Renovierung Offenbach-Kaiserlei Ostausgang?

  • Gestern gerade gesehen: Am Ostausgang der S-Bahn-Station Offenabch Kaiserlei wurden zur Treppe hin die Verkleidungsplatten vollständig entfern.


    Weden die erneuert, geändert oder werden jetzt die Rolltreppen nachgerüstet, nachdem das AXA-Gebäude fertig ist und die Nutzerzahl auf dieser Seite deutlich ansteigen dürfte?

  • wahrscheinlich werden jetzt nach und nach weitere Stationen, ähnlich wie Mühlberg und Ostendstraße, farbenfroh verunstaltet. Meiner Meinung nach hätte man den Bestand besser pflegen, häufiger reinigen und vor Vandalismus schützen sollen. Die S-Bahnhöfe in und um Frankfurt sind ja eher sich selbst überlassen. Mir gefällt der kunterbunt Stil jedenfalls nicht.

  • Ostendstraße denke ich weniger, weil die wurde ja ebenso wie Hauptbahnhof und ein paar andere Stationen in der letzten Zeit neu gestaltet.
    Mühlberg ist auch meine Vermutung aber vielleicht noch der Lokalbahnhof.

    LUKAS Küster:)

  • Ostendstraße denke ich weniger, weil die wurde ja ebenso wie Hauptbahnhof und ein paar andere Stationen in der letzten Zeit neu gestaltet.
    Mühlberg ist auch meine Vermutung aber vielleicht noch der Lokalbahnhof.

    Die Ostendstraße ist mittlerweile bunt, und der Treppenabgang am Mühlberg auch. Am Marktplatz ebenso. Statt zeitlosem und einheitlichen Design soll's jetzt wohl überall aussehen wie in einer Kindertagesstätte.

  • Statt zeitlosem und einheitlichen Design soll's jetzt wohl überall aussehen wie in einer Kindertagesstätte.

    Also Ostendstraße sah vorher einfach nur scheußlich aus, "zeitloses Design" würde ich das jetzt nicht nennen.


    Die Offenbacher Tunnelstationen wären bei guter Pflege ganz schick, da aber die örtlichen Umstände einerseits und das "Engagement" von DB SuS andererseits nicht zu ignorieren sind, ist eine etwas weniger graffitifreundliche Gestaltung wahrscheinlich auch nicht die schlechteste Idee...

  • Also Ostendstraße sah vorher einfach nur scheußlich aus, "zeitloses Design" würde ich das jetzt nicht nennen.


    Die Offenbacher Tunnelstationen wären bei guter Pflege ganz schick, da aber die örtlichen Umstände einerseits und das "Engagement" von DB SuS andererseits nicht zu ignorieren sind, ist eine etwas weniger graffitifreundliche Gestaltung wahrscheinlich auch nicht die schlechteste Idee...

    Da widerspreche ich. Die Stationen in Offenbach sind in ihrem mehr als 25 jährigen Bestehen nicht mehr oder weniger mit Graffiti verunstaltet worden, als andere Bahnhöfe im Rhein Main Gebiet. Wenn allerdings nicht einmal jährlich eine Reinigung statt findet (in London müssen Graffiti innert 1 Woche entfernt werden) scheint das "örtliche Umfeld" gar nicht Mal so sehr der Faktor zu sein. Die Stationen sind ja mehr oder weniger sich selbst überlassen. Die Station Ostendstraße ist mit ihren Röhren durchaus eine der am anspruchsvollsten gestalteten Stationen in Frankfurt. In wie weit die Farben Schmierereien verhindern sei Mal dahin gestellt. Am Mühlberg wurde auch schon über die neue Wandgestaltung geschmiert.

  • Zitat: "in London müssen Graffiti innert 1 Woche entfernt werden"


    ....ein Traum der Sauberkeit...würde ich mir aber auch an Schallschutzwänden etc wünschen

    ....macht man mal Urlaub in einer sauberen Gegend ist man danach irgendwie verwöhnt....?!?

    (Es gibt also noch Länder mit zivilisierer Bevölkerung!)

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • ....macht man mal Urlaub in einer sauberen Gegend ist man danach irgendwie verwöhnt....?!?

    (Es gibt also noch Länder mit zivilisierer Bevölkerung!)

    So ist es! Ich schäme mich schon richtig wenn ich Besuch aus dem Ausland habe. Und wenn ich von einer Reise zurück komme gibt's erst Mal einen "Kulturschock" wenn ich zurück bin. Frankfurt ist in den letzten Jahren irgendwie echt asozial geworden. Schade eigentlich.


    Ich bin der Meinung eine strengere Überwachung ist mehr als angebracht. Aber selbst die Mitarbeiter von DB Sicherheit halten sich oft nicht an Regeln wie Rauchverbote oder die Maskenpflicht. Was soll man da noch sagen? Unserer Region ist die Professionalität abhanden gekommen.

  • Da widerspreche ich. Die Stationen in Offenbach sind in ihrem mehr als 25 jährigen Bestehen nicht mehr oder weniger mit Graffiti verunstaltet worden, als andere Bahnhöfe im Rhein Main Gebiet. Wenn allerdings nicht einmal jährlich eine Reinigung statt findet (in London müssen Graffiti innert 1 Woche entfernt werden) scheint das "örtliche Umfeld" gar nicht Mal so sehr der Faktor zu sein. Die Stationen sind ja mehr oder weniger sich selbst überlassen. Die Station Ostendstraße ist mit ihren Röhren durchaus eine der am anspruchsvollsten gestalteten Stationen in Frankfurt. In wie weit die Farben Schmierereien verhindern sei Mal dahin gestellt. Am Mühlberg wurde auch schon über die neue Wandgestaltung geschmiert.

    Das kann ich so nicht stehen lassen.


    Während der ersten gut 10 Jahre, als die Stationen neu und weitgehend gepflegt waren, wurden kaum Graffiti angebracht - insbesondere nicht am Kaiserlei. Für mein Gefühl begann das erst mit der Verunstaltung durch den begonenen und nie beendeten Einbau der Rauchschutztüren und die Außerbetriebnahme der in den Decken über den Rolltreppen integrierten Leuchten.


    Dass man durch regelmäßiges Reinigen der (auch: Oberseite der) abgehängten Leuchten über den Bahnsteigen und natürlich abkärchern des Schmutzfängerprofils der Wände im Bahnsteigbereich den optischen Eindruck verbessern könnte, braucht eigentlich keine Erwähnung.

  • Stimmt natürlich. Viele Stationen wurden auch durch zusätzliche Einbauten optisch verschandelt. Ich glaube bei der Bahn muss halt alles billig sein. Da wird auch nicht darauf geachtet, dass Schilder direkt vor die ZZA gehängt werden. In München sind viele U-Bahnhöfe sehr schön saniert worden. Macht wirklich was her. Bei uns ist es eher ein wilder Stilmix und provisorisch wirkend.