... Der Transport der fertigen Brücke zur Einbaustelle wird ein Ereignis werden, aber auch größere Einschnitte in den ÖPNV bedeuten, also auch für die 17. Die Durchfahrtshöhe der Oberleitungen, Ampelanlagen und Straßenlaternen ist inkompatibel zur Bauhöhe der Brückenbögen.
Das wird ein Ereignis werden, ja zweifellos, aber der Einschnitt in den ÖPNV wird sich in Grenzen halten. Für die Querung der SL 17 muss nur die Oberleitung auf eine Distanz von 20 m oder so abgebaut werden, keine Masten (jedenfalls keine der Fahrleitung der 17), ansonsten werden nur Ampeln und Straßenlaternen abgebaut. Wie sie das machen?
Siehe hier: Lageplan Einfahren Überbau
Ich könnte mir das so vorstellen: Brücke wird bis unmittelbar vor die Gleise der 17 bewegt - Betriebsschluss Straßenbahn (vielleicht eine Stunde vorgezogen) - Abbau Oberleitung - Querung Gleise - Einbau Oberleitung.
Mal angenommen, die ca. 60 m lange Brücke würde mit einem Modular Trailer bewegt werden, wie er beim Einbau der RTW-Brücke am Stadion von der Fa. SARENS verwendet wurde, dann würde die Brücke mit 2 km/h oder weniger bewegt werden. Nehmen wir an, der Transport bewegt sich mit 1,00 m/Minute, dann hätte das Vehikel die Gleise der 17, die nicht mehr als 10 m breit sind in einer Stunde überquert, lass es 2 Stunden dauern; plus je eine Stunde Oberleitung Aus- und Einbau (was ja unmittelbar vor- und nachher gemacht werden kann) macht zusammen vier Stunden. Das kann man in einer Nacht schaffen. Wenn man die Aktion in eine Nacht von Sa auf So legt, braucht man keinen SEV, ggf. reicht ein Taxi-SEV.




