Entwicklung des Offenbacher Hauptbahnhofs

  • Die soll ja auch wegfallen. Eine Abweichung vom Deutschland-Takt wäre hingegen die Weiterführung der RTS von Süd über Offenbach Ost hinaus ins Rodgau.


    Die neuen Studien zum Niddertal sprechen im übrigen von Kurzpendlern bis Büdesheim, die man noch ausweisen könnte.

  • Ich hatte mal einen Netzplan erstellt, und versucht einige der Planungen, wie RTW, RTO und RTS, sowie Zielnetze des D-Takts mit einzubeziehen. So könnte man sich das S-Bahn Netz der Zukunft vorstellen. (Aber Achtung, es könnten auch Fehler enthalten sein und ich war mit bei der Streckenführung der RTO nicht ganz so sicher, da es ja noch keine konkrete Variante gibt.)

    Da hast Du Dir aber viel Mühe gemacht, Dankeschön!


    Sehr schade, dass den Werk in diesem Thread untergehen könnte, da man es hier wohl nicht suchen/finden wird, wenn man sich im FFF nach der Zukunft des S-Bahn-Netzes umschaut. Vielleicht magst Du es ja auch einmal an einer dafür passenderen Stelle unterbringen? Zum Beispiel hier oder hier oder hier oder hier.


    Ein Hinweis noch: Die RTO-Linien sollen laut der Machbarkeitsstudie auch in Fechenheim halten und wohl etwa in Höhe des heutigen Bahnhofs Mainkur von der nordmainischen Strecke abzweigen. Ebenfalls sieht die Studie die S3/4 nach Niederdorfelden/Stockheim und die S5 nordmainisch nach Hanau vor.

  • Ich hatte mal einen Netzplan erstellt, und versucht einige der Planungen, wie RTW, RTO und RTS, sowie Zielnetze des D-Takts mit einzubeziehen. So könnte man sich das S-Bahn Netz der Zukunft vorstellen. (Aber Achtung, es könnten auch Fehler enthalten sein und ich war mit bei der Streckenführung der RTO nicht ganz so sicher, da es ja noch keine konkrete Variante gibt.)

    Ich meine die südlichen Äste der RTW sind verkehrtherum. Sprich S13 nach Langen und S12 nach Neu-Isenburg wenn ich mich richtig erinnere.

  • Sehr schade, dass den Werk in diesem Thread untergehen könnte, da man es hier wohl nicht suchen/finden wird, wenn man sich im FFF nach der Zukunft des S-Bahn-Netzes umschaut. Vielleicht magst Du es ja auch einmal an einer dafür passenderen Stelle unterbringen? Zum Beispiel hier oder hier oder hier oder hier.

    Danke für den Hinweis. Werde mal schauen, ob ich es dort auch poste.



    Ein Hinweis noch: Die RTO-Linien sollen laut der Machbarkeitsstudie auch in Fechenheim halten und wohl etwa in Höhe des heutigen Bahnhofs Mainkur von der nordmainischen Strecke abzweigen. Ebenfalls sieht die Studie die S3/4 nach Niederdorfelden/Stockheim und die S5 nordmainisch nach Hanau vor.

    Da gab es verschiedene Quellen, ich ging auch erst von der S5 aus, weil es auch im RMV NVP so vorgesehen ist. Aber letztlich habe ich mich dann entschieden, noch weiter in die Zukunft zu gehen und habe die Linienbezeichnungen und Verläufe aus dem 3. Entwurf der Netzgrafik Hessen des D-Taktes übernommen. Daher auch nicht die S2 über Dieburg hinaus nach DA und dafür die S7 nach Worms.



    ch meine die südlichen Äste der RTW sind verkehrtherum. Sprich S13 nach Langen und S12 nach Neu-Isenburg wenn ich mich richtig erinnere.

    Da habe ich die beiden Äste tatsächlich vertauscht. :)

  • Super Netzplan, sowas macht immer sehr viel Arbeit. Gute Arbeit.

    Mir ist leider ein größerer Fehler aufgefallen. Es wird wohl keine direkte Verbindung zwischen Zeppelinheim und Neu-Isenburg (S9 + S11) geben. Dafür wäre ein Neubau notwendig, es ist wohl eine Führung über bestehende Gleise Stadion - Südbahnhof (ohne Neu-Isenburg) geplant. Ich meine wir hätten das schonmal beim Thema Deutschlandtakt diskutiert, finde es nur leider auf die schnelle nicht.

  • Mir ist leider ein größerer Fehler aufgefallen. Es wird wohl keine direkte Verbindung zwischen Zeppelinheim und Neu-Isenburg (S9 + S11) geben. Dafür wäre ein Neubau notwendig, es ist wohl eine Führung über bestehende Gleise Stadion - Südbahnhof (ohne Neu-Isenburg) geplant. Ich meine wir hätten das schonmal beim Thema Deutschlandtakt diskutiert, finde es nur leider auf die schnelle nicht.

    Wie gesagt, hatte als Quelle die Netzgrafik vom D-Takt übernommen, dort gab es diese Direktverbindung. :) hatte mich auch überrascht.

  • In der Offenbach Post gab es diese Woche einen Artikel zu den Umbauplänen am Hauptbahnhof Offenbach.


    Die wichtigsten Infos darin sind folgende:

    • Der barrierefreie Umbau des Bahnhofs wird sich weiter verzögern. Im Artikel wird erwähnt, dass voraussichtlich 2028 ein Fenster für den Umbau möglich sein soll, da wohl auch Streckensperrungen nötig sind. Zudem soll es neben den Aufzügen eine Fußgängerrampe geben, ich nehme an, um barrierefrei von der Bismarckstraße in das Gebäude zu gelangen.
    • Ein Umbau des Bahnhofsgebäudes an sich soll erst nach dem barrierefreien Ausbau erfolgen. Ob dies die Bahn alleine plant oder ob es eine Lösung mit Pachtoption der Stadt geben wird, lässt sich nicht genau herauslesen.
    • Zudem könnten im Sommer 2026 erste Mittel für Planungskosten in Bezug auf die Sanierung bereitgestellt werden.


    Mal sehen, ob die Jahresangaben diesmal belastbarer sind.


    Eigentlich hätte ich mir vorstellen können, dass der Umbau der Station im Zuge der Generalsanierung der Kinzigtalbahn durchgeführt werden könnte. Diese ist von August 2027 bis Ende Januar 2028 geplant. In dieser Zeit würden sowieso weniger Züge über die Strecke geleitet werden. Eventuell ist mit 2028 ja auch der Januar gemeint. Mal schauen.

  • Ab dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember ändern sich die Abfahrtszeiten in Offenbach Hauptbahnhof deutlich. Insgesamt bewerte ich die Neuerungen als positiv, da die Abfahrtszeiten entzerrt wurden und sich somit in Summe mehr Anschlüsse ohne allzu lange Wartezeiten erreichen lassen.


    Im Grundgerüst sieht der neue Fahrplan für den Offenbacher Hauptbahnhof wie folgt aus:


    Züge in Richtung Frankfurt:

    • RB 51: Abfahrt in der Regel zur Minute :59 oder :00
    • RE 55: Abfahrt alle 2 Stunden zur Minute :12 oder :13
    • RE 50: Abfahrt in der Regel zur Minute :22
    • Morgens gibt es viele Verstärkerfahrten, sodass zwischen 7:00 Uhr und 8:20 Uhr zirka ein 10-Minuten-Takt entsteht


    Züge in Richtung Hanau:

    • RE 50: Abfahrt in der Regel zur Minute :36
    • RE 55: Abfahrt alle zwei Stunden zur Minute :45 (in der HVZ von 14:45 bis 18:45 stündlich über Offenbach, teilweise als RE54)
    • RB 51: Abfahrt in der Regel zur Minute :01
    • Nachmittags von 15:30 bis 18:30 ändern sich die Abfahrten wie folgt: :15 (RB51), :36 (RE50), :40 (RB51), :45 (RE54/55)


    Die Züge des RE85 fahren den Offenbacher Hauptbahnhof künftig nicht mehr an, da sie über Frankfurt Ost verkehren. Das bedeutet den Verlust einer Direktverbindung, aber auch eine potentielle Fahrplanstabilisierung, da die vielen Abfahrten in kurzer zeitlicher Folge entzerrt werden und der RE85 in der Vergangenheit sehr verspätungsanfällig war.


    Zudem starten und enden die S2-Verstärker von Mitte Dezember bis Ende Februar montags bis freitags von 6:40-9:10 sowie von 15:40 bis 20:10 in Richtung Dietzenbach und in Richtung Offenbach Hauptbahnhof von 5:34-9:34 sowie von 15:04-19:34 Uhr am Offenbacher Hauptbahnhof. Ob diese Änderung auch zur Entlastung des Tunnels gedacht ist oder wegen Bauarbeiten, weiß ich nicht. Man wird sehen müssen, ob die Fahrten auch nach Ende Februar so fortgeführt werden oder nicht.

  • Auch von Bedeutung ist noch, dass scheinbar der RE5 nun komplett im RE50 aufgeht. Sehr viele Fahrten, die sonst nur bis Fulda fahren, werden nun weiter bis Bad Hersfeld oder bis Bebra verlängert. Damit gibt es dann auf der "Frankfurt-Bebraer-Eisenbahn" wieder regelmäßig durchgängige Züge.


    Die S2-Anbindung existierte in dieser Form schon mal von 2003 bis 2010 wegen den damiligen Engpässen im Tunnel. Heute dürfte das wohl eher auf fehlendes Fahr- Stellwerkpersonal zurückfallen. Allerdings hat man mit Umstiegen so die Möglichkeit, vom Frankfurter Hauptbahnhof nach Dietzenbach zumindest im Berufsverkehr den Tunnel zu umfahren, wenn mal wieder Störungen im Tunnel auftreten.

    2 Mal editiert, zuletzt von Lukas ()

  • Wenn es an Stellwerkspersonal fehlt, dann sollten sich noch mehr Ausfälle/Verkürzungen bei den

    Zwischentakten für den gleichen Zeitraum finden lassen.

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Dass der RE 85 über Maintal statt OF fahren soll, finde ich bedenklich, insbesondere deshalb, weil der RE 50 ohnehin schon extrem stark ausgelastet, teilweise überfüllt ist in der HVZ. Ganz abgesehen davon, dass seit einigen Jahren keine Verlängerung des RE 50 mehr in der HVZ stattfindet. Auf dem Abschnitt Frankfurt - Hanau könnte es daher noch voller werden, als es ohnehin schon ist.


    Die Verspätungen rühren vielmehr aufgrund des Vorrangs von Fernverkehrszügen. Ich halte es für sinnvoller, mehr ICE-Verbindungen über Maintal fahren zu lassen, da können sie auch weniger Fahrpläne pünktlicher Regionalzüge zerschießen.


    Auf den nächsten GDL-Streik freue ich mich jetzt schon, dann fährt nicht mehr nur wenig nach Offenbach, sondern gar nichts mehr.

    Einmal editiert, zuletzt von Dorfbewohner ()

  • Dass der RE 85 über Maintal statt OF fahren soll, finde ich bedenklich, insbesondere deshalb, weil der RE 50 ohnehin schon extrem stark ausgelastet, teilweise überfüllt ist in der HVZ. Ganz abgesehen davon, dass seit einigen Jahren keine Verlängerung des RE 50 mehr in der HVZ stattfindet. Auf dem Abschnitt Frankfurt - Hanau könnte es daher noch voller werden, als es ohnehin schon ist.


    Die Verspätungen rühren vielmehr aufgrund des Vorrangs von Fernverkehrszügen. Ich halte es für sinnvoller, mehr ICE-Verbindungen über Maintal fahren zu lassen, da können sie auch weniger Fahrpläne pünktlicher Regionalzüge zerschießen.


    Auf den nächsten GDL-Streik freue ich mich jetzt schon, dann fährt nicht mehr nur wenig nach Offenbach, sondern gar nichts mehr.

    Ich finde es auch schade, dass die Direktverbindung für Offenbach wegfällt.


    Allerdings empfinde ich die geringe Kapazität, die der RE85 bisher bot, nicht wirklich aus Entlastung.


    Im morgendlichen Verkehr gibt es mit dem Fahrplanwechsel auf jeden Fall mehr Halte für Offenbach im Vergleich zum Status Quo (11 RE-/RB-Züge zwischen 7 und 8:18 Uhr in Richtung Frankfurt mit Halt in Offenbach - Status bisher: 9 Verbindungen zwischen 6:58 und 8:17).


    Im nachmittäglichen Verkehr sieht es für Offenbach auch etwas besser aus (12 RE-/RB-Züge zwischen 15:24 und 18:04 vom Frankfurter Hauptbahnhof mit Halt in Offenbach - Status bisher: 11 Verbindungen zwischen 15:26 und 17:47).


    Morgens sowie nachmittags wird also die wegfallende RE85-Verbindung durch mindestens einen längeren Zug auf den Linien RE50/RB51 ersetzt (zumindest für Offenbach). Auf der Achse Frankfurt - Hanau nord- sowie südmainisch scheint die Gesamtanzahl an verkehrenden Zügen im Nahverkehr in etwa gleich zu bleiben nach erster Sichtung des Fahrplans. Das Fahrplatzangebot wird also auch in etwa gleich bleiben (egal welche Strecke der RE85 fährt), erst mittelfristig wird es deutlich steigen, wenn nach dem Ausbau bis Gelnhausen die Zwischentakte häufiger gefahren werden können und nach Auslieferung der Alstom-Fahrzeuge, die mehr Plätze bieten sollen.


    Die Verspätungen kommen natürlich auch vom Fernverkehr, aber der RE85 baute aufgrund der Eingleisigkeit kurz hinter Hanau und der Einfädelung hinter dem Hanauer Hauptbahnhof auf die südmainische Strecke auch gerne Verspätungen auf.


    Eine Verschiebung von Fernverkehrstrassen auf die nordmainische Strecke ist kritisch, da diese auch ausgelastet ist [in etwa gleich viele Regioverbindungen, südmainisch: 9 Fernverkehrstrassen (werden nicht stündlich bedient); normainisch: 5 Güterverkehrstrassen und 3 Fernverkehrstrassen (werden auch nicht stündlich bedient)].


    Mit der durch den Wegfall des RE85 wegfallenden Redundanz bei Streiks stimme ich dir 100%ig zu.

  • Beim genaueren Studieren des neuen Fahrplans ist mir aufgefallen, dass nachmittags drei RE50 (Abfahrt um 15:50, 16:50 und 17:50 Uhr) nicht in Offenbach Hbf halten werden.


    Diesbezüglich habe ich beim RMV nachgefragt und die vermutete Antwort erhalten, dass es an der starken Nutzung der Trassen am Nachmittag liegt und der Halt in Offenbach zu viel Zeit kosten würde. Immerhin habe ich die erfreuliche Nachricht erhalten, dass die drei genannten Züge künftig in Offenbach halten sollen, nämlich dann, wenn die neuen Fahrzeuge ausgeliefert werden, da diese kürzere Fahrzeiten ermöglichen. Es wird also mittelfristig am Nachmittag einen recht guten Takt zum Offenbacher Hauptbahnhof geben.

  • Das ist so. Die Kurzpendel kamen direkt nach Wiederinbetriebnahme des Offenbacher Citytunnels. Unangekündigt. Hat halt irgendeiner beschlossen.


    Aber: Ich persönlich finde es so schlecht nicht. a) Fahren diese Umläufe wenigstens pünktlich und halbwegs verlässlich im Gegensatz zu den normalen Umläufen nach Niedernhausen. b) sind dadurch die Züge nicht voll und c) kommt man auch von OF Hbf passabel entweder gen Frankfurt oder per Bus in die Offenbacher Innenstadt. Einzig und allein ein notwendiger Umstieg mit Bahnsteigwechsel in Offenbach Ost kann lästig sein. Aber das geht zur Not auch in Bieber auf die S1, die ja dann auch alle 15 min fahren sollte.


    Ansonsten jede Menge hanebüchener Unsinn und menschliches Versagen aller Beteiligtem in diesem Artikel. Ein Pressesprecher der den Verlauf der eigenen S-Bahn-Linien nicht kennt ist sogar noch peinlicher als die gute Frau, die nicht in der Lage ist, Zielbeschilderungen zu lesen. Und dass die Auskunft "Niedernhausen" ausgespuckt hätte, kann nicht sein. Ich betreibe privat für mich selber eine Anbindung an die RMV-API u.a. für Abfahrten der S2. Dort war ab Tag 1 OF Hbf als Endpunkt für die Verstärker angegeben. Bei Bahnens genauso.

    2 Mal editiert, zuletzt von jediefe ()

  • Das ist so. Die Kurzpendel kamen direkt nach Wiederinbetriebnahme des Offenbacher Citytunnels. Unangekündigt. Hat halt irgendeiner beschlossen.

    Liegt daran, daß die Taktverstärker S1/ S2 derzeit nicht auf dem Westast unterwegs sind. Eigentlich sollten die Fahrgäste froh sein, das wenigstens Dietzenbach <> OF Hbf gefahren wird.

    Und ja, es wird/wurde relativ wenig darüber kommuniziert, aber es gilt auch, wer lesen kann ist klar im Vorteil.