es erinnern sich einige an diese Zeit.

    Aus welcher Stadt die erinnerung ist, ist für mich da nicht so wichtig

  • Ich habe Mal mitbekommen ,dass es im Ausland teilweise die Haltestellenansage deutlich später eingeführt wurde .In der Österreich und der Schweiz Weiß ich das die Entwicklung ähnlich ist wie hier bzw die Haltestellenansagen auch vom Fahrer gemacht wurde .

    Wenn jemand aus dem Urlaub noch eine eine erinnerung von andere Städten oder Land hat zum Beispiel Niederlande ( Amsterdam ) oder halt von unserer Region hier.Alles ist willkommen


    Vielen Dank

  • Zur Zeit des Schaffnerbetriebs erfolgten die Stationsansagen häufig durch den Schaffner statt den Fahrer. Auch wenn es eine Parodie der damaligne Realität ist, findest du auf YT unter "Ein Wagen von der Linie Acht" von Weiß Ferdl, neben Musik auch eine gute Wiedergabe der damaligen Interaktion zwischen Schaffner und Fahrgästen.

  • Zitat1: "Auch wenn es eine Parodie der damaligne Realität ist,"

    Zitat2: "eine gute Wiedergabe der damaligen Interaktion zwischen Schaffner und Fahrgästen."


    :D :D :D :D

    Satire ist immer Übertreibung und somit nie eine gute Wiedergabe....

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
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  • Andere Städte sind auch interessant? Na gut, dann fangen wir mal an:


    Cottbus: Stand 1986/87: nur in den KT4D waren manuelle Ansagen durch den Fahrer möglich, sollten laut Dienstvorschrift auch gemacht werden, wurden aber zu 99% schon aus Prinzip weggelassen. In den Gotha-Wagen waren sie nicht mal mehr technisch möglich.


    1988 erhielt Wagen 47 (ein KT4D desselben Baujahrs) ein Kassettengerät für die (händisch auszulösende) Ansage (dafür wurde eigens eine Kontrolleuchte auf dem Fahrpult durch einen Taster zum Auslösen der Ansage ersetzt). Das "Ansage-Schema" wurde direkt aus Prag übernommen, da werden bis heute stets zwei Haltestellen angesagt: die, die man gerade anfährt, und die nächste, also etwa "Stadtpromenade. Nächste Haltestelle: Marienstraße". Allerdings bewährte sich die Technologie nicht, schon 1989 wurde sie nicht mehr eingesetzt, spätestens ab 1990 war der Einbaurahmen für den Kassettenspieler leer.


    Ab 1991 kamen neue Stadtbusse: MAN NL 202 und NG 262. Diese hatten von Anfang an IBIS und Ansagen vom Sprachspeicher. Die noch vorhandenen Ikarus wurden natürlich nicht nachgerüstet, in denen gab es nie Ansagen.


    Die Gotha-Wagen gingen 1991 aus dem Planbetrieb, 1992 war der letzte größere Einsatz von T2/57 (Zweirichter) während der Baustelle in Madlow. Damit hatte sich das erledigt. KT4D: einige wurden ab 1992 modernisiert, die modernisierten Wagen bekamen natürlich auch IBIS und Ansagen vom digitalen Sprachspeicher, Sprecherin war eine gewisse Frau Jahr, meiner Erinnerung nach vom Staatstheater Cottbus. Die unmodernisierten KT4D (Einsatz stetig abnehmend, die letzten waren bis 2004 herum auf reinen HVZ-Verstärkerkursen auf Linie 4 im Einsatz) bekamen nur vereinzelt Sprachspeicher und FIS-Anzeigen, und auch das nur Stück für Stück. Ab 1996 wurden die modernisierten KT4D zu KTNF6 umgebaut (im Einsatz bis heute), das "FIS" blieb unverändert, wurde erst mit den "Langläufern" (wann kamen die... glaub ab 2014 oder so, das sind KTNF6, die noch einmal modernisiert und für weitere zwei HU-Perioden ertüchtigt wurden, u.a. Austausch der alten Elektronik aus den 90ern, für die es keine Ersatzteile mehr gab, gegen neue Technik) erweitert um Bildschirme oder mehrfarbige Außenanzeigen.


    Karl-Marx-Stadt / Chemnitz: Haltestellenansagen zu DDR-Zeiten?? Ha. Haha. Hahaha :D Nein. Gab es nicht. Beobachtet ab 1987: sowohl in den Tatras als auch in den alten Schmalspur-Wagen (Linie 3 Zentralhaltestelle - Rottluff, bis November 1988) war immer "Stummfilm" angesagt. Ab 1992 wurden T3D modernisiert (teilweise bis heute im Einsatz), sie bekamen natürlich digitale Sprachspeicher. Alle Nachfolgefahrzeuge sowieso.


    Überlandbus-Linien, namentlich die nach Frankenberg: in den Ikarus-Wagen wurden nie Haltestellen angesagt. Bereits ab 1990 wurden fabrikneue Mercedes O 405 eingesetzt (anfangs hatten die Wagen noch nicht mal Zielfilme drin, es wurden Steckschilder vorne rein gesteckt), Ansagen gab es in diesen Wagen aber nie. Manuelle Ansagen wären möglich gewesen, wurden aber schon aus Prinzip nie gemacht, solange die Linie vom Kraftverkehr, später von der Autobus Sachsen GmbH (als Linie 203) betrieben wurde. Später, glaub 1998 oder so, gab Autobus Sachsen die Linie an Regiobus Mittweida ab, weil sie einfach zu weit aus ihrem Gebiet heraus führte, seither fährt Regiobus oder Subs die Linie als 640, durchgehend bis Hainichen, vereinzelt sogar bis Roßwein. - Um 2004 herum wurden nagelneue Überland-Citaro unter dem Markennamen "BusBahn" eingesetzt, um den Komfort der (Ende 2004 wiedereröffneten) Eisenbahn anbieten zu können. Erstmals gab es damit Ansagen (vom Sprachspeicher) und Bildschirme. Die Tondateien wurden leider mit irgendeiner Text-to-speech-Software erzeugt, ohne daß sie sich nochmal jemand angehört hätte... das hört man leider auch :/ "Nächste Haltestelle: CheeeEEEmnidßEbersdorfffBrettmüle" oder "Chemniiiids Tomás-Mannplatz", so ähnlich hört sich das an... also allzu deutlich hörbar Text-to-speech. Diese Tondateien werden unverändert bis in die Gegenwart verwendet :rolleyes:


    Hannover: Beobachtet ab 1990. Straßenbahn (solange sie noch fuhr, gemeint sind die Düwag GT6): bei motivierten Fahrern manuelle Ansage, ansonsten "Stummfilm". Ob es eine Vorschrift gab, weiß ich nicht. Stadtbahn (Tw6000): anfangs Ansage von Kassettengeräten (manuell auszulösen), ab ca. 1996 digitale Sprachspeicher, inzwischen Auslösen über GPS und/oder Wegmessung. Die Tw2000 hatten von Anfang an digitale Sprachspeicher, die 3000er sowieso.


    Stadtbusse: noch in den 90ern sehr unterschiedlich. Neue Wagen hatten spätestens ab 1994 von Werk aus digitale Sprachspeicher, die alten VÖV-I- und VÖV-II-Wagen hatten bis zu ihrer Ausmusterung keine technisch basierten Ansagen. Siehe "Straßenbahn".


    Überlandbusse, namentlich Linie 572 (heute 700) Richtung Seelze - Lohnde - Dedensen - Gümmer: erste Hälfte der 90er Jahre: gefahren wurde mit einem fröhlichen Durcheinander aus Fahrzeugtypen (O 305, O 405 (G), ihre MAN-Gegenstücke, Setra S215 UL, O 407, O 408... wie gesagt, fröhliches Durcheinander), nur Ansagen gab es so gut wie nie - außer einmal, als ein besonders motivierter Fahrer, ein Harald Knaur (nein, nix DSGVO, er hatte seinen Namen gut sichtbar auf seinem Aktenkoffer stehen und diesen ebenso gut sichtbar an seinem Arbeitsplatz abgestellt, ich glaube, er hatte sogar ein Namens-Steckschild bei sich vorne am Pult befestigt), fuhr: er hatte eine Art Diktiergerät (wahrscheinlich, der Zeit entsprechend, noch mit Mikrokassetten) am Mikro befestigt und spielte darüber seine selbst erzeugten Haltansagen ab. Mit ihm mitzufahren machte immer wieder Spaß und war immer wieder ein Erlebnis :D Ab ca. 1990, die Linie war inzwischen von der örtlichen Regiobus übernommen, wurde mehr und mehr typenrein auf Citaro O 530 UL umgestellt, damit hielten dann Ansagen vom Sprachspeicher Einzug.


    Praha (Česká Republika): Metro: jede Linie hat ihren eigenen Gong/Tonfolge. 1995: Kassettengeräte, das war deutlich hörbar: je nach Stand der Bodnetzspannung liefen sie mal etwas schneller, mal etwas langsamer, einmal waren sie auch total verleiert und damit unverständlich :D Irgendwann zwischen 1995 und 2003 Umstellung auf Sprachspeicher. Schema, damals wie heute: stellen wir uns vor, wir stehen am Bahnsteig und sind soeben eingestiegen, wir hören: "<Tonfolge> Ukončete, prosím, výstup a nástup, dveře se zaviraij!" = "Beenden Sie bitte (das prosím = bitte kam erst später, mit Umstellung auf Sprachspeicher und entsprechend vollständigen Neuaufnahmen der Ansagen, hinzu, 1995 wurde noch nicht "bitte" gesagt) den Ausstieg und Einstieg, die Türen schließen sich!" Rums, Bretter zu (ohne Diskussion und ohne Festgehalte wie hierzulande). Der Tonbandabschnitt / die Datei geht aber noch weiter, nach etwa 10 Sekunden Stille: "Příští stanice: <Name der nächsten Station, ggf. Umsteigehinweis zu anderen Metro-Linien>" = "Nächste Station: ...". Vor Erreichen der nächsten Station hören wir wieder die Tonfolge, den Namen der Station, in die wir soeben einfahren, und ggf. noch ein "přestupní stanice", wenn man dort zu einer anderen Metro oder zur Eisenbahn umsteigen kann.


    Straßenbahn: 1995: T3 (egal, welche Bauform) und KT8 hatten unterschiedliche Gongs und wahrscheinlich auch unterschiedliche Sprecher. Abgespielt wurde wieder hörbar von Kassette, je nach Bordnetzspannung lief die geringfügig schneller oder langsamer. Schema, damals wie heute: "<Gong> Karlovo náměstí. Příští zastávka: Štepanská" = "<Gong> Karlovo náměstí. Nächste Haltestelle: Štepanská". Irgendwann zwischen 1995 und 2003 Umstellung auf Sprachspeicher, alle Sprachbausteine wurden komplett neu aufgenommen und ein neuer Gong eingeführt, der seither für alle Fahrzeugtypen bei Straßenbahn und Stadtbus einheitlich ist.


    Plauen (Vogtland), nur Straßenbahn: Beobachtet 1995-98 und 2019. KT4D (unmodernisiert; nur bis 1997): keinerlei Ansagen; die "anmodernisierten" Wagen (von einer vollwertigen Modernisierung will ich mal nicht reden, das hatte eher was von einer GR in der DDR, wenn auch Austausch der Bordnetzversorgung und der Fahrzeugsteuerung): Sprachspeicher. Die Niederflur-Wagen hatten das natürlich von Anfang an.


    Mallorca: Beobachtet 2005 und 2010.

    Tren de Sóller ("Roter Blitz"): Keinerlei Ansagen, weder im Zug Palma - Sóller noch in der Tranvía (Straßenbahn) von Sóller nach Port de Sóller. Würde auch nicht zum historischen / historisierenden Erscheinungsbild passen.

    Serveis Ferroviaris de Mallorca (SFM, "Inca-Bahn"): da kenne ich nur die Dieseltriebzüge. Ansagen sowohl 2005 als auch 2010 vom Sprachspeicher, dreisprachig, angesagt wird stets der nächste Halt, und das dreisprachig: auf Mallorquín (Dialekt des Katalanischen) / "Spanisch" (also Kastilisch) / Englisch. 2010 gab es bereits die erste Metro-Linie, auch betrieben von der SFM, also selbes "Strickmuster".

    Überlandbusse der Transport des Iles Baleares (TIB): Kenne da nur die Linien Palma - Paguera - Andratx. Beide Jahre: Stummfilm; allenfalls wies der Fahrer bei Erreichen einer Haltestelle auf diese hin, wenn er beim Einsteigen und Ticketkauf / Ticketkontrolle von den Fahrgästen nach dieser Haltestelle gefragt wurde.



    So, das sind so die Betriebe, die ich halbwegs kenne und beobachtet habe...

    Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

  • Hallo Tatrafan, ich danke dir erstmal für deine Mühe und die interessante Nachricht.


    Ich habe Mal gehört bzw. gelesen,dass in Westdeutschland das ausrufen der nächsten Haltestelle gesetzlich vorgeschrieben ist und war.In der ehemaligen DDR gab es wohl kein Gesetz und auch keine Dienstanweisung das die Busfahrer die Haltestellen ansagen müssen.Aufgrund dessen haben die Fahrer ja in der ehemaligen DDR auch nicht falsch gemacht wenn es nicht ihre Pflicht war

    In anderen Ländern wie Frankreich und Belgien zum Beispiel gab es auch nie eine Pflicht, dass die Fahrer die Haltestellen ansagen müssen.


    Auf der einen Seite finde ich das vom Verkehrsbetrieb keine guten Service für den Fahrgast das es zum mindest damals keine Haltestellenansagen gab.Hätten sie den Fahrer die Dienstleistungen geben die Haltestellen auszurufen hätten das mit Sicherheit auch viele Fahrer gemacht.

    Man sieht ja hier in Westdeutschland hatten es einige Fahrer aufgrund der Gesetze bzw Dienstleistungen gemacht.

    Wenn es in anderen Ländern keine Anweisung gibt ,dann macht dies auch keiner oder nur ganz wenig.


    In Frankreich und Belgien gab zum mindest in den Fahrzeugen einen Fahrtverlauf der jeweiligen gefahren Linie und die angefahren Haltestellen.Dieser Verlauf könnte ausgetauscht werden, wenn das Fahrzeug ( Bus oder Strassenbahn) auf einer anderen Linie eingesetzt wurde.Ist ja auch eine kleine Orientierung obwohl ich Absagen besser finde

  • wie gesagt ich weiß bzw mir wurde gesagt das in der Schweiz , Österreich , Niederlande, Dänemark, Schweden auch die Fahrer die Haltestellen anzusagen hatten

  • von der DDR habe ich auch zum Teil gehört, dass die Fahrer gar keine Ansagen machen konnten, weil die Ikarus Busse gar keine Mikrofone hatte oder oft kaputt waren

  • Zitat1: "Auch wenn es eine Parodie der damaligne Realität ist,"

    Zitat2: "eine gute Wiedergabe der damaligen Interaktion zwischen Schaffner und Fahrgästen."


    :D :D :D :D

    Satire ist immer Übertreibung und somit nie eine gute Wiedergabe....

    Was ich meinte:

    - Du hast die Ansagen der nächsten Station durch den Schaffner, statt den Fahrer als Vorteil des Zwei-Mann-Betriebs

    - Du hast die Mitteilung des Haltewunschs vom Fahrgast an den Schaffner, der diesen dann dem Fahrer signalisiert (Schnurzug, "Bing")

    - Du hast die Funktion des Schaffners als Auskunftsstelle

    - und das alles neben seiner Dunktion als Zahlstelle für den Fahrpreis.


    Die satirische Übertreibung liegt hier im Ignorieren der Fahrgastwünsche im entscheidenden Moment ("Ich möchte aussteigen!"- "Ja dann steig halt aus!"), nicht aber in einer Übertreibung der Vorgänge während der Fahrt selbst, weshalb ich bei: "Gute Darstellung" bleibe.

  • Schaffnerlos, das kleine Hörspiel von Wolfgang Ambos.

    Der letzte Tag des Schaffners Knottig bei der Wiener BIM.

    Für hiesige Ohren mitunter eine Herausforderung. 😉


    Hinter dieser Liste verbirgt sich das 7-teilige Album von 1978.

    Einfach das Symbol für die Playlist/Album aufklappen. Dann sieht man auch die Einzelteile.

    Die CD ist sogar noch erhältlich.

  • Hallo,


    ich bin aus Mainz und kanndir folgendes sagen:


    Ibis Geräte wurden 1986 mit den ersten O405G (471-486 bze den Solos 338-341) eingeführt.


    Etwa um diese Zeit wurden die Ansagen von Band abgespielt.

    Es war eine männliche Stimme.

    Der Busfahrer musste bis etwa 1999 zwischen den Haltestellen einen Knopf für die Ansage drücken.

    Der Knopf war imAmaturenbrett.

    Ende der 1990er Jahre wurde das dann automatisiert.


    Ingried Metz hat ab den frühen 1990er die Ansagen gesprochen.


    Bis etwa 2008 mit dem ITCS auf die digitale Stimme umgestellt wurde.


    Das klang aber scheusslich, sodass ab etwa 2009 ein Mitarbeiter der MVG die Ansagen spricht.


    Bei der ESWE war es eine Frauenstimme, die mehr nach Bundeswehrfeldwebel klang. Wurde aber in den 90ern auch umgestellt.


    Bis anfang/mitte der 80er Jahre mussten die Busfahrer in Mainz die Haltestellen selbst durchsagen.


    Bis 1968 hat das der Schaffner gemacht.


    Es hing aber am Fahrer/Schaffner ob er dazu Lust hatte. Es wurde also nicht immer gemacht.


    Ganz früher (1950er und davor) wurde gar nichts durchgesagt.


    Bei der ORN wurde bis etwa 2008 noch vom Fahrer angesagt. Mal mehr mal weniger. Meist weniger oft. War eh egal, man hat das Genuschel sowieso nicht verstandrn.

    Ein Büssing ölt nicht! Er markiert nur sein Revier!

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  • Hallo Bademeister ,ich dank dir für die interessante Nachricht.

    Da hat der Mann von Tratidionsbus Mainz etwas komplett falsches gesagt.Er erwähnte noch ,er hatte extra drei ehemalige Mainzer Busfahrer befragt und die hätten geäußert, es hätte in Mainz keine Kasseten gegeben und die automatische Ansage hätte es erst an 1999 gegeben.

    Eine Frage habe ich noch Bademeister und zwar wie ist denn deine erinnerung oder einschätzen ,wie hoch die quote derer Busfahrer die die Haltestellen bis anfang/Mitte der 1980 zuverlässig angesagt haben?

    Kannst du dich daran erinnern?