RTW PFA Mitte (Bauthread)

  • Ich glaube, der Link funktioniert nicht (oder irgendwas hat sich seit der Veröffentlichung geändert) - der Artikel, der sich da öffnet, ist vom Juni 2024, Titel "Gehaltssprung und Inflationsausgleich für private Busfahrer". Hat zwar auch thematischen Bezug zu diesem Forum, aber ist vermutlich nicht, was du wolltest.

    Vermutlich falsches Copy&Paste. Gemeint hat Condor wahrscheinlich diesen Artikel/Bildbeitrag.

  • Die RTW-Website hat gestern angekündigt, dass die Arbeiten im Bahnhof Höchst begonnen haben. Im August wurde demnach das Baufeld geräumt, sodass jetzt mit den Tunnelarbeiten begonnen werden kann. Kostenpunkt für die Gesamtmaßnahme >100 Mio Euro.

  • RTW, Abschnitt Mitte, Bereich Kelsterbach


    Tunnelklick hatte Anfang Mai vom Einschub des Brückenbauwerks EÜ 3520 berichtet. Seit geraumer Zeit ist dieser fertig gestellt und die Mainbahn (Strecke 3520) ist wieder regulär nutzbar.

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    Nun wurde als zweiter Bauabschnitt das Kreuzungsbauwerk einschließlich Stützwand begonnen, sodass in Zukunft die RTW-Züge aus Norden kommend die Flughafenschleife Frankfurt (Strecke 3683) unterfahren können. Die aus südlicher Richtung kommenden RTW-Züge werden höhengleich auf die RTW-Trassen geleitet. Tunnelklick hatte eine Visualisierung von dem Bereich einschließlich dem Kreuzungsbauwerk gezeigt.

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    Bilder: main1a


    Als letztes Ingenieurbauwerken in diesem Bereich dürfte die Brücke gebaut werden, welche die Alte Mainzer Schneise unterquert (OSM).


    Ich schrieb Eingangs vom Bereich Kelsterbach. Der Vollständigkeit sei erwähnt, dass die RTW-Strecke in diesem Bereich noch haarscharf auf Frankfurter Gemarkung verläuft. Erst nördlich der EÜ 3520 verläuft die RTW auf Kelsterbacher Gemarkung.

  • RTW, Abschnitt Mitte, Bereich Kelsterbach


    Auch bei diesem Kreuzungsbauwerk in diesem Bereich geht es gut voran.

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    Bilder: main1a | Bilder zeigen den Stand um den 7. Dezember herum.


    Beim Kreuzungsbauwerk sind noch die Wände, die Decke und die Widerlager fertig zu stellen bevor der diagonal verlaufende Überbau gebaut wird. Den Verschub unter die Bestandsgleise würde ich daher im Sommer 2026 vermuten. Dabei würde dann zuvor der Durchstich im Bahndamm hergestellt.

  • RTW, Abschnitt Mitte, Schwanheimer Knoten


    Gut einen Monat später, am 1. Februar 2026, sieht es an gleicher Stelle so aus (Klick für größere Darstellung):

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    An diesem Wochenende wird hier gearbeitet, denn die RTW Planungsgesellschaft meldet über die Sozialen Medien:

    Zitat

    [...] Wir heben vier Träger für eine Eisenbahnüberführung der Regionaltangente West ein. 🚧 Die Bauteile gehören zu dem Brückenbauwerk bei Kelsterbach, über das die RTW-Trasse künftig die Kreisstraße quert.

    Dafür ist die Kreisstraße K162 zwischen Kelsterbach und dem Industriepark von Freitag, 6. Februar (20 Uhr) bis Montag, 9. Februar 2026 (5 Uhr) in beide Richtungen gesperrt. Auch die Zufahrt zum Kelsterbacher Weg ist betroffen. Eine weiträumige Umleitung über die Bundesstraße 40 zur Anschlussstelle Frankfurt-Schwanheim und zurück ist ausgeschildert. Für Radfahrerinnen und Radfahrer ist eine Umleitung eingerichtet.[...]

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...

  • Hallo.


    Die Hessenschau meldet, dass die Firma, die mit dem Umbau der Oberleitungen im Tunnel am Bahnhof Frankfurt-Höchst beauftragt war, abgesprungen ist.


    Eine neue Firma wird gesucht. Die Inbetriebnahme der RTW könnte sich weiter verzögern.


    Meldung der hessenschau


    Grüße ins Forum

    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Bemerkenswert finde ich an der Stelle übrigens, dass das gesamte Vorhaben "RTW" bisher nur 1,8 Mrd.€ kosten soll, nach aktuellem Stand.

    So ein riesiges Projekt, gegenüber 1,5 Mrd.€ für 2,2 Kilometer Autobahn/Riederwaldtunnel.


    Das ist für mich absurd. Was man alles an riesigen Tangentialverbindungen überall bauen könnte, mit den Milliarden.


    Sollte sich der Start doch noch etwas verschieben, besteht zumindest mehr Zeit bis zur Lieferung und Inbetriebnahme aller Fahrzeuge für die RTW.

  • Die Hessenschau meldet, dass die Firma, die mit dem Umbau der Oberleitungen im Tunnel am Bahnhof Frankfurt-Höchst beauftragt war, abgesprungen ist.

    Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob in der Hessenschau oder den HR 3 Nachrichten es zu dem Thema hieß, die Firma sei nicht in der Lage / könne nicht die beauftragten Arbeiten ausführen.
    Es klang jedenfalls so, als sei eine Firma beauftragt worden, die technisch gar nicht in der Lage ist die Arbeiten auszuführen, für die sie die Ausschreibung gewonnen hatte.
    Ich hoffe, das geht jetzt ohne langwierige Ausschreibung ein fähiges Unternehmen zu finden.

    Nun, das reiht sich nahtlos ein in die Entschleunigung der Verkehrswende durch Verzögerung am Bau, der Bau verschiebt sich wegen Einwänden des Bundesamtes (Wallauer Spange), kaputtes Schneidrad (U5) etc..

    Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

  • Neben den offensichtlichen Fragen, was das für die ganzen geplanten Maßnahmen mit Betriebsbeeinträchtigungen bedeutet, stellen sich für mich auch weitere Fragen:

    Warum bewirbt sich eine Firma dafür?, wenn es nicht leisten kann?

    Werden die Angebote nicht genug geprüft?

  • Wissen wir denn sicher, dass die Firma an sich ungeeignet war? Es müssen nur ein paar wichtige Mitarbeiter kündigen oder sonst wie ausfallen, und die meisten Firmen während wären nicht mehr in der Lage, ihren Auftrag zu erfüllen.

  • Problematisch an der Sache ist, dass die aktuelle Sperrzeit in Höchst extra verlängert wurde, um das Quertragwerk aufzulösen. Da dies nun anscheinend nicht stattgefunden hat, sind neue Sperrzeiten notwendig.

  • Die v.g. nicht erfolgreiche Ausschreibung bezüglich OLA betrifft doch den Süd 1 ?

    Korrekt, die Oberleitungsmaßnahmen in Höchst wurden zusammen mit den Tunnelbauarbeiten ausgeschrieben. Die Angebotsfrist der Ausschreibung wurde dabei mehrmals geändert. Der letzte Stand ist hier zu finden.


    Leider findet man im Netz keine Information, ob eine Vergabe erfolgt und wer diese gewonnen hat.

  • Man scheint sich ordentlich Puffer eingeplant zu haben. Die Träger sind eingehoben, die Sperrung der Straße aufgehoben und auch die Schilder und Hinweistafeln wurden heute Abend schon eingesammelt.

  • Die zuletzt oben im Beitrag #26 gezeigte Brücke wurde etwas später fertiggestellt, was wohl der Witterung am zunächst vorgesehenen Datum geschuldet war. Aber jetzt sind die Brückenträger auf die Widerlager gesetzt worden:


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    Bild: RTW GmbH/Gerauer


    Quelle