Taunusbahn & Friedrichsdorf–Friedberg – Bauthread

  • Unter trassenfinder.de/apn/FFRI wurde nun auch der Gleis- und Signalplan aktualisiert. (Der ist allerdings nicht fehlerfrei, so sollen an den Ausfahrsignalen N1 und N11 Richtungsanzeiger "K" hängen, obwohl es von dort nur nach Köppern geht, und auf MdEs Bildern sehe ich die auch nicht)

    Es könnte sein, dass die noch deswegen hinkommen (oder auf den Bildern nicht gut erkennbar sind) und ja, es sind dort keine anderen Ausfahrten möglich. Vielleicht möchte man aber (noch) den Joker ziehen, dass es um die Vermeidung einer elektrischen Fehlleitung geht, solange auf der Taunusbahn noch keine Strippe hängt. Für N1 und N11 ist nach dem Lageplan beispielsweise auch kein Selbststeller projektiert, weil das mit Fahrstraße auf Gleis ohne Fahrleitung sowieso nicht automatisch ginge.

  • Früher galt von P402 und P405 40 km/h (Hp 2), nur von P404 galt 80 km/h (Hp 1 + Lf 7)

    Ich meine, mich zu erinnern, dort waren 50 km/h mittels Fahrplaneintrag. So oder so ein willkommenes Upgrade.


    Abgesehen davon vielen Dank für die Bilder, es geht ja doch erstaunlich gut voran. Hoffen wir auf einen störungsfreien Start.

  • Es könnte sein, dass die noch deswegen hinkommen (oder auf den Bildern nicht gut erkennbar sind) und ja, es sind dort keine anderen Ausfahrten möglich. Vielleicht möchte man aber (noch) den Joker ziehen, dass es um die Vermeidung einer elektrischen Fehlleitung geht, solange auf der Taunusbahn noch keine Strippe hängt. Für N1 und N11 ist nach dem Lageplan beispielsweise auch kein Selbststeller projektiert, weil das mit Fahrstraße auf Gleis ohne Fahrleitung sowieso nicht automatisch ginge.

    Hm, auf der Strecke nach Friedberg hängt ja bis dato auch noch keine Strippe - wie lang wohl der Zustand 'Friedberg mit Oberleitung, aber Usingen ohne' existieren wird... Was die zwei Zusatzanzeiger kosten! (erstaunt, nicht entzürnt)

    Aber man hat hier LST-mäßig gefühlt sowieso eher geklotzt, z.B. mit so Späßen wie dem freistehenden Zs3 "4" aus Rodheim nach Gleis 3 (wegen dem Durchrutschweg, denke ich mal?)

  • Aber man hat hier LST-mäßig gefühlt sowieso eher geklotzt, z.B. mit so Späßen wie dem freistehenden Zs3 "4" aus Rodheim nach Gleis 3 (wegen dem Durchrutschweg, denke ich mal?)

    Richtig, durch das Zs3 kann der Zug mit 60kmh bis zum Zs3 fahren und es kann gleichzeitig ein Zug aus der Gegenrichtung einfahren. Ohne dieses Zs3 müsste entweder der Zug mit 40kmh ab dem Einfahrsignal oder immer mit 60 und dann darf kein Zug aus der Gegenrichtung einfahren bis der D-Weg aufgelöst ist (ca. 1,5min nachdem der Zug am Bahnsteig angekommen ist)

  • Danke für die Bilder. Gegenüber Mittwoch hat sich ja schon viel getan. Am Mittwoch standen noch hinter den neuen die alten Signale und keines leuchtete. Dass die S-Bahn nicht fährt habe ich auch erst am Donnerstag mitbekommen, ich hatte keine Ankündigung registriert. Das war am Donnerstagmorgen nach dem Schneefall leicht chaotisch, weil der SEV nicht so recht vorankam. Dann bin ich gespannt auf den Betrieb ab Montag.

  • Danke an alle für das Feedback zu dne Bildern!


    Was ist denn das für ein merkwürdiges Nummerierungskonzept der Bahnsteige? Was passiert denn mit dem alten Gleis 1?


    Warum hat man nicht einfach 1 bis 4 durchnummeriert?

    Anderes EIU... Stumpfgleis... könnten Gründe sein.


    Unter trassenfinder.de/apn/FFRI wurde nun auch der Gleis- und Signalplan aktualisiert. (Der ist allerdings nicht fehlerfrei, so sollen an den Ausfahrsignalen N1 und N11 Richtungsanzeiger "K" hängen, obwohl es von dort nur nach Köppern geht, und auf MdEs Bildern sehe ich die auch nicht)


    Hat man in Bad Homburg für den Gleiswechselbetrieb auch ein Einfahrsignal vom Gegengleis nachgerüstet? Aktuell dürfte dort nur ein niedriges Sperrsignal stehen. Oder ist das nur eine Bauvorleistung für wenn das ESTW Bad Homburg da ist?

    Klasse, danke für den Plan! Der erklärt so manches (was teils noch fehlte). Auf meinen Bildern sind N1–N3 gar nicht so gut zu erkennen, aber die Richtungsanzeiger dürften schon korrekt sein.


    Ich werde mal drauf achten, wenn ich in Bad Homburg gelegentlich unterwegs bin. Würde mich nicht wundern, in Groß Karben wurde seinerzeit auch noch eins nachgerüstet.


    Ich meine, mich zu erinnern, dort waren 50 km/h mittels Fahrplaneintrag. So oder so ein willkommenes Upgrade.

    Die S5 fuhr ja in den letzten Jahren bis zum Umbau immer von Gleis 5 ab, und ich erinnere mich, vor einigen Jahren mit dem Fahrrad nebendran mithalten zu können – also eher 40 km/h ;)


    Aber man hat hier LST-mäßig gefühlt sowieso eher geklotzt, z.B. mit so Späßen wie dem freistehenden Zs3 "4" aus Rodheim nach Gleis 3 (wegen dem Durchrutschweg, denke ich mal?)

    Definitiv. Andererseits hatte Friedrichsdorf ja auch vorher schon die eine oder andere Möglichkeit der Betriebsbeschleunigung, also warum weniger :)


    Dann bin ich gespannt auf den Betrieb ab Montag.

    Hoffen wir's, der Schnee scheint das ganze doch etwas ausgebremst zu haben.

  • Die Nummerierung der Gleise wurde an die dazugehörigen Richtlinien angepasst. Vom Empfangsgebäude aus wird gezählt, bei seitlich oder hinter dem Gebäude liegenden Gleise, wird aktuell laut Richtlinie auf die nächste Zehnerstelle gesprungen(Siehe Lollar und Friedrichsdorf). Auch oft zu sehen ist: einfach dort weitergezählt(siehe Gießen…) oder sie bekommen ganz ander Gleisnummern(siehe Friedberg und Marburg).

    Alle Räder stehen still, weil der Fdl das so will.

    2 Mal editiert, zuletzt von Akryzazel ()

  • Hat man in Bad Homburg für den Gleiswechselbetrieb auch ein Einfahrsignal vom Gegengleis nachgerüstet? Aktuell dürfte dort nur ein niedriges Sperrsignal stehen. Oder ist das nur eine Bauvorleistung für wenn das ESTW Bad Homburg da ist?

    Das ist eine Bauvorleistung, in Bad Homburg ist von ESTW noch nicht viel zu sehen. Aufgrund der unterschiedlichen Stellwerkstechnik sind Fahrten auf Zs 8 nicht mehr zulässig und die Ausfahrsignale gen Friedrichsdorf wurden dieser Funktion bereits "beraubt". Falls nötig, muss hier auf schriftlichen Befehl zurückgegriffen werden, zumindest bis GWB zwischen Friedrichsdorf und Bad Homburg vollständig eingerichtet ist.


    Die S5 fuhr ja in den letzten Jahren bis zum Umbau immer von Gleis 5 ab, und ich erinnere mich, vor einigen Jahren mit dem Fahrrad nebendran mithalten zu können – also eher 40 km/h ;)


    Ich habe gerade nochmal einen Blick in die betrieblichen Unterlagen geworfen, für Friedrichsdorf steht dort ein A50, also ist bei Hp 2 Ausfahrt mit 50 km/h zulässig. Aufgrund einer nicht ganz so dollen Gleislage an einer der Weichen wird das jedoch nicht immer ausgefahren, damit es nicht ganz so heftig schaukelt. Unbedenklich, aber letztlich unkomfortabel. Und hoffentlich auch behoben, sonst wird das mit künftig erlaubten 60 etwas abenteuerlich 😉

  • strecken-info.de meint dazu (rote Meldung, also Ausfälle):


    Störung BZI_22868
    Friedrichsdorf (Taunus) (FFRI)
    Störung an Signalanlagen - Stellwerkstörung

    Teilausfall (SPNV)

    Linie STTS 15 Ausfall zwischen Friedrichsdorf (Ts.) (vorzeitige Wende) und Bad Homburg / Frankfurt(M) Hbf und
    Linie STTS 16 Ausfall Taktverstärker/Zwischentakte zwischen Friedberg (Hess) und Friedrichsdorf (Ts.) (Reduzierung auf Stundentakt).

    23.02.2026 03:00 - 24.02.2026 Abends

  • Das Problem ist, dass das Stellwerk technisch nicht vollständig in Betrieb gehen konnte und daher die Zugzahlen reduziert werden mussten.

    Ich weiß leider nicht, ob ich hier den genauen Grund nennen darf oder ob das zu intern ist, ich denke aber, dass eine Reduzierung aus technischen Gründen aber als Erklärung reichen sollte.

  • Die DB informiert über die Verzögerungen in einer Presseinformation von gestern Abend:

    Gruß Tommy

  • Dennoch wirken sich die unvollendeten Bauarbeiten auf den Betrieb der S5 und RB15 aus (Was ich bestätigen kann, heute Morgen fuhr die S5 teilweise nur zwischen Frankfurt und Bad Homburg, während die RB15 eine halbe Stunde Verspätung zwischen Köppern und Friedrichsdorf aufbaute). Zur RB15 findet sich in der RMV-App eine Meldung; in der DB-App ist zudem in einer Meldung zur S5 von einer Signalstörung die Rede:


    Zitat

    Es kommt zu hohen Verspätungen und Ausfällen sowie zu Teilausfällen zwischen Friedrichsdorf und Bad

    Homburg.

    Grund dafür ist die fehlgeschlagene vollständige Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks in Friedrichsdorf.

    Gültig bis Dauer unbekannt

    Zitat

    Störung.

    Auf der S 5 kommt es in Friedrichsdorf(Taunus) zu Verspätungen und Teilausfällen. Über die Dauer der Beeinträchtigung liegen uns leider noch keine Informationen vor. Der Grund ist eine Reparatur an einem Signal.