Taunusbahn & Friedrichsdorf–Friedberg – Bauthread

  • Wobei eine solche Signalbauart (mit LED) schon seit vielen Jahren in England im Einsatz steht.

    Subjektiverweise sind die aber auch größer und heller und weniger gerichtet.



    Hat eine Straßenverkehrsampel nicht aus dem Grund drei Leuchten, Rot, Gelb, Grün, übereinander angeordnet, dass an Hand der gerade leuchtenden Signallampe Farbenblinde oder bei fehlendem Glas zue rkennen ist, welches "Signalbild" gerade angezeigt wird?
    Dies fällt nun bei den von MdE beschriebenen Signalen weg?

    Das war nie da. Die Signalbilder sind definiert als "Ein gelbes Licht." usw. Da ist nichts zur Position auf dem Signalschirm genannt, also kann man die auch nicht zur Feststellung des Signalbildes nutzen, (Und spätestens bei (Tunnel-)Kompaktsignalen, lustigen NE-Bahn-Stellwerken oder anderen Sonderfällen wär das eh vorbei.)

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  • Moin und vielen Dank für den Bildbericht :-)

    Ich habe jetzt die Planunterlagen nicht im Kopf - wo soll denn die neue Unterführung "eingeschoben" werden? Dort wo sich einst die alte befand? Am Bstg. 4/5 ist nämlich nichts zu sehen, keine Markierung, d.h. man müsste den Bahnsteigbelag wieder öffnen, um den Abgang herzustellen....


    Ganz blöde Frage: Wäre es nicht günstiger und einfacher gewesen, die alte Unterführung zu sanieren? Aufzüge (sofern sie denn geplant sind) müssten ja separat erstellt werden.


    Viele Grüße und allen ein schönes Osterfest.

  • Als Farbenblinder wirst du aber nicht auf die Schiene gelassen

    Das ist mir schon klar, war ja auch nur als Beispiel gedacht, dass bei einem Signal es durchaus Sinn macht, die Lampen an unterschiedliche Positionen zu setzen.

    Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

  • Ich habe jetzt die Planunterlagen nicht im Kopf - wo soll denn die neue Unterführung "eingeschoben" werden? Dort wo sich einst die alte befand? Am Bstg. 4/5 ist nämlich nichts zu sehen, keine Markierung, d.h. man müsste den Bahnsteigbelag wieder öffnen, um den Abgang herzustellen....


    Ganz blöde Frage: Wäre es nicht günstiger und einfacher gewesen, die alte Unterführung zu sanieren? Aufzüge (sofern sie denn geplant sind) müssten ja separat erstellt werden.

    Richtig, die ursprüngliche Planung sah vor, die neue Unterführung in die Grube der alten einzusetzen. Sogar die alten Deckelteile der Gleise 2-4 waren ja schon abgebrochen worden, als man feststellte, dass es so nicht geht. Dann wurden provisorisch Spundwände eingerammt und Erde aufgeschüttet, um die Gleise 2 und 4 wieder einbauen zu können. Wie es seitdem konkret weiter gehen soll, wurde meines Wissens bis heute nichts kommuniziert.


    In Anbetracht der sicherlich niedrigeren Tragfähigkeit der alten Deckelteile (vom Baustil her dürften sie rund 100 Jahre alt gewesen sein) und der Probleme in Verbindung mit dem Einbau neuer Teile (verschiedene Höhen/Tiefen, statische Schwächung des Bestands) war die Lösung mit den neuen Fertigteilen wohl recht angemessen denke ich.

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  • Kleiner Nachtrag mit Bildern von 2008.


    Hier zu sehen der Übergang von schweren Betonschwellen auf leichte Stahlschwellen im Bereich der Unterführung:

    Bahn-647.jpg


    Die Kappendecke der alten Unterführung und hinter Reis' Konterfei der zugemauerte ehemalige Treppenaufgang zwischen Gleis 1 und 2 (Blick Richtung Nordwest, links der Aufgang zum EG):

    Bahn-700.jpg

  • Kleine Zwischeninfo: Mir ging es nicht um den P&R Parkplatz, sondern um den Parkplatz in der Bahnstraße der weiterhin unbenutzt und letztes mal wo ich da war (c.a 3 Monate) weiterhin abgesperrt war.

    Den meinte ich doch.


    ...und zwischen den beiden HVZ is der Parkplatz leer.... *kicher*

    So wie die Züge... ob es da einen Zusammenhang gibt? ;)

    Einmal editiert, zuletzt von MdE ()

  • ;)

    Ich freue mich immer über aussagekräftige, unmissverständliche Kommunikation.


    Anyway, die Aufstellung weiterer offenbar für Betonarbeiten benötigte Baugeräte lässt hoffen, dass es mit den Arbeiten für die neue Unterführung vielleicht bald weiter geht:


    20250510-151312.jpg

  • Anyway, die Aufstellung weiterer offenbar für Betonarbeiten benötigte Baugeräte lässt hoffen, dass es mit den Arbeiten für die neue Unterführung vielleicht bald weiter geht:


    20250510-151312.jpg

    Die Baugeräte haben auch den tollen Effekt, dass man jetzt für den Bahnsteigwechsel noch weiter um das gesamte Bahnhofsgebäude herumlaufen muss. So klappt der Umstieg zwischen S5 und RB 16 häufig nicht.

  • Ich versuche es mal versöhnlich: Ich denke, wir können gleichermaßen anerkennen, dass die Bauarbeiten und somit auch weitere Behinderungen unumgänglich sind, als auch dass letztere die bereits seit fast zwei Jahren andauernden Umstände noch einmal verschärfen.

  • Kurzupdate: Der Betonkrams in Friedrichsdorf ist ohne sichtbare Spuren wieder verschwunden ?(


    Und ich muss mich korrigieren: Es gibt im Seulberger Block doch nicht wesentlich mehr Vorsignalwiederholer, sondern die weiteren Sockel sind für die Signale im Gleiswechselbetrieb.

  • 20250705-135755.jpg

    Wie man sieht, wurde der Zugang von der provisorischen Brücke zum Bahnsteig 4/5 für die momentan laufenden Arbeiten entfernt. Ob das Bahnsteigelement etwa in Bildmitte schon länger beschädigt ist, kann ich nicht sagen.