Ohne Strom keine U6 / U7 zwischen Heerstraße und einschl. Industriehof

  • Und wo in dieser wunderbaren Stadt willst du zentral einen Platz für 10 Gelenkbusse finden?
    Ihr habt hoffentlich nicht vergessen, dass man einen halbzentralen Busbetriebshof in nächster Zeit an einen absolut Verkehrsungünstig gelegenen Standort verlagern will?

    Und was soll das Personal in der restlichen Zeit machen? Jeder der auf so ein Angebot eingeht ruft mit Sicherheit hohe Preise auf, Preise die wer am Ende bezahlen soll? Oder der macht eine Mischkalkulation und fährt mit seinem Personal noch andere SEV/Messe/Pendelverkehre, sind die Busse wieder AdHoc nicht verfügbar.

    Dann kann man eher vereinbaren, dass die Bündelbetreiber IMMER gesammelt 10 oder mehr Gelenkfahrzeuge auf deren Betriebsgelände bereitstellen lässt, mit entsprechendem Personal das bei kurzfristigen Ausfall eigener Linienleistung auch nicht einspringen darf. Das wiederum ist dann wieder dämlich, wenn gar kein SEV in der Zeit benötigt wurde.

  • Du scheinst nicht unbedingt tiefen Einblick der Feuerwehr zu haben.

    Die Stadt hat auch Mühe, Personal zu finden. Auch die Löschmanschft arbeitet in der Werkstatt, bis auf Einsätze eben.

    Habe ich in der Tat nicht. Dann gerne andere Vorschläge wie SEV Bus bei Bedarf weitestgehend kostenneutral AdHoc realisiert werden kann.

    Immer nur "Geht nicht, was für eine beuscheurte Idee" kennen wir zur genüge.

    Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

  • Habe ich in der Tat nicht. Dann gerne andere Vorschläge wie SEV Bus bei Bedarf weitestgehend kostenneutral AdHoc realisiert werden kann.

    Immer nur "Geht nicht, was für eine beuscheurte Idee" kennen wir zur genüge.

    Das wird unter keinen Umständen so gelingen können, es gibt nunmal keinen Vorschlag wie das kostenneutral gehen soll. Die Busbetreiber können sich aufgrund des Ausschreibungmarktes sowas sich nicht leisten. Und in wie weit die traffiQ das überhaupt mit Einbinden darf/kann ist auch nicht so einfach, denn aktuell ist das Abkommandieren von Linienkursen vertraglich zwischen der VGF und dem Busbetreiber geregelt und nicht zwischen der traffiQ und den Busbetreibern. Beim Abkommandieren wird die ausfallende Busleistung von der traffiQ nicht vergütet (zumindest nicht wie als ob die Fahrt stattgefunden hat), die VGF zahlt einen ausgehandelten Stunden/KM-Satz, der dann den Linienausfall mit kompensieren müsste.

    -Vorhalten von Personal: Bereitschaftskosten
    -Vorhalten von Fahrzeugen: Wartungskosten (SP alle drei Monate, HU jedes Jahr)
    -Standplatz, Sozialräume, Leitstelle
    -Ein festes AdHoc-Team auf Abruf: sehr hohe unproduktive Kosten
    -Stragegische Standplätze (verteilt im Stadtgebiet) -> Sozialräume
    -alle Fahrer im Stadtgebiet: Einweisungszeiten, Linienkenntnisse für ad hoc jede denkbare Schienenlinie im Stadtgebiet: Gefahr des verfahrens ist hoch, da ggf. nicht jeder überhaupt im vertretbaren Zeitraum abgerufen wird, der dann zufällig Bereitschaft hat und dann sich noch an den Linienweg erinnert
    -Navi im Fahrzeug mit Linienvarianten: technisch im ITCS schon heute möglich, benötigt im Störfall aber einen Disponenten/Fahrdienstleiter der die Route passend zum Störfall einstellen kann -> zusätzlicher Personalbedarf

    Die günstigste Alternative und immer Verfügbar: Taxi -> Hier könnte man Großraumtaxen aufstocken oder den Knut/Hopper/odersonstwiedieheißen mit einbinden.

    Und so Busnotverkehre wie die auf der Vollbahn organisiert werden dauert auch je nach Störfall/-Ort einige Zeit bis dieser am Störort eintrifft, bei Straßen-/U-Bahn sind die Störungen in der Regel von kürzerer Dauer, sodass vom Zeitpunkt des Abrufens bis zum Einsatzort schon die Störung wieder behoben werden sein könnte.

    Es besteht bei der aktuellen Frankfurter Konstellation auch die Unklarheit wer gegenüber den Busfahrer überhaupt Weisungsbefugt sind oder darf, bei den Konzernen bestehen ja auch etliche Richtlinien, die auch Revisionssicher sein müssen.

  • Es muss auch was zwischen "weitestgehend kostenneutral" und "ordentlich Kosten" geben.
    Möchte man einen attraktiven ÖPNV, auch im Störfall, muss man schon ein wenig Geld in die Hand nehmen und Phantasie haben.
    Dank einer Flut an Bestimmungen sind pragmatische Lösungen in Deutschland natürlich nicht möglich.

    Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

  • Dank einer Flut an Bestimmungen sind pragmatische Lösungen in Deutschland natürlich nicht möglich.

    Das stimmt nicht ganz. Das ist der von der traffiQ hochgelobte Frankfurter Weg, der Bundesweit nur in wenigen Städten, wenn überhaupt, so übernommen wurde.

    Das Gras ist woanders immer grüner, in diesem Fall kann es sogar stimmen.
    Die HEAG bekommt das auch irgendwie hin, da läuft zwar auch einiges unrund, aber wenn man den Busbetrieb im eigenem Bahnbetrieb hat, ist das etwas einfacher. Die Wuppertaler bekommen beim Schwebebahnstörfall das mit dem Schwebebahnexpress auch hin, wobei die viele Kombifahrer haben.

    Die London Underground bietet bei Störungen auch selten einen EV an, die verweisen auf andere Linien oder Busse. Bei geplanten Bauarbeiten gibt es zum Teil EV und die transportieren am Tag 10x mehr Fahrgäste als die VGF im Jahr (4,8 Mio zu 0,45 Mio).

  • Mal grob überschlagen:

    • 10 Busse × 24h × 365 Tage = 87'600 zu leistende Arbeitsstunden pro Jahr.
    • Bei 6 Wochen Urlaub und 4 Wochen sonstigen Abwesenheiten arbeitet ein Busfaher ca 42 Wochen × 40 Stunden = 1'680 Stunden pro Jahr.
    • 87'000 / 1'680 = 52,14 Mitarbeiter. Also braucht man zur Abdeckung aller Schichten ca 52 Busfahrer.
    • Laut Stepstone bekommt ein durchschnittlicher Busfahrer 34'200 Euro, zzgl ca 25% Lohnnebenkosten sind das 42'750 Euro im Jahr.
    • 52 Busfahrer kosten dann 52 × 42'750 = 2'230'000 Euro im Jahr.
    • Ein Gelenkbus (Diesel - so selten wie die genutzt werden, sollten erst andere Busse elektrifiziert werden) kostet 300'000 Euro. Mal zehn, abgeschrieben auf 10 Jahre - also 300'000 Euro im Jahr

    Damit liegt man bei mindestens 2,5 Mio pro Jahr. Hinzu kommen Kosten für den Stellplatz, und man könnte vermutlich an dem Schichtplan noch etwas optimieren (braucht man Montag morgens um 3 zehn Busse?).


    Angenommen, die Störung wäre am Marbachweg, und die Fahrzeuge stünden im Gutleut, dann wären sie bestenfalls in 20 Minuten vor Ort - realistischerweise mit etwas Verkehr und ein wenig Vorlauf, bis die Mitarbeiter einen Einsatzbefehl haben und sich vom Aufenthaltsraum aus auf den Weg gemacht haben, eher nach 30 Minuten oder später.


    Ich bin mir nicht sicher, was so ein Taxi-Einsatz kostet. Aber mit 2'500'000 im Jahr (6'900 Euro pro Tag) kann man schon einige Taxifahrten bezahlen. Und schneller vor Ort sind die Taxen sicherlich auch.

  • Ich bin mir nicht sicher, was so ein Taxi-Einsatz kostet. Aber mit 2'500'000 im Jahr (6'900 Euro pro Tag) kann man schon einige Taxifahrten bezahlen. Und schneller vor Ort sind die Taxen sicherlich auch.

    Die fahren ganz einfach nach Taxameter von Abruf bis Abbestellung, nonstop für die Dauer ihres Einsatzes.

  • Ja - aber es ist Glückspiel, welche Fahrer dabei sind. Hast Du clevere holen die auch die "Gebrechlichen" bewusst aus den Menschentrauben und/oder sezten auch unterwegs mal ein. Die "Geldgeilen" fahren immer die möglichst lange Strecke und das möglichst bei Durchfahrt durch die Haltestelle die Fahrgäste austauschen oder auch leer. Alles schon erlebt ...


    Ich habe auch grundsätzlich nichts dagegen Fahrpläne im Fall der Fälle anzupassen. Eine Linie in der HVZ von 10 auf 15 Minuten zu strecken oder von 15 auf 20 - das ist "verkraftbar", wenn auch nicht schön.


    Ich sehe aber nicht wirklich die "seltenen" Einsätze. Im Gegenteil ... relativ oft hat man Unfälle und bis dann Aufnahme von den Gegebenheiten, ggf. noch Verletztenversorgung und Reinigung der Unfallstelle durch sind, ist auch schnell eine Stunde durch. Und "10 Busse" nach 30 Minuten im Einsatz zu haben zwischen zwei Wendestellen auf beiden Seiten der Unfallstrecke ist besser als 60 Minuten gar nichts (was im Moment auch sehr oft passiert).

  • Ich habe auch grundsätzlich nichts dagegen Fahrpläne im Fall der Fälle anzupassen. Eine Linie in der HVZ von 10 auf 15 Minuten zu strecken oder von 15 auf 20 - das ist "verkraftbar", wenn auch nicht schön.

    Anders als die Schienenbahnfahrer unterliegen die Busfahrer Lenk-/Ruhezeiten. Dieses Taktdehnen kann weitreichendere Folgen für die Buslinie weit nach der Störung haben (Pausenausgleich = Ausfälle).

  • Müssen Schienenbahnfahrende keine Ruhezeiten mehr einhalten oder missverstehe ich dich gerade?

    Nein, die Schienenbahnfahrer unterliegen den, im Gegensatz zu Berufskraftfahrern, etwas günstigeren Arbeitszeitgesetz. D.h. nach maximal 6 Stunden am Stück müssen die eine Pause machen. Das ganze geht aber auch wie bei den Kraftomnibusfahrern mit den Pausenregelungen 1/6, 1/5 oder ähnlichen Tarifmodellen (2*15/1*30/3*15 usw.) In der Branche üblich: Wendezeit ab 8 Minuten zählen als anrechenbare Pause, diese müssen bei Schienenbahnfahrer innerhalb von 6 Stunden erreicht worden sein, bei Berufskraftfahrern nach 4,5 Stunden.*


    Und da die Busliniendienste gerade im städtischen oft in der 1/6 Regelung gebildet werden ist das abkommandieren gar nicht so einfach, da muss der Fahrer dann auch selbst ausrechnen ob er wie lange überhaupt auf der Ersatzstrecke fahren darf. Die meisten Unternehmen fahren ja mittlerweile auch im Linienverkehr unter 50km mit Fahrerkarten, sodass diese Lenkzeiten digital aufgezeichnet werden, Verstöße dagegen sind nicht gerade günstig.


    *stark vereinfacht dargestellt.

  • Und wo in dieser wunderbaren Stadt willst du zentral einen Platz für 10 Gelenkbusse finden?

    Und was soll das Personal in der restlichen Zeit machen? Jeder der auf so ein Angebot eingeht ruft mit Sicherheit hohe Preise auf, Preise die wer am Ende bezahlen soll? Oder der macht eine Mischkalkulation und fährt mit seinem Personal noch andere SEV/Messe/Pendelverkehre, sind die Busse wieder AdHoc nicht verfügbar.


    Damit liegt man bei mindestens 2,5 Mio pro Jahr. Hinzu kommen Kosten für den Stellplatz, und man könnte vermutlich an dem Schichtplan noch etwas optimieren (braucht man Montag morgens um 3 zehn Busse?).


    Wie bereits eingangs geschrieben: Qualität kostet.

    Wenn "wir als Stadt" einen attraktiven ÖPNV haben möchten, der auch im Störungsfall einen halbwegs zuverlässigen Verkehr anbieten kann, müssen solche Kosten getragen werden.

    Fragestellungen wie "was macht das Personal" sind erstmal unerheblich: Sie warten auf einen Einsatz - so wie es bei klassischen Bereitschaften auch der Fall ist. Sollte hier ein Betreiber gefunden werden, der auch andere Bündel betreibt kann das Personal flexibel eingesetzt werden, ansonsten drehen die Fahrer im besten Falle an jedem Arbeitstag nur Däumchen, da der Verkehr draußen zuverlässig läuft.

    Und zur Fragestellung wo die Busse stehen könnten: Auch hier gibt es zahlreiche denkbaren Ideen: Tagsüber in Betriebshöfen, nachts auf einem entsprechenden Abstellplatz (wir müssen jetzt nicht darüber diskutieren, dass potenzielle Leerfahrten Geld kosten; Es ist lediglich ein Lösungsvorschlag der definitiv keinen Anspruch erhebt eine Studie zur Umsetzung zu beinhalten).

  • Sollte hier ein Betreiber gefunden werden, der auch andere Bündel betreibt kann das Personal flexibel eingesetzt werden,

    Nein, eben nicht. Material und Personal muss dann eben im Stand-by Modus sein, ähnlich wie zum Beispiel die Feuerwehr: Innerhalb von x Minuten ausrücken.

    Ansonsten hast du die gleiche Situation wie heute, Personal / Material ist irgendwo unterwegs, einmal auf X53 in Sindlingen, Nr 2 auf Linie in Fechenheim, gebraucht werden für SEV in Heddernheim.

  • Ich sehe bei einem SEV nach 30 oder mehr Minuten halt keine Qualitätsverbesserung gegenüber einem Taxi-SEV nach ein paar Minuten. Mehr Qualität für weniger Geld.


    Für kurzfristige Störungen (Falschparker etc.) bin ich Deiner Meinung. Handelt es sich aber um längere Unterbrechungen (wie genannter Fahrstromausfall) kommt man mit Taxen eben mir mehr allzu weit.

    Nein, eben nicht. Material und Personal muss dann eben im Stand-by Modus sein, ähnlich wie zum Beispiel die Feuerwehr: Innerhalb von x Minuten ausrücken.

    Ansonsten hast du die gleiche Situation wie heute, Personal / Material ist irgendwo unterwegs, einmal auf X53 in Sindlingen, Nr 2 auf Linie in Fechenheim, gebraucht werden für SEV in Heddernheim.

    Das ist ja selbstverständlich.

    Entweder hat der Fahrer einen Bereitschaftsdienst (für genanntes Konzept) oder er fährt eine reguläre Linie. Mir ging es lediglich darum, dass das Fahrpersonal dann nicht nur Bereitschaften hat sondern auch reguläre Linien fährt (dann macht eben wer anders die Bereitschaft).

    Was hat das alles eigentlich noch mit der konkreten Fahrstromstörung auf der C-Strecke zu tun?

    Völlig richtig.

    @Team, könnten wir die Diskussion über alternative Beförderung bei Störungen in einen separaten Thread auslagern?

  • Für kurzfristige Störungen (Falschparker etc.) bin ich Deiner Meinung. Handelt es sich aber um längere Unterbrechungen (wie genannter Fahrstromausfall) kommt man mit Taxen eben mir mehr allzu weit.

    Das ist aber eigentlich egal ob kurzzeitig oder oder über mehrere Stunden, "beim dichten Frankfurter Nahverkehrsnetz" wie es eine Instutition gerne schreibt, kann man auch mal umplanen, dass man eben auch mal die S-Bahn nehmen könnte.

    Das Problem solcher Störungen ist oft, dass zu Störungsbeginn eine Masse plötzlich abzutransportieren gilt, da ist ein Bus natürlich besser geeignet. Es ist egal ob Bus oder Taxi, beide benötigen eine gewisse Anfahrtszeit zum Störort.

    Früher hatte Heddernheim ja eine BH-Reserve in Form eines Solobusses. Nur der ist dann auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, der schafft vielleicht mal einen gestrandenen Linienzug, unterwegs ist der verloren.
    Wenn man sieht wieviele Busse selbst für einen geplanten SEV auf der A-Strecke benötigt werden (man kann davon ausgehen, dass geplante SEVe manche dazu neigen gar nicht erst zu fahren, wenn nicht unbedingt nötig), kann man nie genug Reserven irgendwo bereitstellen, irgendein Teil der Fahrgäste wird zwangläufig laufen.

    Wenn die Störung länger andauert und man das irgendwie besser kommunizieren tut, dann kann der gemeine Fahrgast auch evtl. Alternativen nutzen.
    Hier bieten sich ja eigentlich die Busbildschirme oder auch die Fahrkartenautomaten an, wo noch keine DFI stehen. Diese sind ja über Mobilfunk bzw. Netzwerk (unterirdische Stationen) verbunden.

    Viele andere Städte nutzen solche Formate schon, selbst die S-Bahn ist in der Lage bei Störungen die gelbe Seite einzublenden.


    Auf Straßenbahnstrecken mögen die 10 Gelenkbusse z.B. zwischen Mönchhofstraße und Höchst vielleicht noch irgendwie reichen

    Es ist ja nie planbar was passiert. Wenn nur ein Unfall oder Falschparker kann man von kurzer Stördauer ausgehen, wenn jemand Fahrleitungsmasten abrasiert ggf. sogar Tage.

    Die U4 wäre auch mit vorhandenen Ersatzbussen auf dem Bornheimer Stück gar nicht fahrbar.
    In Oberrad hatten wir auch schon Störungen wo ein Bus auch nicht mehr durchkommt (z.B. Feuerwehreinsatz), die Taxen konnten über die Wiener Straße fahren. So ein Allheilmittel ist der Bus dann leider auch nicht.

    So ein Misch aus beidem wäre eigentlich wünschenswert, die Taxen überbrücken die Zeit bis der Bus kommt, das Konzept war glaube ich anfänglich auch so angedacht gewesen. Die Taxen kosten halt nichts bis man die abruft, der Bus kostet laufend. Angesichts des städtischen Haushalts und der nun weniger Fahrgeldeinnahmen durch das D-Ticket können solche Projekte möglicherweise gar nicht finanziert oder freigegeben werden. Man darf nicht vergessen, dass der ÖPNV immer noch Zuschussgeschäfte sind.

  • Ich finde, hier triffst du den Nagel auf den Kopf:

    Hier bieten sich ja eigentlich die Busbildschirme oder auch die Fahrkartenautomaten an, wo noch keine DFI stehen. Diese sind ja über Mobilfunk bzw. Netzwerk (unterirdische Stationen) verbunden.

    was es meiner Meinung nach im Störfall wirklich braucht, ist Kapazität in der Leitstelle, eine gute und sinnvolle Information anzubieten. Dafür zu sorgen, dass Informationen aktuell und hilfreich sind. Dass die DFI nicht automatisch Züge anzeigen, von denen ein Mensch mit Überblick über das Betriebsgeschehen schon längst wissen kann, dass sie nicht kommen werden. (Und die gleiche Info braucht es natürlich auch in anderen Reiseauskunftskanälen.)


    Damit wäre viel mehr geholfen als mit einem Bus, in den sich, wenn er dann in zwanzig Minuten endlich da ist, vier Vier-Wagen-Züge reinquetschen wollen.

  • was es meiner Meinung nach im Störfall wirklich braucht, ist Kapazität in der Leitstelle, eine gute und sinnvolle Information anzubieten. Dafür zu sorgen, dass Informationen aktuell und hilfreich sind. Dass die DFI nicht automatisch Züge anzeigen, von denen ein Mensch mit Überblick über das Betriebsgeschehen schon längst wissen kann, dass sie nicht kommen werden. (Und die gleiche Info braucht es natürlich auch in anderen Reiseauskunftskanälen.)


    Damit wäre viel mehr geholfen als mit einem Bus, in den sich, wenn er dann in zwanzig Minuten endlich da ist, vier Vier-Wagen-Züge reinquetschen wollen.

    Ich stimme dir zu, bspw. hätte diesen Dienstag (und Mittwoch) eine Auskunft in den Bussen der M72 und M73 geholfen, um Fahrgäste überhaupt davon abzuhalten, am Industriehof umsteigen zu wollen. Die Fahrgäste der M73 hätten einfach weiterfahren können bis zum Westbahnhof und dort in die S-Bahn Richtung Innenstadt umsteigen.