08.12.2025 - Weichenstörung Frankfurt Messe

  • Wegen einer Weichenstörung ist der Betrieb der Galluslinien S3-S6 stark eingeschränkt.

    Seit 16:30 wurde der Betrieb der S3 und seit ca 18:30 der Betrieb der S4 eingestellt.

    Die S5 Richtung Frankfurt Süd wird zwischen Rödelheim und Hauptbahnhof umgeleitet.

    Strecken-info und der DB Navigator gehen von einer Störungsdauer bis 10.12, 4 Uhr aus.

  • Auf der S4 sind zehn (!) Busse unterwegs, auf der S3 zwei zwischen Niederhöchstadt und Bad Soden. Was das alles kostet (an Geld und Nerven der Fahrgäste)

    Ich frage mich, warum bis 18:30 Uhr S4 & S5 über die Rebstockkurve fahren konnten und danach nur noch die S5. Vier S-Bahnen pro Stunde (sogar alle in die gleich Richtung) sollten doch eigentlich möglich sein.

    Dann lässt man lieber S3 und S4 komplett ausfallen und im späten Berufsverkehr mehrere S5er nur als Vollzug fahren (z.B. 18:23 Uhr von Frankfurt Süd)… PS: S5-Verstärker fielen sowieso aus.

    Warum lässt man S3/S4 wenigstens nicht bis Rödelheim fahren (Gleise wären sogar vorhanden) oder eine der beiden Linien komplett fahren lassen???

    Ich bin auch mal gespannt, wie es morgen im morgendlichen Berufsverkehr aussehen wird, Störung soll ja noch bis mindestens 10. Dezember andauern…

  • Laut RMV soll für die S6 morgen folgendes gelten:

    Zitat

    Die Linie S6 (Züge Zwischen Darmstadt und Groß Karben) verkehrt bis auf weiteres nur zwischen Darmstadt und Frankfurt tief. Zwischen Langen und Friedberg verkehrt die Linie S6 auf dem Regelweg, jedoch mit Verspätung.

    Quelle

  • Es gibt ein Update zur aktuellen Betriebslage:

    Zitat von Bahn.de

    ⚠️ Beeinträchtigungen:

    • Der Streckenabschnitt ist zwischen Frankfurt(Main)West - Frankfurt(M)Galluswarte eingleisig befahrbar.
    • Auf der S3 ist kein Betrieb möglich.
    • Die S4 wird in beiden Richtungen zwischen Frankfurt-Rödelheim bis Frankfurt Hbf (tief) ohne Halt umgeleitet. Diese Züge halten nicht in Frankfurt(Main)West, Frankfurt(Main)Messe und Frankfurt(M)Galluswarte.
    • Die S5 verkehrt auf Regelweg. Die S5 verkehrt im 30-Minuten-Takt.
    • Die S6 mit Fahrtziel und -beginn Groß Karben bzw. Bad Vilbel entfallen zwischen Groß Karben - Bad Vilbel - Frankfurt Hbf (tief).

    Laut dem RMV soll auch die S4 entfallen, was aber nicht zu den Angaben im RIS passt.

  • Warum es früher möglich war, bei Störungen nicht gleich den ganzen Betrieb einzustellen, heute aber nicht mehr, verstehe ich nicht.

    Wenn die Rebstockkurve die 3 Linien nicht verkraftet könnte man immer noch die S3 bis Rödelheim und die S4 bis Niehö (oder umgekehrt) fahren lassen. Allemal besser als die Busse.

    In so einem Fall müsste man wie früher einfach sagen "sch... auf den Fahrplan, wir fahren einfach was die Strecke her gibt". Am Ende ist es dem Fahrgast doch egal, wann er ankommt, Hauptsache er kommt an. Aber heute sind wahrscheinlich die Schichtpläne, Pausenzeiten etc. viel reglementierter als früher, so dass es nicht mehr einfach geht.

  • Hallo.


    Über den Rebstock bzw. den Homburger Damm und Abzweig Mainzer Landstraße verläuft nicht nur die S4, sondern auch RE9, RB10, RB12, RE20 und RE22. Die RE4 und RE14 fallen schon wegen der Baustelle in Mainz Hbf generell aus.


    Zusätzlich ist momentan in Griesheim Gleis 1 gesperrt, darum kommt es zusätzlich zu Behinderungen auch auf der S1 und S2 (Zugkreuzungen, und auch Ausfall der Verstärker), und eine Führung der RB/RE nach Wiesbaden, Limburg bzw. Königstein über Griesheim ist nahezu unmöglich.


    Die Führung der S4 über den Rebstock ist somit die einzige Möglichkeit, Zusatzfahrten über diese Strecke durchzuführen.


    Darum die Bitte, das ganze nicht nur aus der "S-Bahn-Brille" zu betrachten.


    Grüße ins Forum

    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

    Einmal editiert, zuletzt von Helmut ()

  • Akzeptiert, das 4 Züge pro Stunde da nicht mehr drüber passen.

    Man könnte einen Teil aber auch über die Verbindungskurve in West über die Main-Weser-Bahn führen.

    Aber warum dann die S3/S4 nicht bis Rödelheim / Niehö pendeln lassen? Das hat vor gut 10 Jahren sogar beim Ausfall des Stw Niehö ab dem 2. Tag funktioniert.

    Oder halt auf dem gesamten Ast S3-S6 nach "best Effort" fahren. Alle Linien am HBF brechen, die S6 über die Fernbahn nach West führen und die anderen so gut es möglich ist, durch den eingleisigen Abschnitt Messe / West durchschicken. Dann Fahren S3-S5 zwar nicht mehr nach Fahrplan aber 2 Züge pro Linie und Stunde sollten machbar sein.

  • Der eingleisige Abschnitt hat eine Fahrzeit von ca 6 Minuten - da bekäme man gerade so 15 Min Takt

    hin wenn die Zugkreuzungen nicht innerhalb diesem liegen. Bei leichten Verspätungen passiert das

    schon und schaukelt sich dann hoch. Deswegen ging gestern die Verspätung auf der S6 so nach und

    nach auf 30 min hoch.

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  • Was interessiert bei so einer Störung die Verspätung? Ziel muss es sein, so viele Menschen wie möglich mit möglichst kurzer Verspätung zu transportieren. Also einfach die Züge so dicht es geht durch den eingleisigen Abschnitt zu bekommen.

    Bei anderen Strecken muss man natürlich noch die Auswirkungen auf das Netz betrachten. S3-5 haben aber keine weiteren Berührungspunkte und die S6 kann man zur Not nur auf dem schon ausgebauten Abschnitt fahren lassen und ab dort einen Zug pünktlich bis Friedberg pendeln lassen.


    Was bei solchen Störungen fehlt ist eine Ressource, die das S-Bahn-Netz kennt, weiß wie die Hauptfahrgastströme zu der Zeit sind und darauf basierend eine pragmatische Lösung findet, für die Gesamtheit der Betroffenen die kürzesten Reisezeiten zum Ziel sicherzustellen.

  • Bei der S6 gibt es Auswirkung - die hat einen eingleisigen Abschnitt zwischen Langen & Darmstadt.

    Und der hat gestern mitgeholfen Verspätungen zu steigern. Je mehr Züge vor dem Abschnitt warten

    um so länger der Rückstau - auf eienr Seite in den Tunnel und das wirkt sich auf S1/2/8/9 aus.

    Auch begünstigt das Pulkbildung Züge gleichen Zieles was dann am Wendebahnhof zu blockierten

    Gleisen führt. Was nützt zB ein pünktlicher Pendel Friedberg - Bad Vilbel wenn dort alle Gleise

    belegt sind, weil von Frankfurt her mehrere Züge zum Wenden kommen?!

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  • Was ich noch für möglich halte wäre, eine Linie (hier dann wohl die S3) über Gleis 8 in Frankfurt West fahren zu lassen und in Hbf (oben) zu wenden, sofern die Kapazität dort ausreicht (sonst ggf. Bad Soden < - > Niederhöchstadt). Dieser Weg wurde gestern auch von mindestens einer RB15 genutzt (24582), scheint also zumindest in der Theorie eine Option zu sein. Es kann natürlich trotzdem sein, dass andere, weniger offensichtliche Faktoren dagegensprechen oder auch einfach nicht genügend Kapazität in den Gallusgleisen im Hbf vorhanden ist.

  • Die Zwischentakte der S6 wendet man in F Griesheim am gesperrten Gleis 1 um die Gleise

    in F Hbf Tief nicht zu blockieren.

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