ST15 - Daten, Fakten, Sichtungen

  • Huh, interessantes Phänomen. Sitze gerade in einer ST15 und absolut alle Scheiben sind von vorne bis hinten, oben bis unten vollständig von innen dick mit Kondenswasser beschlagen. Da hab ich so niemals zuvor bei einer Tram gesehen.

  • Ach herje, das ist ja schon ziemlich extrem. Da helfen die Panoramafenster auch nichts mehr.

    Auch so etwas: im dunklen ist die Beleuchtung so hell in den ST15, (abgesehen davon dass das wirklich sehr unangenehm ist) dass man nichts nach draußen sehen kann...

  • Auch so etwas: im dunklen ist die Beleuchtung so hell in den ST15, ... dass man nichts nach draußen sehen kann...

    Das willst Du jetzt aber nicht wirklich als Mangel anbringen?


    Die beschlagenen Scheiben waren früher üblich, aber im Zeitalter von Klima-/Belüftungsanlagen und Isolierglas sollte das aber vorbei sein. Abgesehen vom Komfort kann das Kondenswasser in jede Ritze laufen und im Laufe der Zeit Schäden verursachen

  • Huh, interessantes Phänomen. Sitze gerade in einer ST15 und absolut alle Scheiben sind von vorne bis hinten, oben bis unten vollständig von innen dick mit Kondenswasser beschlagen. Da hab ich so niemals zuvor bei einer Tram gesehen.

    Ich bin bei schlechtem regnerischem Wetter schon länger nicht mit den Darmstädter Bahnen unterwegs gewesen, aber bei so einem Wetter wundert es mich nicht das die Scheiben beschlagen sind und die Brüh‘ innenseitig herunter läuft. Im Innenraum läuft die Heizung, ständig Tür auf, zu, auf, zu.

    Weiß nicht ob es am Fahrzeug liegt, denke in den ST1/13/14 wird es nicht anders sein.


    Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Linie9 () aus folgendem Grund: Edit sagt: Wort vergessen

  • Hat man in Frankfurt nach den R-/U4-Wagen auch nicht mehr wieder "Sichtfrei" bekommen. Bedauerlich, dass man die Klimaanlagen nicht so programmiert hat, dass die Entfeuchten, die Funktion bringen sie ja eigentlich mit.

    Die R-/U4-Wagen haben die Dachvouten so gestaltet bekommen, dass das Gebläse bzw. deren Austritte immer auf die Scheiben gerichtet sind sodass das Beschlagen beim feuchtem Wetter entgegengewirkt wird.

    Beim T-Wagen habe ich den noch zu selten bei Feuchtem Regenwetter gesichtet.

  • Die "Entfeuchtfunktion" der Klimaanlage ergibt sich als Nebenprodukt der Kühlung. Das heißt, man schmeißt dabei bei normalem Betrieb sehr viel Energie zum Fenster raus:

    Die Klimaanlage muss kühlen, und gleichzeitig muss die Heizung heizen, damit die Feuchtigkeit raus kommt. Man braucht dann also Strom zum Heizen und Strom zum Kühlen...

    Wenn die Klimaanlage als Wärmepumpe genutzt wird, besteht die Möglichkeit, gleichzeitig zu kühlen und zu heizen, gar nicht, dann kann im Winter dann auch nicht entfeuchtet werden.

    "Normalerweise" braucht man das auch nicht, da schon der Vorgang, kalte Luft aufzuheizen, die (relative) Feuchtigkeit deutlich senkt. Allerdings wirf man in diesem "Normalerweise" wohl auch nicht 150 durchnässte Menschen auf einen (mit Gebäuden verglichen) erstaunlich kleinen Raum.


    Ich werfe die Theorie in den Raum, dass die Fahrzeuge relativ dicht sind, und daher kaum warme, feuchte Luft das Fahrzeug verlässt (und kalte, weniger Wasser tragende Luft nachkommt). Das ist für den Energieverbrauch natürlich günstig, für die Feuchtigkeit nicht so.


    Der aktuelle Herbst ist auch außergewöhnlich warm und gleichzeitig feucht. Das bringt einfach auch eine relativ hohe (absolute) Luftfeuchte mit sich, die Entfeuchtungskonzepte eben auch besonders beanspruchen dürfte.

    Ich erlebe auch abseits der ST15 auffällig viele beschlagene Scheiben.

  • Heute hatte ich ein spannendes Erlebnis in 22103:


    Zwischen Jugenheim und Alsbach hat das Fahrzeug zweimal eine Notbremsung gemacht. Am Hinkelstein hatte ich dann glücklicherweise Gelegenheit Fahrer und Stadler-Techniker dazu zu befragen.


    Das Fahrzeug ist derzeit im Testbetrieb mit beschränkter Zulassung und hat haher eine softwareseitige Drosselung von 60km/h. Fährt der Fahrer schneller (einige Sekunden über 65km/h) macht das Fahrzeug automatisch eine Notbremsung.


    Die Maximale Bremsleistung des Fahrzeugs ist schon sehr beeindruckend! Zum Glück war die Bahn so gut wie leer und keiner kam zu Schaden...


    Die Drosselung auf 60 würde auch erklären, warum die Bahnen so häufig Verspätung haben.


    Wobei ich in 22102 heute morgen eine Vmax von 72km/h (GPS) messen konnte.

  • Ich fuhr gegen 17.30 Uhr mit einem stark besetzten ST 14 Richtung Eberstadt. Zu diesem Zeitpunkt regnete es nicht mehr. Die Seitenscheiben waren frei. Beim ST 15 - der uns entgegen kam - waren die Seitenscheiben stark beschlagen. Durch die freie Frontscheibe des ST 15 konnte man sehen, dass das Fahrzeug schwächer besetzt war, als "mein" ST 14.

  • Soweit ich das heute beobachtet habe fährt 22102 ohne zusätzliches Technikpersonal im normalen Linienbetrieb. Selbes gilt höchstwahrscheinlich auch für 22101.


    22103 hingegen ist nur mit zusätzlicher fachlicher Begleitung und reduzierten Geschwindigkeitsbefugnissen unterwegs.


    Mal abgesehen von allen anderen neuen Fahrzeugen die sowieso noch keine Fahrgäste transportieren können oder dürfen.