Bayern führt einheitliches Landesdesign für Regionalzüge ein

  • Ich habe bewusst nicht alle historischen Farbgebungen aufgezählt sondern wollte eigentlich auf das Konzept "Produktfarben" hinaus. Das es damals natürlich aufgrund von diversen Umständen nicht immer gleich umzusetzen war ist klar.

    Aber diejenigen Farben, die du aufzählst, waren eben *nicht* die Produktfarben.

  • Ich kann deinem Beitrag leider nicht entnehmen ob du gegen, für oder neutral gegenüber deutschlandweit einheitlichen "Produktfarben" stehst.


    Ein Gegenargument, was du genannt hast, ist (wenn ich es richtig interpretier) aus Sicht von Eisenbahnfans das dann "alles langweilig" aussieht.

    Dazu kann ich nur sagen muss es den spannend aussehen? Die Bahn bzw die Eisenbahn ist ein geschlossenes Netz und sollte auch für Fahrgäste so gestaltet sein. Der Mehrwert von einheitlichen "Produktfarben" ist doch die Übersichtlichkeit für den Kunden und die Flexibilität für die Bahnunternehmen.

    Auch Kosten könnten dadurch gesenkt werden.

    Das was die TraffIQ in Frankfurt "im Kleinen" macht, z.B. von allen Busunternehmen das subaru-vista-blue zu fordern, geht auch "im großem" bei der Bahn. Voraussetzung wäre natürlich eine bundesweite ATO oder halt eine Bundesbahn.

  • Ich kann deinem Beitrag leider nicht entnehmen ob du gegen, für oder neutral gegenüber deutschlandweit einheitlichen "Produktfarben" stehst.

    Entnimm meinem Beitrag bitte vor allem, dass ich ablehne, über Produktfarben zu diskutieren, wenn nicht klar ist, was damit gemeint ist. Und entnimm diesem dann bitte, dass ich mich darüber beömmel, wie jemand eine Vereinheitlichung von Fahrzeugfarben (gegenüber dem heutigen Zustand) ablehnt, weil sie nicht die große Lösung bietet und gleichzeitig eine viel, viel kleinere Vereinheitlichung als vorbildlich ansieht.


    Und das halt alles vor dem Hintergrund einer völlig verklärten und verzerrten Erinnerung an die Gute Alte Zeit™.

  • Entnimm meinem Beitrag bitte vor allem, dass ich ablehne, über Produktfarben zu diskutieren, wenn nicht klar ist, was damit gemeint ist. Und entnimm diesem dann bitte, dass ich mich darüber beömmel, wie jemand eine Vereinheitlichung von Fahrzeugfarben (gegenüber dem heutigen Zustand) ablehnt, weil sie nicht die große Lösung bietet und gleichzeitig eine viel, viel kleinere Vereinheitlichung als vorbildlich ansieht.


    Und das halt alles vor dem Hintergrund einer völlig verklärten und verzerrten Erinnerung an die Gute Alte Zeit™.

    Ich meine mit einer deutschlandweiten Vereinheitlichung der Produktfarben folgendes:

    • Fernverkehr eine Farbe

    • Regionalverkehr eine Farbe

    • S-Bahnen einheitliches Farbkleid


    Welche Farben, Design oder was auch immer zum Einsatz kommt ist erstmal zweitrangig.


    Mir fallen keine Nachteile ein (bis auf einen längeren Umrüstungszeitraum usw). Aber davon abgesehen.

  • Wie gesagt, gerade im Hinblick auf das Deutschland-Ticket sollte es den Fahrgästen mit der Erkennung von S- und Regionalbahnen deutschlandweit einfach gemacht werden.

    Dann dürfte es auch keine unterschiedlichen Anbieter mehr geben. FlixTrain ist nun einmal keine DB AG, und die werden sich farblich nie an ein Einheitsschema anpassen, weil sie dann als Anbieter unsichtbar werden würden.

  • Was bringt dir die Unterscheidbarkeit von S-Bahn und Regionalbahn? Was bringt dir die Einheitlichkeit der S-Bahn München mit der in Hamburg? Müssen die U-Bahnen in beiden Städten auch angeglichen werden?

    Wie gesagt, gerade im Hinblick auf das Deutschland-Ticket sollte es den Fahrgästen mit der Erkennung von S- und Regionalbahnen deutschlandweit einfach gemacht werden.

    Und dann darfst du am Ende doch an manchen Stellen in den weißen Zug mit dem roten Strich einsteigen und an anderen nicht.

    Mir fallen keine Nachteile ein

    One-size-fits-all passt halt am Ende allen nicht so richtig, und es ist letztlich einfach eine Regel, die du gerne hättest und für die du kein Argument lieferst, das nicht bereits entkräftet wurde. Wie schon angedeutet alles vor dem Hintergrund, dass wir hier über eine Vereinheitlichung diskutieren, die dir dann aber doch wieder nicht passt.

  • Wow, die Diskussion über die Farben ist echt spannend... Letztlich ist doch an allem die Politik oder der Bürger Schuld, dass es so viele private EVU's gibt (warum macht man nicht alle Privat und trennt endlich Netz (staatlich) und EVU's (privat)?) die auch noch durch die Ausschreibungen in Konkurrenz treten. Die am Ende günstigste Variante wird gewählt und dann beschwert man sich über alles und jenes, auch über die Farbe der Fahrzeuge, dabei gibt es doch genügend Beispiele, wo die Vergabe nur die Bereederung der gestellten Fahrzeuge umfasst - Beispiel in Hessen das Taunusnetz mit Fahrzeugen der Fahma an DB Start - oh Schreck, da fährt DB nicht mal im DB-Regio Rot durch die Gegend. Und wenn demnächst in Frankfurt die S-Teilnetze! ausgeschrieben werden, kann das einheitliche S-Bahn Design auch ganz schnell Geschichte sein... Und ja, bei dieser Kleinteiligkeit der Ausschreibung ist es schlimmer als zur Kleinstaaterei in Deutschland, aber die Aufgabenträger im Nah- und Regionalverkehr sind nun mal Ländersachen... Macht sich leider nicht nur bei den Farben, sondern auch in den Fahrplänen - zumindest Länderübergreifend bemerkbar, wenn auf der einen Seite der "Grenze" ein Stundentakt bestellt wir, auf der anderen Seite aber man einen 30-Minuten Takt bestellt/bestellen will... Vieles ist sicher besser geworden seit der Bahnreform, andere Ding haben sich aber auch deutlich verschlechtert.Auch der Tarifjungle in Deutschland ist doch schlimmer als je zuvor. Schaut man zu den Nachbarn in die Schweiz, wo es auch sehr viele Privatbahnen gibt, gibt es - von Bergbahnen mal abgesehen - ein Ticket(Preis) für alle Züge und dies trotz unterschiedlicher EVU's und Farben der Züge. Selbst der ICE der DB darf - wenn er denn mal pünktlich ist und in die Schweiz über Basel hinaus fährt - ohne ICE-Zuschlag benutzt werden, genauso wie der Railjet der ÖBB oder der TGV der SNCF... Bei solch einem Preissystem spielt dann auch die Farbe der Fahrzeuge eine deutlich untergeordnete Rolle und darf sehr wohl die Regionale Verbundenheit demonstrieren...

  • Auch der Tarifjungle in Deutschland ist doch schlimmer als je zuvor.

    Mit Verlaub, aber das ist hanebüchener Unfug. "Früher" musste ich mir ein Einzelticket für die Heag ziehen, um damit an den Bahnhof zu fahren, dann eine Bahnfahrkarte nach Mainz (wahlweise mit zusätzlichem Interregio-Zuschlag, weil Bahnstrecke unter 50 km) und dann dort wieder ein Einzelticket der Stadtwerke Mainz. Nur als ein Beispiel von vielen, warum es früher nicht besser war.


    Auch der Verweis auf die Schweiz ist Käse. Die haben dort die gleiche Tarifstruktur wie wir. Innerhalb der Verkehrsverbünde gilt der Verbundtarif, ansonsten der Bahntarif. Der einzige Unterschied besteht darin, dass tariflich nicht zwischen Fern- und Nahverkehr unterschieden wird. Und das kannst Du Deutschland nicht vorwerfen, dass es hier anders ist, zumindest nicht im Zusammenhang mit "schlimmer als je zuvor". Auch zu Bundesbahnzeiten war der Fernverkehr nicht mit Nahverkehrs- oder Verbundtickets nutzbar. Da hat sich gegenüber früher also nichts geändert.


    Und über die früher notwendigen Tariftricksereien - ich kaufe mir mit Bahncard ein Ticket Mainz-Reinheim, weil das die erste Station über 50 km ist und noch immer günstiger als Mainz-Darmstadt plus Interregio-Zuschlag - oder ich kaufe mir mit Bahncard eine ICE-Fahrkarte Nürnberg-Würzburg, weil die günstiger ist als eine normale Fahrkarte Nürnberg-Würzburg plus IC-Zuschlag - brauchen wir gar nicht zu reden.

  • Also mich erinnert das Ganze an das Marketing-Sprech von Automobilfirmen. Die rufen alle 5 Jahre ein neues "einheitliches" Markedesign aus und schaffen es in den Folgejahren nicht, die ganze Modellpalette zu vereinheitlichen bis dann das nächste neue "einheitliche" Design vorgestellt wird.


    Es wird also in Zukunft bunter auf den Gleisen zugehen anstatt einheitlicher.


    Und für Reisende in regionalgrenznahen Gebieten könnte sich dann aus der Farbgebung der Züge erschließen, in welche Richtung der Zug fährt.

  • Wissend, das wir hier über verschiedene Summen reden, aber das Geld für immer neue Designvorschläge wäre das Geld sinnvoller an Stellen verbraucht, die direkt dem Komfort der Passagiere zu Gute kommen würden.

  • Wissend, das wir hier über verschiedene Summen reden, aber das Geld für immer neue Designvorschläge wäre das Geld sinnvoller an Stellen verbraucht, die direkt dem Komfort der Passagiere zu Gute kommen würden.

    Richtig! Zum Beispiel eine fahrende und nicht ausfallende Bahn mit dazugehöriger Pünktlichkeit.


    Dem Istegalwieeinzugvonaußenaussiehthauptsachederfährtzumgewünschtenzielgünter

  • Die Bundesländer sind die Auftraggeber für die Dienstleistung des ÖPNV im Bereich Schienenpersonennahverkehr mittels Eisenbahn. Nur bei Straßenbahnen und Bussen sind es die kreisfreien Städte bzw. Landkreise. Insofern macht es schon Sinn, wenn das Land optisch bei Regionalverkehr der Bahn vertreten ist.

    Ich verstehe deine Verbindung zwischen Ausgangslage und Fazit ehrlich gesagt nicht.


    Die Frage, in welcher Zeit wir heute leben, kannst Du Dir doch selbst mit Zitat zwei beantworten: Anscheinend in einer Zeit der, in der es nicht einmal ein Zusammengehörigkeitsgefühls innerhalb eines Bundeslandes gibt, was mit modernen Ideen eines Zusammenlebens auf Augenhöhe nicht viel zu tun hat. Vielleicht braucht es auch bei uns einen König Blauzahn (Bluetooth), damit die Farbgebung der Fahrzeuge allen gefällt...

    Was hat es denn mit Augenhöhe zu tun, wenn es nunmal Unterschiede gibt? Die Weinberge in Franken sind nunmal anders als die Alpen. Der westliche Harz ist nunmal anders als Ostfriesland. Man kann Gleichheit nicht um jeden Preis erzwingen. An manchen Stellen ist sie wichtig und sinnvoll (allein verwaltungstechnisch müssen Gebiete irgendwie verbunden bzw. abgegrenzt werden), an anderen nicht.


    Ja fantastisch. In Zukunft können dann nicht mehr Züge außerhalb ihrer Region eingesetzt werden.

    Also im Taunus fahren aktuell die nah.sh Züge mit dem Slogan "Der echte Norden" ohne dass dies ein Problem wäre ;)


    Hatte die FKE eigentlich jemals Bundesbahn-Farben?

    Tatsächlich hatten zeitweise einige Privatbahnen ein nahezu gleiches "Design", auch die FK(E). Man half sich ja auch häufig untereinander mit Fahrzeugen aus.


    Was bringt dir die Unterscheidbarkeit von S-Bahn und Regionalbahn?

    Es wäre zumindest nicht nur anhand der Liniennummer klar, welche Aufgabe dieser Zug erfüllt. Immerhin: Das "S"-Logo haben ja alle.


    Letztlich ist doch an allem die Politik oder der Bürger Schuld

    Na, dann ist ja alles klar, wir gehen alle brav in die Ecke und schämen uns.



    Versteht mich nicht falsch, ich lehne dieses landesweite Farbkonzept nicht grundsätzlich ab, da gib es wie von den letzten Beitragenden hier richtigerweise bereits angemerkt deutlich Wichtigeres. Aber ich kann's halt auch nicht mit gerührtem Blick bejubeln ;) Oder mit anderen Worten: Ich sehe da weder entscheidende Argumente dafür, noch dagegen.

  • Was bringt dir die Unterscheidbarkeit von S-Bahn und Regionalbahn? Was bringt dir die Einheitlichkeit der S-Bahn München mit der in Hamburg? Müssen die U-Bahnen in beiden Städten auch angeglichen werden?

    Und dann darfst du am Ende doch an manchen Stellen in den weißen Zug mit dem roten Strich einsteigen und an anderen nicht.

    One-size-fits-all passt halt am Ende allen nicht so richtig, und es ist letztlich einfach eine Regel, die du gerne hättest und für die du kein Argument lieferst, das nicht bereits entkräftet wurde. Wie schon angedeutet alles vor dem Hintergrund, dass wir hier über eine Vereinheitlichung diskutieren, die dir dann aber doch wieder nicht passt.

    Ehrlich gesagt kann ich nachvollziehen was du meinst. Was wurde entkräftet? Es wurde nix entkräftet sondern eine andere Meinung zu dem Thema eingebracht was ja auch okay ist.

  • Ich verstehe deine Verbindung zwischen Ausgangslage und Fazit ehrlich gesagt nicht.

    Was verstehst Du nicht?

    Der Punkt ist, dass die Bundesländer für den SPNV das Geld geben. Insofern haben sie ein Interesse daran, dass man das direkt sehen kann. Zudem führt ein einheitliches Farbkonzept dazu, dass unabhängig vom Auftragsnehmer die gleiche Farbgestaltung genutzt wird. Sonst würde das nach Erbringer der Leistung erfolgen. D.h rote Züge der DB-Regio und weiße von HLB.

  • Was verstehst Du nicht?

    Der Punkt ist, dass die Bundesländer für den SPNV das Geld geben. Insofern haben sie ein Interesse daran, dass man das direkt sehen kann.

    Genau das verstehe ich nicht. Weshalb müssen sich öffentliche Auftraggeber dergestalt profilieren*? Wo sonst wird das von der öffentlichen Hand – über das übliche Maß in Form von Siegeln/Wappen/Flaggen auf amtlichen Dokumenten respektive vor Institutionen – praktiziert?


    * : Ich beziehe das explizit auf deine Wortwahl "haben Interesse daran".

    2 Mal editiert, zuletzt von MdE ()

  • Man kann Gleichheit nicht um jeden Preis erzwingen


    Der Punkt ist, dass die Bundesländer für den SPNV das Geld geben.

    Wie schon geschrieben, die Bundesländer geben das Steuergeld der Bürger unter anderem für den SPNV aus. Das demonstriert man gegenüber seinen Kunden durch ein landesbezogenes Design, mit dem sich der Bürger im besten Fall identifizieren kann und gegenüber dem Bundesland seine Loyalität demonstrieren kann. Und das kann dann in Bayern sowohl der Mainfranke und auch der Oberbayer, als gibt es doch unterschwellig ein verbindendes Element der einzelnen Regionen. Und das hat nichts mit "Gleichheit erzwingen" zu tun. Sonst bräuchten wir ja auch keine Landesflaggen oder die Bundesflagge - Schon eine Frage der Tradition und Zusammenhalts und letzten Endes auch ein wenig Nationalstolz. Warum werden sonst Bahnfahrzeuge oder auch Flugzeuge mit Städtenamen oder Landesnamen getauft?

  • Wo sonst wird das von der öffentlichen Hand – über das übliche Maß in Form von Siegeln/Wappen/Flaggen auf amtlichen Dokumenten respektive vor Institutionen – praktiziert?

    Der „Freistaat Bayer baut für Sie … “ ist so eine typische Formulierung die man auf Schildern am Straßenrand in Bayern finden kann. In Hessen wird das seit einiger Zeit auch praktiziert. Man will sich wohl von den Bundesländern absetzen, in denen öffentliche Projekte mit nahezu absoluter Sicherheit aus dem Ruder laufen. Berlin ist das Paradigma für diese Fehlentwicklung. Während Fraport das Terminal 3 nahezu perfekt im Zeitplan erstellt und nur mit geringen Mehrkosten (die zwingend wegen der deutschen gesetzlichen Rahmenbedingungen auftreten) hat Berlin ewig BER nicht fertig bekommen.

  • Die rechtlichen Rahmenbedingungen, Länder, Bund, Kommunen usw dürften allen klar sein. Status quo.

    Ich sehe diese "Kleinstaaterei" halt kritisch. Anstatt Provinzdenken sollte der "Gesamtnetzgedanke" in den Vordergrund treten.

    Mit den "Landesdesings" wollen sich halt auch gewisse Leute, Abteilungen, Politiker usw verewigen und abgrenzen.

    Klar haben Zugfarben nicht unbedingt was mit der Funktionalität des Netzes zu tun aber für den Fahrgast wird das "Gesamtnetz" sichtbar wenn deutschlandweit einheitliche "Produktfarben" verwendet würden. Hätten wir einen deutschlandweiten Verkehrsverbund würde es so kommen.


    Anderes Thema aber ich zitiere mal aus einem Interview was in die Richtung geht, was ich meine:


  • [...] mit dem sich der Bürger im besten Fall identifizieren kann und gegenüber dem Bundesland seine Loyalität demonstrieren kann.

    Bitte was?! Wären Schöllkrippener, die die Hessische Landesbahn mochten, damit Deserteure?


    Schon eine Frage der Tradition [...]

    Was aufzeigt, dass du über die Geschichte möglicherweise nicht so viel Wissen hast, wie du vorgibst.


    [...] und letzten Endes auch ein wenig Nationalstolz. Warum werden sonst Bahnfahrzeuge oder auch Flugzeuge mit Städtenamen oder Landesnamen getauft?

    Bei Flugzeugen kenne ich mich zugegeben nicht aus. Bahnfahrzeuge werden aber hier i. d. R. zu Ehren einer Stadtnicht eines Landes – getauft, oder z. B. Stadtteile bei der VGF, oder Partnerstädte/-regionen. Was hat das mit Nationalstolz zu tun?


    Überhaupt hab ich bei einigen dieser Wörter und dem Schema ihres Gebrauchs das ungute Gefühl, auf der Reise ungewollt irgendwo in Fahrtrichtung rechts ausgestiegen zu sein.


    Der „Freistaat Bayer baut für Sie … “ ist so eine typische Formulierung die man auf Schildern am Straßenrand in Bayern finden kann.

    Ja, das stimmt. Aber deshalb sind nicht alle Autobahnschilder blau-weiß. Äh... also du weißt, was ich meine. Ist für mich die gleiche Kategorie wie Nutzung von Wappen/Siegel/Flagge.


    Man will sich wohl von den Bundesländern absetzen, in denen öffentliche Projekte mit nahezu absoluter Sicherheit aus dem Ruder laufen.

    Eine sehr gewagte These. Zumal das im Vergleich ältere bwegt-Design nicht unbedingt in einem Bundesland mit einem schnellen, günstigen Infrastrukturprojekt21 angesiedelt ist.

    Einmal editiert, zuletzt von MdE ()

  • Ehrlich gesagt kann ich nachvollziehen was du meinst. Was wurde entkräftet? Es wurde nix entkräftet sondern eine andere Meinung zu dem Thema eingebracht was ja auch okay ist.

    Lies zum Beispiel direkt den Absatz vor dem, in dem ich sage, deine Argumente seien entkräftet, durch. ("Und dann darfst du am Ende doch an manchen Stellen in den weißen Zug mit dem roten Strich einsteigen und an anderen nicht.") Du fantasierst u.a., dass es möglich wäre, durch die Farbgestaltung erkennen zu können, in welchen Zug man mit Deutschlandticket einsteigen kann, und ich gebe dir ein Beispiel (aus der echten Welt, nicht aus deiner Sesselphilosophie), an dem es prinzipiell nicht möglich ist.


    Das ist keine Meinung. Es ist nicht möglich (ohne Umlackierung während der Fahrt), alle Eisenbahnzüge, in denen man mit Deutschlandticket mitfahren kann, durch ihr Design von den Zügen zu unterscheiden, in denen es nicht gilt. Weil es stellenweise die gleichen Züge sind. Deine Idee, dass eine farbliche Gestaltung das leisten könnte, ist damit sachlich falsch und nicht nur einfach eine andere Meinung als ich sie habe.