nur gibt es in Frankfurt scheinbar keine Verpflichtung auch bei Not sich in Bus und Straßenbahn zu setzen. Wäre alles vertraglich möglich.
Muss an der traffiQ liegen.
nur gibt es in Frankfurt scheinbar keine Verpflichtung auch bei Not sich in Bus und Straßenbahn zu setzen. Wäre alles vertraglich möglich.
Muss an der traffiQ liegen.
Selbst wenn das möglich wäre, bleibt deren eigentlichen Arbeit dann liegen. Was machst du mit denen aus der Technik die fahren MÜSSEN und eine Störung beispielsweise in Oberursel auftaucht, der eine aber gerade auf der 11 rumeiert und der andere auf der U4? Es ist ja nicht so, dass die anderen Bereich auch überbesetzt sind, ganz im Gegenteil haben sich auch in den Bereichen etliche Überstunden schon angehäuft.
Und wie man es aus solchen Unternehmen „erwarten“ kann, gibt es auch einige aus dem Fahrdienst, die dann aus Vorfällen oder der Gesundheit fahrdienstuntauglich werden und man denen intern eine andere Stelle vergibt (sozialverträglich) um so ihnen eine Weiterbeschäftigungsmöglichkeit bietet. Gerade so Personenschadenunfälle verarbeitet jeder je nach Art und Gegebenheiten anders und es kommt dann dazu, dass man dann nicht mehr fahren kann.
Ich habe mich belehren lassen (zu Recht), dass diese Diskussion nichts mit dem Thema zu tun hat. Lasst uns das wenn woanders separat diskutieren.
Wo ich übrigens bei schlechten Argumenten der anderen Seite dies gerne herausstelle, möchte ich, nach Urlaub, auch hierzu nochmal was sagen:
Die von dir so gegeißelte "Privatisierung" hatte z.B. zur Folge, dass Gemeinden und Kreise, die bis Mitte der 90er Jahren keinen oder nur wenig ÖPNV hatten, nach der Regionalisierung und dem Inkrafttreten der ÖPNV-Gesetze der Länder gezwungen waren, da Ihnen nunmehr der ÖPNV als Aufgabe der Daseinsvorsorge auferlegt wurde, sich darüber Gedanken zu machen (in den Nahverkehrsplänen, die sie aufstellen mussten), ob, wie und in welcher Form sie ÖPNV anbieten wollten, und das, obwohl sie dafür überhaupt keine oder nur unzureichende Ressourcen hatten.
Privatisierung und Regionalisierung sind zwei verschiedene Vorgänge, die in Deutschland zusammen gegangen wurden. Die Regionalisierung ist keine Folge der Privatisierung, und somit sind die Vorteile der Regionalisierung auch keine Vorteile der Privatisierung. „Gemeinden und Kreise, die bis Mitte der 90er Jahren keinen oder nur wenig ÖPNV hatten,“ hätten auch durch eine Regionalisierung und ÖPNV-Gesetze der Länder dazu gezwungen werden können, Nahverkehrspläne aufzustellen, ohne dass sie diesen Verkehr dann hätten ausschreiben müssen.
Umgekehrt hätte auch privatisiert werden können ohne regionale Zuständigkeiten.
Nun gibt es EU-Recht und Argumente für Privatisierung und Ausschreibungen. Es gibt auch gewichtige Argumente gegen Ausschreibungen. Beides findet sich im Forum zu Hauf. Das Thema ist komplex und die Frage nach dem richtigen Weg nicht leicht zu beantworten. Es mag sogar gute Argumente dafür geben, dass Regionalisierung und Privatisierung miteinander verknüpft waren, aber dennoch sind es unterschiedliche Vorgänge und diese Argumente können nicht einfach übergangen werden. Die Vorteile der Regionalisierung als Vorteile der Privatisierung darzustellen halte ich deswegen für unaufrichtig.