Umbau Bornheim Mitte

  • Hallo.


    In der heutigen Frankfurter Rundschau fand ich einen Artikel, der beabsichtigte Planungen für den Umbau der Straßenbahn- und Bushaltestelle Bornheim Mitte beschreibt.


    Die VGF hat die Umbaupläne jetzt vorgestellt, die nicht nur Zustimmung der Anwohner finden. Bei der Straßenbahn ist z.B. eine Gleisverschwenkung geplant.


    Da ich die offizielle Meldung der VGF noch vermisse, habe ich die Zeitungsmeldung verlinkt.


    Grüße ins Forum

    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

    4 Mal editiert, zuletzt von Helmut ()

  • Die VGF hat die Umbaupläne jetzt vorgestellt, die nicht nur Zustimmung der Anwohner finden. Bei der Straßenbahn ist z.B. eine Gleisverschwenkung geplant.

    Kleine, aber entscheidende Korrektur: Die Pläne werden kommenden Dienstag dem Ortsbeirat 4 vorgestellt, vorher wird nichts öffentlich gemacht. - Die Bemerkung zur Gleisverschwenkung ist eine Vorabinfo des Ortsvorstehers, weitere Fragen lassen sich dann nächste Woche erörtern.

    10.02.01-10.02.26: 25 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.26: Elfter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Über einen Punkt habe ich mir auch schon mal unabhängig Gedanken gemacht, nämlich ob Bornheim Mitte wirklich eine Endhaltestelle für Buslinien sein muss. Die Idee mit der Verlängerung zur Eissporthalle finde ich im Zusammenhang mit dem eventuellen Bau der Europäischen Schule keine schlechte Idee.


    Natürlich werden manche jetzt sagen, die Schule wird doch durch die bereits bestehende U-Bahn-Station und Haltestelle erschlossen. Aber gerade von der Straßenbahn-/Bushaltestelle ist doch noch ein enormer Fußweg zum eigentlichen Festplatz zurückzulegen (ich würde die Haltestelle vom heutigen Standort her gar nicht mehr "Eissporthalle" nennen, wenn sie den Namen nicht aus historischen Gründen tragen würde.)


    Wenn man also zumindest phasenweise die Schule mit einem Bus anbinden möchte, der direkt auf dem Festplatzgelände hält, würde eine Verlängerung des M34 oder M43 am sinnvollsten sein und man spart in Bornheim Mitte evtl. die Warteposition oder kann sie zumindest verkleinern.


    Da ich nicht auf dem letzten Stand bin und das aus dem Artikel auch nicht hervorgeht, wäre außerdem eine Idee, Bus und Bahn in Bornheim Mitte an einem gemeinsamen Bahnsteig halten zu lassen. Das spart auch Platz und macht die Haltestellensituation übersichtlicher.


    P. S.: Sollte ich mit der Linienverlängerung zum Festplatz und der Anbindung der Europäischen Schule allgemein eine Diskussion vom Zaun gebrochen haben (was ich nicht vorhatte), lasst uns dies dann in einem neuen Thread diskutieren, vor allem wenn es zu Off-Topic wird, weil es mit dem Umbau Bornheim Mitte nichts mehr zu tun hat.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Ich bin in der Gegend nicht so ortskundig aber lassen sich eventuell die Fahrpläne anpassen um die Wendezeit und damit den Platzbedarf in Bornheim Mitte zu reduzieren?

    (Dafür dann in Bergen Ost und Mönchhofstr entsprechend verlängern.)

  • Machbar ist alles....aber....

    durch andere Abfahrtszeiten ergeben sich an der Strecke andere Umsteigezeiten zu/von anderen Verkehrsmitteln.

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
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  • Die Wendezeiten würde ich nicht anpacken.


    Der M34 ist eine der längsten Linien Frankfurts und hat auch einige Nadelöhre, die ihr gerade zur HVZ immer wieder staubedingte Verspätungen einbringen, die sich dann auf die Folgefahrt übertragen würden. Außerdem sind die Fahrer dann ab Mönchhofstraße gute 2 Stunden auf Tour, ehe sie mal wieder eine kleine Pause haben. Ich denke, die sind für die jetzige Wendezeit in Bornheim Mitte dankbar.


    Der M43 ist nicht ganz so anfällig für Verspätungen, aber auch da würde ich keine Wendezeit verkürzen und auf so einen Puffer verzichten. Zumal mir mal ein Fahrer erzählt hat, dass der M43 nicht gerade seine Lieblingslinie ist, da die Fahrerei durch das enge Seckbach und die vielen Kurven mit dem ständigen Lenken anstrengender ist als das Fahren auf anderen Linien. Da wird man ebenfalls für die kleine Pause in Bornheim Mitte dankbar sein.


    Darüber hinaus möge man auch bedenken, dass viele Fahrer die Wendezeit nutzen, um mal zum Bäcker zu gehen etc. An der Mönchhofstraße und in Bergen Ost gibt es nichts, womit sich der Fahrer bei Bedarf eindecken kann.

    Viele Grüße, vöv2000

    Einmal editiert, zuletzt von vöv2000 ()

  • Natürlich werden manche jetzt sagen, die Schule wird doch durch die bereits bestehende U-Bahn-Station und Haltestelle erschlossen. Aber gerade von der Straßenbahn-/Bushaltestelle ist doch noch ein enormer Fußweg zum eigentlichen Festplatz zurückzulegen (

    Ich habe die Leute noch nie verstanden, die mit der U-Bahn von der Innenstadt zur Dippemess fuhren und an dieser Haltestelle, gegen die Fahrtrichtung, an der Straße ausstiegen, statt in Fahrtrichtung den kurzen weg zu wählen.


    Davon abgesehen sind 200-300m für Schulkinder, die keine größere Straße mehr überqueren müssen, keine anderthalb Minuten, wenn sie es eilig haben. Von der Saalburgallee sind es bis zur Platzmitte rund 330m, vom meinem präferierten Ausgang 220m.


    Wo ist der "enorme" Fußweg?

  • Davon abgesehen sind 200-300m für Schulkinder, die keine größere Straße mehr überqueren müssen, keine anderthalb Minuten, wenn sie es eilig haben.

    Naja wenn man rennt vielleicht. 1½ Minuten ist eine vierzigstel Stunde, d.h. du postulierst eine Geschwindigkeit von mindestens 8 bis 12 km/h.

  • Hallo.


    Bevor man sich in Spekulationen "verläuft", sollte man die Präsentation für den OBR 4 abwarten. Spannend wird es auf jeden Fall.


    Grüße ins Forum

    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Ein 15-Punkte Abiturient muss 11,9Sekunden schaffen, eine Abiturientin 13,4 - da ist also bis zur sportlichen Anstrengung viel Raum und das isr eher spielerisches Rennen.

    In Sportklamotten, aufgewärmt. Menschen, die schon Sport als Prüfungsfach wählen. :rolleyes:

  • Ich habe die Leute noch nie verstanden, die mit der U-Bahn von der Innenstadt zur Dippemess fuhren und an dieser Haltestelle, gegen die Fahrtrichtung, an der Straße ausstiegen, statt in Fahrtrichtung den kurzen weg zu wählen.


    Davon abgesehen sind 200-300m für Schulkinder, die keine größere Straße mehr überqueren müssen, keine anderthalb Minuten, wenn sie es eilig haben. Von der Saalburgallee sind es bis zur Platzmitte rund 330m, vom meinem präferierten Ausgang 220m.


    Wo ist der "enorme" Fußweg?

    Was hat das mit der Station Bornheim Mitte zu tun? Warum ist es nötig, dieses Detail herauszupicken und den Thread damit zu bomben? Es ist doch wirklich nicht kompliziert, einen neuen Thread zu eröffnen. 😩

  • Ich plädiere weiterhin dafür einer der Buslinien über die Ostparkstraße zum Ostbahnhof oder sogar nach Oberrad zu verlängern. Ein wenden am Hafenpark an der EZB wäre auch möglich.

    Ist in der Ostparkstr. genug Potential für eine Metro-Buslinie? Ich denke eher nicht.

    Und für Oberrad wäre das auf jeden Fall überdimensioniert und eine Wendemöglichkeit gibt es dort auch nicht.


    Wenn man in den Bereichen eine neue Verbindung schaffen will, dann realistischerweise eher irgendwas im 15-30er Takt.

  • Die M 34 und 43 fahren alle 7 - 10 Minuten, die 103 alle 30 Minuten.


    Da könnte man eine der beiden Linien - wie Dortelweiler vorgeschlagen hat - zum Ostbahnhof fahren lassen und nach kurzem Aufenthalt als Fahrplanpuffer zur M 32 werden lassen.

  • Jede Verlängerung zum Ostbahnhof hat (leider) den Nachteil einer langen Fahrstrecke bei geringer bis gar keiner Nachfrage entlang der Strecke. Und die Nachfrage auf der Relation Bornheim Mitte zum Ostbahnhof oder Eissporthalle-Ostbahnhof dürfte auch sehr überschaubar sein. Anschaulich zu sehen derzeit auf der umgeleiteten 12. Die nutze ich zwar selbst sehr gerne auf dieser Strecke, aber die Fahrgastzahl ist doch meist sehr überschaubar. Alle 5 oder 7,5 oder selbst alle 10 Minuten ein Bus durch die Ostparkstraße erscheint mir ein völliger Overkill.


    Eine Verlängerung zumindest einer Linie von Bornheim Mitte bis zur Eissporthalle könnte aber noch finanzierbar sein. Damit wäre das künftige Familienbad auch wirklich noch viel besser angeschlossen. Da dieses mit der U7 schon eine Anbindung nach Bergen-Enkheim hat, erscheint mir der M34 als Kandidat für die Verlängerung beim ersten Nachdenken die bessere Lösung zu sein. Das würde auch sehr dem Charakter des M34 als Querverbindung gerecht: Dessen Verknüpfung zusätzlich mit der U7 würde das Netz gleich nochmal enger knüpfen mit einer weiteren Umfahrungsmöglichkeit der Innenstadt.

  • Wenn man also zumindest phasenweise die Schule mit einem Bus anbinden möchte, der direkt auf dem Festplatzgelände hält, würde eine Verlängerung des M34 oder M43 am sinnvollsten sein und man spart in Bornheim Mitte evtl. die Warteposition oder kann sie zumindest verkleinern.

    Ein weiterer Gedanke: Führe die U4 endlich bis zum Atzelberg, würde die Saalburgstraße erheblich entlastet. Denn damit würde der Atzelberg-Ast der Linie 38 obsolet. Dann könnte der Panoramabad-Ast der 38 (wieder) mit dem 43er verknüpft werden. So ließe sich wohl mindestens die Hälfte der 43er-Wenden in Bornheim Mitte einsparen. Oder sogar alle, wenn die vielen 43er-Verstärker gleich nur noch zwischen Bergen-Ost und der U4-Haltestelle Atzelberg fahren. Schließlich will in der HVZ ein Großteil der Fahrgäste ja zur U4. Ein 10-Minuten-Grundtakt zwischen Atzelberg/U4 und Panoramabad dürfte wohl völlig ausreichen.