Flughafen: erster SIEMENS-Airval-Zug vorgestellt

  • PTS-Testbetrieb (update 15.7.2025)

    Auf der PTS-Neubaustrecke findet in diesen Tagen umfangreicher Testbetrieb statt. Eine Gruppe von 6-8 Zügen pendelt immerzu zwischen Station F und T3, im Wechselbetrieb auf beiden Gleisen und mit hoher Geschwindigkeit. In voller Fahrt entwickeln die Züge ein starkes Geräusch, das einem landenden Airbus alle Ehre macht.


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    eigene Bilder

  • Seit heute 12 Uhr ist die Strecke zwischen Terminal 1 und Terminal 2 für den öffentlichen Fahrgastbetrieb freigegeben. Zum Terminal 3 kommt man logischerweise erst ab der Eröffnung.

  • Wer einen Platz beim Probebetrieb hat, kann bereits seit Beginn des Testbetriebs mit der PTS zum T3 fahren.


    Zur Info: die alte Skyline wird auch in Zukunft in Betrieb bleiben, auch wenn das T2 Außer Betrieb geht.

  • Neben den Kurzberichten zur Eröffnung am Montag gibt es auch Video einer Mitfahrt vom T3 zum T1. Ich selbst bin mal vom T1 zum T2 gefahren, für die rd. 1,2 km brauchen die Züge 2-3 Minuten, je nach dem ob sie vor den Stationen das Gleis wechseln, in dem Video bemerkt man die Langsamfahrt aus diesem Grund.

    Eine Glaswand zwischen den beiden Wagen eines Zuges trennt das Schengen-Compartement von Non-Schengen-Compartement; an T3 und T2 sind auch die Zugänge zu den unterschiedlichen Abteilen baulich getrennt, so dass Non-Schengen-Passagiere nicht den Luftsicherheitsbereich verlassen müssen. Im T2 geschieht diese Trennung durch Zu- und Ausstieg auf unterschiedlichen Wagenseiten auf unterschiedliche Bahnsteige. Vom T3 kommend kann man am T2 am selben Bahnsteig gegenüber bequem in die alte Skyline umsteigen und zu T1 A/Z gelangen.


    In der Station "F" des PTSneu gelangt man stufenfrei zum Fernbahnhof und zu den Hotels (Sheraton, Marriot), der kurze Weg in die Abflughalle von T1 und zum Regionalbahnhof ist noch nicht fertig.


    Die Züge sind sehr geräumig (ca. 3,00 m breit) und rundum verglast (sehr guter Ausblick). Sie beschleunigen sehr stark, aber es fehlt die Laufruhe, die wir von Rad-Schiene-Zügen kennen; man muss sich unbedingt festhalten. Vielleicht justieren sie die Luftfederung noch nach.


    Ab April kann man die gesamte 5,6 km lange Strecke zum T3 befahren.

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  • Eine Glaswand zwischen den beiden Wagen eines Zuges trennt das Schengen-Compartement von Non-Schengen-Compartement; an T3 und T2 sind auch die Zugänge zu den unterschiedlichen Abteilen baulich getrennt, so dass Non-Schengen-Passagiere nicht den Luftsicherheitsbereich verlassen müssen.

    Kleine Korinthe - die SkyLine (und vermutlich auch das neue PTS) liegen außerhalb des Sicherheitsbereichs. Und das für alle Passagiere. Lediglich ein Teil des Zuges ist rechtlich "außerhalb des Schengenraums", man muß also nicht einreisen, um dort einzusteigen. Eine Sicherheitskontrolle ist aber hinterher trotzdem notwendig.

    Während bei Ländern innerhalb des Schengenraums die Sicherheit als gleichwertig angenommen wird, und daher in der Regel keine weitere Sicherheitskontrollen erfolgen, istr das bei Ländern außerhalb des Schengenraums abhängig davon, wo die Passagiere ihre Reise begonnen haben. Passagiere, die aus den USA kommen, gelten beispielsweise als "sicher" (daher auch die direkte Treppe von Z nach A, nur mit Passkontrolle), während bei bestimmten anderen Ländern die Sicherheitstandards als niedriger gelten und für Weiterflüge eine neue Sicherheitskontrolle notwendig ist.

    Im Terminal 2 Non-Schengen gibt es gar keine Trennung in "sicher" und "unsicher" für ankommende Passagiere, hier sind nur die Abflug-Wartebereiche der Gates "sicher" - deshalb auch immer die zusätzliche Sicherheitskontrolle für Umsteiger, die in T2 non-Schengen angekommen sind , da sich die Passagiere verschiedener Sicherheitsstufen im Non-Schengen-Bereich vermischen. Das ist ja diese etwas eigentümliche Konstruktion, bei der man erst die Passkontrolle durchschreitet, und dann erst direkt am Gate die Sicherheitskontrollen hat.

    Sehe ich das dann richtig, daß für Passagiere, die nicht eingereist sind, der Weg von T1 nach T3 richtig umständlich wird? Das neue PTS liegt ja so weit draußen, da gibt es sicher keinen direkten non-Schengen-Zugang. Also wird das dann wohl auf T1 nach T2 mit der alten SkyLine und dann weiter nach T3 mit dem neuen PTS hinauslaufen?

    Die ganze "sicher/unsicher/Schengen/non-Schengen"-Matrix kann einem ziemlich Kopfzerbrechen bereiten. Wer mal am Flughafen in Bereichen, die nicht zur "Landseite" zählen, gearbeitet hat, kann ein Lied davon singen.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.

  • Sehe ich das dann richtig, daß für Passagiere, die nicht eingereist sind, der Weg von T1 nach T3 richtig umständlich wird? Das neue PTS liegt ja so weit draußen, da gibt es sicher keinen direkten non-Schengen-Zugang. Also wird das dann wohl auf T1 nach T2 mit der alten SkyLine und dann weiter nach T3 mit dem neuen PTS hinauslaufen?

    Tatsächlich ist das so. Die neue Station F hat nur einen Schengen Bereich, wer Nonschengen von T3 nach T1 will, muss in T2 in die alte PTS umsteigen. Aus diesem Grund wird die PTS Station am Terminal 2 auch nach dessen Außerinbetriebnahme in Betrieb bleiben.


    Eigentlich war geplant, dass mit Inbetriebnahme des Terminal 3 und der Nordverlegung der Siko in Terminal 1d die alte PTS nur noch für NonSchengen Passagiere genutzt werden sollte. Dann unterteilt in Sicher/Nicht Sicher für den Verkehr zwischen A/Z und B.. Das Projekt ist aktuell gestoppt, da man im Rahmen der Zusammenführung von T2 und T1 nochmal alles überprüft. Langfristig soll das T2 so umgebaut werden, dass es nur noch je eine zentrale Siko für Schengen und Nonschengen unsauber geben wird, sodass wie im T3 nach der Siko alle im gleichen Bereich sind. im Kern bedeutet das aber, dass man das T2 eigentlich komplett entkernen müsste und nur noch die Hülle stehen bleiben würde. Im T3 ist die Siko unterteilt, einmal für die Passagiere die in T3 einchecken und einmal für die Passagiere von der PTS zu den Abfluggates.

  • Spontane Idee: Wenn T2 renoviert ist, könnte man dann nicht den Betrieb so umsortieren, dass ein Terminal einer Sicherheits-/Einreisestufe entspricht? Beim Blick auf den heutigen Abflugplan sehe ich einen Haken: Grob geschätzt sind zwei Drittel Schengen-Flüge. Der Rest ist vermutlich mehr sicher als unsicher. Trotzdem könnte man T1 zum reinen Schengen-Terminal machen.

    Glaubst Du einem Wörterbuch, in dem man Müll nicht trennen kann, wohl aber gu-te Freun-de?

  • Ich kann mir nicht vorstellen, daß Lufthansa (und im weiteren Sinne die gesamte Star Alliance) begeistert ist, wenn die Umsteigewege für die zahlreichen Schengen<->Non-Schengen-Verbindungen in Frankfurt so lang und umständlich werden.

    Außerdem hat T2 nicht genug Gate-Positionen, um den gesamten Non-Schengen-Betrieb von T1 zu übernehmen. Das sind ja meistens große Flieger, die man zwar auch auf einer Außenposition per Bus abfertigen kann (ankommend mit einer 777-300 schon erlebt), aber das möchte man nicht (wie gesagt, ich habe es erlebt).

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.

  • Was soll der Mehrwert sein? Beide Terminals sind bauseitig aktuell so ausgelegt, dass an jedem Gate (mit wenigen Ausnahmen) sowohl Schengen, als auch Non-Schengen abgefertiigt werden kann. Im Terminal 1 im A0/A+ Bereich sogar so, dass theoretisch 2 Flüge gleichzeitig abgefertigt werden könnten - einer per Bus und einer an der Gangway. Das T2 also zu rein Non-Schengen zu machen macht damit nur semi Sinn, denn man würde bereits vorhandene Flexibilität einbüßen. Ich könnte mir eher vorstellen, dass die Gates im bisherigen C Bereich auch schengen-/non-schengen Brückengebäude bekommen werden und damit nahtlos ans T2 anschließen.

  • Es gibt verschiedene Ideen, wie T1 und T2 miteinander verschmolzen werden können. Darunter ziehmlich radikale, die für T2 nur noch 2 Ebenen vorsehen, darunter eine Ebene für abfliegende und eine für ankommende Gäste also die Mindestanforderung, die laut EU vorgesehen ist. Dazu findet man im Netz auch Studien.


    Was tatsächlich umgesetzt wird, hängt auch etwas von äußeren Umständen ab. Lufthansa diskutiert aktuell, wo sie in den nächsten Jahren wachsen wollen. Mit T2 und der Erweiterung des T2 in München (T-Stil) gibt es 2 Optionen. Die Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen. Lufthansa will in Frankfurt für T2 ein JV ähnlich dem T2 in München, da Fraport das eher skeptisch sieht, dürfte das Wachstum eher in München stattfinden und der Umbau in T2 einem geringerem Umfang stattfinden. Aber vielleicht gibt es auch eine Überraschung.

  • Was soll der Mehrwert sein? Beide Terminals sind bauseitig aktuell so ausgelegt, dass an jedem Gate (mit wenigen Ausnahmen) sowohl Schengen, als auch Non-Schengen abgefertiigt werden kann. Im Terminal 1 im A0/A+ Bereich sogar so, dass theoretisch 2 Flüge gleichzeitig abgefertigt werden könnten - einer per Bus und einer an der Gangway. Das T2 also zu rein Non-Schengen zu machen macht damit nur semi Sinn, denn man würde bereits vorhandene Flexibilität einbüßen. Ich könnte mir eher vorstellen, dass die Gates im bisherigen C Bereich auch schengen-/non-schengen Brückengebäude bekommen werden und damit nahtlos ans T2 anschließen.

    Vorteil wäre eine einfachere Abgrenzung der Bereiche. Aber ich sehe ein, dass die Nachteile wohl überwiegen.

    Glaubst Du einem Wörterbuch, in dem man Müll nicht trennen kann, wohl aber gu-te Freun-de?

  • Ich kann dem aber nur beipflichten, dass die Fahrt doch überraschend "rumpelig" ist.

    Habe die Tage auch mal die neue Bahn getestet und ja es ist wirklich rumpelig.


    Die Beschleunigung ist deutlich besser, genau wie die Vmax - Aber der Fahrkomfort ist bei der alten Bahn besser...

  • Es gibt verschiedene Ideen, wie T1 und T2 miteinander verschmolzen werden können. Darunter ziehmlich radikale, die für T2 nur noch 2 Ebenen vorsehen, darunter eine Ebene für abfliegende und eine für ankommende Gäste also die Mindestanforderung, die laut EU vorgesehen ist. Dazu findet man im Netz auch Studien.

    Irgendwie erinnert mich das an etwas, was ich ganz dunkel in Erinnerung habe, aus der Zeit von kurz nach Eröffnung des T2. Ich konnte bisher im Netz noch keine Bestätigung finden, vielleicht erinnert sich hier ja noch jemand.
    Ich meine, damals hätte es nur im 1. OG Zugang zum Sicherheitsbereich gegeben, und im EG, wo heute die Schengen-Sicherheitskontrolle ist, wäre einfach die Wand durchgängig gewesen (und mehr Platz für die Schalter der Autovermietungen). Immerhin gab es bei der Eröffnung des T2 noch nicht die heute übliche Schengen-Trennung. Und mit Lufthansa am Terminal 1 dürfte damals am Terminal 2 nicht viel Inlandsverkehr gewesen sein. Wie es im Sicherheitsbereich ausgesehen hat, kann ich nicht sagen, ich bin erstmals 2007 vom T2 geflogen.
    Allerdings würde das auch zum Aussehen des Schengen-Abflugbereichs passen, dieser lange graue Gang "ohne alles" würde als Ankunfskorridor wesentlich mehr Sinn ergeben als in seiner heutigen Nutzung als Abflug-Wartebereich (die eigentlichen Warteräume werden meiner Erfahrung nach kaum genutzt, sobald sie öffnen, steht der Bus schon bereit).

    Somit wäre die von Ole zitierte Idee ja fast schon "back to the roots", wenn meine Erinnerung an die "roots" stimmt.

    Wobei es ja auch heute eigentlich 2 Ebenen sind (wenn man das Fress-Deck und den Zugang zur Tiefgarage ausklammert). EG mit Check-In, Abflug/Ankunft Schengen und Gepäckausgabe, und 1. OG mit Ankunft/Ablflug Non-Schengen.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.

  • Wenn meine grauen Zellen noch funktionieren, dann gab es Schengen bei Inbetriebnahme noch nicht. DIe Aufteilung auf Schengen und Non-Schengen war damals erst nachträglich eingebaut, wie auch im T1. Nun ist aber im Prinzip beides schon vorhanden. Schade ist nur, dass mit der Schließung des T2 auch die letzte fußläufige Besucherterasse schließt (oder ist sie das schon länger?)

  • (oder ist sie das schon länger?)

    Länger im Sinne von "schon einige Wochen", soweit ich weiß. Allerdings bin ich mit der Terrasse nie wirklich warm geworden. Das war halt auch ein Rückschritt gegenüber der alten Terrasse auf T1, die ja riesig war.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.