Gewerkschaftsstudie prangert Arbeitsbedingungen für Bus- und Bahnfahrer an

  • Ob die Auftraggeber der Studie auch daran zurück denken, als sie wegen Löhnen gestreikt haben und dies als alleinige Heilsbringer angesehen haben? Der Heimatort als Start- und End-Ort einer Schicht - ich dachte das wäre schon an vielen Stellen so.


    Vielleicht sollten die Auftraggeber der Studie mal wieder darüber nachdenken, die Ausschreibung von Leistung komplett in der EU wieder streichen zu lassen oder zumindest den Auftraggebern der Fahrleistungen ins Pflichtenheft diese Wünsche mit schreiben lassen. Den Verkehrsunternehmen kann man das ausnahmsweise nur bedingt anlasten, denn wenn sie es ihren Mitarbeitern zu gut gehen lassen, werden sie zu teuer und die Vergaberichtliche Preis zählt, sorgt dann für sein Übriges.

  • Da gibt es eine schöne Statistik zu die 2024 schon herausgegeben wurde: Link


    Ich frage mich ob das beim Bus auf eine Reduzierung auf Hauptachsen hinauslaufen wird,

    damit weniger Feinerschliessung um mit kürzerer Fahrzeit Personalengpässe zu beseitigen......

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
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  • AG: "Es ist so schwierig, neues Personal zu finden, niemand will mehr arbeiten!"


    Auch AG: Kann Abläufe nicht ohne Zwangspause organisieren. "Die Pause ist dann unbezahlt".


    Kannst du dir nicht ausdenken.

  • ich persönlich sehe das Problem darin, dass der Nahverkehr generell finanziell vernachlässigt wird, so wirkt es zu mindest auf einen, gehört habe ich aber, dass dieses Jahr an den RMV 1,7mrd€ gingen, also kann das auch anders sein. Qualität und Gehalt lockt halt an, wenn es nach mir gehen würde, kriegten die Fahrer mind. 25€/h, bin aber kein Fahrer also wenn wer einer ist, wär es ne gute Idee reinzuschreiben, was den job atraktiver machen würde.

    Hi, ich bin Adam, ignoriert den Namen, den kann man anscheinend nicht ändern...

  • Aus dem SPON-Artikel, der sich auf die o.g. Studie bezieht:

    So seien beispielsweise im Dienstplan oft längere Pausen als gesetzlich vorgeschrieben vorgesehen. Allein diese zusätzlichen Wartezeiten summierten sich im Schnitt auf zweieinhalb Wochen unbezahlte Arbeit, heißt es.


    Zweieinhalb Wochen unbezahlt aufgrund der Planung meines AG mit Warten verbringen? Was hat das mit gesetzlicher Pausenregel zu tun? Ich habe auch gesetzliche Pausen einzuhalten und muss deshalb nicht zweieinhalb Wochen im Jahr unbezahlt anwesend sein. Wäre das anders - ich fänd das im Vergleich zu anderen Jobs unattraktiv und würde das bei der Jobwahl eben berücksichtigen. "Niemand will mehr arbeiten" bedeutet halt eigentlich fast immer "Niemand will mehr zu diesen Konditionen arbeiten".