man muss sich mal die ET423 aus München anschauen das geht hinterher dem Führerstand

Dann sieht man was genau?
man muss sich mal die ET423 aus München anschauen das geht hinterher dem Führerstand

Dann sieht man was genau?
Die Münchner haben an den Fahrzeugenden auf jeder Seite zwei durchgehende Sitzbänke. Die Frankfurter haben die Sitzplätze behalten.
Zum einen wird eine Sonderkonstruktion vermieden und zum anderen sind die technischen Einbauten beim 430er anders angeordnet. Ich weiß gar nicht, ob eine solche Sitzbank, wenn man sie gewollt hätte, auch tatsächlich möglich gewesen wäre.
Da für beide Varianten dasselbe Designbüro zuständig ist, wird es einen Grund haben, warum man sich beim 430er gegen die Sitzbank entschieden hat.
Spannend dürfte der " Mischbetrieb " 423 / 430 für Fahrgäste mit Fahrrad werden: Fahrradabteil mal an den Fahrzeugenden, mal in der Mitte....
Meiner Meinung nach wenig praxistauglich.
Vor allem 430 alt und neu, mit und ohne Vollwerbung.
Uncool:
Stehe am Hermannplatz (Berlin) an einem vollen U-Bahnsteig und schätze ab, wo ein Führerstand in der Mitte des Zuges halten wird (praktischer offizieller Raum mit Befestigungsmöglichkeit an einem Haltegriff an der Fahreraum-Rückwand) der alten F-Züge.
Es kommt ein ertüchtigter F-Zug mit engem Fahrradabteil in der Triebzugmitte, sieht aber von außen genauso gelb aus, wie die alten. Ich steige da ein, wo ich wartete und wollte den alten Platz einnehmen und werde vom BVG-Sicherheitspersonal angemotzt, dass ich vor dem Zustieg hätte schauen sollen, wo das Abteil ist. Ich wäre bestimmt an einer zulaufenden Tür am Bahnsteig gestrandet / hätte den Verkehr aufgehalten. Nächste U-Bahn: Das Lottospiel würde sich wiederholen. Nix praxistauglich.
Meine Lebenserfahrung: Sich bemühem, an der richtigen Stelle einsteigen, wenn es die betrieblichen (Info-)Umstände der Bahn nicht hergeben, dann steige ich da rein, wo sich die nächste Tür befindet und schiebe im Zug noch durch.
während die große Masse des restlichen Rads bei einer scharfen Bremsung herumrutschen könnte.
... und das Rad beschädigt wird.
Der Wegfall der ersten Klasse macht Sinn
Für eine entspannte Sitzplatzeinnahme ist die erste Klasse sehr sinnvoll. Die Fahrgäste verteilen sich wie Elektronen. Wenn man da nicht am Startpunkt einer Linie x Minuten vor Abfahrt den fast leeren Zug betritt, muss man oft durch den ganzen Zug laufen, bis man den geeigneten Sitzplatz gefunden hat, der einem zusagt. Ich bin nicht so der Kuschel-Kontakt-Freund, möchte keinen Lärm und keine üblen Gerüche. Das funktionert nur mit dem Extra-Raum gut. Kostet auch extra, das ist legitim.
man muss sich mal die ET423 aus München anschauen das geht hinterher dem Führerstand
Habe da auch schon gesessen. Ist nicht so bequem und schon gar nicht, wenn alle möglichen Plätze besetzt wären. Da kommen sich die Beine ins Gehege. Wenn schon diese ständige Sitzplatzredzuzierungen im ÖPNV, dann lieber eine optimale Ausnutzung der noch zur Verfügung stehenden Fläche für maximale Anzahl bequemer Sitzplätze.