Sobald die RB16 weiter nach Bad Homburg fährt (wann auch immer) müsste man kaum noch auf die Anschlussmöglichkeit dort achten, da die S5 ja außer Sonntag alle 15 Minuten dorthin fährt, lediglich in Friedberg muss man die Anschlüsse beachten, doch auch da würde es gerade mit den Regionalzügen, egal wie man es dreht und wendet auch nicht so super funktionieren, eine Linie/Strecke zieht immer die Schlechteste Lage.
Teilnetz Gallus: Ausschreibung 12/2032 - 12/2054
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Sobald die RB16 weiter nach Bad Homburg fährt (wann auch immer) müsste man kaum noch auf die Anschlussmöglichkeit dort achten, da die S5 ja außer Sonntag alle 15 Minuten dorthin fährt, lediglich in Friedberg muss man die Anschlüsse beachten, doch auch da würde es gerade mit den Regionalzügen, egal wie man es dreht und wendet auch nicht so super funktionieren, eine Linie/Strecke zieht immer die Schlechteste Lage.
Die S5 fährt nur bis Bad Homburg im 15-Minuten-Takt. Es wäre sinnvoll – wie auch vor dem Fahrplanwechsel – den 10/20-Minuten-Takt zwischen Bad Homburg und Friedrichsdorf wiederherzustellen, damit jeweils der Anschluss von der RB16 zur S5 und zurück im Zwischentakt erreicht werden kann.
Seit Start Taunus vor dem Fahrplanwechsel übernommen hat, waren die Anschlüsse so gut wie nie zu erreichen. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass dies – gerade weil die RB16 deutlich kürzer als die RB15 ist – künftig wieder zuverlässig möglich sein kann.
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Wie das mit dem Stärken/Schwächen der S4 zum Langzug dann funktionieren soll ist mir allerdings ein Rätsel.
Nach aktuellem Stand ist es wieder geplant, die S4 mit Br423 als Vollzug fahren zu lassen, also wie vor dem Fahrplanwechsel letztes Jahr. Ob das sinnvoll ist, wäre eine andere Frage..
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Wenn die RTW fährt könnte das Entlastung auf S3/4 zur HVZ bringen.
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Dies widerspricht aber klar den Ausschreibenbedingungen, dort werden Langzüge und Neufahrzeuge verlangt. Ich bezweifle, dass die 423er so lange (2050+) durchhalten werden.
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Laut einem Bericht der FNP prüft die HLB ein Gebot für die Ausschreibung des Teilnetzes Gallus abzugeben. Schon für den noch laufenden Verkehrsvertrag hatte die HLB laut dem Bericht ein Angebot abgegeben und war nur sehr, sehr knapp gescheitert.
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Da am 15.10..2025 der Antrag zum Verhandlungsverfahren eingegangen sein musste, bestätigt der Artikel zumindest das man an diesem Verfahren teilnimmt.
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Die HLB hat sich auf den Betrieb auf dem Gallusnetz nach 2033-2055 beworben, wie die FNP mitteilt:
Friedberg/Wölfersheim – Die Hessische Landesbahn (HLB) bewirbt sich um die S-Bahnstrecke 6 von Friedberg nach Frankfurt-Süd. Das teilten HLB-Geschäftsführer Veit Salzmann und der Technische Geschäftsführer Tobias Beckers im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz mit. Die Unterlagen wurden vergangene Woche beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) eingereicht.
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Interessant finde ich in diesem Artikel die genannte Linienzuordnung:
ZitatDie S6 würde zwischen Friedberg und Frankfurt-Süd fahren (bislang Weiterfahrt bis Darmstadt), die S5 zwischen Usingen über Friedrichsdorf und Hauptbahnhof nach Hanau rollen. Die S4 soll ab 2033 wie gewohnt in Kronberg beginnen, jedoch erst in Langen enden, die S3 hätte als Endhaltepunkte Bad Soden und Darmstadt Hauptbahnhof.
Und kein Wort darüber, dass bei der Elektrifizierung der Taunusbahn seit Monaten im äußeren Anschein absolut nichts passiert und die Nordmainische S-Bahn gerade erst anläuft (in Sachen Umbau). Da stellt sich schon die Frage, ob diese Linienzuordnung vielleicht nur eine lang veraltete Information ist.
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Es wurde schon öfter kommuniziert, dass S3 und S4 perspektivisch wieder nach Darmstadt/Langen fahren sollen.
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Es wurde schon öfter kommuniziert, dass S3 und S4 perspektivisch wieder nach Darmstadt/Langen fahren sollen.
Ja, und es wurde noch Dies kommuniziert und Jenes... aber eine brauchbare, belastbare und aktuelle Quelle (also nichts, was sich nicht auf irgendwas Früheres bezieht oder ein "Äh..." mit drin hat) ist hier bislang nicht aufgetaucht.
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Ja, und es wurde noch Dies kommuniziert und Jenes... aber eine brauchbare, belastbare und aktuelle Quelle (also nichts, was sich nicht auf irgendwas Früheres bezieht oder ein "Äh..." mit drin hat) ist hier bislang nicht aufgetaucht.
Das stimmt nicht ganz. Die Information stand in den öffentlich zugänglichen Unterlagen zum Aufruf zum Teilnahme an der Ausschreibung und hat damals hier schon für Diskussionen gesorgt.
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Das stimmt nicht ganz. Die Information stand in den öffentlich zugänglichen Unterlagen zum Aufruf zum Teilnahme an der Ausschreibung und hat damals hier schon für Diskussionen gesorgt.
Ich habe ja nicht gesagt, dass es keine Informationen gab - sondern, dass es zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedliche Informationen gab, je nachdem, wo sie herkamen (Ausschreibung, Nordmainische, Taunusbahn, Bedarfspläne...), und mit unterschiedlicher Zuverlässigkeit.
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Es wurde schon öfter kommuniziert, dass S3 und S4 perspektivisch wieder nach Darmstadt/Langen fahren sollen.
Ich fände es dumm, wenn die S3 und S4 wieder nach Darmstadt und Langen fahren würden, da man von Bad Soden zukünftig sowieso mit der RTW Richtung Dreieich kommt und die meisten Leute aus Frankfurt sowieso den Regionalzug nehmen.
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Ich fände es dumm, wenn die S3 und S4 wieder nach Darmstadt und Langen fahren würden, da man von Bad Soden zukünftig sowieso mit der RTW Richtung Dreieich kommt und die meisten Leute aus Frankfurt sowieso den Regionalzug nehmen.
Bei solch einem Tausch (bzw. hier Rücktausch) wird es immer Gewinner und Verlierer geben.
Dass die meisten Leute, die Frankfurt Hbf - Langen/Darmstadt fahren, dafür nicht die S-Bahn nutzen, hat auf diesen Tausch allerdings keinerlei Auswirkungen. Zwischen Frankfurt West und Darmstadt ändert sich lediglich die Liniennummer einer Linie, die sie ja deiner Aussage nach ohnehin nicht nutzen.
Auch für Fahrgäste, die mit der S-Bahn aus Frankfurt Richtung Langen/Darmstadt fahren, entweder weil sie in der Innenstadt/Sachsenhausen einsteigen oder an einem der vielen Unterwegshalte der S-Bahn dann später aussteigen, ändert sich außer der Liniennummer nichts. Ebenso wenig für die Fahrgäste, die südlich von Frankfurt einsteigen, der Takt bleibt ja gleich.
Positiv betroffen sind die Fahrgäste, die von Bad Soden bzw. Kronberg bis Rödelheim einsteigen und weiter als Frankfurt Süd fahren, negativ betroffen sind jene, die von Friedberg bis Ginnheim einsteigen und weiter als Frankfurt Süd fahren.
Solche gibt es sicherlich, aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass diese einen Großteil der Fahrgäste ausmachen. Ebenso betrifft es nicht alle Fahrgäste auf diesen Relationen, da (Einzelleistungen ausgenommen) ohnehin keine umstiegsfreie Fahrt mit Beginn zwischen Friedberg und Okarben und Ende zwischen Egelsbach und Darmstadt (oder andersherum) möglich ist.
Dazu kommt, dass man im Gegenteil zur S3 und S4 von 2 der wichtigsten Halte auch mit dem Regionalverkehr nach Frankfurt kommt. Das reduziert für einige Fahrgäste, die in Friedberg oder Bad Vilbel sonst in die S6 eingestiegen wären, die negativen Auswirkungen, da immerhin die zusätzlich erforderliche Umsteigezeit wieder ausgeglichen wird.
Es als "dumm" zu bezeichnen, obwohl es nur einen Bruchteil der Fahrgäste betrifft, sowohl positiv als auch negativ, halte ich jedenfalls für übertrieben.
Vor dem Linientausch, als die S3/4 bereits nach Darmstadt/Langen gefahren sind, waren auch die Wendezeiten und somit die auf die Folgeleistung übertragenen Verspätungen nicht so schlimm. Mit den getauschen Ästen haben insbesondere S3 und S6 an beiden Enden abartig kurze Wendezeiten, was zu vielen Teilausfällen (Niederhöchstadt - Bad Soden, Frankfurt Süd - Langen und Bad Vilbel - Groß Karben) führt. Hier würde ein Rücktausch wahrscheinlich zu einer deutlichen Verbesserung führen, was dann auch deutlich mehr Fahrgäste positiv betreffen würde.
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Hallo.
Ich mische mich vorsichtig in die Diskussion ein:
Gibt es aktuell Fahrgastzählungen über Umsteiger Bad Soden/ Kronberg --> Langen / Darmstadt und umgekehrt, um vor allem in der SVZ entsprechende Fahrgastströme zu ermitteln?
Nicht nur Wendezeiten entscheiden über Fahrzeugeinsätze.
Grüße ins Forum
Helmut
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Es gibt seit Jahren kontinuierlich Zählungen und Befragungen (u.a. über Fahrtverlauf inkl. Umstiege) auf allen Linien der S-Bahn Rhein-Main, durchgeführt von Ipsos Bahnreisenforschung. Deren Ergebnisse sind mir allerdings nicht bekannt und liegen vermutlich nur den jeweiligen zuständigen Stellen intern vor.
Wendezeiten allein entscheiden definitiv nicht über Linienführung, da stimme ich zu, allerdings wird die Fahrplanerstellung durchaus ein Faktor sein, insbesondere dann, wenn die Änderung, die damit rückgängig gemacht wird, sich als extrem verspätungsanfällig herausgestellt hat.
Andersherum stellt sich natürlich auch die Frage, wie die Fahrgastströme Friedberg - Langen und Groß Karben - Darmstadt aussehen. Idealerweise hat man bei dieser Entscheidung beides ausreichend berücksichtigt, würde ich zumindest mal hoffen. Informationen, die dies bestätigen oder widerlegen, liegen mir jedenfalls nicht vor, falls hierzu tatsächlich irgendwo Statistiken verfügbar sind, fände ich es durchaus interessant, mir das mal anzuschauen.
Es gibt natürlich auch weitere Faktoren, wie benötigte Fahrzeuganzahl und deren Disposition, sowie auch die Disposition vom Personal, und bestimmt noch mehr, was mir nicht spontan in den Sinn kommt.
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Es gibt natürlich auch weitere Faktoren, wie benötigte Fahrzeuganzahl und deren Disposition, sowie auch die Disposition vom Personal, und bestimmt noch mehr, was mir nicht spontan in den Sinn kommt.
...ob eine Linie dann im Mischverkehr fährt oder ganz auf eigenen Gleisen, wegen Eintrag von Verspätungen. Wurde zumindest mal genannt.
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Für die Kundenfreundlichkeit und -kommunikation ist es auch besser, wenn nur die S3 nach DA fährt (und die S4 in Langen endet) und nicht jede zweite S6. Das dürfte jedoch vermutlich bei den ganzen anderen Einflüssen eine untergeordnete Rolle bei der Entscheidung spielen. Und nach Friedberg/Groß-Karben bleibt es ja ohnehin gleich.
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Mischverkehr ist ein guter Punkt, ja, zumal sich Verspätungen von ein paar Minuten durch ebendiesen dann auf den eingleisigen Abschnitten zwischen Langen und Darmstadt schnell auf den Gegenzug übertragen. Entweder wird der Gegenzug verspätet, weil er warten muss, oder der ursprüngliche Zug noch weiter, weil die Kreuzung nach Langen verschoben wird, wodurch dann aufgrund der kaum vorhandenen Wendezeit die Folgeleistung ebenfalls wieder mit Verspätung abfährt.
Und der Nordast der S6 mit größerem Anteil an Mischverkehr und häufiger Verspätung dadurch, dass er in Friedberg oft planmäßig 2-3 Minuten nach einem Regionalzug abfährt, wird durch die grandiose Wendezeit von 7 Minuten in Langen - der kürzesten im gesamten Netz - seine Verspätung auch so schnell nicht wieder los. Daher kommen ja die vielen vorzeitigen Wenden in Frankfurt Süd und somit verärgerte Fahrgäste, die gerne weiter Richtung Langen gefahren werden. Für diese wäre die Umstellung auf die kürzere und rein auf eigenem Netz fahrende S4 natürlich auch eine deutliche Verbesserung.