HLB verliert ihre "Stammstrecke": RMV vergibt Taunus-Wasserstoffnetz an DB-Tochter "start"

  • War das da schon drin? Andererseits wäre ja jeder Betreiber mit den neuen Wasserstoffzügen gefahren. Insofern wäre ein eigener Thread zur Betreibersituation schon angemessen.

    Guck dir halt einfach an, wo du durch betätigen meines Links hinkommst.


    Mein Link verweist auf den ersten von mittlerweile 16 Beiträgen über das Ergebnis der Ausschreibung.

  • Da frage ich mich, was die HLB jetzt mit ihrer Werkstatt in Königstein macht? Die HLB betreibt ja noch einige andere Linien im RMV und hat auch gerade u.a. den Mittelhessenexpress dazugewonnen. Wird sie die Werkstatt nun dafür nutzen? Wenn ja, sind das ja schon recht aufwendige Überführungsfahrten. Wenn nein, wo wartet sie dann die Züge? Und eben: Was macht sie mit der Königsteiner Werkstatt?


    Und ist die Strecke nicht Eigentum der HLB? Dann würde sie ja dennoch weiterhin Trassenentgelte bekommen ...

    Die Königsteiner Werkstatt soll dann Fahrzeuge aus der Wetterau warten, so mein letzter Stand.

    Die FKE-Strecke bleibt weiterhin Eigentum der HLB, die TSB-Strecke dem VHT.

  • siehe auch den Wasserstoff-Thread.


    War das da schon drin? Andererseits wäre ja jeder Betreiber mit den neuen Wasserstoffzügen gefahren. Insofern wäre ein eigener Thread zur Betreibersituation schon angemessen.

    Guten Morgen zusammen,


    ich hatte den Betrieberwechsel in dem "Wasserstoff-Thread" fortgesetzt, weil dort auch die Ausschreibung erwähnt wurde. Deine Argumentation mit dem Betreiberwechsel, der so vielleicht von vielen nicht erwartet wurde, und da es scheinbar auch Diskussionsbedarf besteht, folge ich dem und habe deshalb ...

    Guck dir halt einfach an, wo du durch betätigen meines Links hinkommst.


    Mein Link verweist auf den ersten von mittlerweile 16 Beiträgen über das Ergebnis der Ausschreibung.

    ... die 16 Beiträge hier her verschoben. So bleibt die Diskussion in einem Thread und nicht an mehreren Stellen.

    Gruß Tommy

  • Da frage ich mich, was die HLB jetzt mit ihrer Werkstatt in Königstein macht? Die HLB betreibt ja noch einige andere Linien im RMV und hat auch gerade u.a. den Mittelhessenexpress dazugewonnen. Wird sie die Werkstatt nun dafür nutzen? Wenn ja, sind das ja schon recht aufwendige Überführungsfahrten. Wenn nein, wo wartet sie dann die Züge? Und eben: Was macht sie mit der Königsteiner Werkstatt?

    Wie schon von NITS_shu erwähnt, werden in Königstein die Lint für das Wetterau-Netz gewartet. Der Mittelhessen-Express wird in Butzbach gewartet. Spannend wird eher, wo die Wasserstoffzüge übernachten und wann man die Lint aus dem Wetterau-Netz zur Wartung und zurück überführt. In Königstein ist ja recht eng und die Strecke ist im kapazitätmäßig ja mehr oder weniger am Anschlag. Wobei die Überführungsfahrten vermutlich nicht immer "gleichzeitig" in beiden Richtungen unterwegs sind, sondern erst ein Zug nach Königstein fährt und dann einer zurück.


    Und ist die Strecke nicht Eigentum der HLB? Dann würde sie ja dennoch weiterhin Trassenentgelte bekommen ...

    Die Strecke nach Königstein bleibt weiterhin im Eigentum der HLB Basis. Die Taunusbahn ist im Eigentum des VHT und wird von der HLB Basis als Infrastruktur-Betreiber betrieben. Wie DB Netz kassiert die HLB Basis weiterhin die Trassenentgelte beim Betrieber. Nur das Geld jetzt nicht mehr von der HLB Hessenbahn zur HLB Basis fließt, sondern von start zur HLB Basis. Eben genauso wie es im Netz der DB Netz gang und gebe ist.

    Gruß Tommy

  • Zitat von multi
    Wird sie die Werkstatt nun dafür nutzen?

    Für die VT kann ich mir das vorstellen (siehe auch Hinweis von NITS #22), für die ET mangels Elektrifizierung der Königsteiner Bahn nicht. Die müssten ja dann jedes Mal mit Diesel zwischen Königstein und Höchst gezogen werden. Eher könnte ich mir die Nutzung von Werkstätten in Kassel vorstellen.

  • Wenn es das bilaterale Abkommen noch gibt könnte es hier zu kuriosen Situationen bei der Anerkennung von DB-(Mitarbeiter)-Fahrvergünstigungen kommen.


    Überall wo die DB Netz AG das EIU ist werden diese anerkannt. Sobald die HLB Basis AG das EIU ist nicht mehr.


    Start erkennt Grundlegend als DB Tochter keine Fahrvergünstigungen an.

  • Wenn es das bilaterale Abkommen noch gibt könnte es hier zu kuriosen Situationen bei der Anerkennung von DB-(Mitarbeiter)-Fahrvergünstigungen kommen.


    Überall wo die DB Netz AG das EIU ist werden diese anerkannt. Sobald die HLB Basis AG das EIU ist nicht mehr.


    Start erkennt Grundlegend als DB Tochter keine Fahrvergünstigungen an.

    Fahrvergünstigungen haben rein gar nichts mit dem EIU zu tun. Es hängt davon ab, was der Aufgabenträger dazu in den Verkehrsvertrag schreibt, und dann ggf. noch vom EVU.

  • Die Betankungsfahrten werden sowieso spannend und führ mehr Betrieb in Höchst sorgen. Die müssen sich zwischen der S2 RE20/RB22 sowie den Waschfahrten durchmogeln.

    Werden auch neue Weichenverbindungen eingebaut? Westlich sind die Gleise 11 - 13 ja nur nach Königstein angebunden oder enden am Prellbock. Aktuell ist eine Fahrt Königstein- IP Höchst nur über die östliche Weichenstraße (+ Strecke nach Bad Soden) möglich.

  • Ich könnte mir vorstellen, das es zu einer vermehrten Nutzung des beim Umbau ausgesparten Bahnsteigs Gl. 7+8 kommt,

    immerhin ist eine Nachrüstung mit einem Aufzug vorgesehen.

    Grüße ins Forum :saint:

  • … bleibt die Hoffnung, dass der Zugzielanzeiger für den Bahnsteig 4 (Gleis 7/8) so angeordnet wird, dass er auch vom Personentunnel aus lesbar ist, und nicht vom neuen Aufzug verdeckt wird. Am Bahnsteig 5 (Gleis 10/11) ist das vor wenigen Jahren nicht gelungen.

  • "Wasserstoffzug wird im Taunus getestet" titelt die FR Heute, nebst einem Foto auf dem der Zug zu sehen neben einem HLB Zug in Usingen

    zu sehen ist.

    Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

  • "START" scheint wohl als Name bei Eisenbahnen beliebt zu sein. In Ungarn heißt die einstige MAV auch H-START. :PWobei das "H" für Ungarn steht. Nach Berichten einer Freundin aus der Slowakei sind die ungarischen Eisenbahnen eher noch stör- und verspätungsanfälliger als unsere Bahnen.


    Zum Thema eine Sichtung: Gestern sichtete ich in Usingen zwei weitere Wasserstoffzüge, "VT-H" 554 103 / 603 und 554 104 / 604:

    hlbvt-h554603usingen2incjl.jpg

    hlbvt-h554603usingen2xffni.jpg

    Hier 554 603 (B-Teil vorne), daneben noch ein Lint mit TSB-Logo


    hlbvt-h554604usingen26sia2.jpg

    554 604 in Usingen


    hlbvt-h554603usingen2imiqa.jpg

    Am Spätnachmittag gegen 17 Uhr noch einmal "603"...


    hlbvt-h554603und604usmdej0.jpg

    ... und beide neuen Wasserstoffzüge zusammen in Usingen


    Anmerkung: Die ersten 3 Bilder nahm ich gegen 14:30 Uhr aus dem VT2E 19 auf der Fahrt nach Grävenwiesbach auf. Gegen 17 Uhr hatte ich auf dem Bahnsteig mehr Zeit und Bewegungsraum, aber Gegenlicht und beginnende Dunkelheit.

  • Die stehen seit dem 15.09. (mit einzelnen Ausnahmen) dort und werden für Schulungszwecken verwendet.

    Letzte Woche wurden 106 und 110 nach Frankfurt angeliefert. Die beiden haben an der Front schon das Start-Logo drauf.

    Somit stehen aktuell

    - 102 in Frankfurt-Höchst

    - 103 und 104 in Usingen

    - 106 und 110 in Griesheim

    insgesamt fünf Fahrzeuge bereit, wobei 102, 103 und 104 noch angepasst werden müssen (fehlendes Logo, fehlender RMV-Streifen bei 104, sonstiges).


    Zu den Ersatzfahrzeugen:

    In Königstein stehen zwei BRB-LINTs, welche dann zusätzlich zu den sieben Talents fahren sollen. Da die LINTs 55cm-Einstieg haben, werden die vermutlich nur auf der K-Bahn verkehren, während die Talents 76cm haben, womit sie auch auf der T-Bahn fahren könnten.