Mehrere Baustellen führen zu Einschränkungen im April auf den Linien 15, 16, 17 und EEX

  • Vom 02.04. - 25.04. werden mehrere Gleisbaustellen die Linien 15 - 17 und den Ebbelwei-Expreß unterbrechen.

    Die Baumaßnahmen finden in 2 Phasen statt. In der ersten Phase vom 02. - 09.04. wird im Bereich Ludwig-Erhard-Anlage, Seehofstr. und Offenbacher Ldstr. gearbeitet.

    Es kommt zu folgenden Maßnahmen:


    Linie 15 fährt ganztägig Haardtwaldplatz <-> Südbahnhof <-> Lokalbahnhof <-> Zoo

    Linie 16 fährt nur zwischen Ginnheim <-> Westbahnhof

    Linie 17 fährt Neu Isenburg <-> Heilbronner Straße

    Linie EEX ist während der gesamten Baumaßnahme eingestellt.


    SEV-B 16 fährt Lokalbahnhof <-> Offenbach Stadtgrenze

    Der Ein- und Ausstieg am Lokalbahnhof ist in der Parkplatzspur vor dem Rewe.


    SEV-B 17 fährt Rebstockbad<-> Messe


    In der Phase 2 finden zusätzlich noch Bauarbeiten in der Schweizer Str. statt.

    Linie 15 fährt dann Haardtwaldplatz <-> Beuthener Str. <-> Südbahnhof <-> Lokalbahnhof <-> Zoo

    Alles anderen Maßnahmen bestehen unverändert weiter.

  • In welchem Takt soll denn der SEV verkehren?

    In der HVZ braucht man in Oberrad den 5-Min-Takt mit der Tram.

    Da die Busse wohl kleiner sind eher ein 3 oder 4-Min-Takt.

    In der Vergangenheit war der SEV in Oberrad ja sehr spärlich.

  • Man könnte ja noch einen extra SEV vom Buchrainplatz zum Kaiserlei anbieten, ist auch nicht viel weiter als bis zur Stadtgrenze, würde aber eine wesentlich schnellere Fahrt zumindestens vom östlichen Oberrad Ri. Frankfurter Innenstadt ermöglichen.

  • ^Weil Buchrainplatz Wasserweg-Kaiserlei-Konstabler aus einem tramlosen Oberrad schneller ist, als jeder an der Tramstrecke entlang geführte SEV?

    Weil Buchrainplatz-Kaiserlei-Bornheim-Mitte via 103 den bisherigen Umsteigern an der Konstabler in diese Richtung vermutlich die gleiche Fahrzeit an ihr Ziel gibt?


    Einziges Problem dabei: Das könnte dazu führen, dass die Oberräder auch nach der Störung diese Strecke bedient haben wollen.

  • Ich wiederhole die Frage:

    Warum soll das jemand bezahlen, für eine Strecke, auf der gar kein Ersatz nötig ist?


    Die Straßenbahn kann wegen diverser Baustellen nicht fahren, also ist diese zu ersetzen.

    Ein Umsteigen zur Konstablerwache ist am Mühlberg möglich.

  • Es ist nicht das Verkehrsmittel zu ersetzen sondern die Verbindung. Man kann natürlich rein nach dem Buch vorgehen und nur das was ausfällt durch etwas Schlechteres ersetzen - dann hat man das, weshalb heute von den Autofans der ÖPNV als unbenutzbar ausgelacht wird.


    Man kann aber auch schauen, welche Verbindungen existieren und dann, wenn ein Verkehrsmittel nicht verfügbra ist, diese Verbindungen ersetzen. Da auf der Offenbacher Landstraße ein Busverkehr keine Wendemöglichkeit hat, muss man die Busse bis tief nach Sachsenhausen rein führen, was nicht nur durch die dort mögliche Fahrgeschwindigkeit, sondern auch noch durch die Streckenlänge die erforderliche Fahrzeuganzahl hoch treibt. Bietet man für eine Teilmenge der Fahrgäste die Alternative zum Kaiserlei, ist mit zwei Bussen, die ohne weiteren Halt zwischen Buchrainplatz und Kaiserlei-S-Bahn-Ost pendeln, bei nur 2,5km einfacher Strecke, ein 7,5 Minutentakt möglich. Das passt auf die am Kaiserlei in einem Vielfachen von 15 Minuten fahrenden S-Bahnen.

  • SEV-Busse, die sich durch die enge Offenbacher Landstraße und Alt Sachsenhausen wühlen, dürften zeitweise nicht viel schneller als eine römische Sänfte sein. Da macht es mehrSinn, durch ein geschicktes Konzept die Verbindungen zu bedienen und dabei vielleicht auch noch weniger Fahrzeuge zu brauchen.

    SEV 1 Buchrainplatz - Offenbach Stadtgrenze - S-Bahn Kaiserlei

    SEV 2 Buchrainplatz - Wehrstraße - Deutschherrnufer - Lokalbahnhof.


    Der Lettigkautweg würde nicht bedient, ist aber nur 350 von der S-Bahn Mühlberg entfernt. Der südlich angrenzende Bereich wird von der Linie 47 bedient. Und für die Verbindungen innerhalb Oberrads gibt es die Quartiersbuslinien 81 und 82.

  • Es geht um den Verkehr i n n e r h a l b des Stadtteils Oberrad, also etwa von der Flaschenburg- zur Balduinstraße, was natürlich mit der "16" schneller geht. Und der SEV 2 könnte natürlich auch bereits an der Balduinstraße starten und noch die Bleiweißstraße mitnehmen. Ich gehe einmal davon aus, dass die meisten Oberräder eher nach Sachsenhausen oder in die Innenstadt möchten.


    Natürlich könnte als flankierende Maßnahme auch noch die "45" verstärkt und bis zum Buchrainplatz verlängert werden.

  • Es geht um den Verkehr i n n e r h a l b des Stadtteils Oberrad, also etwa von der Flaschenburg- zur Balduinstraße, was natürlich mit der "16" schneller geht. Und der SEV 2 könnte natürlich auch bereits an der Balduinstraße starten und noch die Bleiweißstraße mitnehmen. Ich gehe einmal davon aus, dass die meisten Oberräder eher nach Sachsenhausen oder in die Innenstadt möchten.


    Natürlich könnte als flankierende Maßnahme auch noch die "45" verstärkt und bis zum Buchrainplatz verlängert werden.

    Ich verstehe immernoch nicht wo genau da der Mehrwert sein soll.


    Was ist denn der Vorteil den SEV über die Wehrstraße zu führen statt über Mühlberg wie die Tram?

    Kürzer ist die Strecke ja nicht wirklich.


    Wer von Oberrad in die Innenstadt will steigt am Mühlberg in die S-Bahn und für andere Ziele in Sachsenhausen kann man am Lokalbahnhof zur 15/18 wechseln.


    Das einzige Problem das ich mit der aktuellen Planung sehe ist, dass die Kapazität bzw. der Takt evtl. nicht ausreicht.


    Edit: An der Balduinstraße gibt es keine Wendemöglichkeit für Busse.

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  • Weil Buchrainplatz-Kaiserlei-Bornheim-Mitte via 103 den bisherigen Umsteigern an der Konstabler in diese Richtung vermutlich die gleiche Fahrzeit an ihr Ziel gibt?

    103 entfällt ersatzlos zwischen August-Bebel-Ring und Bornheim ab 28. März bis Herbst wegen Bauarbeiten Ratswegbrücke.

  • SEV 1 Buchrainplatz - Offenbach Stadtgrenze - S-Bahn Kaiserlei

    SEV 2 Buchrainplatz - Wehrstraße - Deutschherrnufer - Lokalbahnhof.

    Erkläre mir bitte eins - wie möchtest Du am Buchrainplatz die Busse (vorzugsweise Gelenkbusse wegen der Kapazität) wenden lassen? Wehrstraße und Offenbacher Landstraße sind die einzigen Straßen in Oberrad, auf denen ein halbwegs funktionierender Verkehr mit Gelenkbussen möglich ist, und seit dem Umbau des Buchrainplatzes vor vielen Jahren besteht dort keine Wendemöglichkeit mehr.


    Lediglich "große Ringe" wie Buchrainplatz - Offenbacher Landstraße (östliches Oberrad) - Stadtgrenze - Kaiserlei - Wehrstraße - Buchrainplatz oder Buchrainplatz - Offenbacher Landstraße (westliches Oberrad) - Mühlberg - Wendelsplatz - Südbahnhof - Textorstraße - Deutschherrnufer - Wehrstraße - Buchrainplatz sind "sinnvoll" (im Sinne einer Fahrtroute, die mit den Fahrzeugen bedienbar ist) machbar, wobei eine Verbindung, die in einer Richtung den Ort komplett ausläßt, verkehrlich nicht unbedingt sinnvoll ist. Wer vom Lokalbahnhof zur Balduinstraße will, hat sicher keine Lust auf so einen Umweg. Und nicht jeder kann am Lokalbahnhof ein Fahrrad aus dem Ärmel schütteln, mit dem er schneller in Oberrad wäre. ;-) Wollte man die Ringe in beiden Richtungen bedienen, bräuchte man noch wesentlich mehr Fahrzeuge und Personal.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Erkläre mir bitte eins - wie möchtest Du am Buchrainplatz die Busse (vorzugsweise Gelenkbusse wegen der Kapazität) wenden lassen? Wehrstraße und Offenbacher Landstraße sind die einzigen Straßen in Oberrad, auf denen ein halbwegs funktionierender Verkehr mit Gelenkbussen möglich ist, und seit dem Umbau des Buchrainplatzes vor vielen Jahren besteht dort keine Wendemöglichkeit mehr.


    Lediglich "große Ringe" wie Buchrainplatz - Offenbacher Landstraße (östliches Oberrad) - Stadtgrenze - Kaiserlei - Wehrstraße - Buchrainplatz oder Buchrainplatz - Offenbacher Landstraße (westliches Oberrad) - Mühlberg - Wendelsplatz - Südbahnhof - Textorstraße - Deutschherrnufer - Wehrstraße - Buchrainplatz sind "sinnvoll" (im Sinne einer Fahrtroute, die mit den Fahrzeugen bedienbar ist) machbar, wobei eine Verbindung, die in einer Richtung den Ort komplett ausläßt, verkehrlich nicht unbedingt sinnvoll ist. Wer vom Lokalbahnhof zur Balduinstraße will, hat sicher keine Lust auf so einen Umweg. Und nicht jeder kann am Lokalbahnhof ein Fahrrad aus dem Ärmel schütteln, mit dem er schneller in Oberrad wäre. ;-) Wollte man die Ringe in beiden Richtungen bedienen, bräuchte man noch wesentlich mehr Fahrzeuge und Personal.

    Wenn die Tram nicht fährt könnte man theoretisch aus beiden Richtungen gegen den Uhrzeigersinn über die Tram-Haltestelle wenden.

    Das dürften sogar Gelenkbusse hinkriegen.

    Aber ich vermute, dass das signaltechnisch zu aufwändig wäre.


    Ich sehe den Sinn hinter den vorgeschlagenen Linien auch nicht.


    Eine Wende am Buchrainplatz ergibt für mich nur Sinn wenn man z. B. den M32 vom Ostbahnhof verlängert.

    Aber das wäre dann im Regelbetrieb mit der Tram und daher problematisch.

    2 Mal editiert, zuletzt von 71411812111 ()

  • Wenn die Tram nicht fährt könnte man theoretisch aus beiden Richtungen gegen den Uhrzeigersinn über die Tram-Haltestelle wenden.

    Man käme zwar so, wie die Tram fährt, in die Haltestelle hinein und hinaus, aber für eine Wende dürften die restlichen Winkel zu spitz sein. (Ich bin kein Busfahrer, aber aus meiner Laienperspektive sieht das nicht praktikabel aus.)

    Außerden war während der Sanierung der wesltichen Offenbacher Landstraße in der Haltestelle mit Asphalt eine temporäre Fahrbahn aufgeschüttet, ich wäre mir nicht sicher, ob Bahnsteig und Bustüren so kompatibel sind, insbesondere wenn die Busse einfedern...

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    Einmal editiert, zuletzt von Colaholiker ()

  • Es ist nicht das Verkehrsmittel zu ersetzen sondern die Verbindung. Man kann natürlich rein nach dem Buch vorgehen und nur das was ausfällt durch etwas Schlechteres ersetzen - dann hat man das, weshalb heute von den Autofans der ÖPNV als unbenutzbar ausgelacht wird.


    Man kann aber auch schauen, welche Verbindungen existieren und dann, wenn ein Verkehrsmittel nicht verfügbra ist, diese Verbindungen ersetzen. Da auf der Offenbacher Landstraße ein Busverkehr keine Wendemöglichkeit hat, muss man die Busse bis tief nach Sachsenhausen rein führen, was nicht nur durch die dort mögliche Fahrgeschwindigkeit, sondern auch noch durch die Streckenlänge die erforderliche Fahrzeuganzahl hoch treibt. Bietet man für eine Teilmenge der Fahrgäste die Alternative zum Kaiserlei, ist mit zwei Bussen, die ohne weiteren Halt zwischen Buchrainplatz und Kaiserlei-S-Bahn-Ost pendeln, bei nur 2,5km einfacher Strecke, ein 7,5 Minutentakt möglich. Das passt auf die am Kaiserlei in einem Vielfachen von 15 Minuten fahrenden S-Bahnen.

    Es ist nicht das Verkehrsmittel zu ersetzen sondern die Verbindung.

    Was in diesem Fall dassselbe ist. (Offenbach <-> Sachsenhausen)


    Da auf der Offenbacher Landstraße ein Busverkehr keine Wendemöglichkeit hat...

    Wieso sollte ein (Gelenk-)Bus auf der Offenbacher Ldstr. wenden sollen?


    Und bitte jetzt mit den Umsteigemöglichkeiten Kaiserlei/Ostbahnhof/Bornheim Mitte kommen. Die Strecke Offenbach <-> Südbahnhof ist nicht umsonst so stark ausgelastet und es gibt auch Leute, die zu Zielen Abseits der großen Umsteigeknoten wollen.

  • In der Verbindungsauskunft sind nun die Änderungen hinterlegt. Erfreulicherweise wird der gleiche Takt gefahren wie mit der Tram.

    Sprich 5er Takt in Oberrad und 7.5er Takt in der City West jeweils in der HVZ.


    Edit: Kaiserlei wird tatsächlich angebunden.

    Es wird ein Rundkurs ab Buchrainplatz gefahren:

    Lokalbahnhof - Buchrainplatz - Kaiserlei Westseite - OF Stadtgrenze - Buchrainplatz - Lokalbahnhof


    Bedeutet, dass man von den Haltestellen Flaschenburgstr und Wiener Str nur in Richtung Lokalbahnhof fahren kann.

    Nach Offenbach geht nur mit Umstieg.

    Einmal editiert, zuletzt von 71411812111 ()

  • Wenn man jetzt den RMV-Tarif ernst nimmt, sind Fahrten Lokalbahnhof -> Wiener Straße mit Einzelfahrten gar nicht tarifkonform machbar... Zwischen Kaiserlei und Stadtgrenze ist Offenbach. Eine Einzelfahrt Frankfurt-Offenbach ist für Frankfurt ja bei Überschreiten der Tarifgrenze nach Offenbach "verbraucht", und bei der Rückkehr nach Frankfurt wäre die Fahrkarte damit komplett abgenutzt. Nur bei Karten, die mindestens den ganzen Tag gelten, stellt sich die Frage nicht.

    In der Praxis dürfte das allerdings im SEV schlicht und ergreifend keinen jucken, da der Weg über Offenbach bei dieser SEV-Führung ja nicht zu vermeiden ist... ;)

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