Gesamtverkehrsplan Schiene Frankfurt am Main 2035+

  • In den Randgebieten geht es ja darum, möglichst schnell „zentraler“ zu kommen. Das schaffen aber nur Systeme wie S- und U-Bahn.

    Das ist aber eine etwas merkwürdige Ansicht. Offensichtlich muss Paris (bzw. die Ile-de-France) etwas falsch machen, wenn man reihum Zubringerstraßenbahnen konstruiert. (Und alle derzeit als isolierte Systeme, was natürlich hinsichtlich Austauschbarkeit des Wagenparks totaler Käse ist, aber scheinbar rentiert sich das trotzdem.)

  • Bleibt doch mal in Frankfurt. =)

    Das andere Kommunen das hinkriegen, keine Frage. Das würde man auch hier hinkriegen. Doch wie gesagt, dann muss sich in Frankfurt betrieblich einiges ändern und das sehe ich nicht. Die 11 ist ein schönes Beispiel. Die Linie ist viel zu lang, viel zu störungsanfällig weitere Linien oder gar die 11 noch weiter verlängern… ich weiß ja nicht.

    Das Schicksal mischt die Karten - und wir spielen.

  • Ein perspektivischer Ausbau der Straßenbahn im Frankfurter Westen bedingt ohnehin Abstellkapazitäten, die man bestenfalls gleich ebenda aufbaut.

    Der Bedarf in und um Höchst ist auf jeden Fall gegeben, schauen wir mal was dort in diesem Jahrhundert passiert.

  • Viele spannende Maßnahmen und einige sind ja schon seit einiger Zeit bekannt. Ich finde es erstaunlich, wo es überall Möglichkeiten zur Verbesserung gibt und dass es in dieser Gesamtheit dann auch untersucht wird. An den Details kann man arbeiten, aber es zeigt die grobe Richtung.


    Ganz interessant finde ich die U-029, die die U4 über die Wächtersbacher Straße zur S-Bahn Fechenheim führt. Ich denke mal, im Plan ist unterstellt, die U4 nach Enkheim dafür einzustellen, was zumindest die Betriebskosten verringert. Dadurch geht die Direktverbindung Bornheim - Enkheim verloren, was wie im Bericht vermerkt zu starken Verschlechterungen führt.

    Die Führung verlängert sich eigentlich natürlich auch nach Fechenheim hinein, womit der Stadtteil einen U-Bahnanschluss bekäme. Tatsächlich ist die Möglichkeit unter der U-014 grafisch dargestellt. Daran zeigt sich auch, dass man wahrscheinlich erstmal die U-029 untersucht hat, ob das Projekt für sich allein stehen könnte, bevor man verlängert, denn die Zeichnung bleibt die einzige Erwähnung der U-014. Ich fände es begrüßenswert, wenn man in die Richtung weiter untersuchen würde.


    Die U-007 gibt als Startpunkt die Gießener Straße an - leider keine Umgehung der Eckenheimer Landstraße, eher ist wohl die Umbenennung in Feuerwehrstraße noch nicht eingearbeitet worden.


    Die Verlängerung nach Seckbach wird in irgendeiner Form kommen, das zeigt sich ja auch bei der Berücksichtigung bei der Einhausung der A661. Ist die Frage wie weit und wieviel. Bis Bergen ergibt auf jeden Fall Sinn. Eine Ringführung mit der U-006 wäre sicherlich lustig - und würde wohl zu Engpässen auf der C-Strecke in Enkheim führen. Andererseits wären dann wieder Zeitlagen in Bornheim frei, die man über die U-029 führen kann, und so den Verlust der Direktverbindung vermeiden.


    Möglichkeiten, Möglichkeiten,... ich schätze, auch ein GVP hat irgendwo seine Grenzen. Find ich toll, dass das so publik gemacht wird, dass man drüber reden kann. Und viele positive Projekte sind hier ja auch schon hervorgehoben worden, daran zeigt sich: Auch in Frankfurt geht noch einiges! Arbeiten wir dran, dass es Wirklichkeit wird.

  • Bleibt doch mal in Frankfurt. =)

    Das andere Kommunen das hinkriegen, keine Frage. Das würde man auch hier hinkriegen. Doch wie gesagt, dann muss sich in Frankfurt betrieblich einiges ändern und das sehe ich nicht. Die 11 ist ein schönes Beispiel. Die Linie ist viel zu lang, viel zu störungsanfällig weitere Linien oder gar die 11 noch weiter verlängern… ich weiß ja nicht.

    Muss auch gar nicht. Warum nicht eine eigene Linie Zeilsheim-Höchst-Unterliederbach-(MTZ). (Ich träume halt mal)




    Viel wäre jetzt doch übertrieben.
    Dort ist sie bereits separat markiert. In Fahrtrichtung Westen habe ich eine Linksabbiegespur und in Richtung Osten 3 im Kopf.

    Eine durchgezogene Linie hält keinen Autofahrer davon ab, diese zu überfahren:

    Zu nahe an den Gleisen (Rückstau): Tram kommt nicht vorbei.

    Ausweichen von Hindernissen, auch trotz Stau: Behinderung der Tram.

    Illegales Linksabbiegen, U-Turn usw.


    Flott hingehen ist die Fahrt Tillystraße <> Mönchhofstraße.