Unregelmäßigkeiten auf der Odenwaldbahn

  • Werte Gemeinde!


    Am heutigen 07.03.2026 sollte RB 82 ja wieder von und nach Frankfurt verkehren.

    Am Morgen muß wohl etwas schiefgegangen sein:


    RB 25190 und RB 25220 verkehren von Erbach nach Darmstadt Nord gemeinsam; RB 25190 erreichte Frankfurt pünktlich, RB 25220 kam mit +303 (!) in Darmstadt Hbf an.

    Unterwegs verhungert oder falsche Daten?


    Gruß


    Stationsvorsteher

  • Dazu noch die folgende Antwort von Hessen Mobil auf eine Nachfrage per Mail:

  • Werter Condor!


    Könnten Sie bitte Ihre Behauptung etwas begründen?


    Nach meinen Informationen wird der Ersatzneubau keine schlanke Stahlkonstuktion, sondern eine naturgemäß etwas dickere Stahlbeton-Konstruktion werden.

    Da die Widerlager aber in ihrer Höhe unverändert bleiben müssen, bleibt die Durchfahrtshöhe wohl etwa gleich.

    Am Rande: Die Durchfahrtshöhe für Radelnde auf der anderen Talseite ändert sich ja auch nicht, odrrr?


    Gruß


    Stationsvorsteher

  • Werte Gemeinde!


    Auch die Odenwälder Grüninnen haben es gemerkt:


    Ich zitiere auszugsweise aus dem örtlichen Blättchen Odenwälder Echo:


    Überdies verweisen die Grünen in ihrer aktuellen Mitteilung darauf, dass die Odenwaldbahn „laut der Planungsvereinbarung, die vor gut einem Jahr zwischen dem Land Hessen, dem RMV, der DB InfraGO AG und der DB Energie GmbH geschlossen wurde, künftig teil‑elektrifiziert und mit batterieelektrischen Zügen betrieben werden soll“. Dass im Bereich der Zeller Brücke keine Oberleitung vorgesehen ist, stehe der Elektrifizierung der Odenwaldbahn insgesamt zwar nicht entgegen, da die Züge diesen Abschnitt künftig im Batteriebetrieb passieren können.

    Dennoch sei unklar, ob man künftig nicht doch die Möglichkeit vermissen werde, dort eine Oberleitung zu errichten. „Hier wird die Zukunft der Odenwaldbahn möglicherweise im wahrsten Sinne des Wortes verbaut“, so Sprecherin Elisabeth Bühler‑Kowarsch.


    Wer mehr lesen will, möge das Blatt morgen kaufen.


    Gruß


    Stationsvorsteher

  • Nach der in der Summe längeren Sperrung durch Gleisbau in Louisa und Bombenfund in DA Nord hier ein Resümee zu vier Tagen Fahrt mit der RB 82, Abfahrt Wiebelsbach um 6.24 Uhr nach F Hbf:


    Der Zug fuhr. Der Zug fuhr an allen Tagen pünktlich ab. Der Zug kam einmal leicht verspätet in F an. Er bestand an drei Tagen aus drei Waggons, einmal hatte er zwei. Die Befüllung liegt deutlich hinter der aus den Zeiten vor den Sperrungen zurück. Selbst heute, mit zwei Waggons, war es problemlos möglich, einen Platz alleine in einer Zweierreihe zu bekommen. Von den "bekannten" Mitfahrenden sind bislang nicht alle zurück gekehrt. Es scheint, als hätten einige Fahrgäste das Verkehrsmittel gewechselt. Ob die aktuell hohen Benzinpreise sie wieder zurückbringen?

  • Details kenne ich nicht. Wenn es nur eine 1:1 Rekonstruktion werden soll, ist natürlich wenig möglich.

  • ... Von den "bekannten" Mitfahrenden sind bislang nicht alle zurück gekehrt. Es scheint, als hätten einige Fahrgäste das Verkehrsmittel gewechselt. Ob die aktuell hohen Benzinpreise sie wieder zurückbringen?

    Das wundert mich jetzt überhaupt nicht.

    Man war ja während der Sperrung der Meinung zur Minute 36 in Darmstadt Hbf. Richtung Odenwald abfahren zu müssen - und das macht den Anschluss von der S6 ausgesprochen schwierig, wenn die Zugkreuzung nach Langen verlegt wird/verlegt werden muss und die S6 Darmstadt dann erst um die Minute 34 erreicht. Während des Bombenfundes fuhr man übrigens zur Minute 39 in Darmstadt Hbf. ab.


    Und "Deinen Zug" auch während der Sperrung 7 Minuten in Darmstadt Ost rumstehen zu lassen, war natürlich auch eine geniale Idee. Wäre er gleich weitergefahren, wäre er genau um 07.00 Uhr in Darmstadt Hbf. angekommen und es hätte für die Fahrgäste Anschluss zur S6 um 07.05 Uhr gegeben. Die vorherige RB 81 kommt ja um 06.42 Uhr in Darmstadt Hbf. an und hat auch keinen vernüftigen Anschluss zur S6...

  • Werte Gemeinde!


    Zwar gehört die Pfungstadt-Bahn nicht so ganz zum Thema, dennoch:


    Das "Darmstädter Echo" berichtet hier über Probleme:


    Ich zitiere mal ausschnittsweise:


    Martin Tichy, Mitglied der Grünen Kreistagsfraktion. „Anstatt ausreichend Personal für die Pfungstadtbahn bereitzustellen, wird diese anscheinend als Personalreserve missbraucht. Die Bahn verkehrt nur, wenn Urlaubs- und Krankenstand niedrig sind. Dafür sprechen aus unserer Sicht auch die besonders massiven Ausfälle über die Feiertage und an Wochenenden.“

    Gruß

    Stationsvorsteher

  • Werte Gemeinde!


    Ich will ja die geschätzte Leserschaft nicht mit persönlichen Fahrtberichten langweilen, aber ein Rückblick auf die letzten Wochen sei erlaubt.


    Bis zum 06.03.2026 fuhr die RB 82 ja nicht von und nach Frankfurt, sondern von und nach Darmstadt.

    Ergebnis: Fast Schweizer Verhältnisse.

    Seit dem 06.03.2026 versucht die VIAS, von und nach Frankfurt zu fahren.

    Ergebnis: Die Rest-Kundschaft braucht starke Nerven, denn ordentliche Verspätungen und zahlreiche Ausfälle sind zu beobachten.

    Heutiger Spitzenreiter war RE 25127, der Wiebelsbach mit +54 erreichte.


    Wer Gelegenheit hat, das Ganze nicht am Bahnsteig, sondern daheim zu bewundern, empfehle ich täglich den Blick auf den aktuellen Abfahrtsplan von "Wie-Heu".


    Dennoch gute Fahrt!


    Gruß


    Stationsvorsteher


    Nachtrag: Auf der Heimseite der VIAS heißt es: "zahlreiche Kolleginnen und Kollegen im Odenwald sind aktuell von einer Erkältungswelle und Corona-Infektionen betroffen"


    Allerdings ohne Datum...

  • Werte Gemeinde!


    Ich will ja die Leserschaft nicht mit Fahrtberichten langweilen, aber ein Rückblick auf die letzten Wochen sei erlaubt.


    Bis zum 06.03.2026 fuhr die RB 82 ja nicht von und nach Frankfurt, sondern von und nach Darmstadt.

    Ergebnis: Fast Schweizer Verhältnisse.

    Seit dem 06.03.2026 fährt die VIAS wieder von und nach Frankfurt.

    Ergebnis: Die Rest-Kundschaft braucht starke Nerven, denn ordentliche Verspätungen und zahlreiche Ausfälle sind zu beobachten.

    Die Fahrgastinformation ist auch verbesserungsfähig.

    Heutiger Spitzenreiter war RE 25127, der Wiebelsbach mit +54 erreichte.


    Wer Gelegenheit hat, das Ganze nicht am Bahnsteig, sondern daheim zu bewundern, empfehle ich täglich den Blick auf den aktuellen Abfahrtsplan von "Wie-Heu".


    Dennoch gute Fahrt!


    Gruß


    Stationsvorsteher


    Nachtrag: Auf der Heimseite der VIAS heißt es: "zahlreiche Kolleginnen und Kollegen im Odenwald sind aktuell von einer Erkältungswelle und Corona-Infektionen betroffen"


    Allerdings ohne Datum...

  • Die RMZ berichtete am 23.04.2026 vom Spatenstich des Ersatzneubaues der Zeller Brücke über die B45 und die Mümling. Die neue Brücke soll im Juni 2027 in Betrieb genommen werden. Die Gesamtkosten von ca. 15 Mio. EUR trägt der Bund.


    Zwischen Enddeckung der Schäden im April 2025 und Inbetriebnahme im Juni 2027 wären dann 26 Monate vergangen. Nicht schlecht für mein Dafürhalten.


    Der vorgesehene Zeitplan:

    • Ab Mai 2026: Tiefgründung für die neuen Pfeilerpaare
    • 29. Juni – 7. August 2026 / Hessische Sommerferien: sechswöchige Sperrpause der Bahnstrecke für die Herstellung des Widerlagers Süd
    • Ab Oktober 2026: Fertigstellung der Unterbauten und Stützwände
    • 5. – 17. Oktober 2026 / Hessische Herbstferien: zweiwöchige Sperrpause der Bahnstrecke zur Herstellung des Traggerüsts über der Bahnlinie für die Schalung des Überbaus
    • November 2026: Betonage des Überbaus
    • Winter 2026/2027: Herstellung der Kappen und Abdichtung, Brückenausstattung, Straßenbau, Rückbau der Baustraße und Behelfsbrücke
    • Juni 2027: geplante Verkehrsfreigabe, abhängig von Winterverhältnissen


    Noch bauliche Informationen zum Ersatzneubau. Dieser wird wieder eine Spannbetonkonstruktiin sein und eine Länge ca. 116 m haben. Die Brücke wird dreifeldrig sein, also (wieder) zwei Stürzen haben.

    Das neue Brückenbauwerk wird wegen der etwas größeren Bauhöhe des Überbaus konstruktionsbedingt um etwa 51 Zentimeter höher sein.

    Das Widerlager Nord wird an gleicher Stelle stehen, das Widerlager Süd wird mit der Stützwand parallel zur Bundesstraße leicht versetzt werden. Widerlager und Pfeiler werden gegenüber der alten Brücke tiefgegründet. Der Überbau wird als Ganzes vor Ort in Beton hergestellt, wofür zuvor eine Schalung errichtet werden muss (PM von Hessen Mobil).

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