Die Presseinformation zum Fahrplanwechsel 2026 enthält auch eine Vorschau auf den Fahrplanwechsel 2027:
Alles anzeigenUnd wie geht‘s weiter? Das erwartet Frankfurt zum Fahrplanwechsel 2026/2027
Nach dem Fahrplanwechsel ist vor dem Fahrplanwechsel. Im Dezember 2026 werden weitere Veränderungen vorgenommen. Damit reagiert traffiQ auf veränderte Rahmenbedingungen, Entwicklungen in Baugebieten oder bei Gewerbeansiedlungen und natürlich geändertes Nutzerverhalten. Bereits jetzt zeichnen sich Maßnahmen ab, die für die Planung im nächsten Jahr schon einmal benannt werden können.
Durch die Inbetriebnahme des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen werden bereits jetzt neue Angebote zur Erreichbarkeit des Flughafens geschaffen. Absehbar ist, dass es auch im Dezember nächsten Jahres rund um den Flughafen Veränderungen geben wird. Dies betrifft sowohl die Linienführungen innerhalb Gateway Gardens als auch neue Direktverbindungen u.a. zwischen dem Flughafen und den Stadtteilen Griesheim und Schwanheim durch Änderungen auf den Linien X53, 52 und 62. Besonders die Schwanheimerinnen und Schwanheimer werden hiervon profitieren, da sie ab Dezember 2026 den Flughafen direkt und schnell erreichen können.
Eine weitere Veränderung zeichnet sich bereits jetzt in Bergen-Enkheim ab; so sollen die Linienwege der Regionalbuslinie 551 und der Buslinien 40 und 42 im Stadtteil neu geordnet werden; der 42er soll künftig auch das Neubaugebiet Leuchte besser erschließen. Für diese Variante hatte sich auch der Ortsbeirat 16 ausgesprochen, dem die Planungsalternativen im März 2025 vorgestellt wurden. Durch die Neuordnung soll das Ziel einer verbesserten Betriebsqualität und einer nachvollziehbareren Netzstruktur verfolgt werden.
Weiterhin ist vorgesehen, den langehegten Wunsch der Anlieger umzusetzen, ein bislang nicht erschlossenes Gebiet in Niederrad – zunächst im Testbetrieb – anzufahren: den so genannten Poloplatz im Stadtwald. Ab Dezember 2026 soll die neue Quartierbuslinie 85 u.a. die Senioreneinrichtung und das Bildungszentrum im Stadtwald direkt mit der S-Bahnstation Niederrad verbinden. Bisher war dies aufgrund der beengten Straßenverhältnisse nicht möglich. Nachdem es die Baustellensituation erlaubt, soll ab Dezember 2026 ein zweijähriger Testbetrieb Erkenntnisse über die Nutzung der Buslinie schaffen. Wolfgang Siefert sagt hierzu: „Wir haben lange Zeit alle Möglichkeiten ausführlich geprüft, auch im Austausch mit den Anlieger:innen vor Ort. Umso mehr freue ich mich, dass diese Arbeit Früchte trägt und sich durch den Fortschritt der Arbeiten der Deutschen Bahn nun planerische Möglichkeiten für uns ergeben, um auch das Gebiet am Poloplatz noch besser durch den ÖPNV zu erschließen.“