Bisher haben wir, soweit ich das sehen kann, nur ein Thema zu Brennstoffzellen, das sich aber vor allem mit dem Einsatz im Taunus beschäftigt. Daher mache ich mal ein allgemeines Thema zur Fragestellung der Dekarbonisierung im Schienenverkehr, also dem Bemühungen, auf Dieselfahrzeuge zu verzichten, auf.
Konkreter Anlass dafür ist eine zusammenfassende Meldung auf heise.de, dass sowohl Schleswig-Holstein als auch Baden-Württemberg sich gegen neue Wasserstoffzüge entschieden haben, weil in ihren speziellen Fällen Akkus wirtschaftlicher sind:
Zwei Bundesländer entscheiden sich unabhängig voneinander für batterie-elektrische Triebwagen, da sie wirtschaftlicher sind als wasserstoffgetriebene.
...mit Links auf die Pressemitteilungen der Länder:
[von Juli 2023] Grundlage für den Kauf der neuen Akku-Fahrzeuge ist eine Markterkundung zu alternativen Antrieben, die die LNVG durchgeführt hat. Dabei wurden insbesondere Züge mit Wasserstoff-Antrieb und Akku betrachtet. Ergebnis: Akku-Züge sind im Betrieb günstiger.
[von Oktober 2022] Bereits jetzt lässt sich feststellen, dass der Betrieb mit Wasserstoff-Hybrid-Zügen in naher Zukunft aufgrund diverser betrieblicher und wirtschaftlicher Gründe nicht weiter in Betracht gezogen wird. Im direkten Vergleich konnte sich diese Technologie auf keiner der untersuchten Strecken in Baden-Württemberg – auch aufgrund der Eigenschaften der Infrastruktur und des Betriebs – durchsetzen.