Leider sind die neu gestrichene Wände heute mit neuen Graffiti gesprüht![]()
Petition zur Rettung des Offenbacher Hauptbahnhofs
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Die 405m langen Bahnsteige an Gleis 2 und 3 sind tatsächlich eine Verbesserung gegenüber dem vorherigen Planungsstand. Ursprünglich war eine Kürzung der Bahnsteige auf 285m in Planung. So können auch Schnellzüge anderer Anbieter halten, wie aktuell Flixtrain.
MatBahn bist du sicher, dass die neu gestrichenen Bereiche schon wieder besprüht wurden? Eben war nichts zu sehen. Entweder wurde es schon wieder übermalt oder du hast einen der Bereiche gemeint, die noch nicht gestrichen wurden. Bisher sind ja maximal 20% der Unterführung neu gestrichen.
Darüber, dass der neue Zustand wahrscheinlich nicht lange anhalten wird, mache ich mir allerdings auch keine Illusionen.
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Das Verkehrsaufkommen in Höhe von 3500 Fahrgästen wurde in den 2010er Jahren in einer Zählung ermittelt. Mittelfristig ist mit einem höheren Verkehrsaufkommen zu rechnen (vielleicht ist es sogar schon wieder höher als damals). Rein von der Entfernung her ist der Hauptbahnhof für eine fünfstellige Anzahl an Menschen in Offenbach der nächstgelegene Bahnhof, er liegt also nach wie vor zentral, sodass ein höheres Fahrgastaufkommen realistisch ist, sobald die Zugfolge verbessert wird und die Menge an Zügen wieder steigt.
Der Punkt bleibt, dass nur Regionalverkehr an ihm stattfindet, der S-Bahnverkehr findet faktisch nicht statt (nur Taktverstärker die nicht in den Citytunnel einfahren können), und der Fernverkehr ohnehin nicht. Daher ist die Attraktivität des Hauptbahnhofes eher gering. Das Grundproblem der Barrierefreiheit existiert bei jedem Regional- und Fernbahnhof, weil man sich in endlose Unsinnsdiskussionen über die Bahnsteighöhen verstrickt, und meint dass die güterverkehrsfreundliche Bahnsteighöhe von 55cm sei die glückselig machende Lösung. Dostos sind ein Alptraum was die Barrierefreiheit betrifft. Aktuell kommst Du noch nicht einmal barrierefrei zum Bahnsteig, daher will man etwas tun. Die meisten Busse fahren den Marktplatz an, an dem man Zugang zur barrierefreien S-Bahn hat (bzw. haben sollte). Von dort erreicht man den Frankfurter Hauptbahnhof. Wer fährt mit dem Bus vom Marktplatz zum Offenbacher Hauptbahnhof, wenn er dort direkt den Frankfurter Hauptbahnhof erreichen kann? Nur derjenige macht das, der dadurch eine deutliche Fahrzeitverkürzung hat! Der Bürocluster in Offenbach befindet sich wegen der schwierigen Bebauungsmöglichkeiten am Kaiserlei, sprich wer vom Osten per RB/RE kommt, muss dann mit dem Bus zum Kaiserlei fahren – sehr attraktiv. Von Westen stellt sich die Frage ohnehin nicht, da wird die S-Bahn genutzt.
Sinnvoller wäre der Neubau eines Bahnhofs in Offenbach Ost, so dass man direkt von den RB/RE-Linien in die S-Bahn umsteigen könnte. Dadurch wäre Offenbach attraktiv direkt in die S-Bahn umzusteigen, weil man nicht mehr den Bogen außen herummachen müsste bis zum Frankfurter Hauptbahnhof. Die Regionaltangente-Ost muss ohnehin über Offenbach Ost geführt werden. Wo bietet da der Hauptbahnhof einen Vorteil gegenüber einem kombinierten RB/RE/S-Bahnhof Offenbach Ost? Dazu ist der Diskussion auf Drehscheibe Online zu entnehmen, dass die Hochbahntrasse durch Offenbach saniert werden muss. 3,5km zweigleisige Tunnelröhre und ein neuer Bahnhof Offenbach Ost könnten das Problem lösen, und anschließen hätte man in der attraktiven Innenstadtlage in Offenbach Entwicklungsfläche zur Verfügung, und dieser absolut hässlich Bahndamm wäre weg.
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Wer von Osten mit RB/RE kommend zum Kaiserlei möchte steigt eher in HU Hbf in die S-Bahn
um als OF Hbf in den Bus.
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MatBahn bist du sicher, dass die neu gestrichenen Bereiche schon wieder besprüht wurden? Eben war nichts zu sehen. Entweder wurde es schon wieder übermalt oder du hast einen der Bereiche gemeint, die noch nicht gestrichen wurden. Bisher sind ja maximal 20% der Unterführung neu gestrichen.
Ja, am Sonntag waren neue Graffitis zu sehen.
Am Montag wurden auch die Wände in der Unterführung weiß gestrichen und die neuen Graffitis am Eingang wurden dann entfernt.
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Sinnvoller wäre der Neubau eines Bahnhofs in Offenbach Ost, so dass man direkt von den RB/RE-Linien in die S-Bahn umsteigen könnte. Dadurch wäre Offenbach attraktiv direkt in die S-Bahn umzusteigen, weil man nicht mehr den Bogen außen herummachen müsste bis zum Frankfurter Hauptbahnhof. Die Regionaltangente-Ost muss ohnehin über Offenbach Ost geführt werden. Wo bietet da der Hauptbahnhof einen Vorteil gegenüber einem kombinierten RB/RE/S-Bahnhof Offenbach Ost?
Ich verstehe dein Argument, dass in Offenbach Ost ein Umstieg auf die S-Bahn damit möglich wäre und dies Synergieeffekte hätte.
Für den Hauptbahnhof Offenbach spricht auf jeden Fall seine zentrale Lage. Offenbach Ost sowie die Innenstadt sind durch die vier S-Bahn-Linien gut angeschlossen. Mal angenommen, der Hauptbahnhof würde in Gänze wegfallen, wäre dies ein enormer Verlust für den ganzen Südteil der Stadt. Einige, die nah zum Bahnhof wohnen, nutzen den Hauptbahnhof aktuell nicht, das gebe ich zu. Aber das liegt vor allem daran, dass die Taktfolgen extrem ungünstig sind und es für viele im Südteil vielleicht trotzdem attraktiver ist, die regelmäßigen Verbindungen am Marktplatz zu nehmen und sich gegebenfalls nicht mal einen Fahrplan merken zu müssen. Dieser Grund wird kurz- bis mittelfristig aber entfallen, da die Kinzigtallinien künftig annähernd einen 15-Minuten-Takt fahren werden. Dies wird den Hauptbahnhof wesentlich attraktiver machen. Hinzu kommt, dass der Hauptbahnhof eine wichtige Redundanzfunktion im Falle von Störungen oder Bauarbeiten im Tunnel hat. Bei Störungen bleibt der Hauptbahnhof die einzige wirkliche Innenstadtstation, die S-Bahnen anfahren können. Für Menschen, die im Westen Offenbachs wohnen, würden die Wege vom Ostbahnhof, so es den Hauptbahnhof nicht mehr geben sollte, sehr lange bei Störungen oder Baustellen.
Bei den aktuellen Planungen zur Entwicklung des Hauptbahnhofs dürfen auch geplante Vorhaben nicht vergessen werden. So findet eine neue südmainische S-Bahn-Linie politisch Unterstützung (und wird auch im Deutschlandtaktfahrplan berücksichtigt, wenn auch die Planungen noch nicht begonnen wurden). Hinzu kommen die Planungen für einen Hessenexpress vom Hauptbahnhof zum Frankfurter Fernbahnhof (tief) sowie die Ideen einer tangentialen Straßenbahnlinie durch die Offenbacher Innenstadt, die auch am Hauptbahnhof halten soll (Machbarkeitsstudie ist fast fertig).
Gerade für Menschen, die vom Süden Offenbachs in den Süden Frankfurts oder nach Hanau wollen, ist die Verbindung über den Hauptbahnhof konkurrenzlos. Von Offenbach Ost gibt es bereits eine ähnlich gute Verbindung immerhin nach Hanau. In die Frankfurter Innenstadt ist man von dort auch schnell.
Deine Idee würde also bedeuten, dass die Umsteigesituation sich am Ostbahnhof verbessern würde. Gleichzeitig würde eine wichtige Redundanz im System verloren gehen und eine gute Verbindung für Tausende von Menschen ersatzlos wegfallen.
Eine Verlegung des Hauptbahnhofs in Richtung Ostbahnhof war ja schonmal in Diskussion. Wahrscheinlich hat es seinen Grund, dass diese Ideen verworfen wurden.
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Ich verstehe dein Argument, dass in Offenbach Ost ein Umstieg auf die S-Bahn damit möglich wäre und dies Synergieeffekte hätte.
Für den Hauptbahnhof Offenbach spricht auf jeden Fall seine zentrale Lage. Offenbach Ost sowie die Innenstadt sind durch die vier S-Bahn-Linien gut angeschlossen. Mal angenommen, der Hauptbahnhof würde in Gänze wegfallen, wäre dies ein enormer Verlust für den ganzen Südteil der Stadt. Einige, die nah zum Bahnhof wohnen, nutzen den Hauptbahnhof aktuell nicht, das gebe ich zu. Aber das liegt vor allem daran, dass die Taktfolgen extrem ungünstig sind und es für viele im Südteil vielleicht trotzdem attraktiver ist, die regelmäßigen Verbindungen am Marktplatz zu nehmen und sich gegebenfalls nicht mal einen Fahrplan merken zu müssen. Dieser Grund wird kurz- bis mittelfristig aber entfallen, da die Kinzigtallinien künftig annähernd einen 15-Minuten-Takt fahren werden. Dies wird den Hauptbahnhof wesentlich attraktiver machen. Hinzu kommt, dass der Hauptbahnhof eine wichtige Redundanzfunktion im Falle von Störungen oder Bauarbeiten im Tunnel hat. Bei Störungen bleibt der Hauptbahnhof die einzige wirkliche Innenstadtstation, die S-Bahnen anfahren können. Für Menschen, die im Westen Offenbachs wohnen, würden die Wege vom Ostbahnhof, so es den Hauptbahnhof nicht mehr geben sollte, sehr lange bei Störungen oder Baustellen.
Bei den aktuellen Planungen zur Entwicklung des Hauptbahnhofs dürfen auch geplante Vorhaben nicht vergessen werden. So findet eine neue südmainische S-Bahn-Linie politisch Unterstützung (und wird auch im Deutschlandtaktfahrplan berücksichtigt, wenn auch die Planungen noch nicht begonnen wurden). Hinzu kommen die Planungen für einen Hessenexpress vom Hauptbahnhof zum Frankfurter Fernbahnhof (tief) sowie die Ideen einer tangentialen Straßenbahnlinie durch die Offenbacher Innenstadt, die auch am Hauptbahnhof halten soll (Machbarkeitsstudie ist fast fertig).
Gerade für Menschen, die vom Süden Offenbachs in den Süden Frankfurts oder nach Hanau wollen, ist die Verbindung über den Hauptbahnhof konkurrenzlos. Von Offenbach Ost gibt es bereits eine ähnlich gute Verbindung immerhin nach Hanau. In die Frankfurter Innenstadt ist man von dort auch schnell.
Deine Idee würde also bedeuten, dass die Umsteigesituation sich am Ostbahnhof verbessern würde. Gleichzeitig würde eine wichtige Redundanz im System verloren gehen und eine gute Verbindung für Tausende von Menschen ersatzlos wegfallen.
Eine Verlegung des Hauptbahnhofs in Richtung Ostbahnhof war ja schonmal in Diskussion. Wahrscheinlich hat es seinen Grund, dass diese Ideen verworfen wurden.
Der Offenbach Hauptbahnhof als Ausweichbahnhof hat in den letzten Wochenenden während der Bauarbeiten sehr gut funktioniert. Viele Fahrgäste sind in Hauptbahnhof ein- und ausgestiegen.
Leider gibt es in den kommenden Wochen während der Totalsperrung schlechte Nachrichten:
Die S8 Richtung Wiesbaden hält nicht am Offenbach Hauptbahnhof.
Ein Umstieg ist zur vollen Stunde in Frankfurt Süd (Sobald die RE85/RB51 pünktlich sind) möglich, während zur halben Stunde ein Umstieg in Offenbach Ost vorgesehen ist.
Ein Halt in Offenbach Hauptbahnhof wäre ideal gewesen.
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Die S8 Richtung Wiesbaden hält nicht am Offenbach Hauptbahnhof.
Ja, das ist wirklich blöd gelöst, aber die aktuelle Abfahrtssituation an den Wochenenden war auch nicht immer so glücklich. Zwischen den Minuten 03. und .05 und .33 und .35 haben sich in Offenbach Hbf die S1 nach Rödermark-Ober-Roden auf Gleis 5, die S8 nach Hanau Hbf auf Gleis 4 und die S8 nach Wiesbaden Hbf auf Gleis 3 gleichzeitig getroffen und blockierten für die Fernverkehrszüge in Richtung Osten eben alle Fahrtbeziehungen, ohne auf Gegengleise ausweichen zu können. Das verursacht leider auch Chaos im Netz. Für die S-Bahnen sind aufgrund der zu niedrigen Bahnsteigkanten am Mittelbahnsteig 1/2 Halte nicht erlaubt.
In dem Zusammenhang frage ich mich, warum man im Vorfeld nicht Gleis 6 aus dem Dornröschenschlaf geweckt hat. Oberleitung ist vorhanden und das Gleis ist noch angeschlossen, aber es wird auf halber Bahnsteighöhe von einem Prellbock versperrt. Eine Verlegung und Demontage und eine Holzkonstruktion übergangsweise wie an Gleis 5 hätte da sicher schnelle Abhilfe schaffen können.
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Ein Gleis lässt sich nicht "mal so" wieder aktivieren. Um rein und raus fahren zu können
muss man das Stellwerk umbauen und mit einem Softwareupdate versehen. Und das
braucht ein paar Jahre, da das vom EBA abgenommen werden muss.
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Ja, das ist wirklich blöd gelöst, aber die aktuelle Abfahrtssituation an den Wochenenden war auch nicht immer so glücklich. Zwischen den Minuten 03. und .05 und .33 und .35 haben sich in Offenbach Hbf die S1 nach Rödermark-Ober-Roden auf Gleis 5, die S8 nach Hanau Hbf auf Gleis 4 und die S8 nach Wiesbaden Hbf auf Gleis 3 gleichzeitig getroffen und blockierten für die Fernverkehrszüge in Richtung Osten eben alle Fahrtbeziehungen, ohne auf Gegengleise ausweichen zu können. Das verursacht leider auch Chaos im Netz. Für die S-Bahnen sind aufgrund der zu niedrigen Bahnsteigkanten am Mittelbahnsteig 1/2 Halte nicht erlaubt.
Ja, der Grund dafür war einerseits, dass die DB die Fahrplanzeiten von Stadion/Offenbach Ost – wie im normalen Takt vorgesehen – einhalten wollte. Deshalb hätten die Züge mehr Standzeit in einigen der Bahnhöfe dazwischen gehabt. Dies ist im neuen Fahrplan nicht mehr der Fall, aber die DB hat sich für die einfachste Lösung entschieden.