Die Unterführung während der Bauzeit offen zu halten, ist m.E. eine Schnapsidee. Es würde nur bewirken, dass nicht zügig, d.h. parallel auf beiden Seiten die alten Widerlager abgebrochen und die neuen Widerlager gebaut werden können. Es würde die Bauarbeiten insgesamt nur in die Länge ziehen. Ob das im Interesse der Verkehrsteilnehmer liegt, wage ich zu bezweifeln. Sobald die neue Brücke eingehoben ist, würde es eh nicht mehr gehen, weil dann auf großer Länge und fast voller Breite die Gleistrasse und die Fahrbahnen tiefer gelegt werden.
Neubau der Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße
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- [Pressemitteilung]
- Helmut
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Die Unterführung während der Bauzeit offen zu halten, ist m.E. eine Schnapsidee. Es würde nur bewirken, dass nicht zügig, d.h. parallel auf beiden Seiten die alten Widerlager abgebrochen und die neuen Widerlager gebaut werden können. Es würde die Bauarbeiten insgesamt nur in die Länge ziehen. Ob das im Interesse der Verkehrsteilnehmer liegt, wage ich zu bezweifeln. Sobald die neue Brücke eingehoben ist, würde es eh nicht mehr gehen, weil dann auf großer Länge und fast voller Breite die Gleistrasse und die Fahrbahnen tiefer gelegt werden.
Bis vor zwei Wochen war das ja auch meine Annahme zum Bauablauf, aber ich wurde da eines besseren belehrt. Abgerissen wird bis auf weiteres gar nichts, die alte Brücke nicht und die alten Widerlager auch nicht. Das bleibt alles an Ort und Stelle.
Es werden jetzt in den nächsten eineinhalb Jahren unterhalb der beiden Behelfsbrücken - auf beiden Seiten anschließend an die alte Bestandsbrücke - die neuen Widerlager errichtet. Nächstes Jahr im Herbst gibt es dann eine neue, zehnwöchige Sperrpause. Erst während dieser wird die alte Brücke abgebrochen und die neue Brücke eingehoben. Und bis dahin könnte problemlos der Verkehr rollen. Sorry - wir reden hier über zwei läppische Widerlager in relativ großem Abstand zur Straße.
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Und bis dahin könnte problemlos der Verkehr rollen. Sorry - wir reden hier über zwei läppische Widerlager in relativ großem Abstand zur Straße.
Auch wenn die Straßen und Gleisbauarbeiten zum Schluss kommen, heißt das noch lange nicht, das der Verkehr die ganze Zeit über problemlos rollen könnte. Zeitweise ja, zeitweise eben nicht, wenn beispielsweise Betonmischer in Schlange warten.
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Es wird ja für Feuerwehr und Ambulanz sowieso geöffnet werden, da nach Ende der Sperrpause der Bahnübergang am Ziegelhüttenweg ja nicht mehr dauerhaft offen sein kann.
Dann wäre zumindest Öffnung für die dort üblicherweise verkehrenden Buslinien doch kein großer Schritt mehr.
Hier scheinen mir die unterschiedlichen Interessen nicht optimal abgewogen worden zu sein. Just my 5 Cents.
Hattest Du die Situation in den ersten zwei Wochen auch nur einmal angeschaut, als dort noch für Busse geöffnet war? Das hat absolut keinen Pkw-Fahrer davon abgehalten, dort illegal ebenfalls durchzufahren. Häufig inklusive aufwändigen und zeitraubendem Zurücksetzen in der Engstelle der Baustelle, wenn ein Bus entgegenkam und Vorrang hatte (denn der durfte dort fahren, der Pkw nicht). Klar: Hielte sich jeder Mensch genau an die Regeln, aber, nun ja ...
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Hattest Du die Situation in den ersten zwei Wochen auch nur einmal angeschaut, als dort noch für Busse geöffnet war? Das hat absolut keinen Pkw-Fahrer davon abgehalten, dort illegal ebenfalls durchzufahren. Häufig inklusive aufwändigen und zeitraubendem Zurücksetzen in der Engstelle der Baustelle, wenn ein Bus entgegenkam und Vorrang hatte (denn der durfte dort fahren, der Pkw nicht). Klar: Hielte sich jeder Mensch genau an die Regeln, aber, nun ja ...
Allerdings, es ist ziemlich offensichtlich, dass ich regelmäßig (fast täglich) da vorbeikomme und entsprechend die Verkehrssituation auch recht gut beurteilen kann. Und da kann sich ja gerne einfach mal ein paar Tage lang die Stadtpolizei hinstellen und alle abkassieren, die illegal durchfahren - wenns im Geldbeutel schmerzt, wirkt es Wunder. Es wird demnächst eh wieder aufgemacht - für die Rettungsdienste. Und dann könnte man diese unsäglichen, zeitraubenden Umwege wenigstens für den ÖPNV ersparen. Sollte doch eigentlich im Interesse dieses Forums sein, dass ein X61 wieder das wird, was er sein soll: Ein Express-Bus., der sich nicht durch die engen Gassen im Wohnviertel quälen muss.
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Zwei Kilometer weiter südlich geht es auch voran. Auch am Forsthaus liegen die beiden Behelfsbrücken jenseits des Bestandsbauwerks. Auf der Seite Richtung Stadion liegen sogar schon durchgehend Gleise, auch wenn ein Befahren momentan noch ziemlich rumpelig wäre . Trotzdem scheint man da meinem laienhaft-interessierten Blick nach aber gut im Zeitplan zu liegen, damit in einer Woche wieder Züge hier drüber rollen können.



