Sichtungen T- Wagen

  • Könnte man das also quasi mit "wir sind im Regelbetrieb angekommen" umschreiben?

    Hallo.


    Für die Fahrer vom Betriebshof Gutleut mag das langsam stimmen, aber das Fahrpersonal der Betriebshöfe Ost, und danach auch Heddernheim, haben sicher noch Schulungsbedarf.


    Grüße ins Forum

    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Alle fahren mit! Äh alle Fahrer*innen fahren mit allen Typen und fahren hin und wieder auch „Betriebshofsfremde“ Linien.

    Naja, das stimmt nicht ganz. Es gibt auch reine U-Bahn-Fahrer:innen oder Strab-Fahrer:innen. Aber es stimmt: hin und wieder fahren Heddernheimer auch auf anderen Linien.

  • Es gibt auch reine U-Bahn-Fahrer:innen oder Strab-Fahrer:innen. Aber es stimmt: hin und wieder fahren Heddernheimer auch auf anderen Linien.

    Ach so? Man lernt nie aus. Sind das dann Studierende etc. oder „normales“ Personal? Erwartet die VGF nicht (mehr?), dass die dann auch den anderen Schein machen?

  • Seit Samstag, den 29.04. werden die T-Wagen planmäßig, sofern "fit" und verfügbar, auch an den Wochenenden eingesetzt.

    Samstags auf den Kursen 1601 und 1802 und Sonntags auf 1606 und 1804. Die Einsätze letztes Wochenende hatten also nichts mit dem Fußballspile an sich zu tun.


    Und Schulungsfahrten mit T-Wagen finden selbstverständlich im gesamten Netz statt. Es gibt nur (noch) das Problem, daß sich die Liniennummer nicht ausblenden bzw. überschreiben läßt. Deshalb fährt Wagen 302 immer mit Liniennummer und "Fahrschule, nicht einsteigen".

  • Ach so? Man lernt nie aus. Sind das dann Studierende etc. oder „normales“ Personal? Erwartet die VGF nicht (mehr?), dass die dann auch den anderen Schein machen?


    Als ich mich selbst im Fahrdienst bei der VGF beworben habe, etwa 11 Jahre her, da war es tatsächlich so, dass die Berechtigung für die Straßenbahn zuerst erlangt wurde und dann minimum 1 Jahr auch Straßenbahn gefahren werden musste, zum Erfahrungen sammeln. Danach konnte man sich entscheiden, ob man die "U-Bahn" zusätzlich erwerben wollte, einhergehend mit einer Lohnerhöhung für beide Systeme. Man konnte aber allerdings auch ohne Druck ausschließlich bei der Straßenbahn bleiben.

    Mittlerweile stellt sich die Situation aber so dar, dass u.a. dadurch bei der "U-Bahn" ein Fahrermangel herrscht und Neueinstellungen auch ausschließlich dort ausgebildet werden. Zuerst nur im Einsatz auf den Linien U4, U5, U6 und U7, wie gehabt zum Erfahrungen sammeln, um dann zusätzlich nach einigen Monaten auf der A-Strecke ausgebildet zu werden. Da der dichte Takt eine Ausbildung von neuen Fahrern dort fast unmöglich macht. So kann es mittlerweile durchaus in größerer Anzahl vorkommen, dass es auch nur U-Bahn-Fahrer gibt, sowie auch nur Straßenbahnfahrer oder eben auch Kombi-Fahrer.

  • Nicht böse gemeint, aber sicher?

    Frage nur wegen dieser Anzeige, die ich letztes Jahr fotografiert hatte:

    FTHNZkWWIAApkot?format=jpg

    Bildquelle: Twitter

    Ich vermute, dass während der Testzeit die Anzeigen überhaupt nicht über ITCS gesteuert wurden, da gab es auch viel mehr Ziele (wie z.B. Frankfurts T-Wagen oder so) die im ITCS Stand Ostern nicht zu finden waren. Über ITCS funktioniert das Überschreiben der Liniennummer, das Anzeigen von Buchstaben in der Liniennummern (U) und das Anzeigen von Sondersymbolen nicht.

  • Als ich mich selbst im Fahrdienst bei der VGF beworben habe, etwa 11 Jahre her, da war es tatsächlich so, dass die Berechtigung für die Straßenbahn zuerst erlangt wurde und dann minimum 1 Jahr auch Straßenbahn gefahren werden musste, zum Erfahrungen sammeln. Danach konnte man sich entscheiden, ob man die "U-Bahn" zusätzlich erwerben wollte, einhergehend mit einer Lohnerhöhung für beide Systeme. Man konnte aber allerdings auch ohne Druck ausschließlich bei der Straßenbahn bleiben.

    Mittlerweile stellt sich die Situation aber so dar, dass u.a. dadurch bei der "U-Bahn" ein Fahrermangel herrscht und Neueinstellungen auch ausschließlich dort ausgebildet werden. Zuerst nur im Einsatz auf den Linien U4, U5, U6 und U7, wie gehabt zum Erfahrungen sammeln, um dann zusätzlich nach einigen Monaten auf der A-Strecke ausgebildet zu werden. Da der dichte Takt eine Ausbildung von neuen Fahrern dort fast unmöglich macht. So kann es mittlerweile durchaus in größerer Anzahl vorkommen, dass es auch nur U-Bahn-Fahrer gibt, sowie auch nur Straßenbahnfahrer oder eben auch Kombi-Fahrer.

    Naja, es war mal so angedacht, aber es kam auch anders, als die den TV-N eingeführt hatten gab es ja eine Einstellwelle, da wurde „Zweigleisig“ gefahren, es wurden B/C und Strab Grundausbildungen durchgeführt.

    Und von wegen Standortwunsch gab es damals nur mündlich aber nie schriftlich. Ein Fahrer der im Osten von Frankfurt wohnt durfte Strabausbildung in Gutleut anfangen, ein anderer Fahrer wohnt direkt neben dem Haupteingang von Gutleut und musste B/C-Ausbildung anfangen, zum selben Tag angefahren. Tauschen war nicht möglich.


    Als aber mehr Strab als B/C Fahrer vorhanden waren wurden Freiwillige in Gutleut gefragt ob die nun nach Ost möchten, und wer in Ost ist sollte kurzfristig auch den Elitebahnhof Heddernheim bekommen (A-Strecke). Mit Ausnahme der Studentenfahrer wurde A-Strecke nie als Grundausbildung angeboten. Studentenfahrer durften auch nur A-Strecke fahren, kürzere Ausbildung im vgl. zur Strabausbildung. Während der Grundausbildung gibt es laut TV-N Anwärter Lohngruppe, nach bestandener Prüfung die nächst höhere, als Stadtbahnfahrer gibt es bei der VGF keine „Lohnerhöhung“ nur Ost-Dienste haben bessere Wegepauschale, die in Summe dann natürlich mehr ergeben.

  • Naja, es war mal so angedacht, aber es kam auch anders, als die den TV-N eingeführt hatten gab es ja eine Einstellwelle, da wurde „Zweigleisig“ gefahren, es wurden B/C und Strab Grundausbildungen durchgeführt.

    Und von wegen Standortwunsch gab es damals nur mündlich aber nie schriftlich. Ein Fahrer der im Osten von Frankfurt wohnt durfte Strabausbildung in Gutleut anfangen, ein anderer Fahrer wohnt direkt neben dem Haupteingang von Gutleut und musste B/C-Ausbildung anfangen, zum selben Tag angefahren. Tauschen war nicht möglich.


    Als aber mehr Strab als B/C Fahrer vorhanden waren wurden Freiwillige in Gutleut gefragt ob die nun nach Ost möchten, und wer in Ost ist sollte kurzfristig auch den Elitebahnhof Heddernheim bekommen (A-Strecke). Mit Ausnahme der Studentenfahrer wurde A-Strecke nie als Grundausbildung angeboten. Studentenfahrer durften auch nur A-Strecke fahren, kürzere Ausbildung im vgl. zur Strabausbildung. Während der Grundausbildung gibt es laut TV-N Anwärter Lohngruppe, nach bestandener Prüfung die nächst höhere, als Stadtbahnfahrer gibt es bei der VGF keine „Lohnerhöhung“ nur Ost-Dienste haben bessere Wegepauschale, die in Summe dann natürlich mehr ergeben.

    Ach, danke für die ausführlichen Erklärungen. Interessant, was sich in den Jahren getan hat zwischen meinem Einstellungsverfahren 2012 und jetzt. Damals wurde uns als "Kombifahrer" nach Entfristung des Vertrages tatsächlich eine Höhergruppierung als der normale Strabfahrer in Aussicht gestellt.

  • Ach, danke für die ausführlichen Erklärungen. Interessant, was sich in den Jahren getan hat zwischen meinem Einstellungsverfahren 2012 und jetzt. Damals wurde uns als "Kombifahrer" nach Entfristung des Vertrages tatsächlich eine Höhergruppierung als der normale Strabfahrer in Aussicht gestellt.

    Ja dazu müsste der Tarifvertrag erstmal so gestaltet sein. Die Fahrerschaft/Betriebsrat wollten ja grundsätzlich für den Fahrdienst eine Höhergruppierung.