[Umfrage] Anschlüsse

  • die basieren auf den letzten 3 Jahren Daten in 95% der Fälle erreicht wurden.

    Ja aber welche Fälle? Gleicher Takt in anderen Stunden? Super-Statistik, aber dann merkst du nicht, dass es um 8 Uhr eher Verspätungen gibt als um 12 Uhr. Gleicher Wochentag, gleiche Stunde? Deutlich weniger Statistik. Und was machst du am Pfingstmontag, wo du entweder eine Statistik von 3 hast oder halt total übersiehst, dass das nicht nur ein Montagsfeiertag ist, sondern auch noch ein Vielfahrtag? (Vielleicht erinnerst du dich noch an unsere 1.-Mai-Erfahrungen von vor > 15 Jahren, wo zwischen Wiesbaden und Limburg nur ein LINT-27 fuhr, weil 'Sonntags ist ja nix los'.)

  • In Darmstadt Hbf gibt es übrigens unterschiedliche Übergangszeiten für Anschlüsse, je nach gewähltem Auskunftssystem:

    So findet die RMV-Auskunft bei einer Anfrage von Erzhausen nach Messel einen Anschluss zwischen S6 (Ankunft 26) und RB 75 (Abfahrt 31). Die DB verweist auf den Bus FM zur Minute 33...

  • Die Reisewegesuchprogramme für die Eisenbahnverbindungen werden sicherlich die

    Mindestumsteigezeiten hinterlegt haben und beim Routing benutzen.

    Fraglich sieht es da eher im städtischen Nahverkehr aus. Wenn man aus der Tram aus-

    steigt und dann längere Wartezeiten wegen der Ampelumlaufprogrammierung am

    Überweg hat braucht man bei grossen Kreuzungen und 2 Überwegen schon mal

    3-4 Min Umsteigezeit.


    Sollte man aber seperat diskutieren.

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  • Ich denke, hier werden zwei verschiedene Dinge nebenher/durcheinander diskutiert, die man trennen sollte. Ich definiere die einfach mal so:


    - Anschluss: Eine bei der Fahrplanerstellung berücksichtigte Umsteigeverbindung, die individuell geplant ist, bei der die Umsteigezeit dann für alle Fahrgastgruppen "verbindlich" sind

    - Übergang bzw. Mindestübergang: Eine Umsteigebeziehung die zufällig anfällt und dann durch eine Fahrplanauskunft gefunden wird. Hier kann theoretisch (Datengrundlage, Feature implementiert, etc.) jeder Nutzer recht genau selbst einstellen, welche (Zeit-)Bedürfnisse er hat. Dabei müssen sinnvolle Standardwerte festgelegt werden.


    Ich stelle die These auf, dass heute in einem Knoten wie Frankfurt Hbf (-> Infratruktureinschränkungen, Verspätungen, etc.) keine Anschlüsse sinnvoll geplant werden können. Alle Umsteigemöglichkeiten, die dort entstehen sind Zufallsprodukte.

  • Definitiv kürzere Umsteigezeiten - aber dann als Zusatzoption in der Suchmaske die längere, wenn wir von dem Idealfall eines integralen Taktfahrplan wie in der Schweiz ausgehen. (Wenn wir alles standardmäßig auf Rentner ausrichten sind endgültig in der Gerontokratie angekommen.)

  • Es wäre schön, wenn der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) überhaupt auf Anschlüsse planen würde. Das tut er aber nur vor seiner Haustür in Bad Homburg, Oberursel, Friedrichsdorf. Je weiter weg man ist, umso mehr werden Umsteigeverbindungen zu Zufallstreffern, ob es passt oder nicht.

    Moin,


    diese Aussage finde ich interessant. Kannst du mir konkrete Beispiele nennen?

    Aus sicherer Quelle weiß ich, dass eigentlich genau das Gegenteil der Fall ist, denn die Taktfahrten werden möglichst auf Anschluss geplant. Auch im Usinger Land wird nach Möglichkeit sichergestellt, sowohl Bus <> Bus sowie Bus <> Zug (u.a. RB15, U3).

    Der Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember hat einige bestehende Anschlüsse nichtig gemacht, das stimmt. Aber ich bin der Meinung, dass VHT gerade zu eine der wenigen LNOs gehört, die sehr viel Wert auf Anschlusssicherung legt.

  • Ich habe mal eine Frage mit 2 Antworten und jeweils einem (von vielen) Argumenten dazu erstellt. Ich gehe davon aus dass die Argumente hier zu einiger Diskussion führen werden.

    Der wichtigste Punkt fehlt – stabile Anschlüsse. Was nützen einem Anschlüssen, wenn man sie ohnehin nicht erreicht, weil die Bahn so sehr verspätet ist, dass das in der Realität nicht funktioniert. Zu mir fahren die Züge im Stundentakt, wenn man da einen verpasst wartet man sehr lange, und wehe der nächste fällt aus. Weshalb faktisch kaum jemand mit der Bahn fährt, wenn er umsteigen muss. Was fehlt ist Stabilität im Fahrplan! Und die Züge brauchen einfach zu lange, weil es massenweise nicht technisch gesicherte BÜs gibt. Fehlt nur noch der Hinweis in der Bahn: „ Während der Fahrt ist das Blumenpflücken verboten!”

  • John2: Nein es fehlt da kein weiterer Punkt. Du hast die Frage zusammen mit den Antworten nicht

    verstanden! (was mich persönlich jetzt überrascht wenn ich so den Inhalt deiner anderen - nicht

    gerade wenigen - Beiträge bedenke)



    BTW: Nur aus Neugier....im Profil steht "aus FFM" - spontan kann ich da keine ungesicherte-Bahnübergang-

    Strecke-mit-Stundentakt finden...vllt mal Profil auf neusten Stand bringen?

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  • Darkside, er meinst den BÜ am Welscher Weg, der ist nicht technisch gesichert, sondern hat vermutlich noch immer Drängelgitter. Aus dem Internet kann ich das entnehmen.


    In Darmstadt haben wir mehrere BÜ, die nicht gesichert sind.

    LUKAS Küster:)

  • BTW: Nur aus Neugier....im Profil steht "aus FFM" - spontan kann ich da keine ungesicherte-Bahnübergang-

    Strecke-mit-Stundentakt finden...vllt mal Profil auf neusten Stand bringen?

    Ursprünglich aus Frankfurt, dank Gentrifizierung mittlerweile aber in der Wetterau wohnend. Das Profil habe ich total vergessen. Der ÖPNV ist hier schlecht, selbst in Bad Nauheim (mit allen Ortsteilen ca. 35.000 Einwohner) gibt es nur eine Buslinie, die im 30 Minutentakt fährt, und diese war letztes Jahr auf 45 Minuten ausgedünnt. Die restlichen Linien fahren alle im Stundentakt. In einigen Orten fahren Linienbusse nur für den Schülerverkehr, d.h. nur 5-6 Mal am Tag.


    Die Umsteigezeiten kann man nicht beliebig verlängern, um Verspätungen abzufangen. Wenn jedesmal eine Viertelstunde gewartet werden muss, dann werden die Gesamtfahrzeiten noch deutlich schlechter als sie es ohnehin schon sind.

  • Einer ist der BÜ in der Verlängerung des Wöhlerweges auf der Strecke DA Nord Weiterstadt, der nur Drängelgitter hat.


    Und einer ist zwischen dem Bahnhof Ost und dem Bohnhof TU Lichtwiese in einem Seitenweg vom Schnampelweg. Der hat auch nur Drängelgitter, weil soweit ich weiß hat da die Odenwaldbahn eine Pfeifftafel.

    LUKAS Küster:)

  • Einer ist der BÜ in der Verlängerung des Wöhlerweges auf der Strecke DA Nord Weiterstadt, der nur Drängelgitter hat.


    Und einer ist zwischen dem Bahnhof Ost und dem Bohnhof TU Lichtwiese in einem Seitenweg vom Schnampelweg. Der hat auch nur Drängelgitter, weil soweit ich weiß hat da die Odenwaldbahn eine Pfeifftafel.

    Und? Beide Bahnübergänge sind damit nicht ungesichert. Wirf nicht mit Begriffen um Dich, die nicht zutreffen.

  • Holger, ihr verliert euch in Details. Der Punkt dieses Nebenfadens war ja, nicht technisch gesicherte BÜ würden den Bahnverkehr maßgeblich verlangsamen. Nun gilt an solchen ja vmax = 60 km/h oder langsamer, je nach Einsehbarkeit. Aber da fällt mir in der Wetterau nur am Stockheimer Lieschen jener in Gronau ein (den die DB vor fast 20 Jahren schließen wollte, aber den die Stadt Bad Vilbel nach Protesten von Anwohnenden offen halten ließ, jedoch keine technische Sicherung finanzieren wollte).

  • Nicht ganz, man kann nur *mehr* Umsteigezeit einstellen, nicht weniger.

    Und nur feste Werte. "Mindestens 10 Minuten" ist in großen Bahnhöfen sowieso Standard, in kleinen kann das +7 Minuten bedeuten. Es gibt Apps, da kann man langsame/schnelle Gehgeschwindigkeit einstellen und es wirkt sich nicht nur auf den Weg am Start und Ziel aus, sondern auch auf den Umstieg; z.B. Hamburger Verkehrsverbund. Wie viel Verspätungspuffer man haben möchte, ist natürlich noch ein anderes Thema.

    Glaubst Du einem Wörterbuch, in dem man Müll nicht trennen kann, wohl aber gu-te Freun-de?

  • Wenn man im Internet eine Strecke sucht, steht bei einigen Umsteigebahnhöfen nicht dabei, ob es dort einen Lift für gehbehinderte Menschen gibt. Vor 3 Jahren bin ich von Frankfurt nach Cottbus gefahren und sollte 1 Mal umsteigen. Wie überrascht war ich allerdings, als ich bei dem Umsteigebahnhof vor einer steilen Metalltreppe stand, die für mich sehr schwer zu bewältigen war. Es gab keinen anderen Weg zum anderen Gleis. So etwas sollte eigentlich ausgeschrieben werden.