[Aprilscherz, 2025] HVZ S6 alle 15 min nach DA Hbf

  • Zum Fahrplan 2025 wenn man die S3/4/5/6 Endpunkte durchtauscht wird

    man während der HVZ die S6 alle 15 min nach Darmstadt fahren lassen

    indem man ein "skip-stop" (gibts bei der NYC Subway Linie J schon sehr

    lange) fährt. Mit diesem verkürzt sich die Fahrzeit sodass die S6 um

    07/22/37/52 in DA Hbf ankommen wird erst um 09/24/39/54 abfährt.

    Richtung Norden werden die Halte mit "A" und "B" markiert in Gegenrichtung

    mit "Y" und "Z". (wird wohl auch irgendwie in der Zielanzeige erfolgen)

    Aufteilung der Halte wird ab F Süd diese sein:


    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
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  • OT: Komisch: Bei mir wird das Thema unter den ungelesenen Beiträgen gleich drei Mal mit drei verschiedenen Uhrzeiten angezeigt.

    Mit diesem verkürzt sich die Fahrzeit sodass die S6 um

    07/22/37/52 in DA Hbf ankommen wird erst um 09/24/39/54 abfährt.

    Vermutlich wird dann hier das Gleis 4 auch von der S-Bahn für eine überschlagene Wende mitgenutzt werden müssen.


    Nachteilig wäre, dass bei den Unterwegshalten, welche nur alle 30-Minuten bedient werden, nicht alle den Anschluss im Darmstädter Knoten hätten. Dort verlängert sich die Umsteigezeit um 17-19 Minuten.


    Vom "neuen" Viertelstundentakt profitieren dann nur die Fahrgäste Darmstadt - Langen, während alle bestehenden Relationen zwischen Louisa und Langen sich verschlechtern.


    Mich würde interessieren, wie es in NYC zu dem Bedienungskonzept kam bzw. welche Vorteile es dort bietet. Könnte mir vorstellen, dass die Hauptnachfrage zwischen den Stationen besteht, an denen beide Züge halten und bei den Stationen mit den geringeren Halten zumindest auch immer gute Netzanschlüsse bestehen (wenn es dort eine Anschlusslinie gibt). Dann hat so ein Konzept eine gute Wirkung.

    Vollkommen Großartiges Forum

  • In NYC gibt es m.W. einfach extra Gleise für „RE“s, die viel durchfahren, und Gleise für „RB“s, die überall halten, also durchaus ein anderes Konzept.


    Wie ist denn dann die Belegung der eingleisigen Abschnitte?

  • Mich würde interessieren, wie es in NYC zu dem Bedienungskonzept kam bzw. welche Vorteile es dort bietet. Könnte mir vorstellen, dass die Hauptnachfrage zwischen den Stationen besteht, an denen beide Züge halten und bei den Stationen mit den geringeren Halten zumindest auch immer gute Netzanschlüsse bestehen (wenn es dort eine Anschlusslinie gibt). Dann hat so ein Konzept eine gute Wirkung.

    Es spart Fahrzeit. Es kann auf jeder Strecke benutzt werden, auch ohne zusätzliche Gleise.

    Eventuell wären auch Bedarfshaltestellen (Halt auf Verlangen) eine Überlegung wert.

  • Aus Fahrgastsicht finde ich das ehrlich gesagt ziemlichen Murks. Da muss der Fahrgast aufpassen, ob er in einer S6 sitzt, die in Louisa bzw. Neu-Isenburg hält oder nicht. Und wenn er falsch drin sitzt, schiebt er nur Frust über dieses System.

    Man sollte evtl. drüber nachdenken, das auch in der Liniennummer wiederzugeben. Z. B. eine S6 hält überall, eine S61 (oder S6A) hält nicht in Louisa, eine S62 (oder S6B) hält nicht in Neu-Isenburg).


    Da ja der 15-Min.-Takt bestimmt Standard werden soll, sollte man einen zweigleisigen Ausbau des Abschnitts Langen und Darmstadt planen.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Mir gefällt die Idee äußerst gut. Da wird das Optimum aus der (zu dürftigen) Infrastruktur herausgeholt, solange bis diese ordentlich ausgebaut ist. Da sollte man überlegen, ob man so etwas nicht auch auf andere Strecken überträgt. Ließe sich so vielleicht ein 15-Minuten-Takt zwischen Konstablerwache, Offenbach-Ost und Hanau realisieren? Oder zwischen Westbahnhof, Bad Vilbel und Friedberg? Da müssen dann eben auch Halte wie Mühlberg, Kaiserlei und Ledermuseum bzw. Eschersheim, Frankfurter Berg und Bad Vilbel-Süd halt mal dran glauben. Aber die Verbindungen zwischen den größeren/großen Städten sind ja wegen des viel größeren Fahrgastpotenzials schlicht und einfach wichtiger als die ganzen Käffer dazwischen.

  • Ich kann damit auch nichts anfangen. Dass man bspw. von Egelsbach oder Erzhausen je nach Tageszeit garnicht mehr direkt zum Arbeitsplatz an der Flugsicherung kommt, wird den einen oder anderen sicherlich freuen.

  • Ich weiß nicht, ob es die Infrastruktur hergibt, aber wäre es nicht sinnvoller, die S6 anderweitig aufzuteilen?


    S6A: Hält zwischen Darmstadt und Langen an allen Haltepunkten und fährt ab dort als Express-S-Bahn bis Frankfurt


    S6B: Fährt zwischen Darmstadt und Langen als Express-S-Bahn und hält ab dort bis Frankfurt an allen Haltepunkten.


    Verbindungen zwischen diesen beiden „Inseln“ wären dann mit einem zehnminütigen Umstieg in Langen verbunden.
    Mit dem im Ausgangspost angegebenen Konzept wären es mindestens 15 Minuten Umstieg, bei kurzen Distanzen wie Egelsbach-Erzhausen unnötige Umwege oder mehr parallele Busverbindungen.

    5 Mal editiert, zuletzt von FabiMZ ()

  • … der 15 Minuten-Takt wäre ja nur südlich von Langen eine Taktverdichtung. Und dafür dann dieser Wechseltakt an den stärkeren Stationen mit einer Verschlechterung von 15-Minuten-Takt auf 30 Minuten-Takt. Oder verstehe ich das falsch. Bedarfshalt auf dieser Strecke geht nicht

  • Mit dem im Ausgangspost angegebenen Konzept wären es mindestens 15 Minuten Umstieg, bei kurzen Distanzen wie Egelsbach-Erzhausen unnötige Umwege oder mehr parallele Busverbindungen.

    Genau solche Busverbindungen sind doch das Ziel des RMV, hast Du das noch nicht gemerkt? Es ging als Dauerangebot mit den Verstärkungsleistungen für die RB1w zwischen Höchst und Kelkheim los, jetzt wird es für die Taunusbahn eingeführt (gut, etwas ungeschickt). Ist halt viel günstiger als Züge fahren zu lassen oder Schieneninfrastruktur auszubauen. Ich kann mir gut vorstellen, dass lokale Busverbindungen als Ergänzungen auch von Neu-Isenburg bis Darmstadt positiv verkauft werden sollen als "Ergänzung" für das "verstärkte" S-Bahn-Angebot.


    Falls den Kunden das nicht reicht, muss halt noch Zusatznutzen ergänzt werden. Zum Beispiel könnte ja ein solcher Ergänzungsbus von Darmstadt als Fernbus weiterfahren nach Mannheim, Basel und Rom. Das wäre doch dann auch ein tolles Angebot zum Beispiel für Wixhausen.

  • Kurzer Abriss zu New York City wie [wann] Skip-stop dort entstand:


    Das U-Bahn-Netz wurde gebaut als es schon einige Jahrzehnte ein Hochbahnnetz gab, dass schon eine Verbesserung

    gegenüber der Tram gebaut wurde. Wegen dem Verkehrsaufkommen wurden schon diese in Manhattan Drei- und

    Viergleisig ausgebaut, wobei diese mittleren Gleise nur in grösseren Abständen Bahnsteige erhielten und für Express-

    züge benutzt wurden. Auf Dreigleisabschnitten morgens nach Manhattan, abends von Manhatten weg.

    Das U-Bahn-Netz wurde [von zwei der] privaten Hochbahnbetreibern gebaut (auch gleich mit bis zu 4 Gleisen).

    Nach knapp 15 Jahren fing die Stadt an (als dritter Betreiber) ein Netz zu bauen. Eine dieser Strecken geht nach

    Jamaica (Queens). Als diese in Betrieb ging verlagerte sich der Verkehr der schon in der Nähe verlaufenden

    Strecke der BMT weg, da diese eine längere Fahrzeit hatte. Um auf die Strecke wieder mehr Fahrgäste zu bekommen

    beschloss man an den Halten unterwegs wo nicht so viele Fahrgäste ein- und aussteigen nur jede zweite Fahrt halten

    zu lassen und das abwechselnd zu machen. Makiert wurden die Züge mit "A" und "B". Jeder 4-5 Halt war ein Halt für

    alle Züge, sodass man diesen zum Umstieg zwischen "A"- und "B"-Fahrten nutzen konnte.

    Diesen Betrieb gibt es noch heute, nur, dass man jetzt unterschiedliche Linienbezeichnungen hat: <J>/<Z> im skip-stop

    und (J) im normalen Betrieb. Kurzzeitig hatte auch die Linie 1 skip-stop - da hatte man die 9 als zweite Linienbezeichung.

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  • Bernemer ich meinte als S4 nach Langen. Wenn die S4 in Süd endet, dann haben doch die Stationen zwischen Süd und Langen nur Nachteile von dem „15-Minuten-Takt“. Zwischen Langen und Darmstadt einen echten 15-Minuten-Takt. Ist das so oder verstehe ich das falsch. Was ist dann der Vorteil? Näher an Frankfurt dürften doch mehr Reisende die S-Bahn nutzen.

  • Okay, du meinst zusätzlich (zur S6neu) die S4 nach Langen zu führen, um den Verlust der " übersprungenden" Halte auszugleichen? Als erstes müsste das von der Gleisbelegung passen, perspektivisch käme noch die RTW dazu.

    Der Entwurf ist vermutlich daraufhin ausgerichtet, das in NI zeitnah von RTW in die "S6B/S6Z" umgestiegen werden kann. Für Fahrgäste aus Buchschlag nach Frankfurt bleibt auch noch die Dreieichbahn mit Direktfahrten.

  • Ich weiß nicht, ob es die Infrastruktur hergibt, aber wäre es nicht sinnvoller, die S6 anderweitig aufzuteilen?


    S6A: Hält zwischen Darmstadt und Langen an allen Haltepunkten und fährt ab dort als Express-S-Bahn bis Frankfurt


    S6B: Fährt zwischen Darmstadt und Langen als Express-S-Bahn und hält ab dort bis Frankfurt an allen Haltepunkten.


    Verbindungen zwischen diesen beiden „Inseln“ wären dann mit einem zehnminütigen Umstieg in Langen verbunden.
    Mit dem im Ausgangspost angegebenen Konzept wären es mindestens 15 Minuten Umstieg, bei kurzen Distanzen wie Egelsbach-Erzhausen unnötige Umwege oder mehr parallele Busverbindungen.

    Das Konzept wäre auch einfacher zu verstehen für Fahrgäste.

    Nur jeden zweiten Halt anzufahren wäre sehr schwierig in den Auskunftmedien zu vermitteln.


    Ich muss hier aber Frankfurter Bub rechtgeben.

    Momentan genießen die Stationen Flugsicherung, Buchschlag, Isenburg, Louisa, und Stresemannallee einen durchgehenden T15 nach Frankfurt und einen T30 nach DA. Mit diesem neuen Konzept wär es dann weiterhin ein T30 nach DA (da jede zweite Fahrt durchfährt) und nur noch ein T30 nach Frankfurt in der HVZ.


    Halte auszulassen als Verbesserung zu verkaufen kann man eigentlich nur zwischen Langen und DA wo sowieso heute nur ein T30 gilt.

    Aber ich befürchte dass die Fahrtzeitersparnis, die in diesem Bereich möglich ist, nicht ausreichen wird?



    Woher stammt eigentlich die Info dass das so geplant ist?

  • Wäre es nicht möglich unter Beibehaltung der heutigen Halte und heutigen Fahrtzeiten einfach die Fahrten die in Langen (w)enden in der HVZ über die Regio Gleise ohne Zwischenhalt nach DA fahren zu verlängern?

    Spricht da irgendwas dagegen?

    Dafür bräuchte man dann keinen Doktor in S-Bahn um den Fahrplan zu verstehen.

  • Möglicherweise erinnern wir uns alle an das Datum, an dem dieser Thread begonnen hat. Mich interessiert aber dennoch, was in @darkside’s Idee der Vorteil davon wäre, nördlich von Langen Halte auszulassen; man will doch eigentlich vor allem die Fahrt in den eingleisigen Abschnitten beschleunigen?

  • Möglicherweise erinnern wir uns alle an das Datum, an dem dieser Thread begonnen hat.


    Daran habe ich dann auch gedacht, obwohl ich (möglicherweise) auch drauf reingefallen bin. Andererseits würden mich solche Planungen auch nicht überraschen, da es so etwas ja schon gibt.

    In der Tat denke ich auch, dass ein Auslassen nördlich von Langen nichts bringt. Man müsste zwischen Langen und Darmstadt Stationen auslassen, um einen 15-Min.-Takt hinzubekommen.


    Jetzt aber mal unabhängig zum gestrigen Datum, da es evtl. Missverständnisse gibt:

    Die zukünftige Linienführung sieht vor, dass die S3 und S4 in Frankfurt Süd enden und die S6 bis Darmstadt fährt. Für die S6 bedeutet dass, dass die Haupttakte dann Friedberg - Darmstadt fahren und die Zwischentakte Groß-Karben - Langen (evtl. auch umgedreht). Bis Langen wird es also weiterhin einen 15-Min.-Takt geben. Allerdings müssten die Zwischentakte dann abends länger und auch Samstags tagsüber verkehren, um den heutigen Takt aufrecht zu erhalten.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Wäre es nicht möglich unter Beibehaltung der heutigen Halte und heutigen Fahrtzeiten einfach die Fahrten die in Langen (w)enden in der HVZ über die Regio Gleise ohne Zwischenhalt nach DA fahren zu verlängern?

    Spricht da irgendwas dagegen?

    Dafür bräuchte man dann keinen Doktor in S-Bahn um den Fahrplan zu verstehen.

    Das ist durchaus eine Überlegung wert, eventuell auch nur einzelne Leistungen. Weniger für als Entlastung, mehr für stark ausgelastete RE/RB. Die Richtung DA nach Ffm hat allerdings das Problem, bei Langen das Gegengleis kreuzen zu müssen.