Teilnetz Gallus: Ausschreibung 12/2032 - 12/2054

  • Vorher gab es auch öfter Wenden in Niederhöchstadt auf der S3 (*), da die Strecke nach Darmstadt ab Langen

    eingleisig ist und sich da Verspätungen verschleppen. Dafür ist es sehr selten vorgekommen dass die S4

    vorzeitig in F Süd gewendet wurde, was zur HVZ jetzt nicht so toll ist wegen der vielen Pendler die an der

    Strecke wohnen.

    Auf dem Nordast S6 gibt es etwas Fahrzeitpuffer (an/ab Bad Vilbel betrachten)

    Was aktuell fehlt ist eine Wendemöglichkeit in F Hbf Tunnel für Fahrten die von Westen/Norden kommen.

    Gäbe es die so könnte man dort verspätete S3en wenden und man hätte keine Ausfälle nach Bad Soden.

    Der S3 gegenüber anderen verspäteten Zügen im Tunnel eine höher priorisierte Trasse zu geben brächte

    auch nur Nachteile auf anderen Linien, da nicht nur in Langen, Gross Karben die Wendezeit kurz ist sondern

    auch in Dietzenbach und Niedernhausen - und nach Hanau ist es auch eingleisig was nicht gut bei zusätzlichen

    Verspätungen auf S8/9 ist.


    (*) ich wüsste gerne mal ob die Quote heute höher ist als früher oder gleich - mein Bauchgefühl: kaum Unterschied

    bis geringer Rückgang.

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  • Ja, die Eingleisigkeit dort ist unabhängig von der dort verkehrenden Linie ein Problem. Ich halte es für ein Unding, Hauptstrecken in Metropolregionen (teilweise) eingleisig zu bauen. Man sieht ja, was dabei rauskommt.

    Ich glaube dir, dass die S3 so oder so öfter mal in Niederhöchstadt wendet. Die (teilweise) der Eingleisigkeit geschuldeten vorzeitigen Wenden sind aktuell ja aber nicht die in Niederhöchstadt, sondern die in Bad Vilbel. Ich kann hier auch nur Bauchgefühl anwenden, aber ich bemerke öfter Wenden in Bad Vilbel als ich jene in Niederhöchstadt in Erinnerung habe. Allerdings kann man durchaus auch argumentieren, dass man dort ja nur 15 Minuten warten muss, in Niederhöchstadt 30 (natürlich abzgl. der jeweiligen Verspätung und unter der Annahme, der nächste Zug ist pünktlich).


    Wenn ich mich richtig an die Ausschreibungsunterlagen erinnere, soll in Darmstadt dann allerdings überschlagen gewendet werden, was einer Wendezeit von 39 Minuten entspricht. So lassen sich Verspätungen immerhin leichter ausgleichen, und wenn der verspätete Zug derjenige ist, der warten muss (ab etwa +4), dann überträgt er diese Verspätung nicht mehr auf die Folgeleistung.

    Auch die Erhöhung der Wendezeit in Bad Soden von 7 auf 11 Minuten wird sich wahrscheinlich positiv auf die Ausfallquote auswirken, ebenso die Erhöhung in Kronberg von 13 auf 17 Minuten. In Bad Soden sind das dann 4 Minuten mehr Wendezeit als derzeit in Groß Karben, dazu gibt es keinen Mischverkehr, allgemein also bessere Chancen auf eine pünktliche Fahrt nach Darmstadt.

    Die S3 und S4 mit den in den Ausschreibungsunterlagen vorgegebenen Fahrzeiten haben auch ordentlich Fahrzeitreserve, mehr als nach aktuellem Fahrplan, nur ist sie dort mehr verteilt im Gegensatz zur S6, die aktuell (zusätzlich zur Haltezeit für den Fahrgastwechsel) 2 Minuten Puffer in Bad Vilbel hat. Somit kann die Reserve im Falle einer pünktlichen Fahrt zum Energiesparen genutzt werden, statt einfach 2 Minuten länger zu stehen.

    Also, der Vergleich: aktuelle Wendezeiten auf der "Darmstädter Linie" sind 9 Minuten in Darmstadt und 7("+2") in Groß Karben, künftig dann 39 in Darmstadt und 11 in Bad Soden.


    Der S3 eine priorisierte Trasse im Tunnel zu geben wäre allerdings Quatsch, das ist richtig. S1 (11min in Wiesbaden, in der HVZ 10min + Rangiertätigkeiten in Ober Roden) und S2 (9min und 7min) haben ebenfalls Probleme mit den Wendezeiten und die S8/S9 ja die Eingleisigkeit.

  • Die Eingleisigkeit (zumindest Langen - Darmstadt) ist ja bekannter- und schon oft genanntermaßen auf die ehemalige 20/40-Taktung zurückzuführen, in der das weniger ein Problem geworden wäre.

    Jakkeline, nich den Marzel mit die Schüppe auf'n Kopp kloppen!
    ________ _ _ _ _ _ _


    Freundliche Grüße!

  • Ich durchwühle jetzt nicht die Ausschreibungsunterlagen - ich schaue mir nur den Fahrplan an den die S3

    hatte als die nach Darmstadt verlief - ich wüsste nicht wo da mehr Reserven für den Fahrtverlauf herkommen

    sollen wenn man nicht im Gegenzug die Wendezeit senkt (spätere Ankuft, frühere Abfahrt).

    Höhere Geschwindigkeiten sind an der Strecke nicht zu erwarten.


    Einzig wo was möglich wäre sind frühere Einschaltpunkte für Bahnübergänge um steilere Bremskurven

    für den Halt an den vor diesen liegenden Bahnsteigen zu ermöglichen (über 85 km/h an Stellen zu fahren

    wo die Überwachung auf 85 km/h erfolgt)

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  • Ich durchwühle jetzt nicht die Ausschreibungsunterlagen - ich schaue mir nur den Fahrplan an den die S3

    hatte als die nach Darmstadt verlief - ich wüsste nicht wo da mehr Reserven für den Fahrtverlauf herkommen

    sollen wenn man nicht im Gegenzug die Wendezeit senkt (spätere Ankuft, frühere Abfahrt).

    Keine Sorge, ich durchwühle sie gerne.

    S3: Zwischen Bad Soden und Frankfurt West (also grob gesagt "bis zum Erreichen der (Gallus-)Stammstrecke") 20 statt bisher 18 Minuten Fahrzeit

    S4: Zwischen Kronberg und Frankfurt West 17 statt bisher 15 Minuten Fahrzeit

    Diese höhere Reserve ist zusätzlich zur jeweils um 4 Minuten verlängerten Wendezeit. So können eventuelle Verspätungen besser ausgeglichen und vorzeitige Wenden in Niederhöchstadt vermieden werden.


    Änderungen an Bahnübergängen bezweifle ich, der in Buchschlag wird meines Wissens nach manuell bedient, und vor dem in Erzhausen (Richtung Darmstadt) fährt man aus technischen Gründen grundsätzlich immer auf "Halt erwarten".

    Der Fdl Niederhöchstadt bedient seine BÜ auch selbst. Nach Schwalbach Nord (Richtung Niederhöchstadt) fährt man zwar auch in der Regel auf "Halt erwarten", das ist allerdings aufgrund des geringen Abstands zum Halt davor und der niedrigen Streckengeschwindigkeit irrelevant. Ebenso würde man aufgrund der Ankündigung für 70 km/h auch bei Fahrtstellung eine Beeinflussung erhalten.

  • Keine Sorge, ich durchwühle sie gerne.

    S3: Zwischen Bad Soden und Frankfurt West (also grob gesagt "bis zum Erreichen der (Gallus-)Stammstrecke") 20 statt bisher 18 Minuten Fahrzeit

    S4: Zwischen Kronberg und Frankfurt West 17 statt bisher 15 Minuten Fahrzeit

    Diese höhere Reserve ist zusätzlich zur jeweils um 4 Minuten verlängerten Wendezeit. So können eventuelle Verspätungen besser ausgeglichen und vorzeitige Wenden in Niederhöchstadt vermieden werden.

    Blöde Frage, wo kommt denn diese Reserve von jeweils 6 Minuten her?

    Gibt es dann einen zusätzlichen Umlauf pro Linie?

  • Die Abfahrt in Bad Soden war bis Umstellung 20/50 - F West 40/10 -> die 20 min waren schon damals.

    (heute 11/41 -> 30/00 sind 19 min....nur eine weniger)

    Zweck war es zeitig genug in Niederhöchstadt zu sein damit für die Fahrt Richtung Bad Soden die

    Strecke frei ist. Ab Niederhöchstadt hat sich nichts geändert (29/59 -> 40/10 vs 19/49 -> 30/00)



    Buchschlag hat ebenso wie Erzhausen ein Einschaltkontakt und der Fahrdienstleiter kontrolliert nach

    dem Schliessen ob dieser frei ist und drückt dann die Freigabe. Läuft der früher so gibts auch früher

    die Freigabe und damit freie Fahrt (die Überwachung auf 65 km/h liegt auch an eienr Stelle wo man

    eigentlich noch schneller fahren könnte - in Erzhausen wird gerne noch bei 1+ Sekunde 'rot' in den

    Bahnübergang gefahren - kann man sehr schön beobachten wenn man da mal eine zeitlang be-

    obachtet oder halt öfter mal mit PKW vorbeikommt ;) - dürfte an anderen Bahnübergängen ähnlich

    sein)

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  • Blöde Frage, wo kommt denn diese Reserve von jeweils 6 Minuten her?

    Gibt es dann einen zusätzlichen Umlauf pro Linie?

    Am anderen Ende haben die Linien ja dann ein anderes Ziel, somit längere Fahrzeit und sich anders ergebende Wendezeiten. Auch die S6 gewinnt ordentlich an Wendezeit (17 statt bisher 7 Minuten in Groß Karben, 22 statt bisher 12 Minuten in Friedberg)

    S3: 6 statt bisher 3 Umläufe (sechster Umlauf aufgrund der überschlagenen Wende in Darmstadt, bei der bisherigen 9min-Wende wären es 5 Umläufe)

    S4: 4 statt bisher 3 Umläufe

    S6 Nord / dann Grundtakt: gleiche Anzahl (5 Umläufe)

    S6 Süd / dann Zwischentakt: 4 statt bisher 5 Umläufe


    Die Abfahrt in Bad Soden war bis Umstellung 20/50 - F West 40/10 -> die 20 min waren schon damals.

    (heute 11/41 -> 30/00 sind 19 min....nur eine weniger)

    Die Abfahrt gemäß Fahrplantabelle der Ausschreibungsunterlagen ist für F-West zur Minute 41/11, nicht 40/10, somit 2 Minuten. Wegen sowas habe ich mir ja extra die Mühe gemacht, die Unterlagen zu durchstöbern, statt die veralteten Zahlen von vor dem Tausch zu nutzen. Die zweite Minute Reserve ist übrigens bei Rödelheim.

    Buchschlag hat ebenso wie Erzhausen ein Einschaltkontakt und der Fahrdienstleiter kontrolliert nach

    dem Schliessen ob dieser frei ist und drückt dann die Freigabe.

    Ich danke dir für die Ergänzung. Allerdings fährt man vor Erzhausen von Langen kommend immer auf "Halt erwarten", egal, wie früh man den Kontakt hinlegt bzw. das Schließen des BÜ freigegeben wird. Ich bezweifle, dass die Hintergründe dafür öffentlich bekannt sind, hat jedenfalls nichts mit dem BÜ direkt zu tun.

  • Was man bei den Minutenangaben nicht sieht ist die auf 10 Sekunden genaue Abfahrtszeit mit der

    gearbeitet wird. Ich gehe davon aus dass in F Hbf trotzdem nicht erst um 18/48 sondern auch 17/47

    abgefahren wird - dort ist die Minuten dann wieder weg.

    (bzw an in DA Hbf 26/56)

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  • S3: 6 statt bisher 3 Umläufe (sechster Umlauf aufgrund der überschlagenen Wende in Darmstadt, bei der bisherigen 9min-Wende wären es 5 Umläufe)

    S4: 4 statt bisher 3 Umläufe

    Also sollen die S3+S4 exakt den Fahrplan bekommen den sie bis Dezember 2024 hatten?

    Oder sind hier auch Verschiebungen der Zeitlagen geplant?

  • Im Nachbarforum DSO gibt es die Info bzw. das Gerücht, dass wohl die DB Regio die Ausschreibung gewonnen habe. Quellen werden dort aber -nicht- benannt.

    Das ist mir Gestern & Heute auch zu Ohren gekommen.


    Aber abwarten bis es offiziel ist

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