Königsteiner Bahn 2-gleisig?

  • In einem Magistratsbericht zur Verkehrserschließung des Neubaugebiets nordwestlich des Silobades in f-Untrliederbach steht u.a. dies:


    Zitat

    Für die Königsteiner Bahn bestehen Überlegungen bzgl. eines zweigleisigen Ausbaus bzw. die Möglichkeit einer Taktverdichtung. Eine abschließende Klärung liegt aktuell nicht vor.


    Q:

    Für mich ist das eine neue Information. Wer überlegt? Der RMV vielleicht? Oder der MTV? Und: 2-Gleisigkeit doch sicher nicht bis Königstein; aber bis Kelkheim Mitte vielleicht?

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  • Das taucht schon öfters immer wieder auf, vor allem die Forderung nach der Taktverdichtung. Deshalb gibt es auch den Buszusatzverkehr der RB12.

    Bei der Frage der Finanzierung wird es dann wieder recht still.


    Anscheinend mal wieder ein neuer Anlauf.

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  • Träumen darf man ja mal... Sollte man wirklich einen zweigleisigen Ausbau mit Taktverdichtung planen, wird es aber auch wirklich mal Zeit für eine Elektrifizierung. Ein 15min-Takt mit Diesel (bzw. zukünftig Wasserstoff) ist doch fast Realsatire.

  • Zumal am "anderen Ende" bis Usingen ein Fahrdraht gespannt wird. Wie sich das auf durchlaufen Kurse auswirkt ist mir unbekannt.


    Jetzt ist die Zeit günstig, Planungen mal voranzutreiben, bevor z.B. in Liederbach neue Häuser bis an den Bahndamm gebaut werden...

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  • Nachdem die CCEPD GmbH im Juni die letzte Flasche Brause in Liederbach abfüllte steht der Rückbau und die Betriebsverlagerung, u.a nach Karlsruhe, an. Das Gelände möchte die CCEPD verkaufen jedoch die nachbarschaftlichen Anwohner artikulieren auch hierbei Anregungen hinsichtlich der zukünftigen Nutzung und Dichte. Am Rande sei erwähnt das die CCEPD sich betrieblich auf dem Gelände nicht erweitern konnte weil diese nicht im Einklang mit den nachbarschaftlichen Anregungen zu bringen waren. Ungeachtet dessen läuft (erneut) in Liederbach die Diskussion ob etwas von dem Gelände für einen 2-gleisigen Ausbau freigehalten werden soll. Wie es da im Einzelnen steht bzw. weiter geht ist mir nicht bekannt.

    Den Äußerungen von Condor und Henning H. kann nichts hinzuzufügen, denn ich habe nicht den Eindruck das die betroffenen Kommunen und der MTK mit dem höchst möglichen Elan (öffentlichkeitswirksam) agieren.

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  • Zweigleisig ist der Abschnitt Liederbach - Liederbach-Süd angedacht. Als neue Ausweichstelle bzw. Begegnungsabschnitt kann so der dichtere Takt bis Kelkheim realisiert werden. Näheres in der Ausarbeitung PRO BAHN.

    Eigentlich sollte der ganze Abschnitt zwischen B519 bis kurz vor der A66 als Begegnungsabschnitt großzügig ausgeführt werden. Gerade der Wegzug von dem Brausenabfüllbetrieb bietet eine einmalige Gelegenheit. Da Liederbach auch zu den Förderern (ohne ö) des 15 min gehört, kann der Magistrat in der Politik Weichen dafür stellen. Es muss ja nicht gleich Grunderwerb sein, aber Bebauungsplan und Co bieten die Chance, Farbe zu bekennen.

  • Die Flurstücke, in denen der Bahndamm liegt, sind durchwegs mindestens 9 m breit, das müsste für 2 Gleise doch eigentlich ausreichen, der Gleismittenabstand muss 4,00 m betragen, der Abstand von den Gleismitten nach außen nochmal jeweils 2,00 m, oder? Macht zusammen 8,00 m. Die S-Bahnstrecke nach Niederhöchstadt ist teilweise auch nicht breiter.

  • Die Zweigleisigkeit über die gesamte Länge von Liederbach macht Sinn nicht nur bei Verspätungen. Neben dem dichteren Taktverkehr müssen auch noch einzelne Betriebsfahrten durchgeschleust werden, denn die HLB will in Königstein streckenfremde Fahrzeuge warten.