Fahrzeuge der Regionaltangente West

  • Das steht noch gar nicht fest, es besteht die Möglichkeit das Stadler die VGF beauftragt und dafür eine neue Halle an der STZW gebaut wird. Stadler kann aber auch an einem anderen Standort eine Wartungsinfrastruktur aufbauen. Stadler ist für ECM 2 bis 4 verantwortlich, Fahrzeughalter und damit ECM 1 dürfte die RTW werden.

    Steht denn schon fest das die RTW GmbH überhaupt bestehen bleibt und das der Betrieb der RTW nicht an die VGF vergeben wird, mit Vermietung der Fahrzeuge?

  • Die RTW-GmbH ist nur Betreiberin der Infrastruktur, das wird sie auch bleiben, wenn der Bau fertig ist. Der Verkehr ist regionaler SPNV, den der RMV Kraft Gesetzes verantwortet. Folglich wird der RMV die Erbringung des Verkehrs ausschreiben (mit den Fahrzeugen seine Tochter FAHMA). Die VGF wird damit wegen der Direktbeauftragung mit dem Frankfurter SPNV nichts zu tun haben.


  • Die RTW-GmbH ist nur Betreiberin der Infrastruktur, das wird sie auch bleiben, wenn der Bau fertig ist. Der Verkehr ist regionaler SPNV, den der RMV Kraft Gesetzes verantwortet. Folglich wird der RMV die Erbringung des Verkehrs ausschreiben (mit den Fahrzeugen seine Tochter FAHMA). Die VGF wird damit wegen der Direktbeauftragung mit dem Frankfurter SPNV nichts zu tun haben.

    Hab ich mir schon gedacht.

    Aber VGF Infrastruktur wird es ja auch geben bzw von der RTW benutzt werden oder? Alleine die STZW und die Zufahrt.

  • Ist irgendwo der Preis genannt worden, was die Fahrzeuge nebst der Instandhaltung für 30 Jahre nun kosten sollen?

    Einen Auftragswert haben weder Stadler noch RMV oder Fahma genannt. Allerdings lief ja parallel eine Ausschreibung für die Finanzierung dieser Fahrzeugbeschaffung. Daraus ergab sich, dass die Beschaffung vollständig fremdfinanziert werden soll und die Fahma dafür ein Darlehen von 300 Mio € aufnehme will. (Quelle)


    Da der Auftrag mehr umfasst als nur die Lieferung der Fahrzeuge, nämlich auch noch Wartung, Instandhaltung, Ersatzteilversorgung für eine Betriebsdauer von 30 Jahren wären das pro Fahrzeug über 11,1 Mio €; wieviel dafür auf den reinen Warenwert der Fahrzeuge entfällt, lässt sich derzeit anscheinend nicht sagen.

  • Die RTW-GmbH ist nur Betreiberin der Infrastruktur, das wird sie auch bleiben, wenn der Bau fertig ist. Der Verkehr ist regionaler SPNV, den der RMV Kraft Gesetzes verantwortet. Folglich wird der RMV die Erbringung des Verkehrs ausschreiben (mit den Fahrzeugen seine Tochter FAHMA). Die VGF wird damit wegen der Direktbeauftragung mit dem Frankfurter SPNV nichts zu tun haben.

    Ich stelle mir grundsätzlich die Frage, was der Nutzen der "Mischfunktion" EBO/ BOStrab (Tramtrain) für einen Mehrwert hat. Die RTW wird weder im "Bestandnetz U-Bahn" fahren, geschweige auf der Straßenbahn. BOStrab Abschnitte werden neu gebaut.

    Wieso hat man die komplette RTW nicht nach EBO gebaut?

    Wo ist der Sinn hinter den BOStrab Abschnitten?

  • Wo ist der Sinn hinter den BOStrab Abschnitten?

    Die Infrastrukturkosten sollten beim Bau nach BOStrab deutlich günstiger sein, als nach EBO (Sicherungssystem / Fahrwegkreuzungen ...) Auch können auf den 700V DC Strecken die Kettenwerke einfacher gestaltet werden. Auch die Sicherheitsabstände bei Brücken sind deutlich geringer als bei 15kV AC, was die Bauwerke preiswerter macht. Hinzu kommen dann auch städtebauliche Aspekte, die bei 700V DC einfacher zu erfüllen sind.

  • Die Infrastrukturkosten sollten beim Bau nach BOStrab deutlich günstiger sein, als nach EBO (Sicherungssystem / Fahrwegkreuzungen ...) Auch können auf den 700V DC Strecken die Kettenwerke einfacher gestaltet werden. Auch die Sicherheitsabstände bei Brücken sind deutlich geringer als bei 15kV AC, was die Bauwerke preiswerter macht. Hinzu kommen dann auch städtebauliche Aspekte, die bei 700V DC einfacher zu erfüllen sind.

    Tja, die RTW soll hier gerade eine Ausnahme(*) machen, da sie um Unterwerkeauf den BoStrab-Abschnitte einsparen auf 15kV BoStrab setzen wird. Was die Nutzung der BoStrab-Abschnitte durch Stadtbahnfahrzeuge bzw. Straßenbahnen verunmöglicht.


    * Der Abschnitt zwischen Praunheim und Höchst soll als 15kV BoStrab betrieben werden. Technisch notwendig wäre es nur gewesen für die Kronberrger Bahn auf 15kV zu wechseln.

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  • Der Grund für die BOStrab Abschnitte liegt generell darin, dass Stationen, Brücken, Tunnels einfacher zu bauen sind. Bahnsteige nur 105 m statt 210 m Länge, niveaugleiche Überwege über die Gleise, statt Unter- oder Überführungen für Fußgänger und Radfahrer. Die neue Station Stadtpark an der Sodener Bahn etwa wäre nach EBO ein ziemliches Monster geworden. Nach EBO kämest du weder über die Leunabrücke noch durch die Leunastraße. Kurvenradien wären ein weiteres Beispiel.

  • Technisch notwendig wäre es nur gewesen für die Kronberrger Bahn auf 15kV zu wechseln.

    Wo wechselt die RTW auf die Kronberger Bahn? Im Grunde genommen macht man das, weil die Strecke zw. Höchst Bf und Bad SOden 15kV AC ist und der Anschnitt zw. Sossenheim Dunantsiedlung und Bad Homburger Bahn sowie Praunheim keine großen Ingenieurbauwerke umfasst, wo die RTW andere Verkehrswege unterfährt, sodass kaum infrastrukturelle Kostenvorteile durch den Wechsel des Stromsystems zu erwarten sind, wohl aber durch den Wegfall von zwei Systemwechselstellen.

  • Das sind doch jetzt wieder Diskussionen, die wir schon x- mal hatten. Und auch nichts mit den Fahrzeugen zu tun haben.


    Die Umstände sind nun mal so wie sie sind. Kam nicht alles so wie ursprünglich geplant, es kam aber auch keiner einer Mrd Euro vorbei, usw.