Alles anzeigenBevor wir wieder in die "aber bei den Stadtwerken war es
besseranders" Diskussion verfallen mal ein anderer Ansatz:
Ausschreibung eines "Ad Hoc Busverkehrs" für jegliche Ausfälle/Störungen auf Frankfurter ÖPNV Linien.
Meinetwegen mit zehn Gelenkbussen, welche recht zentral stationiert stehen und für die im Dreischichtsystem Fahrer zur Verfügung stehen.
Klar: Wunschvorstellung und in der aktuellen Zeit nicht finanzierbar, aber eine Lösungsmöglichkeit. Qualität (auch im ÖPNV) kostet eben.
Und wo in dieser wunderbaren Stadt willst du zentral einen Platz für 10 Gelenkbusse finden?
Ihr habt hoffentlich nicht vergessen, dass man einen halbzentralen Busbetriebshof in nächster Zeit an einen absolut Verkehrsungünstig gelegenen Standort verlagern will?
Und was soll das Personal in der restlichen Zeit machen? Jeder der auf so ein Angebot eingeht ruft mit Sicherheit hohe Preise auf, Preise die wer am Ende bezahlen soll? Oder der macht eine Mischkalkulation und fährt mit seinem Personal noch andere SEV/Messe/Pendelverkehre, sind die Busse wieder AdHoc nicht verfügbar.
Dann kann man eher vereinbaren, dass die Bündelbetreiber IMMER gesammelt 10 oder mehr Gelenkfahrzeuge auf deren Betriebsgelände bereitstellen lässt, mit entsprechendem Personal das bei kurzfristigen Ausfall eigener Linienleistung auch nicht einspringen darf. Das wiederum ist dann wieder dämlich, wenn gar kein SEV in der Zeit benötigt wurde.