Taunusbahn & Friedrichsdorf–Friedberg – Bauthread

  • Die Lautstärke des "Klack, Klack" für Sehbehinderte an Fußgängerüberwegen richtet sich nach der Lautstärke in der Umgebung, vielleicht ist die super Lautsprecheranlage ja auch dazu in der Lage.

    Das Grundlevel ist ja trotzdem eine Einstellungssache. Kenne auch Bahnhöfe, da wird man grundlos angebrüllt ;)


    Trotz noch fast 3 Monaten Sperrung leuchten Signale in Rosbach, die neu aufgestellten. Scheinen also getestet zu werden


    VG

    Dass sie leuchten, heißt lediglich, dass sie an die Spannungsversorgung angeschlossen sind, nicht mehr und nicht weniger. War beim ZSB 2000 an der Taunusbahn auch so (siehe mein Bild aus Neu-Anspach am Anfang des Threads).


    Bei Gelegenheit gibt's von mir noch ein paar aktuellere Fotos.

  • Signale werden nur ausgeschaltet wenn man diese abbaut - ansonsten bleiben die an und in Betrieb,

    da auch Fahrten in die Baustelle irgendwie durchgeführt werden müssen (Material, Baumaschinen).

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
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  • So, wie versprochen hier ein paar neuere Bilder.


    Wir machen zunächst einen kleinen Exkurs. Hier stand, von Köppern (Blickrichtung) kommend, einst das Vorsignal des Einfahrsignals Friedrichsdorf. Es wurde bereits um 2010 mit dem Umbau des Bahnübergangs Färberstraße weiter Richtung Friedrichsdorf versetzt, um die Schließzeit des BÜs zu optimieren. Nur noch der Sockel kündet davon:

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    Gleiche Blickrichtung, quasi ein Stück rückwärts Richtung Friedrichsdorf. Hier steht es nun, bis Ende Februar. Ersatz liegt bereits bereit:

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    Genau an dieser Stelle, wo sich heute der Friedrichsdorfer Vorsignalwiederholer und das Köpperner Einfahrvorsignal gegenüberstehen, zweigte einst der Anschluss der Tettauer Glaswerke ab, der lt. Buchfahrplan 1973 (weiltalbahn.de) von Friedrichsdorf aus als Sägefahrt bedient und auf dem Rückweg geschoben wurde. Hier steht nachwievor eine offenbar elektrisch überwachte Schlüsselmechanik, die wahrscheinlich zwei Schlüssel gegeneinander verriegelte und so die Strecke wieder freigab, sofern mindestens die verschlossene Anschlussweiche in Grundstellung lag und sich die Bedienung im Anschlussgleis befand (vielleicht weiß Holger Koetting mehr):

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    Hier das Einfahrsignal Friedrichsdorf samt Ersatz. Gewöhnlich ist neben dem Form-Zs 3 '6' auch das Licht-Zs 3v, das entweder '4' (Einfahrt auf Gleis 2) oder '3' (Einfahrt auf Stumpfgleis 1) zeigen kann; das zugehörige Licht-Zs 3 wiederum steht ungewöhnlich für sich allein direkt vor der Weiche Gleis 1/2 (meines Wissens wurde das so erst bei ESTW "populär"):

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    In Friedrichsdorf ist, wahrscheinlich für die Bahnsteigdach-Elemente, wieder ein Kran im Einsatz. Der provisorische Fußgängersteg ist restlos verschwunden und das Bahnsteigdach beginnt auf Gleis 4/5 zu wachsen:

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    Hier noch ein Bild vom letzten Betriebstag, der provisorische Fußgängersteg zur Hälfte abgebaut:

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    Apropos Bahnsteigdach, es handelt sich übrigens wohl um das Modell Evolution 2020 (ehemals Bodenheim und Bodenheim light), was im Bereich der S-Bahn Rhein-Main u. a. in Hanau zu finden ist. Wer hingegen das Modell Zwiesel sucht und dazu nicht in die (Bayerische) Waldbahn steigen möchte, wird u. a. in Friedberg und Rödelheim fündig.


    Aber zurück zu den Bauarbeiten. Auch an der östlichen Rampe wird fleißig gewerkelt:

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    Wir verlassen nun den Bahnhof Richtung Friedberg mit Blick auf die hiesigen Einfahrsignale. Standort ist die Brücke des parallel zur Färberstraße verlaufenden Fuß-/Radwegs, die vor einigen Jahren bei ihrer Erneuerung unter weiser Voraussicht (wie sich jetzt sicher bezahlt macht) bereits gut einen Meter höher als die Straßenbrücke angelegt wurde (sichtbar auf Google StreetView, schließlich war schon damals die Elektrifizierung im Gespräch:

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    Einfahrvorsignale von Friedberg kommend, dreimal gelb. Diese Brücke ist keine 5 Jahre alt, inwieweit hier Rücksicht auf eine Oberleitung genommen wurde, weiß ich nicht:

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    In Rodheim sieht es aus Friedrichsdorf kommend so aus; Der BÜ ist komplett verschwunden, denn die Gemeinde Rosbach führt hier gleichzeitig Kanalarbeiten durch:

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    Natürlich beschweren sich die autofahrenden Anwohner nördlich der Bahn bitterlich, zum wenige hundert Meter entfernten REWE nun mehrere Kilometer Umweg fahren zu müssen (einfach in Rosbach oder Burgholzhausen einzukaufen wäre ja zu einfach). Für zu Fuß Gehende oder Rad Fahrende ist ein provisorischer Übergang eingerichtet, wenn auch mit etwas verwirrender Beschilderung (auch rechts geht es zu Fuß weiter):

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    An Gleis und Bahnsteig wird weiter fleißig gebaut, nach gerade mal 23 Jahren Abstinenz wird Rodheim wieder ein Bahnhof (im Zuge der Streckenmodernisierung 2002 erfolgte der Rückbau zum Hp):

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    Am letzten Betriebstag leuchtete das Rosbacher Einfahrsignal A 592 noch. Der Durchrutschweg berücksichtigte mögliche Rangierfahrten auf das ehemalige Anschlussgleis zum HL-Zentrallager (später REWE). Es war tatsächlich 2002 mit Achszähler noch einbezogen worden, wurde aber nicht mehr genutzt und vor wenigen Jahren dann abgebaut. Daher liegt hier nun ein Vorsignalwiederholer, und das eigentliche neue Einfahrsignal im Hintergrund. Die Brücke demonstriert noch die ursprüngliche Zweigleisigkeit der Strecke:

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    Das neue ESTW-Gebäude in Rosbach wurde bereits "verziert". Die Anzeigen weisen auf den Ausfall und SEV hin:

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    Der BÜ wurde eingepackt. Kurios fand ich hier das Sperrsignal, das an Gleis 2 (links, Gleis 1 gibt es nicht mehr) zwischen Ausfahrsignal und BÜ steht. Das Schild Zugschlussstelle weist auf den bisherigen Signalisierten Zugleitbetrieb (SZB) hin, bei dem seit 2002 über Analogfunk entsprechende Ankunfts-Meldungen der Tf sowie die Erlaubnis des Zugleiters (im Stellwerk Bad Homburg) gegeben wurden:

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    Das Einfahrsignal F 594 von Friedberg kommend, die typische und ursprünglich gelbe Fernsprecher-Säule wie am Signal A 592 steht rechts außerhalb des Bildes. Es handelt sich um ein vergleichsweise niedriges H/V-Signal mit Kompaktschirm (die Stellwerksbauart war Sig L 90, also die SZB-Bauart von Lorenz). Es gab, wie auch an der Taunusbahn, keine Ausfahr-Vorsignale, da ohnehin immer gehalten werden musste:

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    Das zugehörige Vorsignal am letzten Betriebstag:

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    Jetzt noch ein bisschen was Sentimentales, letzte Ausfahrt für Signal P 502 mit Zug nach Friedrichsdorf:

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    In Rodheim wurde nach der Rückfahrt des Zugs gen Friedberg um kurz vor 21 Uhr dann auch der fernüberwachte Bahnübergang (Pintsch Bamag Blinklichtanlage mit IBN 1972 lt. Ausschreibungsunterlagen zum Umbau) endgültig abgeschaltet. Am selben Abend wurden die vier Andreaskreuze und ein Schrankenbaum (alle erst 2024 erneuert) für Wuppertal demontiert:

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    Soweit erst mal für heute.

  • In Friedrichsdorf ist, wahrscheinlich für die Bahnsteigdach-Elemente, wieder ein Kran im Einsatz.

    Das kann ich bestätigen, ich habe den Kran am 05.11.2025 in Aktion sehen können:

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    Aktuell ist 295 096-2 mit einem Schotterzug vor Ort.

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    Es finden Gleisbauarbeiten statt, neue Weichen werden an der Bahnhofseinfahrt aus Richtung Seulberg eingebaut.

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    Und hier noch ein Bild von den Bahnsteigüberdachungen.

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  • Heute auch von mir ein kleines Update aus Friedrichsdorf.


    Beide Bahnsteigdächer sind offenbar im Grundausbau (Stützen und Dach) mehr oder weniger fertig:

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    Mindestens eine Aufzugskabine ist bereits eingebaut (ich nehme an, die andere wurde bevor das Dach drüber kam ebenfalls eingesetzt):

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    Die Rampe nimmt Formen an:

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    Kleine Ergänzung zum letzten Beitrag, betrifft den Anschluss zum HL-Zentrallager. So sah das ganze 2007 aus, am Fotostandort hörte das gerade Gleis auf (rechts ging es zum Lager), genauso wie in Blickrichtung mit Prellbock (vom Busch verdeckt). Während die beiden hinteren Weichen durchaus üblich als Flankenschutz sind (verschlossen in Grundstellung = gerade), deutet die vordere für mich darauf hin, dass es sich hier um den letzten Überrest des zweiten Streckengleises handelte:

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    Der Ultraschall-Achszähler (wie er auch 2006/2007 beim ESTW Frankfurter Berg verbaut wurde):

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    Und hier noch ein Bild des Friedrichsdorfer Einfahrsignals F 493 bei Einfahrt eines Zugs von Friedberg mit 60 km/h, sofern selbige auf Gleis 5 erfolgt und der Durchrutschweg gegeben ist (aka keine gleichzeitige Einfahrt aus Bad Homburg). Auch die unterschiedliche Brückenhöhe ist gut erkennbar:

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  • Einen Tag vor der Wiederaufnahme des Betriebs ging es noch "heiß her", soweit man das bei der Kälte so sagen kann.


    Momentan herrscht noch eine "wilde" Abstellung von Fahrrädern. Es zeigt deutlich den Bedarf von Fahrradabstellmöglichkeiten; Die RMV-Station, die ich weiter oben schon zeigte, wird noch eröffnet. Leider wird sie den Bedarf möglicherweise nicht decken können. Die aktuelle Situation hinterlässt teils ein unangenehmes Bauchgefühl, wenn man hier auf dem nordwestlichen Parkplatz sein Kfz abstellen möchte:

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    Am EG lichtet sich so langsam das Baumaterial, der Übergang im Bodenbelag wird hergestellt:

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    Infos, Infos, Infos! Sie stehen schon eine Weile dem Moos an den Füßen nach, kommen erst jetzt zur Geltung:

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    Überblick über den Bahnhof, es wird langsam aufgeräumter und ordentlich:

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    Der Aufzug am EG ist angenehm offen und hell (hilft hoffentlich gegen Vandalismus und Verschmutzung):

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    Schilder sind ebenfalls angebracht, wobei der/die eine oder andere Friedrichsdorfer(in) auf der Ostseite sicher nicht allein an die auf Fundamenten einer Villa Rustica in den 90ern errichtete Neubausiedlung, sondern sicher auch an die Siedlung Schäferborn, den Einkaufsbereich Houiller Platz oder die größte Gesamtschule des Kreises denkt und sich beim eher dörflichen Begriff "Ortsmitte" für den westlichen Ausgang fast etwas schämt:

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    Die Rampe ist nun als solche zu erkennen, wird sicher interessant im Begegnungsverkehr mit Fahrrädern/Rollstühlen/Kinderwagen:

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    Es ist also noch einiges zu tun, aber immerhin findet wieder Zugverkehr statt.


    Ansonsten wird aufgrund der bereits getauschten, aber noch nicht elektronisch funktionsfähigen Weichen wie bereits hier erwähnt auf Gleis 5 eingefahren, zum Wenden gen Friedberg rangiert und dann von Gleis 4 ausgefahren. Hierzu auch die Hessenschau: Deutsche Bahn verspricht: S5 zwischen Frankfurt und Taunus fährt wieder nach Plan.


    Die nach Frankfurt (Main) Hbf durchgebundenen Züge der Taunusbahn fahren normal, alle anderen wie zuletzt nur bis Friedrichsdorf (vmtl. Gleis 1). Es gibt allerdings noch vereinzelte Ausfälle. Die Linie nach Friedberg bleibt bis mindestens Ende Februar im SEV, jetzt nur noch zwischen Friedrichsdorf und Friedberg. Siehe dazu Start --> Taunusnetz.

  • Momentan ist nicht viel los, dementsprechend sind die Fortschritte gering:

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    Immerhin hat sich doch tatsächlich mal ein iLINT auf einen Umlauf der RB 15 verirrt, der nicht nach Frankfurt durchgebundne ist:

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    Aktuell sorgen Reisendenlenkende dafür, dass die S5 vollständig geräumt wird, bevor es dann per Rangierfahrt in die Ausfahrt gen Friedberg geht:

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    Mutig, mutig! ;) Es geht bis kurz vor's El 6:

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    Danach geht's zurück an den Bahnsteig, auch ein ungewohnter Anblick:

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    In Rodheim stehen zwar die Einfahrsignale...

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    ...und die Weichen sind eingebaut, aber weder verschweißt, noch gestopft oder gar mit Antrieb versehen:

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    Vom künftigen BÜ sind bislang nur Schalthaus und Fundamente zu sehen. Auch das Ausweichgleis ist noch nicht gestopft:

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    Dafür ist etwas Bahnsteigausstattung hinzugekommen (Laternen, Wartehäuschen, Vitrinen):

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    Ob hier In zwei Monaten wieder Züge fahren, erscheint ungeachtet der Vollständigkeit des neuen ESTW fraglich. Interessant wird auch, wann der Bahnsteig von 2002 dann auch auf 76 cm Höhe angehoben wird.

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  • In Bad Homburg (als Laufschrift auf der Anzeige der vorherigen Generation) und Friedrichsdorf (auf einem der Schirme) steht momentan folgender Text:

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    Aufgrund der stattfindenden Fahrplanänderungen kommt es teilweise zu Bauarbeiten :/


    Ansonsten habe ich in der Unterführung viel Wasser an der Decke gesehen – jedoch nicht flächig, sondern hauptsächlich an Schnittstellen. Hoffentlich bedeutet das nicht, dass die Teile während ihrer monatelangen ungeschützten Abstellung an der Luft Schaden genommen haben und hier Regenwasser von außen durchdrückt.

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  • Heute hab ich leider kein Foto für euch. Aber die Stadt Rosbach hat unlängst auf Facebook eine weitere Verzögerung beim BÜ in Rodheim angekündigt:

    Die ausführliche Pressemitteilung findet sich auch auf der Webseite der Stadt.

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  • Das könnte zumindest bedeuten, dass die Technik soweit hoffentlich Einsatzbereit sein wird, ab dem 23. Februar.

    Soweit sich mir die Lage nun vor Ort in Rodheim präsentierte, spricht tatsächlich wenig gegen eine baldige Inbetriebnahme. Es sind zwar noch einige Arbeiten zu erledigen, aber es wurde auch noch fleißig gewerkelt. Mehrere interessierte Anwohner waren auch vor Ort, und ich wurde direkt gefragt, ob ich "einer der Verantwortlichen oder von der Presse" sei.


    Schauen wir uns zunächst den kritischen Punkt an, den BÜ. Es fehlen noch einzelne Lichtzeichen:

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    Soweit ich den Ärger aus dem Rosbacher Rathaus verstanden habe, soll der BÜ wohl für Kfz geschlossen bleiben. Da der provisorische Fußverkehrs-BÜ zurückgebaut wurde, bleibt spannend, ob der Straßen-BÜ vollständig gesperrt wird, um den Zugverkehr zu ermöglichen.


    Blicken wir nun zur Weiche Richtung Friedrichsdorf. Antrieb offenbar vorhanden, Lage sieht auch gut aus, nur das Sperrsignal ist noch dunkel (dessen Zweck sich mir nicht so ganz erschließt):

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    Und so präsentiert sich der Bahnhof Rodheim nach 24 Jahren Abstinenz:

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    Auch der Zweck dieses Zusatzanzeigers ist mir noch rätselhaft:

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    Noch ein Blick zurück zum BÜ:

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    Die neue Ausstattung im Portrait:

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    Und hier Richtung Rosbach, ebenfalls mit Sperrsignal; die neuen Gleise/Weichen liegen schon alle gerichtet und gestopft im Schotter:

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    Unterdessen wurde der Bahnsteigzugang unter dem Vordach des EG geschlossen, hier wurde wohl auch renoviert:

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    Ob das "Bahnhöfchen" hier neu eingezogen ist kann ich nicht sicher sagen, aber es war mir jedenfalls neu:

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  • Die Ls sind sogenannte Nutzlängen Ls. Sie stehen meist direkt vor den Grenzzeichen von weichen und sollen so in der Gegenrichtung die Nutzlänge des Gleises erhöhen, weil so Züge über das Asig stehen können. Wurde wahrscheinlich für die Umleitung von Zügen der Main-Weser-Bahn installiert. Dadurch verkleinern sie auch den Flankenschutzraum, so dass bei einer Kreuzung schneller die nächste Ausfahrt einlaufen kann.

    Der Zusatzanzeiger ist ein Zs3. Wahrscheinlich kann er eine 4 zeigen und ist für die Einfahrt mit verkürzten D-Weg gedacht, aber halt mit gestufter Signalisierung, um möglichst lange mit höherer Geschwindigkeit fahren zu können.

    Alle Räder stehen still, weil der Fdl das so will.

  • Der Zusatzanzeiger kann auch ein Zs3v sein und quasi als reduzierter Vorsignalwiederholer

    funktionieren.

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