[ab 18.10.2021] Modernisierung/Umgestaltung BÜ Oeserstraße

  • Wozu dann der Container?

    Auf dem Plan ist der als "Container für BÜ-Beobachter" beschrieben. Wenn ich das richtig verstehe, kann der BÜ-Beobachter das Schließen der Schranken verhindern, aber ausgelöst wird das Schließen und Öffnen durch den Fahrdienstleiter. Stimmt das so, oder ist BÜ-Beobachter nur ein neues Wort für Schrankenwärter?

  • Angeblich soll der "Überwacher" quasi nur noch den Schließvorgang überwachen und die Freimeldung geben. Der Rest soll wohl vollautomatisch gehen, d.h. eine manuelle Öffnung wird nicht mehr möglich sein.

    Die Quelle dazu finde ich auf die schnelle nicht, eventuell wurde es auf einer Infoveranstaltung erwähnt.

  • Laut "Stufenplan" soll die alte Sicherungstechnik durch neue Technik inkl. einer Ampelanlage ersetzt werden. Meine Vermutung ist, dass der BÜ-Beobachter darauf achten wird, ob der BÜ auch wirklich frei ist, wenn er durch die Schranken geschlossen wird. In der Vergangenheit hatte so mancher Autofahrer ein Problem mit den sich senkenden Schranken und meine Befürchtung ist, dass es durch die Ampeln nicht besser wird.

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...
    Ich bin nicht "das Team" des FNF, PN zu Team-Angelegenheiten werden ignoriert und nicht beantwortet/weitergeleitet.
    Anfragen an das Team bitte an team@frankfurter-nahverkehrsforum.de richten, danke!

  • Zitat von Dortelweiler
    Auf Nachfrage bei der VGF warum kein akustischer Hinweis eingepflegt wurde

    Was hat denn die VGF - oder auch nur ihre Tochter ICB - mit den Buslinien 54 und 59 zu tun ? Die werden doch von DB RegionBus Mitte gefahren.

    Die VGF sollte höchstens die Anschluss-Ansagen in den Straßenbahnen der Linien 11 und 21 entsprechend anpassen.

  • Was hat denn die VGF - oder auch nur ihre Tochter ICB - mit den Buslinien 54 und 59 zu tun ? Die werden doch von DB RegionBus Mitte gefahren.

    Die VGF sollte höchstens die Anschluss-Ansagen in den Straßenbahnen der Linien 11 und 21 entsprechend anpassen.

    Naja, die VGF ist weiterhin für die Daten- und Routenversorgung aller Buslinien zuständig. Die VGF ist der Dienstleister für die Traffiq in dem Bereich.

    Bedeutet: Das ganze Zeug wie Funk, Boardrechner, Routen, Ansagen, Zieltexte, sogar die Fahrscheindrucker werden von der VGF gestellt, im Auftrag der Traffiq. Die Updates der Daten in den Bussen wird auch durch VGF Technik vorgenommen. Und der Vollständigkeithalber: Alle Traffiq- Buslinien werden von der VGF Leitstelle koordiniert, ebenfalls als Dienstleister der Traffiq.

  • 4 Neue Bilder vom Bahnübergang Oeserstraße


    Heute war ich gegen 18 Uhr bei Tageslicht dort und habe ein paar neue Bilder mitgebracht. Das alte Bahnwärterhäuschen ist nur noch ein Fall für die "Lost Places" Fans.

    Wie schon letzten Dienstag: Bagger auf der Westseite des Bahnübergangs in der Oeserstraße


    Aktuelle Ansicht des Fußgänger-Durchlasses


    Aktuelle Ansichten des Schrankenwärter-Häuschens

  • Zur Technik: Bisher waren das mechanische Schrankenwinden, allerdings nachgerüstet mit Elektromotoren, bedient vom Häuschen aus (Technik der 1960er).


    Zuerst dachte ich ja, da kommt vorübergehend eine TH-BÜP hin, aber wie es aussieht gibt es doch was Vollautomatisches. Nichtsdestotrotz muss jemand oder etwas den Gefahrenraum frei melden. Radar wird wohl nicht mehr in der bisherigen Form hergestellt, zumal hier evtl. nicht genug Platz ist. Außerdem gibt es hier ja oft Rückstau. Deshalb wohl weiterhin die menschliche Komponente.


    Ähnlich ist das in Runkel: Dort gab es früher zwei wärterbediente BÜs. Beide wurden automatisiert, der abgelegene erhielt Radar, der am Bahnsteig wird vom Personal überwacht, das zudem ein Bahnsteigtörchen bedient.

  • Warum stellt man an einem solchen BÜ eigentlich keinen Blitzer auf?

    Wenn es immer wieder vorkommt, daß noch Autos bei sich schließenden Schranken darüberfahren, war doch bestimmt bereits länger Rot.


    Gibt es solche Kombis überhaupt irgendwo?

  • Warum stellt man an einem solchen BÜ eigentlich keinen Blitzer auf?

    Das wäre in der Tat wünschenswert. Allerdings gilt es dort wieder, eine Risikoabwägung zu treffen. Denn es könnte z. B. sein, daß durch das Blitzen der betroffene Autofahrer schlagartig anhält (in der irrigen Annahme, damit noch was zu retten) oder gar zurücksetzt und damit die Kiste mitten auf dem Bahnübergang abwürgt oder im Worst Case auf den Hintermann auffährt.


    In ähnlicher Form gibt es diese Sicherheitsanalyse auch für den Fall des unbeschrankten Bahnübergangs und dem Aufstellen eines zusätzlichen Stopschilds. Klingt auch erst mal gut, aber in der Folge muß dann geschaut werden, ob das Schild nicht irgendwann einfach nur noch als "Empfehlung" gewertet wird und damit der Sicherheitsgewinn grad wieder flöten geht.

  • Ich habe trotzdem die Befürchtung, das dass Rotlicht noch einige Automobilisten dazu bewegt, noch einmal Gas zu geben. Durch die geänderte Vorfahrtsregelung in Richtung Osten wird das eventuell etwas entschärft, aber in der Gegenrichtung immer noch möglich. (War bisher auch zu beobachten, trotz schließender Schranke und weniger 45° Winkel gab es immer wieder ganz Schnelle).

    Mal sehen, wie lange es danach dauern wird, bis es Berührungen zwischen KFZ und den technischen Einrichtungen gibt.

  • Wie viele Vorfälle (auf alle Rotlichfahrten) mit plötzlichem Bremsen, Zurücksetzen, etc gibt es

    denn bei den Rotlichtblitzern die quer durch die Welt verteilt stehen?

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Wie viele Vorfälle (auf alle Rotlichfahrten) mit plötzlichem Bremsen, Zurücksetzen, etc gibt es

    denn bei den Rotlichtblitzern die quer durch die Welt verteilt stehen?

    Die Frage stellt sich nicht bzw. ist für Bahnübergänge irrelevant, weil anderer "Aufgabenträger".


    Genauso, wie sich kein Mensch anderswo die Frage stellt, ob ein weiterer Schlüssel am Schlüsselbund gefährlich sein könnte. Bei der Eisenbahn darfst Du hingegen u. U. eine Risikobewertung machen, ob ein weiterer Schlüssel den Bund soviel schwerer macht, daß man damit z. B. beim Absteigen von der Lok plötzlich wegen des Zusatzgewichts oder Unhandlichkeit auf die Nase fallen könnte.

  • Was spricht dagegen, dass die Beobachtung durch den Fahrdienstleiter über eine Videokamera geschieht?

    Für Stellwerke in der BZ ist das nicht gewünscht, aus Platzgründen und Geräuschkulisse. Außerdem ist ein solcher Aufbau sehr kostenintensiv und vor der Tatsache, das Personal zum Freimeldung da ist, und der BÜ bald ganz weg ist, nicht sinnvoll

    Alle Räder stehen still, weil der Fdl das so will.

  • Das Wärterhäuschen aus #27 ist schon einige Zeit Geschichte. Das neue Dominzil für Technik und Personal nimmt Gestalt an:


    Letzte Woche wurde noch das Fundament betoniert:




    Im auffäligen rot:




    Anscheinend werden auch einige Signale ersetzt. Abgebaute Exemplare: