Osterferien 2024: Sperrung Stadtbahnstrecke B

  • Wie bereits angekündigt und die VGF jetzt detailliert öffentlich bekanntgibt, wird die Stadtbahnstrecke B ähnlich wie letzten Sommer in den kommenden Osterferien voll gesperrt. Während dessen wird der Tunnelabschnitt für den Einbau der digitalen Zugsicherung (DTC bzw. CBTC) ertüchtigt.


    Die Linien U4 und U5 werden eingestellt. Alternativ wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Konstablerwache und Preungesheim sowie eine Sonderlinie (10) zwischen Westbahnhof und Zoo über Bornheim eingerichtet. Außerdem wird die Buslinie M43 zur Eissporthalle verlängert, die Behängung der U7 verstärkt (teilweise auch der Takt). Die Linie 14 wird im Zeitraum der Sperrung zu Gunsten der 10 auf den Abschnitt Gustavsburgplatz <> Betriebshof Gutleut gekürzt, womit allerdings einzig die Relation Zoo <> Ostendstraße nicht bedient wird. Auch der Ebbelwei-Expreß muss der Sonderlinie weichen.


    Nach der Sperrung ist vor der Sperrung.

  • Wer hat sich das denn ausgedacht, um Himmels Willen? Wir sperren eine U-Bahn-Linie und unterbrechen zeitgleich auch noch eine von zwei parallel verlaufenden Straßenbahnlinien (bzw. -strecken). Die Verbindung Zoo-Ostendstraße wird durch den U4-Wegfall doch erheblich wichtiger. Nun fehlt dort der Anschluss zur S-Bahn und absolut jeder muss über die Strecke via Friedberger Landstraße, wenn er nicht noch ein weiteres Mal umsteigen will (U6/7 Zoo-Konstablerwache).

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  • Zoo - Ostendstraße sehe ich jetzt nicht so, der Umstieg an der Konstablerwache dürfte trotzdem schneller sein. Der aktuelle Takt der 14 würde sowieso kaum als Alternative taugen.


    Die M34 sollte hingegen zum Zoo durchgebunden werden, wobei der T10 auch nicht optimal ist.

  • Wie viele Kurse würde es denn zusätzlich kosten, die 10 erst am Lokalbahnhof zu wenden? Dort wäre zumindest das Wenden selbst deutlich zeitsparender möglich als die komplizierte Hin- und Herfahrerei durch die Zooschleife gegen die Fahrtrichtung, oder?

  • Wie viele Kurse würde es denn zusätzlich kosten, die 10 erst am Lokalbahnhof zu wenden? Dort wäre zumindest das Wenden selbst deutlich zeitsparender möglich als die komplizierte Hin- und Herfahrerei durch die Zooschleife gegen die Fahrtrichtung, oder?

    Rein fahrzeitmäßig vermutlich zwei Züge. Aber dann wird wahrscheinlich aufgrund der längeren Fahrzeit und der Pausenregelung noch ein Kurs draufkommen, womit sich das Problem ergibt, dass Du keine zwei Bahnen am Lokalbahnhof zum Wenden aufstellen kannst.

  • Rein fahrzeitmäßig vermutlich zwei Züge. Aber dann wird wahrscheinlich aufgrund der längeren Fahrzeit und der Pausenregelung noch ein Kurs draufkommen, womit sich das Problem ergibt, dass Du keine zwei Bahnen am Lokalbahnhof zum Wenden aufstellen kannst.

    Wahrscheinlich wäre es dann besser, am Lokalbahnhof nur eine kurze Wende (unter 10 Minuten) zu machen und am Westbahnhof eine längere Pause vorzusehen, oder?


    Ich vermute, dass die VGF die im vorigen Sommer noch sehr lange Strecke der 10 von Ginnheim bis Fechenheim diesmal etwas einkürzen will, was aus VGF-Sicht sinnvoll und wahrscheinlich sogar nötig ist, da das Unternehmen ja nachhaltig daran scheitert, wenigstens seine Mindestpersonalstärke zu halten. Die Einkürzung der 10 spart Personal und reduziert Verspätungen und gerade nördlich Bockenheimer Warte und östlich der Eissporthalle scheint es mir auch vom Fahrgastaufkommen her nachvollzieh- und vertretbar. Leider hat sich halt niemand daran erinnert, dass gerade im vorigen Sommer während der U4-Sperrung erheblich mehr Menschen die Verbindung aus der Wittelsbacherallee nicht nur zum Zoo, sondern eben auch zur S-Bahn und zum Hbf genutzt haben. Für sie alle wird es nun erheblich unattraktiver: Entweder mit der 10 einen weiten Umweg über Bornheim gondeln oder weite Wege zur 12 oder zur U7 laufen oder am Zoo zusätzlich umsteigen. Die Lösung mag für die VGF gut sein, aber aus Fahrgastsicht ist sie schlecht.

  • Vielleicht bin ich schwer vom Bergriff - aber warum wird die 14 jetzt eingekürzt? Die Nutzung (zwischen Bornheim und Ostendstraße) hat sich grade erst mühsam auf das Niveau vor den ganzen Einstellungen erholt (trotz 15 Minutentakt)

  • Vielleicht bin ich schwer vom Bergriff - aber warum wird die 14 jetzt eingekürzt? Die Nutzung (zwischen Bornheim und Ostendstraße) hat sich grade erst mühsam auf das Niveau vor den ganzen Einstellungen erholt (trotz 15 Minutentakt)

    Weil man sonst wahrscheinlich nicht genug Fahrzeuge und Personal für die Sonderlinie 10 hat.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Wer hat sich das denn ausgedacht, um Himmels Willen? Wir sperren eine U-Bahn-Linie und unterbrechen zeitgleich auch noch eine von zwei parallel verlaufenden Straßenbahnlinien (bzw. -strecken).

    Die 14 wird durch die 10 fast vollständig ersetzt; trotzdem gebe ich dir Recht, die Kapazität wird nicht ausreichen.

    Wie viele Kurse würde es denn zusätzlich kosten, die 10 erst am Lokalbahnhof zu wenden? Dort wäre zumindest das Wenden selbst deutlich zeitsparender möglich als die komplizierte Hin- und Herfahrerei durch die Zooschleife gegen die Fahrtrichtung, oder?

    Die 14 fährt zum Zoo um Bornheim anzubinden (dem Linienweg der U4 folgend).

    Leider hat sich halt niemand daran erinnert, dass gerade im vorigen Sommer während der U4-Sperrung erheblich mehr Menschen die Verbindung aus der Wittelsbacherallee nicht nur zum Zoo, sondern eben auch zur S-Bahn und zum Hbf genutzt haben.

    Beides anzubieten ist im Regelbetrieb nicht oder nur sehr aufwändig betrieblich machbar.

  • Mein Vorschlag wäre man könnte die Buslinie M34 oder M43 von Bornheim Mitte zum Ernst May Platz verlängern oder den Takt auf der Buslinie 38 auf 15 Minuten tun. Damit die Anwohner am Ernst May Platz trotzdem von A nach B kommen können.

  • Mein Vorschlag wäre man könnte die Buslinie M34 oder M43 von Bornheim Mitte zum Ernst May Platz verlängern oder den Takt auf der Buslinie 38 auf 15 Minuten tun. Damit die Anwohner am Ernst May Platz trotzdem von A nach B kommen können.

    M34 und M43 sollen direkten Anschluss an die U-Bahn haben, daher die Eissporthalle und Zoo als Ziele. Das ist beides sinnvoll.


    Nicht sinnvoll, dass mit 10 und M34 dann ein massives Überangebot von 12 Verbinden pro Stunde zwischen Saalburg/Wittelsbacher und Zoo besteht, während die Tram-Abschnitte nördlich und südlich davon auf null reduziert werden. Aus Fahrgastsicht kann man da nur den Kopf schütteln und sich ärgern.

  • Mal ein kleiner Hinweis für die Diskussion: Der M34 wird laut Baustellenseite nicht wie im letzten Sommer zum Zoo verlängert. Zumindest finde ich darauf keinen Hinweis.


    Bedenkt bitte auch, dass der Stabilisierungsplan in irgendeiner Form auf allen betroffenen Linien weiterhin gilt. Alles was an Personal auf U4 und U5 eingespart wird, wird für die Sonderlinie 10 gebraucht und ggf. für eine Taktverstärkung der U7. Hier ist die Baustellenseite (noch) sehr ungenau. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der 10-Minuten-Takt mit Vier-Wagen-Zügen in den HVZ ausreichen wird.

    Mein Vorschlag wäre man könnte die Buslinie M34 oder M43 von Bornheim Mitte zum Ernst May Platz verlängern oder den Takt auf der Buslinie 38 auf 15 Minuten tun. Damit die Anwohner am Ernst May Platz trotzdem von A nach B kommen können.

    Der M43 wird wieder zur Eissporthalle verlängert und fährt in Richtung Eissporthalle über den Ernst-May-Platz. Ansonsten ist die Haltestelle Saalburg-/Wittelsbacherallee nicht all zu weit entfernt.

    Gruß Tommy

  • Als ich in BornheimDorf wohnte, war ich bei Ausfall der U4 oft mit dem Rad über die Eissporthalle und Umstieg in die S-Bahn an der Konsti am schnellsten am HBF, alternativ gleich bis Ostendstraße runterradeln. Geht rasant.


    Für den Rückweg bergauf konnte ich mir dann die P-Wagen bis Burgstraße oder die letzten N-Wagen zum ErnstMayPlatz leisten. Teilweise im Durchlauf aus dem Süden von Frankfurt


    (vor 25 Jahren...)

    Grüße ins Forum :saint:

  • Mal ein kleiner Hinweis für die Diskussion: Der M34 wird laut Baustellenseite nicht wie im letzten Sommer zum Zoo verlängert. Zumindest finde ich darauf keinen Hinweis.

    Topp, danke! Also immerhin kein Überangebot in der Wittelsbacher. Dann bleibt es "nur" dabei, dass die Wittelsbacher-Strecke just dann von der S-Bahn abgekoppelt wird, wenn die U4 auch nicht fährt. Halt aus Fahrgastsicht doppelt schlecht.

    Bedenkt bitte auch, dass der Stabilisierungsplan in irgendeiner Form auf allen betroffenen Linien weiterhin gilt. Alles was an Personal auf U4 und U5 eingespart wird, wird für die Sonderlinie 10 gebraucht und ggf. für eine Taktverstärkung der U7. Hier ist die Baustellenseite (noch) sehr ungenau. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der 10-Minuten-Takt mit Vier-Wagen-Zügen in den HVZ ausreichen wird.

    Da gebe ich Dir völlig Recht. Wobei noch zu bedenken ist, dass der 10-Minuten-Takt der U7 ja eben trotz Notfahrplans weiterhin nicht zuverlässig läuft. Ich erlebe fast täglich Ausfälle, abends dann halt auch mit 30-Minuten-Lücke. Bei unverändertem Takt während der Bauphase würde in der HVZ dann schon ein einziger Kursausfall auf der U7 das Angebot auf nur eine Fahrt alle 20 Minuten reduzieren statt im gleichen Zeitraum im Normalfahrplan 7 Fahrten, nämlich 3x U7 und 4x U4. Das geht wohl selbst in den Osterferien nicht auf, und was das für den Füllgrad in den Fahrzeugen von 10 und 12 bedeutet, möchte ich mir gar nicht ausmalen. Oder für den Tram-Bahnsteig an der Konstabler, oder die Dauer des Fahrgastwechsels dort oder die Pünktlichkeit des Straßenbahnverkehrs. Herrje.

    Der M43 wird wieder zur Eissporthalle verlängert und fährt in Richtung Eissporthalle über den Ernst-May-Platz. Ansonsten ist die Haltestelle Saalburg-/Wittelsbacherallee nicht all zu weit entfernt.

    Das stimmt, für den Ernst-May-Platz ist das erträglich. Und dass man sich auf die 14 nicht mehr verlassen kann, sollte ja in den vergangenen zwei Jahren entlang der Strecke jeder gelernt haben.

  • https://www.vgf-ffm.de/fileadm…gastinfoplakat-RZ-Web.pdf


    Heute wurde der neue Übersichtsplan für die Osterferien veröffentlicht, leider bisher noch mit Fehlern; es gibt keinen Metrobus M63 und U6/U7 haben ihre westlichen Linienwege im Dezember 2018 getauscht...


    Interessant sind die Angaben zum U5 SEV, dieser fährt Richtung Preungesheim ab Konstablerwache (Höhe C & A) direkt via Eckenheimer Landstraße, Marbachweg und Gießener Straße.


    Richtung Konstablerwache ist dies wesentlich komplizierter:

    Hier geht es via Homburger Landstraße zunächst wie Linie 39, dann zum Marbachweg und weiter wie Linie N5 bis zur Nationalbibliothek, ab dort geht es wie M32 via Nibelungenallee zur Friedberger Landstraße und weiter bis Hessendenkmal, im Anschluss fährt der SEV zu den Haltestellen Seilerstraße und Konstablerwache/ Allerheiligenstraße, hier endet der Ersatzbusverkehr.


    Fahrgäste der Haltestellen Glauburgstraße und Musterschule werden fußläufig auf die Haltestellen Rohrbachstraße/ Friedberger Ldstr., Friedberger Platz und Hessendenkmal verwiesen, dort fährt der SEV Richtung Konstablerwache und zusätzlich besteht Anschluss an die Straßenbahnlinien 10, 12 und 18 sowie zeitweise zur Buslinie 30.

    10.02.01-10.02.26: 25 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.26: Elfter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Was haben traffiQ und die VGF eigentlich gegen die U5-Fahrgäste im Nordend? Sie geben sich in letzter Zeit wirklich Mühe, dort alle vom ÖPNV wegzutreiben. Erst die massive Einkürzung für den Stabilisierungsfahrplan (der ja bisher nur die Wartezeit für Fahrgäste bei den Ausfällen stabilisiert) und jetzt die komplette Einstellung in der unteren Eckenheimer in einer Fahrtrichtung.


    Die Fahrgäste von der Glauburgstraße auf Rohrbach-/Friedberger zu verweisen, finde ich äußerst dreist. Das ist nicht mehr "fußläufig", sondern von Bahnsteig zu Bahnsteig ein Fußweg von 700 Metern und zehn Minuten. So etwas mag in einer Kleinstadt im Vogelsberg vertretbar sein, aber nicht in der am dichtesten bewohnten Gegend Frankfurts. Wie viel haben die Stadtverordneten laut Nahverkehrsplan noch für den Kernstadtbereich für die Distanz zur nächsten Haltestelle vorgegeben? Maximal 300 oder 400 Meter?


    Was ich nicht verstehe: Warum soll der SEV hier überhaupt entfallen? Vorigen Sommer funktionierte es doch zuletzt gut mit der Route über Peters- und Bleichstraße. Die Haltestelle Alte Gasse wurde meiner Beobachtung nach auch gut von Aussteigern genutzt als "kurzer" Fußweg zur Zeil (nicht wirklich, aber man spart sich diese elende Herumgondelei via Seilerstraße [durch die Dauer-Rote-Welle], Ostzeil und Breite Gasse).

  • Die untere Eckenheimer Landstraße wird für Bauarbeiten Richtung Eschenheimer Anlage gesperrt sein, da war in den vergangenen Sommerferien keine Sperrung.


    Die SEV-Busse werden an der Baustelle vorbeigeführt, wem der Fußweg zur Friedberger zu groß ist, kann mit dem Bus zur Nationalbibliothek fahren und dort umsteigen oder man begibt sich zu den Haltestellen im Oeder Weg, dort fährt der M36 u. a. ab Adlerflychtplatz.

    10.02.01-10.02.26: 25 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.26: Elfter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup: