Der T-Wagen soll ab Sommer wieder in den Fahrgasteinsatz gehen, dies veröffentlichte die VGF heute in einer Pressemitteilung.
Auslieferung/Inbetriebnahme T-Wagen
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Na dann hoffen wir mal, dass nichts Wesentliches mehr auftritt und die Wiederzulassung ohne Verzögerungen erfolgt. Die Fahrgäste wird es freuen, wenn ab Sommer dann ein stabiler Fahrbetrieb möglich ist...
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Wobei sich mir die Fragen stellen: Kommt erstmal nur das überarbeitete Fahrzeug zum Einsatz, oder gleich mehrere überarbeitete? Gibt es überhaupt schon Weitere, die überarbeitet wurden? Wie lange dauert die Überarbeitung der einzelnen Fahrzeuge? Erfolgt die endgültige Zulassung ohnehin nicht erst während des Betriebs mit Fahrgästen?
Wäre ja schön für Fahrgäste und Personal, wenn diesen Sommer weniger R-Wagen und vor allem keine Pt-Wagen mehr unterwegs sind.
Bei der bisherigen Leistung von Alstom finde ich es sehr mutig, dass Frankfurt alle 14 Tage ein neues Fahrzeug in Betrieb genommen haben möchte.
Wenn man aber bedenkt, dass das Fahrzeug nun knapp 6 Monate ausführlich getestet wurde, kann man nicht sagen, dass voreilig gehandelt wird.
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Wobei sich mir die Fragen stellen: Kommt erstmal nur das überarbeitete Fahrzeug zum Einsatz, oder gleich mehrere überarbeitete?
Fragen über Fragen... Ursprünglich wollte die VGF doch auch die Traktionsfähigkeit mit einem zweiten Fahrzeug prüfen, bevor eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise zu treffen. Wenn ich mich recht erinnere war der 320 vor der (überarbeiteten) Lieferung auch noch nicht in Frankfurt. Da die TAB in letzter Zeit recht kritisch die Fahrzeuge bei der Zulassung geprüft hat, kann das auch noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Hoffen wir das Beste..
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Hierzu schreibt die Rundschau: https://www.fr.de/frankfurt/st…immt-alstom-94195891.html
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Trauen würde ich dem Braten erst, wenn die Teewägelchen mal ein Jahr in FFM im Betrieb überstanden haben, ohne dass es großartig Störungen o. ä. gibt.
Die tollen (Kinder-)Sitzplätze mit Wandsäulen direkt davor werden wir aber sicher auch weiterhin genießen dürfen. Verglichen mit den Siemens-Avenios in München oder Nürnberg sind die Alstom-Kisten wirklich ein Rückschritt im Gegensatz zu den S-Wagen.
Erinnert mich irgendwie an die BR 611 damals bei der DB, die nach kurzem Einsatz auch für eine längere Zeit inkl. Rollkur bei ADtranz aus dem Verkehr genommen wurde und im Endeffekt danach auch nie wirklich zuverlässig funktionierte.
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Die tollen (Kinder-)Sitzplätze mit Wandsäulen direkt davor werden wir aber sicher auch weiterhin genießen dürfen.
Verglichen mit den Siemens-Avenios in München oder Nürnberg sind die Alstom-Kisten wirklich ein Rückschritt im Gegensatz zu den S-Wagen.
Moin Hajü,
ich konnte letztens einen Blick in den 320er erhaschen, als er auf Probefahrt war und kurz an der Konsti stand - die Säulen sind leider noch vorhanden. Somit bleibt es bei dieser, entschuldige meine Wortwahl, sinnbefreiten* Sitzkonfiguration. Da wäre eine Gepäckablage oder ein etwas breiterer Einzelsitz für adipöse Beförderungsfälle wie mich die wohl bessere Entscheidung gewesen.
Inwiefern die Theaterwagen besser oder schlechter als andere Fahrzeuge der VGF oder anderer Verkehrsbetriebe sind, kann ich allerdings nicht beurteilen da ich zu deren erster Einsatzzeit noch in Hamburg gewohnt habe. Was mir aber noch im Kopf herumschwirrt ist, dass es auch bei der Einführung von R- und S-Wagen das eine oder andere Problem gab - sowohl für die VGF, als auch für die Fahrgäste.
Gruß,
Christoph
*ganz sinnbefreit ist diese Konfiguration nicht. Denn je höher die Sitzplatzanzahl ist, desto höher sind die Chancen auf den Gewinn der Ausschreibung. -
Was mir aber noch im Kopf herumschwirrt ist, dass es auch bei der Einführung von R- und S-Wagen das eine oder andere Problem gab - sowohl für die VGF, als auch für die Fahrgäste.
Man denke bloß an die etlichen Begegnungsverbote der R-Wagen in Kurven aufgrund ihrer damals noch sehr unausgereiften Bauweise, auch sind sie wohl gerne mal entgleist, wenn man den Anker geworfen hat.
Schauen wir mal, wie sich der T noch entwickelt. Letztendlich hoffe ich einfach auf einen stabilen Straßenbahnbetrieb in Frankfurt, auch wenn das Fahrzeug jetzt eher nicht so meins ist, so werden sie doch dringend gebraucht, auch, um das Netz endlich erweitern zu können.
Das mit den fragwürdigen Sitzen finde ich weiterhin ein Unding, man muss auch nicht unbedingt "schwerknochig" sein, um da nicht mehr reinzupassen. Rein auf dem Papier verstehe ich natürlich den Drang, mehr Sitzplätze anzubieten, aber wenn diese kaum nutzbar sind, bringt das denjenigen, die das Fahrzeug letztendlich im Alltag nutzen, reichlich wenig.
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Bevor das Netz erweitert wird, müssen erst einmal dringend die P-Wagen ausgemustert werden und auch die R-Wagen, in denen Menschen mit Behinderung manchmal gefangen sind - dann nämlich, wenn ein R-Wagen auf der "falschen" Seite eines Mittelbahnsteigs steht. Ausserdem gibt es in den R-Wagen keinen freien Rollstuhl-Stellplatz. Wenn dann P- und R-Wagen weg sind, können wir endlich über Erweiterungen reden - aber erst dann!
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....bis dahin lassen wir die Stadt immer mehr in Autos ersticken.....
(gutes Konzept
)Man könnte auch schon jetzt die Fahrzeuge abstellen und halt mit dem was da ist schauen was
für ein Restverkehr möglich ist.

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Über Erweiterungen wird doch schon lange geredet, gescheitert sind sie zuletzt auch daran, dass eben unser T-Wagen sich in der Auslieferung verzögert.
Man kann keineswegs behaupten, dass der R-Wagen "perfekt" sei, aber trotz 100% Niederflureinstieg darauf zu pochen, dass er unbedingt erst ausgemustert werden muss, bevor man die längst überfälligen Erweiterungen im Netz vornimmt, ist eine Meinung, die glatt von der Autolobby kommen könnte.
Man könnte ja auch warten, bis die S-Wagen ausgemustert sind, sie sind ja schließlich nicht mal 100% Niederflur. Noch besser, bis der T-Wagen auch weg ist, denn auf die Sitze mit Wandsäule nebendran passt doch kein gehbehinderter Mensch (und auch sonst kaum einer...)
Offensichtlicher Sarkasmus beiseite, wie lange sollen wir denn noch auf die Linien 13, 19, 20 warten?
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Bevor das Netz erweitert wird, müssen erst einmal dringend die P-Wagen ausgemustert werden und auch die R-Wagen, in denen Menschen mit Behinderung manchmal gefangen sind - dann nämlich, wenn ein R-Wagen auf der "falschen" Seite eines Mittelbahnsteigs steht. Ausserdem gibt es in den R-Wagen keinen freien Rollstuhl-Stellplatz. Wenn dann P- und R-Wagen weg sind, können wir endlich über Erweiterungen reden - aber erst dann!
"Menschen mit Behinderung " ist sehr pauschal. Was Du ausdrücken möchtest, trifft beispielsweise auch für Kinderwagen zu.
Die Vorwürfe dem R gegenüber sind weder Naturgesetz noch konzeptionell. Zu Zeit der Auslieferung gab es noch nicht so viel Haltestellen mit Linkssausstieg.
Um die berechtigten Kritikpunkte zu entschärfen, können die R auf geeigneten Strecken, d.h. Ausstiegsseite ausschließlich rechts, eingesetzt werden. Die Klappsitzgruppe + der anschließende Doppelsitz könnten komplett entfernt werden und durch einen Multifunktionsbereich ersetzt werden.
Damit wäre dann nur noch die fehlende Klimaanlage übrig.
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Man denke bloß an die etlichen Begegnungsverbote der R-Wagen in Kurven aufgrund ihrer damals noch sehr unausgereiften Bauweise, auch sind sie wohl gerne mal entgleist, wenn man den Anker geworfen hat.
Schauen wir mal, wie sich der T noch entwickelt. Letztendlich hoffe ich einfach auf einen stabilen Straßenbahnbetrieb in Frankfurt, auch wenn das Fahrzeug jetzt eher nicht so meins ist, so werden sie doch dringend gebraucht, auch, um das Netz endlich erweitern zu können.
Moin Spiessgang,
die Begegnungsverbote konnte man durch die Einführung (Optimierung?) der Lenkhydraulik zum Glück abschaffen, auch wenn es sich speziell bei der Ausfahrt aus Kurven ein wenig komisch anfühlt, wenn man ganz (ganz) vorne sitzt.
Auch ich hoffe auf eine Stabilisierung des Betriebes, aber bis es soweit ist dürfte noch eine Menge Wasser den Main hinabfließen. Ein T-Wagen ist derzeit im Probebetrieb, es wurden nur 14 oder 17 Stück gebaut, geliefert und wieder abgeholt, die fehlenden Einheiten müssen iirc erst noch gebaut werden. Somit wäre die Auslieferung der insgesamt 58 Wagen (wenn es wie von der VGF angekündigt läuft) im Jahre 2028 abgeschlossen.Offensichtlicher Sarkasmus beiseite, wie lange sollen wir denn noch auf die Linien 13, 19, 20 warten?
Da gibt es Änderungen? Die 13 ist doch der Ebbel-Ex, die 19 ein Schüler-Zug und die 20 wird doch bei Veranstaltungen im Stadion eingesetzt?
Um die berechtigten Kritikpunkte zu entschärfen, können die R auf geeigneten Strecken, d.h. Ausstiegsseite ausschließlich rechts, eingesetzt werden.
Moin Condor,
ob das eine so tolle Option ist? Da würde man sich dispositiv wahrscheinlich einen richtigen Klopper ans Bein binden. Wie soll das funktionieren? Spätestens bei Umleitungen oder vorzeitigem Fahrtende sehe ich schwarz für deine Idee.
Gruß,
Christoph -
die Begegnungsverbote konnte man durch die Einführung (Optimierung?) der Lenkhydraulik zum Glück abschaffen, auch wenn es sich speziell bei der Ausfahrt aus Kurven ein wenig komisch anfühlt, wenn man ganz (ganz) vorne sitzt.
Ja, genau, das meinte ich. Falls ich es ungünstig formuliert hatte, es waren vergangene Begegnungsverbote gemeint, auch meines Wissens nach gibt es die inzwischen nicht mehr, zum Glück.
Da gibt es Änderungen? Die 13 ist doch der Ebbel-Ex, die 19 ein Schüler-Zug und die 20 wird doch bei Veranstaltungen im Stadion eingesetzt?
Soll es geben, ja, ursprünglich im Nahverkehrsplan 2025+, viele Artikel lassen sich noch dazu auch noch finden, z.B. hier: https://www.fr.de/frankfurt/dr…n-frankfurt-13821537.html
Auch auf der Seite von Traffiq findet man noch die Grafik vom geplanten Netz (Abbildung 13).
Gemeint sind die 13 Industriehof - Hauptbahnhof - Heilbronner Str. (bzw. zukünftig Briefzentrum), 19 Friedberger Warte - Konstablerwache - Offenbach Stadtgrenze und 20 Bürostadt Niederrad - Hauptbahnhof - Rebstockbad., ebenso die Verlängerung der Linien 12 nach Schießhüttenstraße und 14 nach Nied sowie die neuen Linienwege der 15 Niederrad - Fechenheim (H.-Junkers-Str.), 16 Offenbach - Höchst und 21 Stadion - Ginnheim.
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Ja, genau, das meinte ich. Falls ich es ungünstig formuliert hatte, es waren vergangene Begegnungsverbote gemeint, auch meines Wissens nach gibt es die inzwischen nicht mehr, zum Glück.
Soll es geben, ja, ursprünglich im Nahverkehrsplan 2025+, viele Artikel lassen sich noch dazu auch noch finden, z.B. hier: https://www.fr.de/frankfurt/dr…n-frankfurt-13821537.html
Auch auf der Seite von Traffiq findet man noch die Grafik vom geplanten Netz (Abbildung 13).
Hallo Spiessgang,
ich danke dir für die Links. Da weiß ich ja, was ich für die Zukunft lernen darf.
Gruß,
Christoph -
Moin Condor,
ob das eine so tolle Option ist? Da würde man sich dispositiv wahrscheinlich einen richtigen Klopper ans Bein binden. Wie soll das funktionieren? Spätestens bei Umleitungen oder vorzeitigem Fahrtende sehe ich schwarz für deine Idee.
Gruß,
ChristophBei Umleitungen gebe ich dir Recht, aber aufgrund der (aktuell) geringen Anzahl der linksseitigen Ausstiege vernachlässigbar. Nach Umbau der Hst Hauptbahnhof ist das allerdings problematischer.
Beim vorzeitigem Wenden kein Argument, da Fahrgäste vermutlich das Fahrzeug verlassen und die Rückfahrt auch wieder das rechte Gleis benutzt. Das weitaus größere Problem ist dann der SEV, vor allem SEV-T, mit ganz wilden Zustiegen und anderen Barrieren aufwartet.
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Bevor man alte Fahrzeuge ausmustert oder das Netz erweitert, sollte man zunächst nach nun über zwei Jahren wieder zum Normalfahrplan zurückkehren. Die 17 platzt morgens aus allen Nähten und braucht dringend wieder einen T7,5. 14 und 18 fahren auch noch gekürzt / reduziert.
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Bevor man alte Fahrzeuge ausmustert oder das Netz erweitert, sollte man zunächst nach nun über zwei Jahren wieder zum Normalfahrplan zurückkehren. Die 17 platzt morgens aus allen Nähten und braucht dringend wieder einen T7,5. 14 und 18 fahren auch noch gekürzt / reduziert.
und samstags Linie 15 wieder T10

