Stockheimer Lieschen auf S-Bahn-Gleisen

  • Damit die Diskussion über die Achsverschwenkung in Frankfurt West nicht alle anderen Projekte des Bundesverkehrswegeplan überdeckt, möchte ich die Diskussion darüber gerne ausfädeln.


    Und damit sind wir auch bei meinem Wortbeitrag: wird das Lieschen vor dem Westbahnhof aus der S-Bahn ausgefädelt und nach dem Westbahnhof in die Fernbahn eingefädelt, bedeutet das einige weitere niveaugleiche Kreuzungen, die die Betriebsstabilität beeinträchtigen können.


    Andererseits eröffnet das die Möglichkeit eines Haltes in Frankfurt-Nord (a.k.a. Eschersheim).

  • Und damit sind wir auch bei meinem Wortbeitrag: wird das Lieschen vor dem Westbahnhof aus der S-Bahn ausgefädelt und nach dem Westbahnhof in die Fernbahn eingefädelt, bedeutet das einige weitere niveaugleiche Kreuzungen, die die Betriebsstabilität beeinträchtigen können.

    Und genau deswegen würde ich, falls auch die RTO wie vorgesehen umgesetzt wird(!), persönlich lieber auf die Durchbindung der Grundtakte nach Frankfurt verzichten. Die Fahrzeiten wären wie im anderen Thread erwähnt auch recht unattraktiv.

  • Auf jeden Fall. Idealerweise bündelt man das mit der Herstellung barrierefreiee Zuwege.

    Das Problem an der ganzen Sache ist die unterschiedlichen Bahnsteighöhen entlang der Strecke, die die Barrierefreiheit etwas verkompliziert. Sollen es 76cm sein, dann kann zwischen F-West und Bad Vilbel ohne Stufenbildung nicht gehalten werden. Gleichzeitig würde man Eschersheim als Knoten im Frankfurter Norden verpassen. Wenn die gesamte Strecke um 2030 ausgebaut und elektrifiziert wird, muss auch entschieden werden, ob es weiterhin nur Regionalbahnen sind, die in Richtung Stockheim fahren oder ob eine S-Bahn in Richtung Nidderau fahren wird. Laut dem Deutschlandtakt sollen auch irgendwann Sbahnen nach z.B Bad-Vilbel Gronau fahren.

  • Vor einigen Jahren hatten sich die Beteiligten (=Besteller, a.k.a. Kommunen, Kreise, RMV) doch in der Machbarkeitsstudie prinzipiell auf das erfolgreiche SE-Programm verständigt (also die RB, die nördlich von Bad Vilbel überall hält, südlich aber schnell nach Frankfurt Hbf fährt) und - zu allererst - auf Elektrifizierung und abschnittsweise Zweigleisigkeit. Seinerzeit wurden ein reiner S-Bahn-Betrieb ebenso wie eine Regiotram zu den Akten gelegt.


    In der Tat sind jetzt im Deutschlandtakt auch S-Bahnen vorgesehen. Aber diese sind womöglich sehr bewusst via RTO just mit der Riedbahn verknüpft. Das würde mit 76-Zentimeter-Bahnsteigen ja sehr gut passen.

  • Vor einigen Jahren hatten sich die Beteiligten (=Besteller, a.k.a. Kommunen, Kreise, RMV) doch in der Machbarkeitsstudie prinzipiell auf das erfolgreiche SE-Programm verständigt (also die RB, die nördlich von Bad Vilbel überall hält, südlich aber schnell nach Frankfurt Hbf fährt) und - zu allererst - auf Elektrifizierung und abschnittsweise Zweigleisigkeit. Seinerzeit wurden ein reiner S-Bahn-Betrieb ebenso wie eine Regiotram zu den Akten gelegt.


    In der Tat sind jetzt im Deutschlandtakt auch S-Bahnen vorgesehen. Aber diese sind womöglich sehr bewusst via RTO just mit der Riedbahn verknüpft. Das würde mit 76-Zentimeter-Bahnsteigen ja sehr gut passen.

    Die soll aber auch durch den Citytunnel - Fahrzeuge mit 76cm Einstieg wären da eher suboptimal. Falls die S7 (wie glaube ich vom RMV gewollt) mal im T15 verkehrt könnte man auch schauen, ob alles an der Riedbahn weiterhin einen Regionalverkehrshalt braucht.

  • Man könnte auch mal ein Gesamtbild erstellen: Was würde ein Umbau der S-Bahn auf 76 cm kosten, welche Möglichkeiten würde das bringen? NRW macht es ja schon.

    fork handles

  • Die soll aber auch durch den Citytunnel - Fahrzeuge mit 76cm Einstieg wären da eher suboptimal. Falls die S7 (wie glaube ich vom RMV gewollt) mal im T15 verkehrt könnte man auch schauen, ob alles an der Riedbahn weiterhin einen Regionalverkehrshalt braucht.

    Woher kommt diese Info?

    Dass die S7 im T15 fahren soll, habe ich noch nie gehört.

    Mehr als 26 tph wird der Tunnel wohl auch nicht hergeben können.

    Es sei denn wir reden von Verstärkern die in der Bahnhofshalle starten.

  • Woher kommt diese Info?

    Dass die S7 im T15 fahren soll, habe ich noch nie gehört.

    Mehr als 26 tph wird der Tunnel wohl auch nicht hergeben können.

    Es sei denn wir reden von Verstärkern die in der Bahnhofshalle starten.

    Achso ja ich meinte die Verstärker zum Hbf. Dafür will der RMV so weit ich mich erinnere auch den Abschnitt Dornberg - Goddelau dreigleisig ausbauen, wovon man im D-Takt aber irgendwie nichts findet.

  • Die Hauptfahrten der S7 sollen in Worms beginnen, die Verstärker in Dornberg.

    Durch den Wegfall des Fernverkehrs im Regelfall sollten genügend Kapazitäten für alle S7 fahrten da sein.

    Dann bräuchte es auch kein 3. Gleis zwischen Dornberg und Goddelau was ja sowieso an einigen Stellen recht eng wird.

    Sinnvoll wäre aber ein Weichentrapez im Nordkopf vom Dornberger Bahanhof, damit man Bahsnteigwenden machen kann, ohne die 7km zwischen Dornberg und Mörfelden im Gegengleis (entweder Hin- oder Rückfahrt) fahren zu müssen.